(Minghui.org) Ich möchte einige meiner jüngsten Erfahrungen aus der Kultivierung mit Mitpraktizierenden teilen und dem Meister darüber berichten.

In diesem Jahr haben wir in Japan fast sechs Monate lang für Shen Yun geworben. Da ich an der Promotion für Shen Yun beteiligt war, hatte ich lange Zeit keine Gelegenheit, Menschen über Falun Dafa zu informieren und ihnen beim Austritt aus der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) und den ihr angeschlossenen Organisationen zu helfen. Als die Shen-Yun-Tournee zu Ende war, verspürte ich eine gewisse Unruhe. Ich wusste, dass die Aufklärung der Menschen über die wahren Umstände das wichtigste Projekt war, doch die Rahmenbedingungen hatten sich geändert. Auch die Art und Weise, wie man Menschen über Falun Dafa und die Verfolgung aufklären konnte, war nun eine andere.

Als ich noch in China lebte, hatte ich gemeinsam mit anderen Praktizierenden Menschen über die wahren Umstände aufgeklärt und ihnen im persönlichen Gespräch beim Austritt aus der KPCh und deren Organisationen geholfen. An Sehenswürdigkeiten im Ausland war die Situation anders. Die Touristen hielten sich dort oft nur kurz auf, manchmal reichte die Zeit gerade einmal für die Dauer einer Ampelphase. Ich wusste nicht, wie ich die Menschen ansprechen und ihnen in so kurzer Zeit beim Austritt aus der KPCh helfen sollte. Ich grüßte sie, sie nahmen die Informationsmaterialien entgegen und gingen weiter. Ich wusste nicht, wie ich in diesem Punkt weiterkommen sollte.

Aufklärung an Sehenswürdigkeiten

Als ich nach Abschluss der Shen-Yun-Tournee zum ersten Mal eine Sehenswürdigkeit besuchte, traf ich auf chinesische Touristen, die auf eigene Faust eine Reise unternahmen. Ein junger Mann bat mich um Informationsmaterialien. Er und seine Begleiter warteten auf ein Taxi und hatten daher ein wenig Zeit. Der junge Mann wusste bereits einiges über Falun Dafa und fragte mich, ob ich einen bestimmten Influencer kennen würde. Dieser Influencer war ebenfalls Praktizierender. Ausgehend von diesem Thema erklärte ich ihm die grundlegenden Fakten über Falun Dafa, die Hintergründe der von der KPCh inszenierten „Selbstverbrennung“ auf dem Platz des Himmlischen Friedens sowie die weltweite Verbreitung von Falun Dafa.

Er fragte mich, was die Menschen in Taiwan über Falun Dafa dächten. Ich erzählte ihm, dass die Präsidentin von Taiwan Shen Yun Performing Arts eine Auszeichnung verliehen habe und dass viele Menschen in Taiwan Falun Dafa praktizierten. Bevor die drei weiterzogen, half ich ihnen beim Austritt aus der KPCh. Ich wusste, dass der Meister mir diese Lebewesen geschickt hatte, weil er meinen Wunsch sah, Lebewesen zu retten. Dafür war ich dem Meister sehr dankbar.

Vor einigen Tagen traf ich auf eine Gruppe von Chinesen. Ich überreichte einer Mutter und ihrem Sohn Informationsmaterialien. Die Mutter nahm sie höflich entgegen. Der Sohn betrachtete die Broschüren voller Hass und wollte sie gerade zerreißen. Ich nahm sie wieder an mich und sagte: „Bitte tu das nicht. Dies ist eine freie und demokratische Gesellschaft ohne totalitäre Regierung. Wir haben Meinungsfreiheit. Jeder hat das Recht, die Wahrheit zu erfahren.“ Seine Mutter zog ihn daraufhin weg.

Ein Mädchen, das in unserer Nähe stand, kam zu mir herüber und fragte, was ich tue; sie war neugierig, warum der Junge so wütend geworden war. Ich erklärte ihr, dass ich hier sei, um die Menschen über Falun Dafa und dessen Verfolgung durch die KPCh in China aufzuklären, sowie aufzuzeigen, wie die KPCh der traditionellen chinesischen Kultur geschadet hat. Am Ende willigte das Mädchen ein, aus der KPCh auszutreten.

Da meine Broschüren aufgebraucht waren, ging ich zu den anderen Praktizierenden hinüber. Ich sah eine chinesische Gruppe auf uns zukommen. Wir begaben uns zu ihrem Reisebus. Ein anderer Praktizierender hielt eine Schautafel hoch und sprach laut zu den Touristen, während wir anderen uns mit einzelnen Touristen unterhielten.

Ich erzählte ihnen von der inszenierten „Selbstverbrennung“ auf dem Platz des Himmlischen Friedens. Liu Siying, das Mädchen, das bei der sogenannten Selbstverbrennung gefilmt worden war, hatte sich vorher einer Luftröhrenschnitt-Operation unterzogen, konnte aber drei Tage später laut singen, was medizinischen Grundkenntnissen widersprach. Ich erklärte, warum die Menschen aus der KPCh und den ihr angeschlossenen Organisationen austreten sollten. Zwei von ihnen erklärten sich bereit, aus der KPCh auszutreten. Einige kannten die Wahrheit bereits und waren schon aus der KPCh ausgetreten; sie halfen mir dabei, die wahren Umstände zu erläutern. Als sie in den Bus stiegen, winkten wir ihnen zum Abschied, und sie winkten zurück.

Während wir den Menschen die Fakten erklärten, spürten wir den Kampf zwischen Gut und Böse in anderen Dimensionen. Wir müssen die Gelegenheiten nutzen, um noch mehr Menschen diese Fakten nahezubringen und die Lügen der KPCh zu durchbrechen, die die Lebewesen in die Irre geführt haben. Ich spürte die Kraft, die durch die Zusammenarbeit der Praktizierenden als ein Körper entsteht.

Eines Tages besuchte ich mit anderen Praktizierenden eine Sehenswürdigkeit. Da nicht viele Touristen dort waren, gingen einige von uns frühzeitig weg, um an anderen Orten Informationsmaterialien zu verteilen. Eine Praktizierende gab mir ein Dutzend Flyer und ein Exemplar der kleinen Broschüre „Die Kultur der KPCh auflösen“.

Ein junger Chinese sah die Broschüre und rief: „Falun Gong!“ Dann rief er gemeinsam mit uns: „Falun Dafa ist gut; Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut!“ Zunächst wollte seine Freundin nicht, dass er unsere Flyer annahm, doch er nahm sie trotzdem. Ich half beiden dabei, unter Verwendung von Pseudonymen aus der KPCh und den ihr angeschlossenen Organisationen auszutreten. Dabei wurde mir bewusst, wie wichtig gegenseitige Ermutigung und Harmonie unter den Praktizierenden sind.

Ich gehe stets gemeinsam mit einer anderen Praktizierenden zu Sehenswürdigkeiten, um den Menschen die Wahrheit zu erklären. Eines Tages sagte sie: „Ich würde dich gerne bitten, gemeinsam mit mir die Übungen zu machen, aber ich habe das Gefühl, dass dahinter meine Anhaftung steckt, von anderen abhängig zu sein.“ Ich schlug vor, auch die Praktizierende Bing (Pseudonym) einzubeziehen. Wir bildeten ein Dreierteam, um gemeinsam die Übungen zu praktizieren und das Fa auswendig zu lernen; dadurch war ich gezwungen, früh aufzustehen, um die Übungen zu machen.

Die Bedeutung des Glaubens an den Meister und das Fa

Mir wurde bewusst, wie wichtig der Glaube an den Meister und das Fa ist. Zuvor war mir nicht klar gewesen, dass ich Mängel in meinem Glauben an den Meister und das Fa hatte; ich hielt mich für sehr standhaft in der Kultivierung, da ich schon in meiner Kindheit mit dem Praktizieren von Falun Dafa begonnen hatte. Ich hatte die drei Dinge schon lange getan, doch nach bestimmten Ereignissen erkannte ich, dass ich nicht vollkommen an den Meister und das Fa glaubte.

Jedes Mal, wenn ich loszog, um die wahren Umstände zu erklären, verspürte ich Angst im Herzen. Ich hatte das Gefühl, es nicht zu schaffen und die Fakten nicht gut vermitteln zu können. Ich fürchtete, die Menschen würden sich weigern, mir zuzuhören und hielt mich für unfähig. Wenn etwas nicht so gut lief, wie ich es erwartet hatte, entwickelte ich eine negative Haltung. Eine meiner Schwächen war, dass ich nicht früh aufstand, um die Übungen zu machen. Meine Schwächen hinderten mich daran, entschlossen voranzuschreiten, besonders wenn ich auf Schwierigkeiten stieß oder die Dinge nicht reibungslos liefen.

Wenn Menschen meine Worte nicht annahmen oder ich sie nicht zum Umdenken bewegen konnte, führte ich das nicht darauf zurück, dass meine Kultivierung mangelhaft war. Ich hielt es für einen Mangel an Fähigkeiten. Ich war traurig, machte mir Vorwürfe und hatte ein geringes Selbstwertgefühl.

Eines Tages, als ich das Fa auswendig lernte, stieß ich auf folgenden Satz:

„Wir erlangen Tugend, wenn wir Leid ertragen, Schweres erleiden und Gutes tun.“ (Zhuan Falun, 2019, S. 39)

Mir wurde klar, dass das Ertragen von Rückschlägen etwas Gutes war, nichts Schlechtes. Ich tue einfach das, was der Meister von mir fordert. Solange ich mich ernsthaft bemühe, ist das ausreichend. Ich muss nicht zu sehr auf die Ergebnisse achten.

Früher dachte ich, das Praktizieren von Falun Dafa bedeute, dass ich an den Meister und das Fa glaube. Auf meiner jetzigen Kultivierungsebene erkenne ich, dass ich das, worum der Meister uns bittet, kompromisslos tun sollte, ohne Rückzug, ohne den Mut zu verlieren oder aufzugeben. Das bedeutet, wahrhaftig an den Meister und das Fa zu glauben.

Danke, Meister, dass Sie mich mit Ihrer Barmherzigkeit erretten. Danke an meine Mitpraktizierenden, die mich ermutigt und mir geholfen haben, voranzuschreiten. Ich möchte auch den Lebewesen danken, die mir einen Daumen nach oben zeigten, nachdem sie die Wahrheit erfahren hatten. Ich weiß, dass der Meister mich ermutigte und in meiner Kultivierung voranbrachte.

Dies ist mein Erfahrungsbericht. Bitte weist mich gütig darauf hin, falls etwas nicht im Einklang mit dem Fa steht.