(Minghui.org) Vor zehn Jahren bin ich in eine Villensiedlung gezogen. Meine Nachbarn sind entweder Regierungsbeamte, Geschäftsleute oder wohlhabende Menschen und ihre Familien. Ich wiederrum bin eine einfache Arbeiterin im Ruhestand. Ich hatte immer das Gefühl, dass diese Menschen Ruhm und Reichtum schätzen, distanziert sind und es ihnen schwerfällt, die Hintergründe über Falun Dafa zu akzeptieren. Das stellte für mich eine psychologische Barriere dar, mit ihnen ins Gespräch zu kommen und ihnen zu helfen, errettet zu werden. Ich hatte das Gefühl, dass es gefährlich sein könnte, mit ihnen über Falun Dafa zu sprechen, da es leicht passieren könnte, dass mich jemand bei der Polizei meldet. Daher versuchte ich lange Zeit einfach nur, mich als guten Menschen zu zeigen, in der Überzeugung, dass ich so den Weg ebnen würde, um das Thema der Verfolgung anzusprechen.
Dann berichtete mir ein Mitpraktizierender, dass ein pensionierter Abteilungsleiter einer wichtigen Behörde in meiner Wohnanlage lebte und dass er die Fakten über Dafa nicht akzeptieren würde. Als Praktizierender in der Zeit der Fa-Berichtigung verstand ich, dass ich die drei Dinge, die der Meister mir anvertraut hat, gut erfüllen muss. Ich sollte die Menschen bei der Erklärung der Hintergründe von Falun Dafa und bei der Errettung nicht nach ihrem sozialen Status unterscheiden.
Durch das Lernen des Fa und den Austausch mit anderen Praktizierenden wurde mir klar, dass ich Ängste und Vorurteile bezüglich des sozialen Status hatte, von denen ich mich befreien musste. Nur so konnte ich die Lebewesen wirklich erretten. Ich war entschlossen, diesen Abteilungsleiter zu erretten. Aber natürlich wusste ich, dass ich auch nichts überstürzen durfte. Da er es bereits bei einem anderen Praktizierenden nicht akzeptieren konnte, müsste ich einen anderen Ansatz finden.
Immer wenn wir uns in der Siedlung begegneten, richtete ich meine Worte und Taten stets am Maßstab von Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht aus. Allmählich entwickelte sich eine engere Beziehung zwischen uns, und auch meine Anschauung von sozialem Ansehen löste sich auf. Die Zeit war reif, ihm und seiner Familie die wahren Umstände zu erklären.
Eines Tages erzählte ich diesem ehemaligen Abteilungsleiter und seiner Frau ganz selbstverständlich die Fakten über Dafa, über den bevorstehenden Untergang der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) und darüber, wie wichtig es ist, aus Sicherheitsgründen aus der KPCh auszutreten. Das Gespräch verlief reibungslos, und sie zeigten keinerlei ablehnende Reaktionen. Stattdessen sagte der Abteilungsleiter zu mir: „Ich sehe, dass Sie ein wirklich guter Mensch sind, ich vertraue Ihnen.“ Dann fügte er hinzu: „Meine Frau ist ebenfalls Parteimitglied.“ Ich sagte: „Dann treten Sie gemeinsam aus.“ Sie stimmten zu. Ich freute mich aufrichtig für sie und war dem Meister von ganzem Herzen dankbar für seine Stärkung. Auch in der Zeit danach erzählte ich mit der Hilfe des Meisters vielen Menschen in meiner Gemeinde die Fakten über Dafa und half ihnen, aus der KPCh auszutreten.
Vor nicht allzu langer Zeit wurden mein Mann und ich eingeladen, das Haus eines seiner ehemaligen Kommilitonen zu besuchen. Der Kommilitone ist ein hochrangiger Beamter in der Kommunalverwaltung. Wir leben fast Welten voneinander entfernt und hatten keinen Kontakt gehalten. Unsere beiden Familien hatten sich noch nie getroffen. Ich wusste, dass ich ihnen auf jeden Fall die wahren Hintergründe über Dafa erzählen müsste, aber ich war auch ein wenig zögerlich. Ich wusste, dass ich wahrscheinlich nie wieder die Gelegenheit haben würde, sie zu sehen. Der Meister sagte uns:
„Bei der Fa-Berichtigung werden keine menschlichen Gesinnungen benötigt, aber die aufrichtigen Gedanken.“ (Bei der Fa-Berichtigung werden keine menschlichen Gesinnungen benötigt, aber die aufrichtigen Gedanken, 19.09.2004, in: Essentielles für weitere Fortschritte III)
Ich bat den Meister erneut, mir Kraft zu geben. Ich wollte diese seltene Gelegenheit unbedingt nutzen, um sie zu erretten.
Wir kamen am Abend an. Nachdem wir gemeinsam gegessen hatten, überreichte ich ihnen die drei Artikel, die der Meister für alle Lebewesen auf der Welt veröffentlicht hatte: „Warum gibt es die Menschheit?“, „Warum will der Schöpfer alle Lebewesen erretten?“ und „Warum ist die menschliche Welt ein Ort im Nebel?“. Ich bat sie, diese sorgfältig zu lesen und gut aufzubewahren.
Am nächsten Tag beim Frühstück sagte die Frau des Kommilitonen zu mir: „„Ich habe es gestern Abend gelesen. Wenn wir Zeit haben, sollten wir uns einmal in Ruhe darüber unterhalten.“
Nach dem Mittagessen sah ich, dass sie und ihre enge Freundin beisammensaßen, so ging ich zu ihnen hinüber.
Sie sagte zu mir: „Bitte erzähl mir, wie du das verstehst.“ Ich sprach zunächst über die traditionelle Kultur und danach über die Hintergründe von Falun Dafa. Sie sprachen über die allgegenwärtige Korruption innerhalb des KPCh-Systems und äußerten sich erleichtert darüber, dass sie im Ruhestand waren und nicht mehr von der Korruption beeinflusst wurden. Als wir über „Der Himmel wird die KPCh beseitigen“ und „Austreten aus der KPCh zu eigenem Schutz“ sprachen, sagten beide, es sei gut, dass die KPCh aufgelöst werde, und erklärten sich bereitwillig damit einverstanden, aus der Partei und den ihr angeschlossenen Organisationen auszutreten. Erneut dankte ich dem Meister für seine barmherzige Stärkung.
Nachdem ich nach Hause zurückgekehrt war und mit anderen Praktizierenden gesprochen hatte, wurde mir die Dringlichkeit des fortscheitenden Prozesses der Fa-Berichtigung bewusst. Als ich die Sehnsucht der Lebewesen sah, die auf Erlösung warten, erkannte ich, dass ich zuvor aufgrund meiner Anhaftung an Angst und meinen Anschauungen von gesellschaftlichen Hierarchien nicht genug getan hatte. Von nun an werde ich mich mehr bemühen, das Fa gut zu lernen, meinen Charakter verbessern und mehr tun, um die Wahrheit zu erklären und die Menschen zu erretten. Ich werde das nachholen, was ich zuvor nicht gut gemacht habe, meine Gelübde erfüllen und mit dem Meister nach Hause zurückkehren.
Danke, Meister!Danke, Mitpraktizierende!Heshi.
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