(Minghui.org) Ein Mann aus der Stadt Yakeshi in der Inneren Mongolei starb Ende September oder Anfang Oktober 2022, während er eine neunjährige Haftstrafe wegen seines Glaubens an Falun Dafa absaß.

Der um die 81 Jahre alte Fang Daohe wurde entweder am späten Abend des 28. Oktober 2016 oder am frühen Morgen des folgenden Tages verhaftet. Mehrere andere lokale Falun-Dafa-Praktizierende wurden etwa zur gleichen Zeit verhaftet. Die Polizei brach die Türen der Praktizierenden auf und durchsuchte ihre Wohnungen. Vielen Praktizierenden wurden ihre Computer, Drucker, Mobiltelefone, Falun-Dafa-Bücher, Porträts des Falun-Dafa-Gründers sowie Informationsmaterialien beschlagnahmt.

Fang wurde zur Forstpolizeibehörde Daxing’anling gebracht. Die Staatsanwaltschaft der Stadt Yakeshi erhob am 5. Dezember 2016 Anklage gegen ihn; am 6. Juli 2017 stand er zusammen mit sechs anderen Praktizierenden vor dem Gericht der Stadt Yakeshi. Am 28. Dezember wurde er zu neun Jahren Haft verurteilt. Das Mittlere Gericht der Stadt Hulunbuir wies seine Berufung am 13. Mai 2018 ab. Am 10. Juli 2018 wurde er in das Gefängnis Baoanzhao eingeliefert.

Am 10. Mai 2020 leitete die Bildungsabteilung des Gefängnisses eine neue Verfolgungswelle gegen Fang und zwölf weitere dort inhaftierte Praktizierende ein. Drei Insassen wurden beauftragt, jeden Praktizierenden rund um die Uhr zu überwachen. Die Wärter Wang Wenbin, Ma Jiwu und Pan Xijin drohten den Praktizierenden mit einer Verlängerung ihrer Haftstrafe, falls sie sich weigerten, Falun Dafa abzuschwören.

Unter Druck gaben neun der Praktizierenden gegen ihren Willen ihren spirituellen Glauben auf. Die Wärter sperrten die übrigen vier am 12. Juni 2020 in Einzelhaft. Es ist unklar, ob sich Fang unter diesen vier Betroffenen befand. Diejenigen in Einzelhaft erhielten nur zwei Mahlzeiten pro Tag, die jeweils aus zwei gedämpften Brötchen und etwas Gemüsesuppe bestanden.

Nach ihrer Freilassung aus der Einzelhaft am 10. August 2020 wurden die vier Praktizierenden von den Wärtern weiterhin misshandelt und bekamen jeweils nur zwei winzige gedämpfte Brötchen pro Tag.

Da die vier Praktizierenden an ihrem Glauben festhielten, zwangen die Wärter sie, stundenlang zu stehen. Außerdem gaben sie den neun „umerzogenen“ Praktizierenden köstliches Essen – vor den Augen der vier Praktizierenden, die sich geweigert hatten, ihren Glauben aufzugeben.

Da sich die vier Praktizierenden nicht einschüchtern ließen, setzten die Wärter sie weiteren Formen der Misshandlung aus wie Schlafentzug, wiederholten Elektroschocks und das Fesseln ihrer Handgelenke und Knöchel mit Gurten.

Fang starb Ende September oder Anfang Oktober 2022.