(Minghui.org) Am 25. Oktober 2026 fand in Melbourne die jährliche australische Falun-Dafa-Konferenz zum Erfahrungsaustausch statt. Mehr als 1.000 Praktizierende nahmen daran teil.

Die Erfahrungsberichte regten viele Teilnehmer an, über ihre eigenen Unzulänglichkeiten nachzudenken und sich in der Kultivierung weiter zu verbessern. Im Mittelpunkt standen das Nach-innen-Schauen, das Ablegen des Egoismus, das beharrliche Praktizieren der Übungen und die Zusammenarbeit mit Mitpraktizierenden.

Falun-Dafa-Konferenz zum Erfahrungsaustausch am 25. Oktober 2026 in Melbourne (Minghui.org)

Praktizierende kaufen Dafa-Bücher sowie Audio- und Videomaterialien (Minghui.org)

Nach innen schauen und den Egoismus ablegen

Natalya (links) kauft in der Mittagspause eine VCD mit Übungsanleitungen in englischer und deutscher Sprache (Minghui.org)

Natalya aus Südaustralien praktiziert seit drei Jahren Falun Dafa. Es war ihre dritte Fa-Konferenz, und jedes Mal habe sie neue Erkenntnisse gewonnen. „Am meisten beeindruckt mich die Gemeinschaft. Es ist wie in einer Familie, in der sich alle gegenseitig unterstützen“, sagte sie.

Besonders in Erinnerung blieb ihr der Bericht einer Praktizierenden über den Verkauf ihres Hauses. Diese wollte das Haus möglichst schnell verkaufen, während ihr Mann bereits durch den Immobilienmakler und den Käufer unter Druck stand. Ihre Ungeduld belastete ihn zusätzlich. Als sie erkannte, dass sie mehr Rücksicht auf ihn nehmen sollte, wuchs das gegenseitige Verständnis. Gemeinsam konnten sie die Angelegenheit besser lösen.

Auch die Ausführungen einer anderen Praktizierenden über die Verantwortung für jeden einzelnen Gedanken sprachen Natalya an: „Wir tragen die Verantwortung für jeden unserer Gedanken, denn ich erkenne deutlich, dass Gedanken unmittelbare Auswirkungen haben. Deshalb müssen wir unsere Gedanken kultivieren.“

Ihr wurde bewusst, wie wichtig es ist, einen klaren Geist zu bewahren, auf die eigenen Gedanken zu achten und das Fa intensiver zu lernen.

Natalya hat russische und deutsche Wurzeln. Sie verbrachte ihre Kindheit in Russland, zog später nach Deutschland und schließlich nach Australien. Durch eine Freundin lernte sie Falun Dafa kennen, besuchte einen Einführungskurs und schloss sich einer Fa-Lerngruppe an. Normalerweise liest sie das Zhuan Falun auf Englisch, aber auch in deutscher und russischer Übersetzung. Dabei gewinne sie immer wieder neue Erkenntnisse.

Seit sie Falun Dafa praktiziert, fühle sie sich kräftiger und habe mehr Energie. Die Konferenz habe ihr erneut verdeutlicht, wie wichtig es sei, auf jeden Gedanken zu achten. Sie nahm sich vor, das Fa intensiver zu lernen und sich weiter zu verbessern.

Patrick Murphy aus Melbourne (Minghui.org)

Patrick Murphy praktiziert seit 2003 Falun Dafa. Durch die diesjährige Konferenz gewann er ein tieferes Verständnis davon, wie er seinen Egoismus ablegen kann.

„Die Erfahrungsberichte meiner Mitpraktizierenden haben mich sehr inspiriert, insbesondere zum Thema ‚Egoismus ablegen‘. Wenn man egoistische Gedanken bei sich entdeckt, muss man nach innen schauen und prüfen, wonach man eigentlich strebt und was man sich davon erhofft. Es gilt, den Ursprung der eigenen Anhaftungen und Anschauungen zu erkennen und zu überlegen, wie man sie verändern oder aus einer anderen Perspektive betrachten kann. Darauf möchte ich mich konzentrieren, wenn ich nach Hause zurückkehre.

Das Thema Egoismus beschäftigt mich schon seit einiger Zeit. Auf dieser Konferenz konnte ich erfahren, wie andere Praktizierende ihre egoistischen Gedanken erkennen, überwinden und auf ihrem Kultivierungsweg weiter vorankommen.“

Durch Zusammenarbeit einen gemeinsamen Körper bilden

Die 77-jährige Janine Rankin aus Queensland begann 1995, Falun Dafa zu praktizieren. Die Berichte darüber, wie andere Praktizierende Prüfungen meisterten und Anhaftungen ablegten, halfen ihr, eigene Unzulänglichkeiten zu erkennen.

„Es ist wichtig, zusammenzukommen und den Erfahrungen der anderen zuzuhören. Ihre Berichte ermutigen mich, meine eigenen Grenzen zu überwinden. Besonders berührt mich, wie sie Prüfungen und Schwierigkeiten gemeistert haben“, sagte sie.

In Erinnerung blieb ihr der Bericht über die Zusammenarbeit mit Regierungsstellen: „Die Praktizierenden schauten nach innen, erkannten ihre Anhaftungen, unterstützten einander und erhöhten sich gemeinsam. Dadurch verlief ihr Projekt reibungslos.“

Janine erkannte, dass ein gemeinsamer Körper entsteht, wenn jeder auf seine eigene Kultivierung achtet und bereit ist, anderen zu helfen.

Phuong Ofner auf der Konferenz (Minghui.org)

Auch Phuong Ofner aus Queensland fühlte sich durch die Konferenz ermutigt. Die 46-Jährige war früher Musiklehrerin und auf traditionelle vietnamesische Instrumente spezialisiert. Seit ihrem Umzug nach Australien arbeitet sie in der frühkindlichen Bildung und unterrichtet außerdem das chinesische Zupfinstrument Guzheng.

Sie praktiziert seit sechs Jahren Falun Dafa, ebenso ihre 17-jährige Tochter. Für beide war es die erste Fa-Konferenz. Jeder Erfahrungsbericht habe ihr wertvolle Anregungen gegeben, erzählte Phuong.

„Besonders berührt hat mich der Bericht eines jungen vietnamesischen Praktizierenden. Er lebte zunächst in Singapur und ging später zum Studium nach Sydney. An seiner Hochschule gab es viele Studenten aus China. Er wollte einen Falun-Dafa-Club gründen, um ihnen die Praktik vorzustellen. Dabei stieß er von verschiedenen Seiten auf Widerstand, unter anderem in den sozialen Medien und durch den Marxismus-Club. Trotz dieser Schwierigkeiten blieb er fest in seinem Glauben an Dafa, achtete auf seine Kultivierung, begegnete anderen freundlich und machte weiterhin Studenten mit Dafa bekannt.“

Phuong und ihre Tochter dachten über die vorgetragenen Erfahrungsberichte nach und erkannten dabei eigene Anhaftungen. Phuong nahm sich vor, anderen gegenüber nachsichtiger zu sein und die Zusammenarbeit mit Mitpraktizierenden zu verbessern, um gemeinsam einen Körper zu bilden.