(Minghui.org) Zwei Einwohner der Stadt Xinmin in der Provinz Liaoning wurden am 16. September 2026 festgenommen, nur weil sie Falun Gong praktizieren.

Für die Festnahme von Huang Jinlin waren Beamte der Staatssicherheitsabteilung der Stadt Xinmin und der Polizeiwache der Gemeinde Fahaniu verantwortlich. Sie durchsuchten seine Wohnung und brachten ihn zur Polizeiwache, wo sie ihn verhörten. Dabei schlugen sie so heftig auf ihn ein, dass er die Kontrolle über seine Blase und seinen Darm verlor. Er litt unter starken Schmerzen und hatte Prellungen an den Handgelenken.

Später wurde Huang in das Untersuchungsgefängnis der Stadt Xinmin verlegt.

Tian Xiu’e wurde am selben Tag wie Huang festgenommen. Nähere Einzelheiten zu ihrer Festnahme sind bislang nicht bekannt. Derzeit wird sie im Ersten Untersuchungsgefängnis der Stadt Shenyang festgehalten. Shenyang ist die Hauptstadt der Provinz Liaoning und die übergeordnete Verwaltungsbehörde der Stadt Xinmin.

Frühere Verfolgung von Herrn Huang

Huang wurde im Februar 1966 geboren. Früher führte er ein ausschweifendes Leben, rauchte, trank, prügelte sich und spielte um Geld. Nachdem er 1995 begonnen hatte, Falun Gong zu praktizieren, legte er seine schlechten Gewohnheiten ab und gewann seine Gesundheit zurück. Er begann, in der Landwirtschaft zu arbeiten und für den Lebensunterhalt seiner Familie zu sorgen. Eines Tages fand er 3.000 Yuan (etwa 390 Euro) Bargeld auf dem Boden. Er blieb so lange an der Fundstelle, bis der rechtmäßige Eigentümer zurückkehrte. Huang erklärte, dass er das Geld früher eingesteckt hätte, bevor er begonnen hatte, Falun Gong zu praktizieren. Auch viele Menschen in seiner Umgebung bemerkten, wie grundlegend er sich durch Falun Gong verändert hatte.

Kurz nach Beginn der Verfolgung im Juli 1999 wurde Huang festgenommen und 15 Tage lang in der Haftanstalt der Stadt Xinmin festgehalten. Im Jahr 2001 reiste er nach Peking, um sich für sein Recht einzusetzen, Falun Gong zu praktizieren. Dort wurde er erneut festgenommen und mehr als einen Monat lang in drei verschiedenen Hafteinrichtungen festgehalten: sieben Tage im Untersuchungsgefängnis des Bezirks Miyun, über zehn Tage im Untersuchungsgefängnis des Bezirks Dongcheng und etwa zwei weitere Wochen in der Rückführungsstelle Tuanhe. Anschließend wurde er zu 16 Monaten Zwangsarbeit verurteilt.

Während seiner Haft im Untersuchungsgefängnis des Bezirks Dongcheng stachen die Wärter Akupunkturnadeln in bestimmte Punkte an seinen Beinen und schlossen diese an eine Stromquelle an. Als der Strom durch seinen Körper floss, schrie er vor unerträglichen Schmerzen.

Sowohl in der Rückführungsstelle Tuanhe als auch später im Arbeitslager Tuanhe musste Huang schwere Zwangsarbeit verrichten.