(Minghui.org)
Lieber Meister, liebe Mitpraktizierende,
es ist mir eine große Ehre, meine Erfahrungen mit euch zu teilen. Ich möchte darüber sprechen, wie ich im Sicherheitsteam bei den Shen-Yun-Aufführungen mitgeholfen habe. Zunächst werde ich mein Verständnis unserer Rolle als Sicherheitskraft darlegen und anschließend drei Erlebnisse von der diesjährigen Tournee beschreiben.
Mein Verständnis unserer Rolle als Sicherheitsassistenten
Ich helfe schon seit vielen Jahren im Sicherheitsteam mit. Mein Verständnis unserer Rolle ist nach und nach gereift. Wir haben bestimmte Aufgaben wie den Umgang mit Störungen oder Urheberrechtsfragen. Zu den typischen Tätigkeiten der Sicherheitsteammitglieder gehört es, Menschen davon abzuhalten, während der Vorstellung Fotos zu machen, und sie aufzufordern, eventuell bereits aufgenommene Fotos zu löschen. Ich bin jedoch zu einer umfassenderen Sichtweise unserer Gesamtrolle gelangt: Wir schützen die Vorstellungen mit aufrichtigen Gedanken, wobei die konkreten Aufgaben wie Anker fungieren, die uns den Weg weisen.
Es dauert nur eine Minute, das oben genannte Prinzip zu erklären, doch habe ich Jahre und viel Übung gebraucht, um zu lernen, wie man es besser umsetzt, und muss mich weiterhin noch stark verbessern. Zum Beispiel muss man die Dinge gut ausbalancieren. Einerseits müssen wir bereit sein, auf etwaige Störungen schnell zu reagieren, andererseits müssen wir sehr ruhig und unauffällig bleiben. Wir sind dafür verantwortlich zu bemerken, wenn jemand ein Foto macht, sollten aber nicht im Publikum „nach Problemen suchen“. Im Gespräch mit den Menschen müssen wir professionell und bestimmt die Regeln erklären, dabei aber sehr freundlich, höflich und zuvorkommend sein.
Mir ist auch bewusst, wie wichtig es ist, uns selbst in den Hintergrund zu stellen. Ein deutliches Beispiel dafür ist die Tatsache, dass wir während der Aufführung im Zuschauerraum stehen, sie uns aber nicht ansehen sollten – unser Blick gilt dem Publikum. Ein weiterer Ausdruck dessen ist die Anforderung an uns, so wenig wie möglich aufzufallen, sei es im Zuschauerraum während der Vorstellung oder beim Gang durch die Gänge zwischen den Zuschauern. Ich denke, unsere Herangehensweise und unsere Einstellung sollten sich von „Wir haben unsere Aufgaben zu erledigen“ wandeln zu „Wir sind hier, um anderen zu dienen“.
Die Arbeit im Sicherheitsteam bietet uns eine großartige Gelegenheit, uns zu kultivieren, Anhaftungen und Karma zu beseitigen und dabei mitzuhelfen, Lebewesen zu retten. Ich betrachte es als einen großen Segen des Meisters, am Shen-Yun-Projekt mitwirken zu dürfen und diese rechtschaffene Umgebung zu erleben.
In dem Jingwen „Nimm Abstand von der Gefahr“ sagt der Meister:
„Wenn du die wahren Umstände erklärst, an Dafa-Aktivitäten teilnimmst oder an Dafa-Projekten mitwirkst, dann denke nicht, dass du etwas für Dafa oder den Meister machen würdest. Es geht dabei lediglich darum, dass der Meister euch gegenseitig helfen lässt zum Zweck eurer eigenen Erlösung und euch zusammen Menschen erlösen lässt; es geht darum, dass sich die Lebewesen in der Endzeit gegenseitig erretten.“ (Nimm Abstand von der Gefahr, 31.08.2023)
Erfahrungen aus dieser Saison
In dieser Saison war ich im Sicherheitsteam bei Aufführungen in Wien, Salzburg und Prag tätig. Jede von ihnen bot mir eine interessante Begebenheit, über die es sich nachzudenken lohnt.
Wien: Aufrichtiger Wille, sich zu kultivieren und Dafa zu folgen
Obwohl ich schon seit vielen Jahren im Sicherheitsteam arbeite, ist es mir nie gelungen, einen Teil unserer Arbeit gut zu bewältigen. Wenn wir Menschen bitten, ein Foto zu löschen, sollten wir im Anschluss darauf hinweisen, dass sie es auch endgültig aus dem Papierkorb löschen sollen, da ein gelöschtes Foto dort noch eine gewisse Zeit gespeichert bleibt. All die Jahre habe ich das nie getan. Ich war unsicher, ob ich es aufgrund meiner begrenzten Deutschkenntnisse gut erklären könnte und ob ich der Person helfen könnte, den Papierkorb zu finden. Deshalb hatte ich Bedenken, dass es für die Leute zu mühsam sein könnte, und ließ es mit der Ausrede auf sich beruhen, dass sich das Foto nach ein paar Tagen von selbst löschen würde.
In diesem Jahr wurde mit vor der ersten Show klar, dass dies eine Lücke ist, und ich beschloss, sie zu schließen. Ich schob die Angst und alle anderen Emotionen beiseite und lernte, wie man den Papierkorb auf verschiedenen Handymodellen findet. Mit dieser Entschlossenheit und Vorbereitung ging ich zur Vorstellung.
Die Gelegenheit ergab sich während der ersten oder zweiten Vorstellung. Eine dreiköpfige Gruppe, vermutlich eine Mutter mit zwei Töchtern, kam etwas verspätet in den Saal und verpasste daher die Hinweise, dass das Fotografieren verboten ist. Nach einer Weile machte eine von ihnen ein Foto. Da sie in meiner Nähe saßen, konnte ich mich leicht zu ihnen begeben und sie darauf hinweisen, dies zu unterlassen.
Als die Pause kam, ging ich zu der jungen Frau, entschlossen, sie zu bitten, das Foto zu löschen – auch aus dem Papierkorb. Ich zwang mich nicht dazu und drängte mich auch nicht – der Wille dazu ergab sich ganz natürlich aus dem aufrichtigen Verständnis, daher war ich sehr ruhig. Zu meiner Überraschung sprach die junge Frau sehr gut Englisch und war vollkommen verständnisvoll, kooperativ und freundlich. Sie entschuldigte sich sogar und wir löschten die Fotos endgültig.
Diese Erfahrung verlief so reibungslos, dass mir sofort klar war, dass der Meister mir dabei half. Es erinnerte mich daran und vertiefte mein Verständnis dafür, wie wichtig der aufrichtige Wille ist, sich zu kultivieren und Dafa zu folgen. Es fühlte sich wahrhaftig wie ein Wunder an. In dem Moment, als mein aufrichtiger Wille, es gut zu machen, aufkam, öffnete der Meister mir alle Türen.
Als Praktizierende fühlen wir uns in der Kultivierung manchmal ein wenig festgefahren. Wir wissen, dass wir es besser machen sollten, wissen aber nicht, wie wir uns verbessern können. In solchen Situationen war ich immer versucht, „etwas zu tun“ – das Fa mehr zu lernen, die Übungen mehr zu machen, mehr aufrichtige Gedanken auszusenden usw. Natürlich sind das alles Dinge, die wir tun sollten und die immer helfen können, aber wenn wir an der Mentalität festhalten, „dies oder jenes zu tun“, glaube ich, dass wir dabei vielleicht etwas übersehen. Wenn ich versuchte, meine Situation auf diese Weise zu verbessern, hatte das meist nur begrenzte Wirkung. Was meiner Meinung nach der Schlüssel zu einem Durchbruch ist, ist der aufrichtige Wille, sich zu kultivieren, sich selbst zu verändern und Dafa zu folgen.
Salzburg: Äußerlichkeiten über den Inhalt stellen – die Falle der alten Mächte
In Salzburg ereignete sich eine Begebenheit, die eine ziemlich große Lücke in meinem Denken und meiner Herangehensweise aufdeckte. Gegen Ende einer Aufführung gab mir ein Mitpraktizierender ein Zeichen, dass er meine Hilfe benötige – wenn möglich, sprachen wir die Menschen zu zweit an, wobei einer sprach und der andere aufrichtige Gedanken aussandte. Als sich der Vorhang schloss, ging ich schnell zu dem Praktizierenden, der mir die Situation erklärte. Er hatte gegen Ende der Aufführung zwei Fotografen bemerkt – einer stand in seiner Nähe, der andere weiter entfernt in der Mitte des Publikums.
Von dem Moment an, als ich zu ihm kam, fiel mir auf, dass er etwas gestresst wirkte. Er ist ein fleißiger Praktizierender, daher überraschte mich das ein wenig und ich dachte: „Hm, er ist sonst immer sehr ruhig, so habe ich ihn noch nie gesehen.“ Solche Gedanken tauchten während der gesamten Situation immer wieder auf, als wir zu den beiden Zielpersonen gingen und die Fotos gemeinsam mit ihnen löschten.
Danach durchdachte ich das Ganze noch einmal. Dieser Praktizierende stand vor einer sehr herausfordernden Situation, blieb aber entschlossen, seinen Teil beizutragen, egal was passierte. Zunächst ging er sofort zu der Dame in seiner Nähe, als die Leute gerade begannen, den Saal zu verlassen. Sie war nicht sehr hilfsbereit und zögerte zu kooperieren, doch er erklärte es ihr immer wieder, höflich, aber bestimmt, und schließlich willigte sie ein. Ohne Angst oder Zögern bat er sie dann, die Fotos auch aus dem Papierkorb zu löschen, was sie auch tat. Auch wenn dies einige Zeit in Anspruch nahm, machte sich der Praktizierende anschließend zügig auf die Suche nach der zweiten Person, die ganz in der Mitte saß. Normalerweise ist es sehr schwer, Personen in der Mitte nicht aus den Augen zu verlieren, sobald die Zuschauer aufstehen und den Saal verlassen. Doch in diesem Fall blieb unsere Zielperson sitzen, selbst nachdem alle um ihn herum bereits gegangen waren. Wir gingen auf ihn zu. Er war darüber vielleicht sogar noch weniger erfreut als die Dame zuvor und brachte verschiedene Ausreden vor, aber der Praktizierende erklärte ihm geduldig alles und am Ende kooperierte auch er.
Dabei musste der Praktizierende mehrere große Hindernisse überwinden. Wie wäre ich mit dieser Situation umgegangen? Ich glaube, ich hätte nicht mehr als ein oder zwei solcher Hindernisse bewältigt. Zum Beispiel hätte ich mich wahrscheinlich nur auf die Dame in der Nähe konzentriert, da ich gedacht hätte, dass die Chancen, die Person in der Mitte im Blick zu behalten, minimal seien.
Dann hätte ich gewartet, bis sie aus dem Saal kommt, und versucht, an der Seite einen geeigneten Platz für ein Gespräch zu finden. Doch wie sie es tatsächlich tat, hätte sie vermutlich gesagt, dass sie es eilig habe und ihren Zug erreichen müsse. Selbst wenn es mir gelungen wäre, sie zumindest davon zu überzeugen, die Fotos zu löschen, hätte ich sie höchstwahrscheinlich gar nicht darauf hingewiesen, dass sie auch aus dem Papierkorb gelöscht werden müssten.
Es ist sicherlich gut, sehr ruhig zu bleiben und zu versuchen, die Gespräche so reibungslos wie möglich zu gestalten, aber das darf nicht zur einzigen Priorität werden. Es ist leicht, ruhig zu bleiben, wenn man seine Verantwortung stark einschränkt. Das erinnert mich an den Grundsatz, den der Meister in „Die letzte Anhaftung beseitigen“ angesprochen hat:
„Mit Gespensterworten wie, die Schüler seien alle schon zur Vollendung gekommen, bräuchten nicht mehr zu üben und sollten so weit wie möglich den gewöhnlichen Menschen entsprechen und die Bücher abgeben und so weiter, haben sie einige Schüler getäuscht, die inmitten der dämonischen Qualen nicht mehr in der Menschenwelt bleiben und sich schnellstmöglich vollenden wollen. Ich habe euch im Fa gesagt, dass ihr bei der Kultivierung so weit wie möglich den gewöhnlichen Menschen entsprechen sollt; aber ich habe nie gesagt, dass ihr euch den gewöhnlichen Menschen angleichen sollt. Wenn du dich nicht mehr von einem gewöhnlichen Menschen unterscheidest, bist du dann noch ein Kultivierender?“ (Die letzte Anhaftung beseitigen, 12.08.2000, in: Essentielles für weitere Fortschritte II)
Dieser Vorfall offenbarte mir nach und nach mehrere Ebenen des Verständnisses. Zunächst erinnerte er mich daran, dass der Kultivierungsprozess kein Spaziergang ist und dass wir uns nicht davor scheuen dürfen, uns Hindernissen zu stellen. Als ich dann diesen Erfahrungsbericht schrieb, wurde mir klar, wie sehr diese Denkweise, bei der der Schein über den Inhalt gestellt wird, meine Mission als Dafa-Schüler beeinträchtigt hatte. Als ich tiefer in die Materie eintauchte und weiter darüber nachdachte, erkannte ich, dass noch mehr dahintersteckte.
Ja, da wir Dafa-Jünger in der Zeit der Fa-Berichtigung sind, sollten wir uns nicht nur auf die persönliche Kultivierung konzentrieren, denn wir haben die große Mission, Lebewesen erretten zu helfen. So wie ich es verstehe, bedeutet dies, dass wir darauf achten müssen, wie andere unsere Handlungen während der Kultivierung wahrnehmen und dass wir die Wahrheit auf eine für die Menschen verständliche Weise erklären müssen und so weiter.
Dies brachte mich dazu, über den Begriff „das Fa bestätigen“ nachzudenken. Ich denke, dies ist der Schlüssel zu dem, was wir tun sollten, aber was bedeutet das? Natürlich habe ich keine Möglichkeit zu wissen, was das Bestätigen des Fa wirklich bedeutet, aber ich möchte mein sehr begrenztes Verständnis darüber mitteilen, wie es sich manifestieren kann oder was es beinhalten könnte.
Im „Lunyu“ im „Zhuan Falun“ sagt der Meister:
„Dafa ist die Weisheit des Schöpfers. Es ist die Grundlage für die Erschaffung von Himmel und Erde und für die Erschaffung des Kosmos. Es umfasst alles, vom Mikroskopischsten bis zum Makroskopischsten. Auf unterschiedlichen Ebenen der Himmelskörper zeigt es sich unterschiedlich.“ (2019, S. 1)
Dafa hat alles erschaffen und zeigt sich auf jeder Ebene. Daher denke ich, dass ein Dafa-Schüler das Fa bestätigen kann, indem er stets nach Dafa sucht, in welcher Situation er sich auch immer befinden mag. Dazu gehört der Glaube daran, dass Dafa uns immer einen Weg weisen wird, den wir gehen können. Wie man sich in bestimmten Umgebungen kultiviert, wie man verschiedenen Menschen die Wahrheit verdeutlicht – Dafa hat die Antwort auf alle Fragen. Wenn wir flexibel sind und wirklich nach diesen Antworten suchen, anstatt starr darauf zu bestehen, die Dinge auf „unsere“ Art zu tun, dann glaube ich, dass wir das Fa bestätigen und der Meister solche Praktizierende gut einsetzen kann.
Was ist dann in meinem Fall schiefgelaufen? Wie kommt es, dass ich, anstatt das Fa – etwas so Heiliges – zu bestätigen, oft dazu neige, mich „den gewöhnlichen Menschen anzupassen“ und mich kaum weiterzuentwickeln?
Ich glaube, das Fa aus dem oben zitierten Artikel „Die letzte Anhaftung beseitigen“ gibt uns die Antwort darauf. In dem Jingwen sind es die Agenten, die den Praktizierenden sagen, sie sollten sich so weit wie möglich den gewöhnlichen Menschen anpassen und ihre Bücher abgeben und so weiter. Auch in meinem Fall rührt der abweichende Zustand von einer Störung her und ist eine Form der Verfolgung und Falle der alten Mächte.
Der Meister schließt den oben zitierten Absatz mit den Worten:
„Dafa-Jünger – zukünftige Buddhas, Daos und Gottheiten –, wie könnt ihr zulassen, dass diese bösen und lächerlichen Clowns irgendwelche Lücken ausnutzen?“ (ebd.)
Prag: Andere an die erste Stelle setzen
Die Aufführungen in Prag begannen dieses Jahr am Freitag, aber ich hatte vor, bereits am Mittwoch dorthin zu fahren, um an einigen Besprechungen im Zusammenhang mit meiner normalen Arbeit teilzunehmen. Zu Beginn der Woche begann sich dann meine Frau unwohl zu fühlen. Am Dienstagabend stieg ihr Fieber auf über 40 °C. In diesem Zustand konnte sie sich kaum um sich selbst kümmern, geschweige denn um unsere drei Kinder.
Ich sagte meine Pläne für Mittwoch und Donnerstag ab, blieb aber entschlossen, am Freitagmorgen aufzubrechen, um pünktlich zu meinem Einsatz im Sicherheitsteam anzukommen. Meine Frau verbrachte den ganzen Mittwoch im Bett und ich kümmerte mich um die Kinder. Ich wusste, dass ich meine Frau nicht belasten durfte, also sprach ich nicht davon, dass ich wegfahren würde, sondern versuchte, ihr zur Seite zu stehen und ruhig zu bleiben, aber innerlich blieb ich standhaft und zuversichtlich, dass alles gut gehen würde. Am Donnerstagabend ging es ihr so weit besser, dass sie nach meiner Abreise zurechtkommen würde.
Am Freitagnachmittag kam ich in Prag an und schloss mich dem Team an. Einige Stunden vor der Vorstellung begann ich mich unwohl zu fühlen, als würde ich krank werden. Etwa 90 Minuten vor der Vorstellung begab ich mich auf meinen Platz. Mir war etwas schwindelig und übel und ich machte mir Sorgen, ob ich meine Aufgabe erfüllen könnte. Aber ich dachte, ich sollte die anderen nicht durch meine persönlichen Probleme davon ablenken, sich auf Shen Yun zu konzentrieren, also behielt ich das Unwohlsein für mich. Ich erinnerte mich daran, dass „es hier nicht um mich geht“, und sandte einfach weiter aufrichtige Gedanken aus.
Sobald die Leute hereinkamen, richtete ich meine ganze Aufmerksamkeit darauf, ihnen zu helfen, und plötzlich waren alle meine Probleme verschwunden. Ich glaube, es war diese einfache Entscheidung, die den entscheidenden Unterschied ausmachte – ich wartete nicht darauf, mich erst besser zu fühlen oder herauszufinden, warum es mir schlecht ging, sondern stellte meine eigenen Belange bedingungslos zurück und tat einfach das, was nötig war, damit sich die Menschen Shen Yun ansehen konnten.
Ich glaube, dass dieser Wechsel vom „Selbst“ zu den „anderen“ den Unterschied zwischen bloßer persönlicher Kultivierung und unserer Mission, Lebewesen zu retten, widerspiegelt. Natürlich steht die Kultivierung immer an erster Stelle und ist die Grundlage für alles, was wir als Dafa-Jünger tun. Wenn wir mit Problemen konfrontiert sind, sollten wir nach innen schauen und in uns selbst suchen. Ich denke, unsere Hauptaufgabe, andere erretten helfen, hilft uns tatsächlich dabei zu verstehen, wie wir nach innen schauen können. Meiner Auffassung nach sollte sich der Blick nach innen nicht nur um uns selbst drehen, so wie es bei einem gewöhnlichen Menschen der Fall ist, der in endloser Selbstkritik oder Selbsthinterfragung stecken bleibt. Vielmehr sollte er darauf beruhen, andere an die erste Stelle zu setzen und altruistisch zu handeln.
Fazit
Als sich die oben beschriebenen Situationen ereigneten, wurde mir bewusst, dass sie einige Hinweise für mich enthielten, also dachte ich darüber nach und behielt sie im Gedächtnis. Als ich darüber nachdachte, diesen Erfahrungsbericht zu schreiben, tauchten diese Erlebnisse wieder auf und fügten sich zu einem zusammenhängenden Bild zusammen. Doch erst als ich mich wirklich mit ganzem Herzen dem Schreiben widmete, begann ich plötzlich, die Dinge viel klarer zu sehen. In manchen Momenten fühlte ich mich geradezu mit neuen Erkenntnissen überschüttet und viele meiner Schwachstellen wurden mir mit ungewöhnlicher Klarheit offenbart und schienen plötzlich eng miteinander verbunden zu sein. Mir wurde bewusst, wie weit ich noch davon entfernt bin, das Fa in meinem Umfeld – zu Hause und bei der Arbeit – zu bestätigen. Ich bin sehr dankbar für diese Fa-Konferenz und die Gelegenheit, meinen Erfahrungsbericht zusammenzustellen.
Danke, Meister! Danke, Mitpraktizierende!
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Rubrik: Fa-Konferenzen