(Minghui.org) Meine Eltern sind wohlhabende Geschäftsleute, und auch ich besitze ein Geschäft. Im Gegensatz dazu gehören die Familienangehörigen meiner Schwiegereltern der einfachen Arbeiterklasse an. Außerdem verdiene ich mehr und habe einen höheren Bildungsabschluss als mein Mann. Da ich unter meinem Stand geheiratet habe, fühlte ich mich ihm gegenüber überlegen.

Nach der Geburt meines Sohnes wollte ich Geschäftsmöglichkeiten vorhersehen und beschäftigte mich deshalb mit Wahrsagerei. Eine Wahrsagerin sagte zu mir: „Du bist für die Ehe mit jemand anderem bestimmt.“ Bald darauf entdeckte ich, dass mein Mann eine andere Frau in den sozialen Medien als seine „Ehefrau“ bezeichnete. Als ich ihn darauf ansprach, sagte er zu mir, ich sei kontrollsüchtig. Er sah darin kein Fehlverhalten, solange er abends nach Hause kam. Deshalb meinte er sogar, ich könne ja das Gleiche tun.

Danach verlor ich den Glauben an die Ehe. Ich war abweisend zu meinem Mann und seiner Familie. Nur noch Geld zählte für mich. Ich dachte ständig an Scheidung und hatte Angst, dass er sich plötzlich von mir scheiden lassen könnte. Daher fühlte ich mich unsicher und war körperlich und geistig völlig erschöpft.

Ich verwendete meine ganze Energie darauf, Geld zu verdienen und meine finanzielle Situation zu verbessern. Doch dann wurde mir klar, dass Gesundheit das Wichtigste ist. Wer kann mir Gesundheit schenken? Die Ärzte? Viele Ärzte sind selbst nicht gesund. Arzt zu sein bedeutet nicht automatisch ein langes Leben zu haben. Gesund essen und mehr Sport treiben? Aber auch Ernährungswissenschaftler und Sportler sind nur Menschen wie ich. Die Umweltverschmutzung belastet unsere Gesundheit zusätzlich. Obwohl ich mir immer wieder sagte, ich solle nicht an Dinge denken, die ich nicht beeinflussen kann, kreisten meine Gedanken trotzdem darum. Mir wurde bewusst, dass Geldverdienen und das Genießen des Augenblicks der richtige Weg zum Leben waren.

Der Wunsch, noch mehr vom Leben zu haben

Gerade als ich die Hoffnung verloren hatte und mein Leben sinnlos erschien, begegnete ich jemandem. Dieser Mensch war nicht nur gesund, er war kerngesund. Zudem war er überaus freundlich. Später erfuhr ich, dass er Falun Dafa praktizierte. Damals verstand ich Kultivierung noch nicht und glaubte auch nicht daran. Doch ich wollte gesund sein. Unter seinem Einfluss entwickelte ich auch den Wunsch, gutherziger zu sein. Ich wollte schon immer zuvorkommend zu anderen sein, wusste aber nicht, warum. Manchmal war es offensichtlich, dass die andere Partei mich ausnutzte.

Das Motto meiner Geschäftsphilosophie war: Ich muss Gewinn machen und darf keine Verluste erleiden. Geschäfte sollten für beide Seiten vorteilhaft sein. Doch wenn meine Interessen bedroht waren, griff ich zu Tricks und Lügen. Der Kultivierende, den ich traf, war so barmherzig, dass ich ihm nacheifern wollte.

Ein Jahr später erfuhr ich, dass er Falun Dafa praktizierte. Anfangs war ich ihm gegenüber etwas misstrauisch. Doch als ich darüber nachdachte, wurde mir klar, dass er mir nur geholfen und gutherzig zu mir gewesen war, ohne jemals etwas dafür zu verlangen. Das lässt sich nicht vortäuschen. Beschämt über meine Zweifel akzeptierte ich die Tatsache: Falun Dafa ist gut.

Ich beginne, Falun Dafa zu praktizieren

Schon bevor ich die erste Lektion im Buch Zhuan Falun beendet hatte, erkannte ich, wie erstaunlich dieses Buch war, als hätte ich ein himmlisches Buch gelesen. Jede meiner Fragen und Unklarheiten, alles, was ich früher nicht verstanden hatte, wurde darin erklärt. Warum sollten Menschen barmherzig sein? Warum habe ich meinen Mann kennengelernt, und wie sind wir eine Familie geworden? Warum treten bestimmte Menschen in unser Leben? Warum geschehen bestimmte Dinge mit uns und um uns herum? Warum werden Menschen krank? Wie können wir Konflikte gütig lösen? Wie können wir unser Leben am besten gestalten? Dieses Buch erklärt alles.

Ich begann, die Prinzipien von Falun Dafa – Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht – in meinem Alltag umzusetzen. Von da an behandelte ich meinem Mann, meine Nachbarn, Kunden und alle, die mit mir in Kontakt kamen, mit Gutherzigkeit. Mein Lebensmotto wandelte sich von „Ich will keine Verluste erleiden“ zu „Ich tue mein Bestes, dass andere keinen Schaden erleiden“. Wann immer meine Interessen mit denen anderer kollidierten, stellte ich deren Interessen an erste Stelle. Nach einem Verlust fühlte ich mich überhaupt nicht schlecht. Dennoch gab es Zeiten, in denen ich Fehler machte und in Streit geriet. Durch Fa -Lernen erkannte ich meine Fehler, bereute mein Verhalten und machte es beim nächsten Mal besser.

Mein heutiges Verständnis von Barmherzigkeit ist, dass ich, unabhängig davon, wer die Schuld trägt, vernünftig bleiben, ruhig und sanft sprechen, eine wohlwollende Haltung einnehmen und andere wirklich mit Güte behandeln muss. Die Lehre von Meister Li Hongzhi ist so umfassend, dass Barmherzigkeit eine tiefere Bedeutung hat. Nach einiger Zeit sagten mir Kunden, dass meine Einstellung besser sei als von anderen Ladenbesitzer. Manche sagten: „Du bist ein guter Mensch.“ Daher gewann ich viele neue Kunden durch Empfehlungen.

Auch mein Groll gegen meinen Mann legte sich. Durch die Lehre des Meisters verstand ich, dass alles einen Sinn hat und auf karmischer Vergeltung beruht. Ich nahm mir vor, ihn gut zu behandeln. Mir wurde klar, dass er kein schlechter Mensch ist. Er hat ein ausgeglichenes Gemüt, eine positive Gesinnung und gibt anderen nicht die Schuld, wenn etwas schiefgeht.

Deshalb erledigte ich so viele Hausarbeiten wie möglich. Wenn er nach der Arbeit etwas trinken ging und mich nicht anrief, wurde ich nicht mehr wütend. Wenn er betrunken nach Hause kam, hatte ich Verständnis und verstand, wie schwer es ist, mit dem Trinken aufzuhören, und kümmerte mich um ihn. Nach dem Tod seines Vaters hörte mein Mann mit dem Trinken gänzlich auf.

Nach dem Tod meines Schwiegervaters zog meine Schwiegermutter bei uns ein. Da ich wusste, dass sie kaum Einkommen hatte, gab ich ihr jeden Monat etwas Taschengeld. Meine Schwiegermutter hat ein gutes Herz, aber auch ein aufbrausendes Temperament. Die Nachbarn scherzten: „Sie wird schneller wütend als der Blitz.“ Die weiblichen Familienangehörigen kamen nur schwer mit ihr zurecht. Als eine Cousine unser Verhältnis lobte, meinten die anderen Familienmitglieder, das läge nicht an meiner Schwiegermutter, sondern an meinem ausgeglichenen Charakter und meiner Rücksichtnahme.

Ich höre oft, wie harmonisch unsere Familie ist. Die Freundinnen meiner Schwiegermutter beneiden sie um so eine gute Schwiegertochter. Es ist Falun Dafa, das so gut ist, und unser barmherziger Meister hat mich gut unterwiesen.

Seit ich Falun Dafa praktiziere hat sich meine Gesundheit verbessert. Zehn Stockwerke Treppen hinaufzusteigen, schaffe ich heute mühelos. Einmal bin ich über fünf Kilometer zum Markt gelaufen und habe dabei das Lunyu rezitiert. Als ich dort ankam, war ich mit dem Rezitieren fertig und überhaupt nicht müde.

Bis auf Schmerzmittel, die ich bei der Geburt meines zweiten Kindes bekam, habe ich seit Beginn meiner Kultivierung vor über zehn Jahren keine Medikamente mehr genommen. Obwohl wir in einer verschmutzten Umgebung leben, bin ich körperlich und geistig vollkommen gesund. Viele Freunde und Verwandte beneiden mich um meinen gesunden Körper.

Nebenbei bemerkt: Seit über zehn Jahren lese ich die Schriften des Meisters. Meine Familie lebt harmonisch zusammen, meine Kinder entwickeln sich prächtig und ich komme gut mit meinen Mitmenschen aus. Dem Meister habe ich nie Geld oder Geschenke gegeben und ihn auch nie persönlich getroffen. Mein erstes Exemplar des Zhuan Falun erhielt ich kostenlos von einem Mitpraktizierenden. Die anderen Schriften des Meisters lud ich kostenlos aus dem Internet herunter und druckte sie zu Hause aus. Diejenigen, die ich aufgrund der Formatierung nicht selbst drucken konnte, druckten mir die Mitpraktizierenden aus.

Da es mir peinlich war, Bücher geschenkt zu bekommen, gab ich diesen Praktizierenden 5 Yuan (etwa 0.60 Euro) für ein Exemplar von den Fa-Erklärungen des Meisters und 12 Yuan (etwa 1.50 Euro) für das Zhuan Falun, um die Kosten für Tinte und Papier zu decken. Dieses Geld ging an die Praktizierenden, nicht an den Meister. Alle Mitpraktizierenden arbeiten ehrenamtlich. Sie reisten weit, um die Bücher abzuholen und mir zu bringen. Als einige meiner Familienangehörigen und Freunde Interesse an Falun Dafa zeigten, gab ich ihnen das Zhuan Falun kostenlos. Ich habe auch die neuen Artikel des Meisters ausgedruckt und an diejenigen verteilt, die sie lesen wollten, aber nicht selbst ausdrucken können. Solange sie die Schriften wertschätzen und aufmerksam lesen, verlange ich kein Geld.

Meine beiden Kinder praktizieren ebenfalls Falun Dafa. Sie wissen, wie man Probleme gutherzig löst, und verstehen sich gut mit Lehrern und Mitschülern. Eine Freundin von mir hat einen Sohn in der Oberstufe. Er geriet in Schlägereien, gab sein Geld verschwenderisch aus und musste wegen einer Beinverletzung über ein Jahr zu Hause bleiben. Er hat meiner Freundin viel Ärger bereitet.

Andere Eltern befinden sich in ähnlichen Situationen. Als meine Freundin hörte, dass mein älterer Sohn am Gymnasium im Internat wohnt, keine Probleme macht, sparsam mit Geld umgeht und gesund ist, lobte sie mich für meine gute Erziehung. Es liegt nicht an mir, dass ich meinen Sohn gut erzogen habe. Das übersteigt meine Möglichkeiten in der heutigen Gesellschaft. Es liegt daran, dass das Fa des Meisters so großartig ist. In der traditionellen chinesischen Medizin gibt es ein Sprichwort: „Wenn aufrichtige Energie im Inneren ist, kann das Böse nicht eindringen.“

Meine Kinder lernen regelmäßig das Fa. Sie wissen, was richtig und was falsch ist, und sind gutherzig. Als Eltern ist unsere Aufgabe dadurch leichter geworden.

Einige meiner Freunde möchten ebenfalls gütig und gesund werden, hegen aber dieselben Zweifel an Falun Dafa wie ich früher. Daher hoffe ich, sie erkennen bald, wie gut Falun Dafa ist und finden zu ihrem barmherzigen Selbst zurück. Wenn ich auf meine frühere hedonistische Denkweise zurückblicke, sind die Gefühle von Hoffnungslosigkeit, Sinnlosigkeit und Selbstzufriedenheit verschwunden. All meine früheren Gedanken, wie etwa: „nur im Augenblick zu leben“, „dass das Leben hoffnungslos und sinnlos ist“, „sich einfach so durch den Tag zu quälen“ sind verschwunden. In dem Moment, als ich zu meinem wahren Selbst zurückfand, fühlte ich mich innerlich ruhig und friedvoll.

Danke, verehrter Meister!


Anmerkung der Redaktion: Dieser Artikel stellt die persönliche Ansicht und Erkenntnis des Autors dar und dient dem Verständnisaustausch.