(Minghui.org) Ich praktiziere Falun Dafa seit 27 Jahren. Wenn ich auf meinen Kultivierungsweg zurückblicke, empfinde ich Freude, aber auch Traurigkeit. Der Schutz des Meisters und mein fester Glaube an Falun Dafa haben mir geholfen, Schwierigkeiten zu überwinden. Ich kann meine Dankbarkeit gegenüber dem Meister gar nicht genug zum Ausdruck bringen.
Heilige Verbindung
Meine Frau lernte Falun Dafa 1998 kennen, als sich diese Kultivierungsmethode in unserem Dorf verbreitete. Zu dieser Zeit rauchte ich viel. Meine Frau schlug mir vor, mit dem Rauchen aufzuhören und gemeinsam mit ihr Falun Dafa zu lernen. Ich folgte ihrem Rat und schloss mich den anderen an, um das Fa zu lernen und die Übungen zu praktizieren. Ich war in der Lage, sofort 45 Minuten lang zu meditieren.
Als ich anfing, Falun Dafa zu lernen, konnte ich nicht mehr rauchen. Der Geschmack von Zigaretten war mir zuwider und ich hörte auf zu rauchen.
Falun Dafa gewann in unserem Dorf schnell an Popularität. Innerhalb kurzer Zeit praktizierten Dutzende von Menschen Falun Dafa. Alle profitierten sehr davon und konnten sich streng an die Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht halten. Wir lernten gemeinsam das Fa und praktizierten die Übungen, verglichen uns gegenseitig beim Lernen und Kultivieren. Jahrzehntelange Krankheiten wurden geheilt, Familienkonflikte gelöst, und die Menschen sahen die Schönheit von Falun Dafa. Die Praktizierenden veränderten sich geistig und körperlich.
Ende 1998 hörten wir die Nachricht, dass die Qigong-Vereinigung von Liaoning Falun Dafa angriffen hätte. Am 30. Dezember fuhren meine Mitpraktizierenden und ich in die Provinzhauptstadt. Zu diesem Zeitpunkt hatten sich bereits Tausende von Dafa-Praktizierenden aus der gesamten Provinz vor dem Hauptsitz der Qigong-Vereinigung in Shenyang friedlich versammelt, um zu fordern, dass der Qigong-Verein seine falschen Anschuldigungen gegen Falun Dafa zurückzieht und den Ruf von Falun Dafa wiederherstellt. Nach zwei Tagen beharrlichem, friedlichem Protest gab der Qigong-Verein schließlich seine Fehler zu und erklärte sich bereit, den Ruf von Falun Dafa wiederherzustellen. An diesem Tag sah ich unzählige Falun unterschiedlicher Größe am Himmel kreisen. Viele Praktizierende wurden Zeugen dieses Schauspiels, – das war eine große Ermutigung für uns alle. In diesem Moment entstand ein fester Glaube in mir: „Egal was passiert, ich werde Falun Dafa bis zum Ende praktizieren.“
Unerschütterlicher Glaube an Falun Dafa
Am 20. Juli 1999 ordnete der damalige Vorsitzende der Kommunistischen Partei Jiang Zemin die landesweite Verfolgung von Falun Dafa an. Als erstes ließ er Koordinatoren aus verschiedenen Regionen verhaften. Mitpraktizierende und ich gingen zur Kreisregierung. Auch die Falun-Gong-Praktizierenden aus den umliegenden Städten und Dörfern kamen spontan zur Kreisregierung, um friedlich zu petitionieren und die Freilassung der festgenommenen Praktizierenden zu fordern. Die Kreisregierung forderte über Lautsprecher alle Stadt- und Dorfbeamten auf, die Praktizierenden in ihre jeweiligen Städte und Dörfer zurückzubringen. Der Dorfvorsteher befahl meinen Mitpraktizierenden und mir zurückzukehren.
Die Verfolgung eskalierte weiter. Im Oktober 1999 verleumdete Jiang Zemin während eines Besuchs in Frankreich Falun Dafa und bezeichnete es als „Sekte“. Meine Mitpraktizierenden und ich fuhren nach Peking, um uns für Falun Dafa einzusetzen. Die örtlichen Beamten wussten, dass wir nach Peking gefahren waren, konnten uns aber nicht finden. Als wir nach Hause zurückkehrten, verhaftete mich die örtliche Polizei und hielt mich illegal in einer Haftanstalt fest. Die örtliche Regierung verhängte eine Geldstrafe von 2.400 Yuan (etwa 290 Euro) gegen mich.
Die Sprachrohre der KP starteten eine massive Hasskampagne, um Falun Dafa zu diffamieren, wodurch viele Menschen getäuscht wurden und Falun Dafa missverstanden. Seitdem verteilen wir Informationsmaterialien an die Öffentlichkeit und hängen Transparente auf, um die verleumderische Propaganda der Partei aufzudecken. Als ich einmal in eine andere Stadt ging, um Informationsmaterialien über Falun Dafa abzuholen, wurde ich von der Polizei verhaftet und widerrechtlich zu zwei Jahren Zwangsarbeit verurteilt.
Die Verfolgung von Falun-Dafa-Praktizierenden im Zwangsarbeitslager war extrem hart. Eines Tages forderte mich ein Wärter auf, mich auf einen kleinen Hocker zu setzen. Ich weigerte mich zu kooperieren. Wütend schlug er mit einem elektrischen Schlagstock auf mich ein, der laut knisterte, aber wie durch ein Wunder spürte ich nichts. Drei Tage und drei Nächte hielten sie mich in Einzelhaft, ohne mir Schlaf zu erlauben. Doch keine ihrer Verfolgungstaktiken funktionierte; ich weigerte mich, meinen Glauben aufzugeben.
Die Tatsachen erklären und Menschen retten
Im Jahr 2006 schikanierte die Polizei mich regelmäßig zu Hause, deshalb ging ich in die Mietwohnung eines Mitpraktizierenden in einer anderen Stadt. Dort wurde ich von der Polizei verhaftet, illegal inhaftiert und zu Zwangsarbeit verurteilt. Im Arbeitslager forderten sie mich auf, die drei Erklärungen zu unterzeichnen, aber ich weigerte mich. Daraufhin wies die Polizei den Zellenanführer an, mich zu foltern. Er schlug mir mit einem Glasbecher auf den Kopf. Das Glas zerbrach, aber meine Haut blieb unversehrt. Ich stand unter dem Schutz des Meisters; ein gewöhnlicher Mensch hätte geblutet. Anschließend wurde ich illegal zu vielen Jahren Gefängnis verurteilt und in ein Gefängnis in der Provinzhauptstadt gebracht.
Der Leiter des Gefängnisses rief mich einmal zu sich und forderte mich auf, in die Hocke zu gehen, aber ich weigerte mich. Ich sagte ihm, dass die Verfolgung von Falun-Dafa-Praktizierenden Vergeltung nach sich ziehen werde. Er stopfte mir einen Lappen in den Mund, aber ich rief: „Falun Dafa ist gut!“ Die Wärter steckten mich in eine Einzelzelle. Ich trat 23 Tage lang in den Hungerstreik. Die Wärter zwangsernährten mich, woraufhin ich mich übergab. Ich sagte zu den Wärtern: „Andere gut zu behandeln bedeutet, sich selbst gut zu behandeln. Ihr dürft mich nicht verfolgen.“ Ich war zu diesem Zeitpunkt sehr schwach und dachte: „Ich stehe unter der Obhut des Meisters. Wenn der Meister mich gehen lässt, werde ich gehen. Wenn der Meister mich nicht gehen lässt, werde ich mich gegen die Verfolgung wehren.“
Später wurde die Kraft von Dafa offensichtlich. Der Stadtinspektor kam, um das Gefängnis zu untersuchen, und schickte den Gefängnisleiter und mehrere Wärter nach Hause. Angeblich wurden sie wegen Verstößen gegen Disziplinarvorschriften und Gesetze bestraft, aber in Wirklichkeit war es eine Vergeltung für die Verfolgung von Falun-Dafa-Praktizierenden. Hunderte von gewöhnlichen Häftlingen wurden in andere Gefängnisse verlegt, und es fand eine umfassende Umstrukturierung statt. Ein Wärter sagte zu mir: „Mach keinen Hungerstreik. Ich gebe dir zwei Flaschen Milch.“ Das Gefängnis genehmigte mir Reis, während die anderen Häftlinge gedämpftes Maisbrot aßen. Ich sprach mit einem Leiter über Falun Dafa. Von da an hörte er auf, Falun-Dafa-Praktizierende zu verfolgen. Einige Wärter planten, mich zu foltern, aber sie wurden am nächsten Tag versetzt.
Wann immer ich die Gelegenheit hatte, sprach ich mit Häftlingen über Falun Dafa, sogar während ich ihnen die Haare schnitt. Sie waren im Allgemeinen einverstanden. Ein Insasse, der zu zehn Jahren verurteilt worden war, war sehr empfänglich für Falun Dafa. Am Ende verbüßte er nur fünf Jahre seiner Haft. Während meiner widerrechtlichen Inhaftierung verstanden zwei Drittel der Gefangenen die wahren Umstände und traten aus der Partei aus. Alle wussten, dass Falun Dafa gut ist. Ich hütete den Gedanken: Egal, wo ich bin, ich muss Menschen helfen, gerettet zu werden, denn das ist mein heiliges Gelübde.
Nachdem ich aus dem Gefängnis freigelassen worden war, nahm ich eine Arbeit als Lieferant in einem Einkaufszentrum an. So konnte ich bequem Materialien für Mitpraktizierende kaufen und ausliefern. In meiner Freizeit stellte ich die Neun Kommentare über die Kommunistische Partei her und verteilte sie. Ich verschickte auch Briefe zur Aufklärung der wahren Begebenheiten an Mitmenschen.
Als ich einmal mit meinem Elektroroller unterwegs war, kam plötzlich ein Auto von der Seite und fuhr mich an. Der Fahrer war gerade am Telefon. Ich stürzte so heftig, dass ich nicht mehr aufstehen konnte. Ich dachte: „Ich bin ein Falun-Dafa-Praktizierender, mir ist nichts passiert!“ Der Fahrer stieg aus und kam auf mich zu. Ich sagte ihm, dass er heute einen guten Menschen angefahren habe und dass er wegfahren könne, sobald ich wieder auf meinen Roller steigen könne. Er holte Geld aus seiner Tasche und sagte mir, ich solle ins Krankenhaus gehen. Ich sagte: „Ich bin ein Falun-Dafa-Praktizierender. Ich werde kein Geld verlangen.“
Mir ging es gut, aber ich konnte nicht mehr Roller fahren. Ich bat den Fahrer, mich zur Arbeit zu bringen. Dann klärte ich ihn über die Verfolgung von Falun Dafa auf und half ihm, aus der Partei auszutreten. Er sagte: „Sie sind so ein guter Schüler von Falun Dafa. Ich werde Ihnen auf jeden Fall helfen, die Botschaft zu verbreiten, wenn ich nach Hause komme.“ Er wollte mir danken, aber ich sagte ihm, er solle dem Meister danken.
Mein Bein schien zu diesem Zeitpunkt gebrochen zu sein. Ich ging nicht ins Krankenhaus und probierte auch keine anderen Behandlungen aus. Jeden Tag machte ich die Übungen und lernte das Fa, und innerhalb eines Monats war mein Bein auf wundersame Weise geheilt. Für einen normalen Menschen hätte die Genesung mindestens sechs Monate gedauert. Ich hegte nie negative Gedanken. Ich glaubte fest daran, dass ich wieder laufen würde, sobald ich den ersten Schritt mache könnte. Die außergewöhnliche Kraft von Dafa manifestierte sich in meinem Körper.
Jetzt lebe ich wieder in meiner Heimatstadt und habe mich den lokalen Praktizierenden angeschlossen. Meine Töchter unterstützen meine Kultivierung und wissen, dass Falun Dafa gut ist.
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