(Minghui.org) Bevor ich im Jahr 1996 begonnen habe Falun Dafa zu praktizieren, war ich so verzweifelt, dass ich nicht mehr leben wollte. Ich dachte, da es mein eigenes Karma sei, würde es sich früher oder später auflösen. Deshalb bat ich den Meister um Hilfe und war fest entschlossen, die Gelegenheit zu nutzen, mein Karma aufzulösen und ein angenehmeres Leben zu führen – so waren meine damaligen Gedanken. Ich möchte euch erzählen, wie mir Falun Dafa ein neues Leben schenkte.
Schmerz und Hoffnungslosigkeit
Als ich jung war arbeitete ich in einem Einzelhandelsgeschäft auf dem Land. Im Nordosten Chinas ist es im Winter sehr kalt. Die einzige Heizquelle war ein kleiner Kohleofen. Ich musste den ganzen Tag, acht Stunden lang, auf dem kalten Ziegelboden stehen. Meine Beine waren immer kalt, selbst wenn ich schlief. Innerhalb von fünf Jahren wurde bei mir rheumatoide Arthritis diagnostiziert.
Einen Monat nach der Geburt meines Kindes besuchte ich meine gelähmte Schwiegermutter. Meine Hände waren sofort taub, wenn ich beim Zubereiten von Sauerkraut die eiskalte Lake berührte. Ich hätte aufhören sollen, arbeitete aber weiter, bis ich den ganzen Kohl geschnitten hatte. Am nächsten Tag schmerzten meine Hände, und meine Finger und Gelenke schwollen an. Danach schmerzten meine Hände und Beine bei jedem Regen. Ich konnte Regen sogar genauer vorhersagen als der Wetterbericht. Vor dem Schlafengehen musste ich meine Hände und Beine reiben, sonst konnte ich nicht einschlafen. Manchmal weckten mich die Schmerzen mitten in der Nacht.
Mein Mann war zwei Jahre jünger als ich und nahm keinerlei Rücksicht. Daher musste ich vieles alleine erledigen, da er sich weigerte, mir zu helfen. Als mein Kind drei Jahre alt war, hatte ich chronische Atemprobleme. Wenn ich wütend, glücklich oder erschöpft war, musste ich ruhig bleiben, sonst spuckte ich Blut. Es wurde Anämie und Unterzuckerung festgestellt, aber meinem Mann war das egal. Meinen Eltern habe ich nichts erzählt, weil ich sie nicht beunruhigen wollte. Ich war so deprimiert, dass ich mir manchmal den Tod wünschte.
Ich beginne, Falun Dafa zu praktizieren
Meine Nachbarin Chen erzählte mir von Falun Dafa und sagte: „Die Krankheiten meiner Freundin verschwanden, nachdem sie ein paar Tage Falun Dafa praktiziert hatte. Der Tumor in meiner Gebärmutter verschwand, nachdem ich die Übungen gemacht hatte. Möchtest du es auch einmal versuchen?“
Trotzdem war ich nicht interessiert. Selbst wenn meine Krankheiten verschwunden wären, welchen Sinn hätte es, so ein elendes Leben zu führen? Mein Kind war bereits vier Jahre alt. Ich hoffte, sterben zu können, wenn es älter war.
Zwei Tage später brachte mir Chen das Buch Falun Gong. Ich las es nicht, aber mein Mann tat es noch am selben Abend. Am nächsten Morgen ging er zum Übungsplatz in der Nähe und lernte die Falun-Dafa-Übungen. Er brachte auch das Bild des Meisters und andere Dafa-Bücher mit. Das fand ich sehr merkwürdig. Neugierig begann ich es auch zu lesen. Der Inhalt berührte mich so sehr, dass ich weinen musste.
Wenn ich zwei Seiten des Buches gelesen hatte, nickte ich interessanterweise jedes Mal ein und bekam Fieber. Später erkannte ich, dass der Meister (der Begründer von Falun Dafa) meinen Körper reinigte und mein Karma auflöste. Ich machte mir Sorgen um meine Arbeit und fragte den Meister: „Verehrter Meister, in meiner Firma herrscht Personalmangel. Kann ich tagsüber arbeiten gehen und nachts Fieber bekommen?“
Daraufhin hatte ich sieben Nächte hintereinander Fieber, aber tagsüber ging es mir wieder gut. Ich fand das erstaunlich und beschloss, weiter zu praktizieren. Eines Tages sah mein Mann, wie Falun in meinen Körper hineinflogen. „Du hast eine Schicksalsverbindung mit Falun Dafa. Lass uns beide üben“, sagte er. Ich stimmte zu.
Danach wollte ich die Bewegungen für die fünfte Übung (die Meditation) lernen. Sobald ich die Augen schloss, sah ich den Meister vom Bild herabsteigen und meine Bewegungen korrigieren. Das geschah mehrmals, und ich freute mich sehr. Innerhalb eines Monats waren die meisten meiner Krankheiten verschwunden, und ich fühlte mich entspannt. Als die Symptome meiner rheumatoiden Arthritis und das Blutspucken einige Male auftraten, wusste ich, dass der Meister meinen Körper reinigte und mein Karma beseitigte. Ich war nicht beunruhigt, und alle meine Krankheitssymptome verschwanden bald darauf. Dafür war ich dem barmherzigen Meister und Falun Dafa sehr dankbar.
Entschlossen trotz Verfolgung
Die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) begann im Juli 1999 mit der Verfolgung von Falun Dafa. Da ich so sehr von der Kultivierungsmethode profitiert hatte, reiste ich dreimal nach Peking, um Einspruch einzulegen. Das führte dazu, dass ich zweimal ins Arbeitslager geschickt wurde. Da mir die Fa-Prinzipien damals jedoch nicht klar waren, empfand ich nur Dankbarkeit gegenüber dem Meister und dem Fa aufgrund der Veränderungen in meinem Körper. Ich wollte Dafa lediglich nutzen, um die Drei Weltkreise zu verlassen und dem Schmerz der Wiedergeburt zu entkommen. Durch diese starken Egoismus strauchelte ich zweimal. Jedes Mal erleuchtete mich der Meister, schnell wieder aufzustehen und weiterzumachen. Jedes Mal sorgte der Meister dafür, dass ich es besser machte und dabei Lebewesen rettete. Mit dem Segen des Meisters bestand ich erfolgreich zwei große Prüfungen. Diese Prüfungen zeigten mir, dass ich mich in meiner Kultivierung verbessern musste. Mit Hilfe des Meisters gelang es mir, mich zu erhöhen, und ich bestand diese Prüfungen.
Eines Tages wollte mich eine Mitarbeiterin des Nachbarschaftskomitees besuchen, aber ich war nicht zu Hause. Ich ging zu ihr nach Hause. Dort erklärte ich ihr und ihrem Mann, der im Arbeitszimmer nebenan arbeitete, was Falun Dafa ist und wie die Meditationslehre meine Gesundheit und meinen Charakter verbessert hatte. Ich erklärte auch, warum man Falun Dafa unterstützen sollte, anstatt sich an der Verfolgung zu beteiligen. Weil ich barmerzig zu ihr war, schenkte mir der Meister Weisheit und Mut. Deshalb konnte ich leicht die Fragen der Beamtin beantworten. Sie verstand, dass die Verfolgung falsch war, und hörte auf, mich zu belästigen.
Gespräche mit der Polizei und den Sicherheitsbeamten
Wieder einmal kamen ein Polizist und ein Sicherheitsbeamter zu meinem Arbeitsplatz, aber ich war nicht dort. Daher fuhren sie mit einem Polizeiwagen zu mir nach Hause, aber mein Mann öffnete ihnen nicht. Als ich nach Hause kam, sagte mein Mann, sie seien gerade weggefahren. Ich ging zurück zur Arbeit und rief Herrn Zhang, den Sicherheitsbeamten, an. Er bestätigte, dass er bei mir gewesen war. Ich sagte ihm: „Wissen Sie, ich praktiziere Falun Dafa, mein Gesundheitszustand hat sich enorm verbessert, seit ich mich an die Prinzipien von Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht halte und ich denke bei allem an andere. Ist das nicht gut?“
Ich erzählte ihm, was im letzten Winter passiert war. Wegen des starken Schneefalls hatte sich vor dem Eingang des Wohnhauses ein etwa zwei Meter hoher Schneehaufen aufgetürmt. Da ich befürchtete, die Angestellten könnten nicht zur Arbeit kommen, stand ich gegen 4:00 Uhr morgens auf, um den Schnee zu räumen. Als mich der Hausverwalter um 8:00 Uhr sah, fragte er mich: „Arbeiten sie für die Hausverwaltung?“ Ich antwortete: „Nein!“ Er sah mich in dem schneebedeckten Gang stehen, der mehr als einen Meter breit war und über zehn Meter bis zur Straße führte. Ich hatte den ganzen Schnee weggeräumt. Das war eine enorme Arbeit. Er war ziemlich beeindruckt und sagte schnell: „Von welcher Einheit sind Sie? So ein guter Mensch, ich muss Sie melden. Ich antwortete ruhig: „Wagen Sie das? Es ist heutzutage nicht einfach, ein guter Mensch zu sein!“ Er verstand sofort als ich ihm sagte, dass ich Falun Dafa praktiziere, denn die Verfolgung war damals sehr heftig.
Zhang hörte schweigend zu. Ich erklärte ihm dann, wie ich mich durch Falun Dafa körperlich und geistig verbessert hatte. Zhang hörte schweigend zu. Außerdem bot ich ihm an, ihn und die anderen Beamten im Rentenamt zu treffen. Ich hatte drei Bitten: Erstens, kein Polizeiwagen und keine Polizeiuniform; zweitens, keine Video- oder Audioaufnahmen; drittens, nicht mehr als drei Beamte. Zhang stimmte zu.
Ich wusste, das war eine gute Gelegenheit, den Beamten die wahren Umstände über Falun Dafa zu erklären. Auf dem Weg zum Rentenamt dachte ich: Ich bin die Hauptperson, ich muss diese Rolle gut spielen. Als ich näherkam, überkam mich Panik, mein Kopf war wie leergefegt, alle Gedanken waren verschwunden. Ich wusste, dass die alten Mächte versuchten, mich zu stören. Innerlich rief ich: „Verehrter Meister, segnen Sie Ihre Schülerin! Ich muss die Tatsachen ans Licht bringen und sie erretten!“
Ich bat die drei Männer, auf dem Sofa Platz zu nehmen, während ich mich auf den Stuhl am Schreibtisch setzte. Dabei sah ich sie freundlich an, sandte für sie aufrichtige Gedanken aus und begann zu sprechen.
Ich sagte zu ihnen: „Ich verstehe, dass Sie mich aufsuchen, weil Sie von ihren Vorgesetzten unter Druck gesetzt werden. Deshalb will ich Ihnen von meinen Erfahrungen berichten, seit ich Falun Dafa praktiziere. Sie können Fragen dazu stellen. Mein Leben ist früher elend gewesen. Durch das Praktizieren habe ich aber viele positive Veränderungen erfahren. Falun Dafa kommt meiner Familie und der Gesellschaft sehr zugute.“ Dann sprach ich über die Hasspropaganda der Partei, die Falun Dafa verunglimpft, beispielsweise über die inszenierte „Selbstverbrennung auf dem Platz des Himmlischen Friedens“ im Jahr 2001, von verschiedenen politischen Kampagnen seit der Machtübernahme der Partei bis in die Gegenwart. Ich wies auch darauf hin, dass die Partei nach fast jedem Wahlkampf die Hauptverantwortlichen bestraft und sie als Sündenböcke benutzt, um die öffentliche Wut zu besänftigen.
Während etwa 80 Minuten sprach ich. Mein Tonfall war ruhig und die Themen, die ich ansprach, waren umfassend. Dabei unterbrachen sie mich nicht. Am Ende schüttelten sie mir die Hand und verabschiedeten sich. Sie kamen nie wieder. Von Mitpraktizierenden hörte ich, dass die örtlichen Beamten den Falun-Dafa-Praktizierenden gegenüber nun unterstützender geworden seien.
Rückblickend auf diese Begebenheit weiß ich, dass der Meister mir geholfen hat, indem er meine negativen Gedanken, einschließlich meiner Angst, beseitigt hat. Der Meister schenkte mir Weisheit und Mut, sodass mein Vertrauen gestärkt wurde. Ich verstehe immer mehr, dass es vielen zugutekommt, wenn jemand in einer Kader-Position die Zusammenhänge über Falun Dafa versteht. Wenn ich solchen Menschen begegne, versuche ich, ihnen direkt zu begegnen und nicht auszuweichen. Ich war von der Barmherzigkeit des Meisters tief berührt.
Danke, verehrter Meister, für ihren Segen und ihre Unterstützung!
Anmerkung der Redaktion: Dieser Artikel stellt die persönliche Ansicht und Erkenntnis des Autors dar und dient dem Verständnisaustausch.
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