(Minghui.org) Am 28. September 2026 verabschiedete der US-Senat den Falun Gong and Victims of Forced Organ Harvesting Protection Act (S. 4009). Am 2. Oktober erklärte Nina Shea, Direktorin des Zentrums für Religionsfreiheit am Hudson Institute, dass die Verabschiedung dieses Gesetzentwurfs durch den Senat einen wichtigen ersten Schritt für die Vereinigten Staaten darstelle. Denn sie beende damit ihre vorsätzliche Blindheit gegenüber der Vorgehensweise der Kommunistischen Partei Chinas, bei der Gewissensgefangenen bei lebendigem Leib Organe entnommen werden.
Nina Shea (links), Direktorin des Zentrums für Religionsfreiheit am Hudson Institute, und Greg Scarlatoiu (rechts), Präsident und CEO des Komitees für Menschenrechte in Nordkorea (Bildmontage: Minghui.org)
In einem Interview mit Minghui.org am 2. Oktober bezeichnete Frau Shea die jüngsten Entwicklungen bezüglich des Gesetzesentwurfs als „sehr erfreulich“.
Sie verkündete: „Wir arbeiten seit über einem Jahrzehnt mit Falun Gong zusammen und machen Washington auf die Verbrechen der Zwangsorganentnahme unter dem Regime der KPCh aufmerksam. Endlich erkennen Senat und Repräsentantenhaus an, dass [der Organraub an Lebenden] tatsächlich stattfindet und dass darüber hinaus die amerikanische Transplantationsgesellschaft Teil des Problems ist, insbesondere durch die Ausbildung und Zusammenarbeit mit Transplantationschirurgen in China.
Wir alle, denen eine ethisch und verantwortungsvoll handelnde Medizin und der amerikanische Exzeptionalismus am Herzen liegen, sind den Kongressabgeordneten, die den Gesetzesentwurf so weit gebracht haben, und den Falun-Gong-Praktizierenden für ihren mutigen Einsatz in diesem Bestreben zu großem Dank verpflichtet. Dies sollte allen beteiligten medizinischen Fakultäten, Krankenhäusern und Stiftungen deutlich machen, dass ihr Ruf auf dem Spiel steht.“
Shea ist überzeugt, dass die Verabschiedung dieses Gesetzes durch den Senat „der Anfang vom Ende der vorsätzlichen Ignoranz Amerikas gegenüber diesem medizinischen Verbrechen ist“.
Greg Scarlatoiu, Präsident und CEO des Komitees für Menschenrechte in Nordkorea, erklärte gegenüber Minghui.org, die einstimmige Verabschiedung des Gesetzes S.4009 durch den Senat sei ein Triumph für Menschenrechtsverteidiger. „Es ist wirklich herzerwärmend zu sehen, dass die Senatoren Ted Cruz und Jeffrey Alan Merkley sich für Gerechtigkeit, Religionsfreiheit und Menschlichkeit einsetzen. Es ist herzerwärmend zu wissen, dass wir Amerikaner und unsere gewählten Vertreter im Kampf für Menschenrechte und Gerechtigkeit geeint sind“, so Scarlatoiu.
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