(Minghui.org) Eine 67-jährige Frau aus Daqing in der Provinz Heilongjiang starb im Dezember 2001, nachdem sie wegen Praktizierens von Falun Dafa ständig überwacht und schikaniert worden war. Das erfuhr Minghui.org erst kürzlich.
Yang Shuqin war Rentnerin. Zuvor hatte sie am Ölfeld von Daqing gearbeitet. 1996 begann sie, Falun Dafa zu praktizieren und erholte sich danach von Krankheiten, an denen sie jahrzehntelang gelitten hatte, darunter Hirnthrombose (ein Blutgerinnsel im Gehirn), Herzproblemen und Rheuma.
Nachdem die Kommunistische Partei Chinas im Juli 1999 eine landesweite Kampagne gegen Falun Dafa gestartet hatte, reiste Yang nach Peking, um sich für ihr Recht auf freie Religionsausübung einzusetzen. Sie wurde verhaftet und nach Daqing zurückgebracht. Beamte der Polizeistation Honggang durchsuchten ihre Wohnung und beschlagnahmten ihre Falun-Dafa-Bücher, ein Porträt des Begründers von Falun Dafa und ihren Ausweis. Wann sie freigelassen wurde, ist nicht bekannt.
Die Polizei verhaftete Yang im Dezember 2000 in ihrer Wohnung und beschlagnahmte ihre Falun-Dafa-Bücher und Informationsmaterialien. Während des Verhörs auf der Polizeiwache Honggang schlug ihr der Beamte Wei Guozhong ins Gesicht, boxte ihr gegen das Kinn und verdrehte ihr die Arme.
Nach ihrer Freilassung 16 Tage später war Yang ständiger Überwachung und Schikanen durch die Polizei, ihren ehemaligen Arbeitgeber und die örtlichen Funktionäre des Straßenkomitees ausgesetzt. Ihr Gesundheitszustand verschlechterte sich rapide, bis sie im Dezember 2001 starb.
Auch die Tochter verbüßt derzeit eine Haftstrafe
Yang war nicht die Einzige in ihrer Familie, die wegen Praktizierens von Falun Dafa verfolgt wurde. Ihre Tochter, die 60-jährige Zhang Lihua, verbüßt derzeit eine Haftstrafe von drei Jahren und vier Monaten im Frauengefängnis der Provinz Heilongjiang.
Zhang begann im März 1997 mit Falun Dafa und erholte sich innerhalb einer Woche von ihrer schweren Anämie. Anfang 2002 wurde sie verhaftet und mehrere Monate in verschiedenen Einrichtungen festgehalten. Nach einer erneuten Festnahme am 22. November 2020 wurde sie am 30. Dezember 2022 zu drei Jahren und vier Monaten Haft verurteilt. Ihre Berufung wurde am 11. April 2023 abgewiesen. Sie beantragte daraufhin die Wiederaufnahme des Verfahrens, verlor jedoch auch diesen Antrag.
Aufgrund ihres schlechten Gesundheitszustandes war Zhang seit dem 23. November 2020 gegen Kaution auf freiem Fuß und verbrachte ihre Haftstrafe nach der Verurteilung im Hausarrest. Die Polizei nahm sie jedoch am 16. Juni 2025 erneut fest und brachte sie noch am selben Tag in das Frauengefängnis der Provinz Heilongjiang. Einzelheiten zu Zhangs Verfolgung finden Sie in den entsprechenden hier verlinkten Berichten.
Frühere Berichte:
Drei Praktizierende zu Haftstrafen bis zu fünf Jahren Haft verurteilt
Gericht in Daqing hat seit 2019 über 20 Falun-Dafa-Praktizierende verurteilt
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