(Minghui.org) Aufgrund gesundheitlicher Probleme beschäftigte ich mich erstmals während meines Studiums mit Falun Dafa. Schon in der weiterführenden Schule litt ich unter schweren Migräneanfällen. Wenn ich mittags nicht eine halbe Stunde schlief, pochte mein Kopf den ganzen Nachmittag und die ganze Nacht hindurch so schmerzhaft, als würde er jeden Moment explodieren. Die Schmerzen waren unerträglich.

Im Winter 1996, in meinem dritten Studienjahr, bekam ich eine schwere Erkältung. Ich hatte Impetigo (eine ansteckende Hautkrankheit) um Mund und Augen, und meine Hämorrhoiden verschlimmerten sich. All diese Beschwerden traten gleichzeitig mit der Migräne auf. Ich schluckte täglich eine Handvoll Tabletten und gab mein gesamtes Lebensmittelbudget für Medikamente aus.

Ich aß nur zwei Mahlzeiten am Tag, war ständig hungrig, sah Sterne vor den Augen, fühlte mich völlig ausgelaugt und meine Beine waren schwer wie Blei. Schon nach wenigen Schritten musste ich mich ausruhen. Obwohl ich ein junger Mann um die Zwanzig war, bewegte ich mich wie ein Greis. Die Qualen waren unerträglich und ich fürchtete, jeden Moment zu sterben.

Damals fragte ich mich, warum mein Leben so voller Schmerz war. Auch meinen Lebensmut hatte ich längst verloren. Es war gerade die Zeit, in der Qigong sehr populär geworden war. Ich bat einen Studienkollegen, mir ein kostenloses Qigong zu empfehlen, das Krankheiten heilen konnte.

Mein Studienkollege Sam erzählte mir, er praktiziere ein bestimmtes Qigong und fragte mich, ob ich das mit ihm ausprobieren wolle. Jeden Abend lehnte ich mich mit ihm an die Wand, nahm die Haltung einer Gans ein, die ihre Flügel ausbreitet, und balancierte eine halbe Stunde lang auf einem Bein, bis ich völlig außer Atem und am ganzen Körper geschwächt war. Ein Monat verging, doch mein Gesundheitszustand besserte sich nicht.

Später fragte ich einen anderen Kommilitonen, Hu, ob er ein Qigong kenne, das Krankheiten heilt. Er erzählte mir von einem Freund, der ihm ein besonders wirksames Qigong empfohlen habe, und stellte mich Dai vor, einem Kommilitonen aus einem anderen Fachbereich.

Dai war sehr herzlich und freundlich und erzählte mir von Falun Dafa. Er gab mir das Zhuan Falun zum Lesen, ein außergewöhnliches Buch, in einfacher, aber tiefgründiger Sprache geschrieben. Ich war sofort gefesselt und las Dutzende Seiten im Bett. Am Abend suchte ich Dai auf und fragte ihn, ob ich noch mehr über dieses Qigong wissen müsse. Er erklärte mir, es gäbe fünf Übungen und brachte mir die ersten vier bei.

Am nächsten Abend machten wir während der Zeit des Selbststudiums eine zehnminütige Pause. Ich begann die erste Übung auf einem Spielplatz, und dabei grummelte es in meinem Bauch als wäre da ein Wirbelwind. Das Geräusch war ziemlich laut, darum suchte ich schnell nach Dai. Er sagte, ich hätte eine tiefe Verbindung zu Dafa und dem Meister, der mir ein Falun in den Unterbauch gelegt habe. Das verwirrte mich sehr, doch ich fühlte mich in meinem Körper außergewöhnlich wohl. Ich freute mich auch sehr, was meinen Entschluss, mit dem Praktizieren fortzufahren, bestärkte.

An einem Abend las ich gerade das Zhuan Falun, als mich ein Mitstudent von der anderen Seite des Raums her fragte, was ich da lesen würde. Ich erklärte ihm, es sei ein buddhistisches Buch. Er schnappte es sich, lehnte sich ans Bett und las zwei Minuten lang. „Dieses Buch ist so einzigartig! Es ist außergewöhnlich – so etwas habe ich noch nie gesehen!“, rief er. Dann sagte er: „Das behalte ich!“, und rannte damit weg.

Da ich ihn nicht einholen konnte, ging ich zu Dai. Er meinte, das sei kein Problem, und gab mir das Zhuan Falun, das er gerade las. Ich bot ihm Geld dafür an, aber er lehnte ab. Ich behandelte das Buch wie einen unbezahlbaren Schatz und versteckte es, nachdem ich es ausgelesen hatte.

Vier Nächte später hatte ich einen Traum: Ich sah eine große, majestätische Gottheit im Lotussitz, die einen Topf Wasser zum Kochen brachte. Mit einer großen Schöpfkelle goss sie das heiße Wasser über mich, von Kopf bis Fuß. Die Hitze durchdrang augenblicklich meinen ganzen Körper und brannte so heftig, dass ich es kaum aushielt. Ich schreckte hoch und begriff, dass es nur ein Traum gewesen war – und doch hatte sich alles so real angefühlt.

Ich trocknete meine Haut ab, Wasser tropfte von meinen Händen. Die Bettdecke und die Matratze waren durchnässt. Mir war damals nicht bewusst, dass der Meister meinen Körper reinigte. Im Mondlicht sah ich Dampf von meinem Körper aufsteigen wie aus einem brodelnden Kessel.

Am nächsten Morgen rannte ich voller Energie zur Vorlesung, das Treppensteigen bereitete mir keine Mühe. Am Abend besuchten Dai und ich einen älteren Professor (ebenfalls ein Praktizierender), um dort ein Video anzusehen, in dem der Meister das Fa lehrt. Ich konnte die Augen nicht mehr offenhalten, mein Kopf fühlte sich schwer an, und in meinen Ohren summte es. Ich schlief ein und bekam nicht ein einziges Wort mit.

Auf dem Rückweg zum Wohnheim fragte ich Dai, warum das passiert war. Er meinte, ich hätte vielleicht eine Krankheit im Kopf gehabt, die der Meister behandelte. Er erklärte, dass die Behandlung von Krankheiten im Kopf unangenehm sein könnte und dass der Meister mich deshalb in einen tiefen Schlaf versetzen musste. Er redete noch lange weiter, aber ich war immer noch benommen und ging direkt in mein Zimmer, um zu schlafen.

Der nächste Tag war ein Sonntag. Ich wachte mit furchtbaren Kopfschmerzen auf und hörte deutlich, wie Wasser in meinem Kopf spritzte und platschte. Neigte ich den Kopf nach links, floss das Wasser nach links; neigte ich ihn nach rechts, floss es nach rechts. Zusätzlich zu den Kopfschmerzen war mir extrem übel.

Ich ging zur Apotheke außerhalb des Campus, um Medikamente zu kaufen, aber sie war geschlossen. Mir blieb nur, vorsichtig den Kopf zu tätscheln, als ich zurück in der Uni war. Dort traf ich Dai, der mir erklärte: „Wahrscheinlich hattest du schon öfter Kopfschmerzen, nun kümmert sich der Meister um dein Problem.“ Ich erzählte ihm, dass ich seit Jahren an Migräne litt.

Er sagte: „Der Meister lehrt uns:

„Schwer zu ertragen, ist zu ertragen. Unmögliches ist möglich.“ (Zhuan Falun, 2019, S. 480).

Kannst du es ertragen?“ Ich antwortete: „Ja, das kann ich. Ich werde es auf jeden Fall ertragen.“ Als ich zurück im Wohnheim war, las ich etwas in dem Buch und machte die Übungen.

Am Montag wachte ich erfrischt und voller Energie auf. Hu, mein Kommilitone, der mich mit diesem Falun Dafa bekannt gemacht hatte, lobte mich in den höchsten Tönen. Nach nur sieben Tagen fühlte ich mich wie ein völlig anderer Mensch – nicht wiederzuerkennen. Mein einst blasses, schlaffes Gesicht war rosig und strahlend, voller Vitalität und Energie.

Wir rannten vom ersten in den vierten Stock zum Unterricht. Ich kam als Erster an, völlig unbeeindruckt, während er nach Luft schnappte, obwohl er ein Sportler ist, der täglich seine Runden läuft, Klimmzüge macht, sich wie ein Profi dehnt und muskulös ist wie ein Ochse. Er konnte es kaum fassen. „Dieses Falun Dafa ist ja unglaublich“, sagte er, „mach das weiter!“ – „Unbedingt“, antwortete ich.

Am Abend, als ich wieder in meinem Wohnheimzimmer war, öffnete ich die Schublade und sah eine halbvolle Medikamentenflasche. Erst jetzt fiel mir wieder ein, dass mir nur eine Woche zuvor noch elend gewesen war. Sieben Tage später war ich gesund und fühlte mich großartig – wozu brauchte ich die Medikamente jetzt noch? Ich warf sie weg.

Da fielen mir meine schmerzhaften Hämorrhoiden wieder ein. Ich goss mir warmes Wasser aus der Thermoskanne über das Gesäß. Als ich ihn berührte, war die hervortretende Vene, die so groß wie eine Erdnuss gewesen war, verschwunden! Ich betrachtete mein Gesicht im Spiegel. Auch die Pusteln an Augen und Mund waren weg und mein Gesicht strahlte.

Seit der Kindheit wurde ich von der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) beeinflusst, indoktriniert und zum Atheisten gemacht. Jetzt studiere ich an der Universität, glücklich, aus dem Schatten der KPCh getreten zu sein, und ein standhafter Schüler des Falun Dafa.

Ich wünschte, jeder würde die Kraft von Falun Dafa begreifen! Warum nicht das Zhuan Falun lesen und selbst erfahren, was wirklich darinsteht? Befreit euch von den Lügen der KPCh, rezitiert aufrichtig „Falun Dafa ist gut, Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut“, und ihr werdet ein Leben lang davon profitieren.