(Minghui.org) Vor einem Jahr begann ich mit der Kultivierung im Falun Dafa. Obwohl ich erst seit Kurzem praktiziere, ist die Wirkung tiefgreifend. Ich schätze mich glücklich, vom Meister gerettet worden und ein Dafa-Jünger geworden zu sein. Meine Dankbarkeit und Freude lassen sich kaum in Worte fassen. Im Rahmen der China-Fahui möchte ich dem Meister von meinen Kultivierungserfahrungen des vergangenen Jahres berichten und sie mit anderen Praktizierenden teilen.

Bevor ich das Fa erhielt

Schon als Kind war ich gesundheitlich angeschlagen; ich litt häufig unter Durchfall, Erbrechen und verschiedenen anderen Krankheiten. Meine Mutter nahm mich mit in Tempel, wo wir vor Buddha beteten und Räucherstäbchen anzündeten in der Hoffnung auf einen positiven Effekt für meine Gesundheit. Sie suchte sogar spirituelle Medien auf. Sie versuchte einfach alles, was ihrer Meinung nach hätte helfen können.

Als ich 12 Jahre alt war, wurde ich von einem Fahrzeug erfasst. Ich verlor das Bewusstsein und zeigte keinerlei Lebenszeichen mehr. Als meine ältere Schwester mich ins Krankenhaus brachte, weigerte sich das Personal zunächst, mich aufzunehmen, da sie dachten, ich sei nicht mehr zu retten. Meine Schwester kniete am Eingang des Krankenhauses nieder und weinte und flehte inständig. Berührt von ihrer Verzweiflung nahm man mich schließlich doch auf. Mehr als vier Stunden später kam ich auf wundersame Weise wieder zu Bewusstsein und erholte mich schließlich vollständig. Ich hatte eine zweite Chance im Leben erhalten. Meine gesamte Familie war überzeugt, dass ich durch göttlichen Schutz bewahrt worden war.

Im Jahr 2009, im Alter von 31 Jahren, machte ich mich in einer anderen Stadt selbstständig, wodurch ich nur noch wenig Zeit mit meiner Familie verbringen konnte. 2013 erfuhr ich zu meinem Entsetzen, dass mein Ehemann eine Affäre hatte. Ich war von Schmerz überwältigt und weinte jeden Tag. Ich dachte sogar daran, meinem Leben ein Ende zu setzen oder Nonne zu werden und somit alle weltlichen Bindungen zu kappen. Doch mir wurde klar, dass ich Verantwortung für meine Eltern und mein kleines Kind trug. Ich durfte also nicht sterben! So lebte ich weiter, gefangen in einer quälenden Situation.

Gerade als ich mit dem Zerbrechen meiner Ehe zu kämpfen hatte, gerieten die Bauprojekte meines Mannes in Schwierigkeiten, was unsere Familie mit Schulden in Höhe von mehreren Millionen Yuan zurückließ. Um die Krise zu bewältigen, schloss ich mein Geschäft und kehrte nach Hause zurück. Ich hoffte, die Schwierigkeiten gemeinsam mit meinem Mann meistern, unsere Eheprobleme lösen und unsere Familie retten zu können. Doch nach meiner Rückkehr stellte ich fest, dass ich das Verhalten meines Mannes nicht tolerieren konnte, was unsere Beziehung zusätzlich belastete. Im Jahr 2019 ließen wir uns daher scheiden.

Nachdem ich 2013 von der Affäre meines Mannes erfahren und überlegt hatte, Nonne zu werden, hoffte ich, dass der Buddhismus Antworten bieten und mich von meinem Leiden befreien könnte. Im November desselben Jahres begegnete ich einem Mönch des Zen-Buddhismus und suchte unter seiner Führung Zuflucht. Später erfuhr ich, dass er innerhalb der örtlichen buddhistischen Vereinigung um Positionen konkurrierte. Ich fragte mich, warum jemand, der dem weltlichen Leben entsagt hatte, immer noch nach Ruhm und persönlichem Gewinn strebte. Die Welt erschien mir so verwirrend und ich sehnte mich danach, einen wahrhaft reinen Ort für die spirituelle Kultivierung zu finden.

Nachdem ich emotionale Verzweiflung und Rückschläge im Leben durchlebt hatte, fühlte ich mich noch verlorener. Ich begann, mir grundlegende Fragen zu stellen: Was ist der Sinn des menschlichen Lebens? Woher kommen wir? Gibt es einen Weg, den Tod zu überwinden und dem Leiden zu entkommen?

Das Fa erhalten

Während ich mit diesen Fragen rang, nahm ich online unerwartet wieder Kontakt zu Frau Hao auf, einer Freundin, zu der ich sieben Jahre zuvor den Kontakt verloren hatte. Da sie wusste, dass ich im Buddhismus Zuflucht gesucht hatte und mich aufrichtig kultivieren wollte, gab sie mir im Juli 2024 das Buch Zhuan Falun. Sie erklärte mir, es handele sich um ein Werk über spirituelle Kultivierung, das mir bei meinen Zielen sehr helfen könne.

Tatsächlich war ich bereits 2006 während einer Reise nach Hongkong zum ersten Mal mit Falun Dafa in Berührung gekommen. Doch durch die Lügen der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) in die Irre geführt, nahm ich die Informationsbroschüren zwar entgegen, wagte es aber nicht, sie zu lesen oder mit nach Hause zu nehmen. So verpasste ich leider die Gelegenheit, mehr über Falun Dafa zu erfahren.

Zunächst erschrak ich, als mir klar wurde, dass das Buch, das mir Frau Hao gegeben hatte, von Falun Dafa handelte. Doch ich vertraute ihr und überlegte mir: „Wenn es der Gesundheit dient und eine Kultivierungspraxis ist, sollte ich es zumindest lesen.“ Da mein Kind sich jedoch auf die im nächsten Jahr anstehende Hochschulaufnahmeprüfung vorbereitete, beschloss ich, bis nach der Prüfung damit zu warten. So verpasste ich 2024 eine weitere Gelegenheit, das Fa zu erhalten.

Im Juni 2025, nachdem mein Kind seine Prüfung abgeschlossen hatte, brachte mir Frau Hao erneut das Zhuan Falun. Sie riet mir, es dreimal hintereinander zu lesen, und ich folgte ihrem Rat. Sobald ich zu lesen begann, konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen. Ich entdeckte, dass es ein wundersamer Schatz war. Die Schriftzeichen leuchteten; manchmal strahlten sie in einem violetten Licht und schienen sogar zu tanzen. Tränen traten mir in die Augen. Die Worte waren lebendig, voller Leben. Ich erzählte Frau Hao begeistert von diesen außergewöhnlichen Erlebnissen, worauf sie sagte: „Dass du solch bemerkenswerte Dinge siehst, zeigt, dass du eine starke Schicksalsverbindung zum Dafa hast.“

So begann ich mit der Kultivierung und war entschlossen, mich gut zu kultivieren. Ich las das Buch mit großem Eifer, ganz eingetaucht in das Licht des Fa, und erlebte dabei einen Frieden und eine Ruhe, wie ich sie zuvor noch nie gekannt hatte.

Die Wunder von Dafa erleben

Während meines ersten Jahres der Kultivierung erlebte ich viele außergewöhnliche Dinge. Sie stärkten meinen Glauben an Falun Dafa und meinen Entschluss, die Kultivierung fortzusetzen.

Ein Hinweis aus einem Traum

Gegen Ende 2025, kurz nachdem ich begonnen hatte, das Fa zu lernen, träumte ich, dass neun weiße Sonnen am Himmel erschienen. Sie strahlten keine Hitze aus, doch die Menschen am Boden schrien vor Qual. Ich fühlte mich dem Meister sehr nahe. Andere Praktizierende und ich beobachteten das Geschehen gelassen, als hätten wir gewusst, dass dies geschehen würde. Da mein Verständnis des Fa zu jener Zeit noch begrenzt war, konnte ich die Bedeutung nicht vollständig erfassen. Später fragte ich mich, ob der Meister mir durch diesen Traum die großen Prüfungen zeigen wollte, denen die Menschen gegenüberstehen würden, und mich daran erinnern wollte, mich fleißig zu kultivieren und sie zu erretten.

Die Kraft von Dafa erfahren

Am Morgen des 2. Februar dieses Jahres sah ich, während ich im Bett lag, ein großes Auge, das mir zweimal zuzwinkerte. Ich blickte zurück. Da ich mich an die Ausführungen des Meisters über das Himmelsauge im Zhuan Falun erinnerte, fragte ich mich, ob es vielleicht mein eigenes Auge sein könnte. Ich verspürte weder Angst noch Beunruhigung, sondern empfand es als interessant und sympathisch. Es kam mir so vor, als würden wir uns kennen.

Als ich Hao davon erzählte, meinte sie, mein Himmelsauge könnte sich geöffnet haben. Da ich das Fa noch nicht tief genug gelernt hatte, entwickelte ich eine Anhaftung an Selbstzufriedenheit. Später erkannte ich diese Anhaftung und ermahnte mich, auf der Hut zu sein.

Als ich einmal auf dem Weg zum Haus eines Mitpraktizierenden war, um das Fa zu lernen, stieg ich die Treppen in der U-Bahn-Station in eleganten, spitz zulaufenden Schuhen hinauf. Meine Schritte fühlten sich so leicht und schnell an und ich war überhaupt nicht müde; es war fast so, als würde ich schweben. Als ich nach unten sah, bemerkte ich, dass nur die Spitzen meiner Schuhe die Stufen berührten. Mir wurde klar, dass der Meister mich ermutigte, weil ich mich beeilte, das Fa zu lernen. Ich empfand Freude, bemerkte aber sogleich die aufkommende Selbstzufriedenheit und zwang mich, sie loszulassen.

Mehrfach sah ich im Traum wie der Meister und weiße Falun auf mich herabkamen, während ich die fünfte Übung praktizierte. Dies waren außergewöhnliche und heilige Erlebnisse. Ich wusste, dass der Meister mich damit ermutigte. Danke, Meister!

Außergewöhnliche Erfahrungen während der Übungen

Am Morgen des 10. September dieses Jahres spürte ich während der zweiten, dritten und fünften Übung erneut die Ermutigung des Meisters. Über einen längeren Zeitraum hinweg erlebte ich einen Zustand des Bewusstseins ohne physischen Körper. Während der Übungen fühlte ich mich leicht und schwerelos, als würden die Substanzen meines Körpers mit denen des Universums verschmelzen. Dennoch konnte ich diese Substanzen wieder zurückholen und in das Bewusstsein meines physischen Körpers zurückkehren. Während des gesamten Erlebnisses blieb mein Bewusstsein vollkommen klar.

Während der fünften Übung (Sitzmeditation) sah ich den Meister hinter mir in einem himmlischen Bereich sitzen. Vor uns erstreckten sich unzählige weiße Köpfe über den gesamten himmlischen Raum. Ich konnte ihre Gesichter nicht erkennen; es schienen Hunderttausende zu sein, vielleicht sogar noch mehr. Der Anblick war großartig. Ich hatte das Gefühl, als würde ich schweben. Als die Stunde der Meditation zu Ende ging, wollte ich diesen Zustand eigentlich gar nicht verlassen. Ich ermahnte mich jedoch, nicht an diesem Zustand anzuhaften, und beendete dann die Übung.

Später wurde mir klar, dass der Meister mich vielleicht daran erinnern wollte, dass so viele Menschen noch immer in der Täuschung gefangen sind und geweckt sowie errettet werden müssen. Seine Anwesenheit hinter mir gab mir die Gewissheit, dass er über mich wacht. Ich brauchte also keine Angst zu haben, sondern sollte einfach das tun, was zu tun war.

Am nächsten Morgen, dem 11. September, erlebte ich während der vierten Übung einen ähnlichen Zustand. Zudem spürte ich einen starken Energiefluss am Hegu-Akupunkturpunkt (der sich zwischen Daumen und Zeigefinger befindet) an beiden Händen. Danke, Meister, für Ihre Ermutigung und dafür, dass Sie meinen Glauben gestärkt haben!

Meine Eltern erleben, wie ich Krankheitskarma überstehe

Anfang dieses Jahres bildete sich ein kleiner roter Knoten in meinem linken Nasenloch. Ich ignorierte ihn zunächst, doch am nächsten Tag schwoll meine linke Wange an und ich verspürte starke Schmerzen im Gesicht, am Kopf und am Ohr. Mein Gesicht war sichtlich verzerrt. Meine Eltern und mein älterer Bruder waren sehr beunruhigt und drängten mich, ins Krankenhaus zu gehen, um mich behandeln zu lassen. Ich dachte an die Worte des Meisters, nämlich dass ein einziger Gedanke ein Ergebnis beeinflussen kann, und sagte mir: „Ich bin nicht krank. Der Meister hilft mir, Karma zu beseitigen. Das ist etwas Gutes.“ Ich beruhigte meine Familie und versicherte ihr, dass es mir gutgehe.

Ich sandte aufrichtige Gedanken aus, um Störungen durch die alten Mächte zu beseitigen, und fuhr fort, das Fa zu lernen, die Übungen zu praktizieren und meinem täglichen Leben nachzugehen. Innerhalb einer Woche waren die Symptome vollständig verschwunden, als wäre nie etwas geschehen.

Vor zwanzig Jahren wurden bei mir mehrere Myome in der Gebärmutter diagnostiziert, woraufhin ich mich einer Operation unterzog. Vor zwei Jahren ergab eine Untersuchung in einem bekannten örtlichen Krankenhaus, dass die Myome beträchtlich gewachsen waren. Der Arzt hielt eine Operation für notwendig und schlug eine Hysterektomie (Entfernung der Gebärmutter) vor. Nach reiflicher Überlegung entschied ich mich gegen eine weitere medizinische Behandlung, da ich keinerlei körperliche Beschwerden verspürte. Seit ich das Fa erhalten habe, habe ich großes Vertrauen in den Meister und in meine Kultivierung.

Nachdem meine Eltern miterlebt hatten, wie ich verschiedenes Krankheitskarma durchstand, und nachdem sie die positiven Veränderungen in meinem Charakter bemerkt hatten, begannen auch sie, die Falun-Dafa-Bücher zu lesen. Mein Vater hört sich nun täglich die Erfahrungsberichte anderer Praktizierender auf Minghui.org an und liest jeden Tag im Zhuan Falun. Meine Mutter steht um 3 Uhr morgens auf, um die Übungen zu praktizieren. Obwohl sie noch nicht alle Bewegungsabläufe auswendig gelernt hat und bisher nur die erste und zweite Übung ausführt, freue ich mich sehr über die aufrichtige Haltung meiner Eltern gegenüber Falun Dafa.

Fleißige Kultivierung und Erhöhung

Angst überwinden, den Glauben stärken

Nachdem ich das Zhuan Falun dreimal gelesen hatte, stärkten die außergewöhnlichen Schilderungen in diesem Buch mein Vertrauen in die Kultivierung. Ich begann, regelmäßig das Fa zu lernen und die Übungen zu praktizieren. Anfangs war ich noch ängstlich. Doch im festen Glauben daran, dass Dafa der Gesundheit dient und eine wahre Kultivierungspraxis ist, las ich trotz meiner Angst weiter und machte die Übungen.

Später schloss ich mich einer Gruppe von Praktizierenden an, um mit ihnen das Fa zu lernen. Sie waren sehr freundlich und erklärten mir geduldig das Wesen der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh), die Gründe für die Feindseligkeit der KP gegenüber Falun Dafa sowie die wahren Umstände der Verfolgung. Ich verstand nun, was es mit der Partei auf sich hat, wie Dafa verleumdet wurde und wie die Praktizierenden verfolgt werden. Vor allem aber begann ich, die grundlegenden Unterschiede zwischen der Kultivierung im Falun Dafa und anderen historischen Kultivierungswegen zu begreifen. Ich lernte, diese einmalige, unendlich kostbare Gelegenheit, mich im Dafa zu kultivieren, noch mehr zu schätzen, und fasste den festen Entschluss, beharrlich weiterzumachen.

Respekt gegenüber dem Meister und dem Fa sowie ernsthaftes Studium

Die Praktizierenden in unserer Lerngruppe bringen dem Meister und dem Fa tiefen Respekt entgegen. Während des Fa-Lernens sitzen sie aufrecht, im einfachen oder doppelten Lotussitz, und konzentrieren sich voll und ganz auf die Lehre. Inspiriert von diesem Umfeld begann ich, das Fa im einfachen Lotussitz zu lernen. Vielleicht weil mein Entschluss zur Kultivierung rein und fest war, stärkte der Meister meine Geduld und Standhaftigkeit. Egal wie schmerzhaft es war, ich weigerte mich, das Bein herunterzunehmen. Schon bald konnte ich eine komplette Fa-Lektion in dieser Sitzhaltung absolvieren und ich praktiziere dies auch weiterhin während des Fa-Lernens.

Menschliche Anschauungen überwinden und bei den Morgenübungen beharrlich bleiben

Da ich berufstätig bin, leite ich meine Schüler jeden Morgen um 6 Uhr bei den Übungen an, manchmal mit Dutzenden oder sogar Hunderten von Teilnehmern. Obwohl ich noch eine neue Praktizierende bin, glaube ich, dass Falun Dafa das höchste Gesetz des Universums ist und eine gewaltige Energie in sich trägt. Vielleicht kann ich diese aufrichtige Energie an meine Schüler weitergeben. Daher beschloss ich, jeden Tag um 3.20 Uhr aufzustehen, um gemeinsam mit Praktizierenden auf dem chinesischen Festland – deren Gruppenübungen um 3.50 Uhr beginnen – zu praktizieren, bevor ich dann meine Schüler bei ihren Übungen anleite.

Praktizierende vor Ort erklärten mir, dass es für eine neue Praktizierende bereits eine Herausforderung sei, alle fünf Übungen konsequent in einer Sitzung zu absolvieren. Selbst langjährige Praktizierende haben manchmal Schwierigkeiten, an den Gruppenübungen der Praktizierenden auf dem chinesischen Festland um 3.50 Uhr teilzunehmen. Um mitmachen zu können, musste ich früh aufstehen und die Ausdauer entwickeln, die zweite Übung eine volle Stunde lang auszuführen.

Vielleicht weil dieser Wunsch im Einklang mit den Dafa-Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht steht, wurde ich vom Meister gestärkt: Zwei Monate nachdem ich das Fa erhalten hatte, konnte ich die zweite Übung eine Stunde lang machen. Kurz darauf fing ich an, jeden Morgen um 3 Uhr aufzustehen, um zu praktizieren, eine Gewohnheit, die ich bis heute beibehalten habe.

Obwohl ich mich mental darauf vorbereitet hatte, wurde mir während der Übungen immer wieder schwindelig und übel; manchmal stand ich sogar kurz vor der Ohnmacht. In meinem Herzen bat ich den Meister, mich zu stärken und zu beschützen, und weigerte mich zuzulassen, dass die alten Mächte meine Kultivierung störten. Ich wiederholte immer wieder: „Ich bin eine Dafa-Jüngerin. Ich stehe ausschließlich unter der Obhut des Meisters, des Lehrers von Dafa. Meister, bitte stärken Sie mich, damit ich die Übungen beenden kann.“ So habe ich es jedes Mal geschafft.

Heute nehme ich täglich an den gemeinsamen Morgenübungen teil und arbeite den ganzen Tag, ohne mich müde zu fühlen. Im Gegenteil, ich fühle mich voller Energie. Dafa ist wahrhaft außergewöhnlich; seine Kraft übersteigt das, was das gewöhnliche menschliche Denken erfassen kann. Ich bin zutiefst dankbar für den Schutz des Meisters und für die Ermutigung durch andere Praktizierende.

Anhaftungen loslassen und den Durchbruch im Doppellotus-Sitz erreichen

Fast ein Jahr lang praktizierte ich die Übungen und saß beim Fa-Lernen im einfachen Lotussitz. Ich erwartete, dass ich bald im Doppellotussitz sitzen könnte. Doch obwohl ich fast jeden Morgen um drei Uhr aufstand und 2,5 Stunden lang praktizierte, gelang es mir einfach nicht. Während meiner Kultivierung hatte ich mich unter Schmerzen bemüht, viele menschliche Anhaftungen abzulegen, darunter auch Anhaftungen an Gefühle und Bequemlichkeit. Warum war es mir nach fast einem Jahr immer noch nicht gelungen, diesen Durchbruch zu erzielen?

Ich schaute nach innen und entdeckte Ungeduld sowie den Wunsch, mich zu profilieren. In einem Gespräch forderte mich Hao dazu auf, darüber nachzudenken, was ich noch nicht losgelassen hatte. Nach sorgfältigem Nachdenken wurde mir klar, dass ich immer noch an romantischen Gefühlen festhielt und zu sehr von meiner Tochter abhängig war. Als Praktizierende musste ich diese Anhaftungen in Barmherzigkeit umwandeln, ohne Ausnahme oder Unterscheidung, indem ich jedem gleichermaßen begegnete. Sobald ich dies verstand und begann, mich zu verändern, geschah ein Wunder: Ich konnte im Doppellotussitz sitzen.

Als Jünger müssen wir lediglich das Fa lernen, die Übungen praktizieren und unsere Xinxing erhöhen. Alles Weitere wird vom Meister arrangiert. Wenn sich die Xinxing erhöht, verändert sich der Körper entsprechend. Heute praktiziere ich täglich eine Stunde lang die zweite Übung (Falun-Pfahlstellung) und sitze sowohl beim Fa-Lernen als auch bei der Meditation im Doppellotussitz. Dies zu erreichen, war für mich ein bedeutender Durchbruch.

Groll und Eifersucht gegenüber meinem Ex-Mann loslassen

Mein Mann und ich sind seit fast sieben Jahren geschieden. Er ist keine neue Beziehung eingegangen; er sagte, er würde dies erst in Betracht ziehen, wenn unser Kind die Hochschulaufnahmeprüfung hinter sich habe.

Ich traf mich mit meinem Mann, weil unser Kind, das gerade mit dem Studium begonnen hat, mir erzählte, dass es unter starken Schmerzen im unteren Rücken und in den Ellbogen leide. Ich schrieb die Worte „Falun Dafa ist gut; Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut“ auf und schlug ihm vor, sie täglich aufrichtig zu rezitieren, da dies seiner Gesundheit zugutekommen könnte. Als mein Mann begriff, dass ich von Falun Dafa sprach, bekam er einen Wutanfall. Er warf mir vor, mich gegen die KPCh zu stellen und politische Probleme zu haben. Er drängte mich, die Kultivierung aufzugeben und ihn erneut zu heiraten, damit wir unser gemeinsames Leben fortsetzen könnten.

Ich erklärte ihm die wahren Umstände bezüglich Falun Dafa, sprach mit ihm über das Unrecht, das die KPCh begeht, ihre Verleumdungen und die Verfolgung der Praktizierenden. Ich erläuterte, wie Falun Dafa die Menschen dazu anleitet, gute Menschen zu sein, indem sie den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht folgen. Doch er blieb ablehnend, ganz gleich, was ich sagte.

Mir war klar, dass dies eine Prüfung war: Glaubte ich wirklich an Falun Dafa und würde ich standhaft bleiben? Ich bedauerte, dass mein begrenztes Verständnis des Fa mich daran hinderte, ihm mehr zu erklären, doch ich ließ mich weder verängstigen noch aus der Fassung bringen. Ich rief mir ins Gedächtnis, dass der Meister an meiner Seite war, und sah meinen Mann ruhig an. Während er weiterredete, sandte ich im Stillen aufrichtige Gedanken aus, um die bösen Faktoren hinter ihm zu beseitigen. Nach etwa zehn Minuten beruhigte er sich allmählich. Schließlich sagte er, dass es vielleicht nicht unser Schicksal sei, in diesem Leben zusammenzubleiben, und dass jeder von uns seinen eigenen Weg gehen sollte. Später bat er unseren Sohn, auf mich einzuwirken, damit ich Falun Dafa aufgäbe. Nachdem ich unseren Sohn beruhigt hatte, bat er mich lediglich, auf mich aufzupassen. Keine vier Wochen später schrieb mir mein Ex-Mann, dass er bei einer anderen Frau sein Glück gefunden habe, und ermutigte mich, es ihm gleichzutun. Ich wünschte ihm Glück und gute Gesundheit.

Während der Sommerferien blieb unser Kind jedoch bei ihm und besuchte mich nicht. Zunächst war ich zutiefst bedrückt und fühlte mich einsamer denn je. Es kamen Groll und Eifersucht in Bezug auf meinen Ex-Mann in mir auf.

Durch das fortlaufende Fa-Lernen wandelten sich meine Gefühle allmählich von Groll in Dankbarkeit. Ich war dankbar, dass sein Verhalten mich dazu angespornt hatte, mich fleißiger zu kultivieren. Ich war dankbar, dass er sich um die täglichen Bedürfnisse unseres Kindes kümmerte, was mir ermöglichte, in aller Ruhe das Fa zu lernen und die Übungen zu praktizieren. Ich war sogar seiner neuen Partnerin dankbar dafür, dass sie ihm Gesellschaft leistete und sich um unsere Tochter kümmerte. Ohne die Kultivierung im Falun Dafa hätte ich meinen Groll gegenüber meinem Ex-Mann vielleicht niemals überwinden können, geschweige denn eine solche Dankbarkeit entwickelt.

Negative Gedanken und Ungeduld beseitigen

Ich hatte früher eine Angewohnheit: Wenn ich jemanden anrief, besonders einen engen Freund, und die Person nach ein oder zwei Versuchen nicht abnahm, malte ich mir die schlimmsten Dinge aus. Obwohl ich wusste, dass das falsch war, konnte ich nicht anders. Am Ende kam es dann oft zu einer Konfrontation oder einem Streit.

Einmal rief ich Frau Hao an, doch sie ging weder ans Telefon, noch schickte sie eine Nachricht. Sofort meldete sich meine alte Angewohnheit wieder: Mein Kopf füllte sich mit Sorgen, Angst, Ungeduld, Wut und negativen Gedanken.

Durch das Fa-Lernen wurde mir klar, dass die alten Mächte meine Anhaftungen ausnutzten, um mein Denken zu beeinflussen. Ich erkannte, dass ich Angst, Konkurrenzdenken, Misstrauen, Groll, Ungeduld und die Neigung, anderen die Schuld zu geben, ablegen musste. Ich sagte mir: „Diese Gedanken gehören nicht zu meinem wahren Selbst. Sie wurden mir nach meiner Geburt von den alten Mächten aufgezwungen. Ich erkenne sie nicht an und will sie auch nicht. Ich werde sie alle beseitigen und zu dem reinen, ursprünglichen Selbst zurückkehren, das der Meister für mich formt.“

Lernen, nach innen zu schauen

Als kürzlich der Kühler von Frau Haos Auto undicht wurde, hinterfragte ich mich selbst: „Was habe ich nicht gut gemacht?“ Ich erkannte, dass ich zu viel Zeit mit meinem Smartphone verbracht und online Kleidung gekauft hatte. Das waren Lücken in meiner Kultivierung, die Anhaftungen an Begierden und Wünsche offenbarten. Ich nahm mir vor, diese zu beseitigen, und sandte aufrichtige Gedanken aus, um sie aufzulösen.

Beim Nach-innen-Schauen entdeckte ich zudem, wie sehr ich an zwischenmenschlichen Gefühlen hing. Mir wurde klar, dass es eine meiner größten Herausforderungen ist, die Prüfung der Gefühle zu bestehen. Wann immer ich mich bedrückt oder hilflos fühlte, dachte ich an die Worte des Meisters:

„Wenn es schwer zu ertragen ist, versuch doch mal, es zu ertragen. Wenn es unmöglich erscheint oder man glaubt, dass es nur schwer möglich ist, versuch es mal und schau, ob es tatsächlich unmöglich ist oder nicht.“ (Zhuan Falun, 2019, S. 480)

Um durch die Kultivierung zur Erleuchtung zu gelangen, muss ich meine Anhaftung an Gefühle loslassen und wahrhaft selbstlos werden, indem ich zuerst an andere denke, statt an mich selbst.

Weiterhin fleißig kultivieren

Ich weiß, dass ich noch viele Anhaftungen ablegen muss und in verschiedenen Bereichen Durchbrüche erzielen sollte. Zum einen ist es mir bisher nicht gelungen, täglich zu allen vier festgelegten Zeiten aufrichtige Gedanken auszusenden, insbesondere nicht um Mitternacht. Oft schiebe ich als Ausrede vor, dass ich früh aufstehen müsse und daher zeitig schlafen gehen sollte. Diese menschliche Denkweise muss ich ablegen. Als Dafa-Jünger sollte ich mich nicht von solchen Anschauungen einschränken lassen.

Ich hege noch immer starke Anhaftungen: das Bedürfnis zu tratschen, mich zu profilieren, Egoismus sowie die Neigung, anderen vorschreiben zu wollen, was sie tun sollen. Manchmal, wenn ich Dinge mit meinem Himmelsauge wahrnehme, kann ich nicht widerstehen, anderen davon zu erzählen. Je tiefer ich in die Kultivierung einsteige, desto bewusster werden mir meine Anhaftungen. Das spornt mich jedoch an, mich noch fleißiger zu kultivieren.

Ich habe bemerkt, dass mein Umfeld zunehmend friedlicher und harmonischer wird. Mit Haos Hilfe habe ich begonnen, die wahren Umstände über Falun Dafa zu erklären und anderen dabei zu helfen, sie zu verstehen. Auch wenn meine Bemühungen noch begrenzt sind und ich weiterhin mit Ängsten und anderen Sorgen zu kämpfen habe, konnte ich bereits einigen Familienmitgliedern und Freunden helfen, die Wahrheit zu erkennen und aus der KPCh sowie deren Unterorganisationen auszutreten. Ich bin zuversichtlich, dass ich durch ein intensiveres Fa-Lernen und ein tieferes Verständnis der Prinzipien meine Ängste überwinden und noch mehr Menschen helfen kann, die Wahrheit zu erfahren.

Obwohl ich mich erst seit einem Jahr kultiviere, habe ich durch das Fa schnelle Fortschritte gemacht. Ich spüre überall den Schutz des Meisters und habe die außergewöhnliche Kraft des Dafa erlebt. Die Freude und das Glück, das wahre Fa erhalten zu haben, mein Xinxing zu erhöhen und ganz in das Fa einzutauchen, lassen sich kaum in Worte fassen.

Wenn ich auf mein Leben zurückblicke, sehe ich, dass ich vieles durchlebt habe. Als Kind war ich krank und meine Mutter suchte für mich göttlichen Beistand. Mit zwölf Jahren überlebte ich einen beinahe tödlichen Verkehrsunfall. Ich spielte sogar mit dem Gedanken, Nonne zu werden, doch dazu kam es nicht. Ich habe eine Scheidung erlebt und den Zusammenbruch meines Geschäfts. Zweimal kam ich bereits mit Falun Dafa in Berührung, ohne jedoch mit dem Praktizieren zu beginnen. Schließlich habe ich das Fa erhalten und begonnen, mich fleißig zu kultivieren. Heute verstehe ich, dass der Meister die ganze Zeit über ein wachsames Auge auf mich hatte, behutsam Gelegenheiten für mich arrangierte, das Fa zu erhalten, und mich Schritt für Schritt auf dem Weg zurück zu meinem wahren, ursprünglichen Selbst geführt hat. Meine Dankbarkeit ist grenzenlos! Worte können meine Dankbarkeit gegenüber unserem barmherzigen und großartigen Meister nicht ausdrücken. Ich werde mich gut kultivieren, noch mehr Menschen mit Schicksalsverbindung erretten und eine würdige Schülerin des Meisters werden.