(Minghui.org) Im Jahr 1997 habe ich begonnen, Falun Dafa zu praktizieren. Unter der Anleitung und dem Schutz von Meister Li bin ich seit 29 Jahren auf dem Weg der Kultivierung. Ich möchte von einigen meiner Erfahrungen aus der Kultivierung mit meiner Familie berichten.
Der Schmerz über den Verlust meines Mannes
Mein Mann hatte sechs Geschwister und war der Älteste. Leider verstarb er im Alter von 46 Jahren, was mich sehr getroffen hatte. Damals arbeitete er auswärts und reiste montags ab und kam samstags zurück.
Der 13. Juli 1997 war ein extrem heißer Tag. Nach dem Abendessen ging er nach draußen, um sich abzukühlen. Während er sich mit einem Nachbarn unterhielt, senkte er plötzlich den Kopf und verstummte. Darauf bemerkte der Nachbar, dass etwas nicht stimmte, und fragte sich, warum er nicht reagierte. Der Nachbar drehte sich zu ihm und sah, wie ihm Speichel aus dem Mund tropfte. Wir brachten ihn sofort ins Krankenhaus, doch alle Wiederbelebungsversuche blieben erfolglos – er starb still und leise.
Kurz darauf wandten sich seine beiden Schwestern gnadenlos gegen mich. Sie sind es, die mich am meisten verletzt hatten.
Am siebten Gedenktag nach der Einäscherung meines Mannes stritten wir vor seinem Grab. Während ich mit meinem Sohn sprach, unterbrach mich eine meiner Schwägerinnen und sagte zu mir: „Dein Sohn hat kein Glück.“ In diesem Moment war ich dem Zusammenbruch nahe und fühlte mich völlig kraftlos. Es schien, als würde sie noch Öl ins Feuer gießen. Ich dachte: „Ihr seid so herzlos! Ich habe euch doch bei euren Hochzeiten, Geburten und Babypartys geholfen! Ich werde nie wieder mit euch sprechen!“
Ein paar Tage später erkrankte ich auf seltsame Weise. Ich hatte sogar Angst zu atmen, denn jeder Atemzug verursachte heftige Schmerzen, die von meiner Brust bis in den Rücken ausstrahlten. Damals ging mein Sohn noch zur Schule, sodass wir dringend Geld brauchten. Nach dem Tod meines Mannes hatten wir kein Einkommen mehr.
Wenn ich mich behandeln ließe und mich dabei hoch verschulden würde, meine Gesundheit und unser letztes Geld verlöre, wie sollte mein Sohn dann die nächsten Jahre überstehen? Ich fühlte mich völlig verzweifelt und wagte es nicht, weiter darüber nachzudenken.
Der Himmel hält immer einen Ausweg bereit
In dieser ausweglosen Situation erinnerte ich mich an Falun Dafa. Die Frau meines jüngeren Bruders hatte mir schon im Jahr 1995 erzählt, dass Falun Dafa bemerkenswerte Wirkungen bei der Heilung von Krankheiten und der Verbesserung der Gesundheit habe. Ich hatte ihr jedoch nicht geglaubt. Jetzt, da ich am Ende meiner Kräfte war, fiel es mir plötzlich wieder ein.
Es war ein unglaublicher Zufall. Nur zwei Tage später kam mein jüngerer Bruder zu mir nach Hause. Kaum war er eingetreten, sagte er: „Große Schwester, Falun Dafa ist so gut. Warum praktizierst du es noch nicht?“ Ich erwiderte: „Ich habe gerade darüber nachgedacht.“ Er sagte: „Dann komm mit mir nach Hause. Meine Frau kann es dir beibringen. Es sind gerade Schulferien, sie ist zu Hause und hat Zeit.“
Am nächsten Tag fuhr ich mit dem Fahrrad zu meinen Eltern. Wie durch ein Wunder verschwand diese seltsame Krankheit in dem Moment, als ich auf dem Fahrrad saß – und kam nie wieder.
Welten entfernt: Menschliche und göttliche Sphäre
Als ich zuhause abkam, spielte meine Schwägerin ein Video ab, in dem der Meister das Fa lehrte. Ich sah mir jeden Tag einen Vortrag an und lernte eine Falun-Dafa-Übung. Der Meister öffnete mir das Himmelsauge, sodass ich die Schriftzeichen in den Falun-Dafa-Büchern in einem silbrig-weißen Licht schimmern und auf und ab fließen sehen konnte.
Innerhalb von neun Tagen hatte ich alle Video-Vorträge des Meisters angeschaut und alle fünf Falun-Dafa-Übungen gelernt. Am nächsten Tag plante ich nach Hause zurückzukehren.
Am Abend kam meine Schwägerin vom Übungsort zurück und sagte freudig: „Schwester, du bist wirklich gesegnet. Morgen findet in unserem Gemeindesaal eine Falun-Dafa-Erfahrungsaustauschkonferenz statt. Du solltest morgen besser noch nicht zurückfahren. Unser Ort hat schon lange keine so große Konferenz zum Erfahrungsaustausch mehr abgehalten. Du hast so viel Glück, diese Gelegenheit zu haben.“
Am nächsten Tag gingen wir zum Gemeindesaal, der bereits voll besetzt war. Wir fanden gerade noch einen Platz am Rand. Als die Falun-Dafa-Musik zu spielen begann, versank ich sogleich in einen Zustand tiefer Ruhe. Ich spürte, wie ich langsam nach vorne rechts aufstieg, obwohl sich mein Körper nicht bewegte, als würde ich immer höher steigen.
Während ich mich erhob, kam mir plötzlich der Gedanke: „Das könnte der Zustand einer Gottheit oder eines Buddhas sein.“ Ich schloss die Augen und genoss dieses wunderbare Gefühl, innerlich lächelnd. Als das Lächeln mein Gesicht erreichte, erwachte ich aus diesem Zustand und dachte: „Wie peinlich wäre es, wenn mich jemand so sähe.“ Als ich die Augen öffnete und mich umsah, war alles normal, niemand beobachtete mich.
Nach unserer Rückkehr nach Hause erzählte ich meiner Schwägerin alles, was geschehen war. Sie sagte zu mir: „Schwester, du hast eine sehr gute angeborene Grundlage für deine Kultivierung. Lerne fleißig weiter.“ Dann rief sie im lokalen Falun-Dafa-Übungszentrum an, um zu fragen, ob jemand in meinem Dorf Falun Dafa praktiziert. Falls ja, würde sie um Unterstützung beim Aufbau einer Fa-Lerngruppe bitten.
Zwei Tage später kam ein Koordinator des lokalen Sportzentrums in unser Dorf und half uns, eine Fa-Lerngruppe zu gründen. Zu dieser Zeit lernten bereits drei Personen in meinem Dorf das Fa eigenständig zu Hause. Zusammen mit mir gründeten wir an diesem Tag eine vierköpfige Fa-Lerngruppe.
Falun Dafa verändert meine Lebenseinstellung
Während ich das Fa weiter lernte, erhöhte sich meine Xinxing stetig und meine Denkweise wandelte sich allmählich. Alle Gefühle von Groll und Ressentiments der Vergangenheit verblassten. Diejenigen, von denen ich einst glaubte, sie hätten mich am meisten verletzt, wurden zu denjenigen, die mir am meisten am Herzen lagen. Ich verstand auch, dass Krankheit durch Karma verursacht wird und dass Leiden eine Möglichkeit ist, karmische Schulden zu begleichen. Sobald ich diese Fa-Prinzipien verstanden hatte, erwachte ganz natürlich Barmherzigkeit in meinem Inneren.
Meine beiden Schwägerinnen bauen Erdbeeren an. Die Erdbeerernte findet im Winter statt. Draußen in der eisigen Kälte und im Schnee zu stehen, kann einen bis ins Mark erschüttern. Mir tat es im Herzen weh, sie im Schnee stehen zu sehen, wie sie Erdbeeren verkauften. Ihre ängstlichen Blicke folgten den vorbeigehenden Passanten in der Hoffnung, dass jemand die Früchte kaufen würde.
Als ich nach Hause kam, kaufte ich neuen, dehnbaren Stoff. Dann nähte ich ihnen jeweils ein enganliegendes, warmes, wattiertes Kleidungsstück. Mit einer Daunenjacke darüber waren sie vor der Kälte geschützt. Als sie die Kleidung erhielten, waren beide tief bewegt und konnten ihre Dankbarkeit kaum in Worte fassen. Immer wieder nannten sie mich „Schwägerin“.
Einmal sah ich, dass die Familie meiner Schwägerin keine richtige Mahlzeit hatte. Sie aßen nur das Nötigste. Danach brachte ich ihr selbstgemachte Teigtaschen. Mit Teigtaschen musste man kein Gemüse kochen, man konnte sie einfach zu Hause aufwärmen und essen.
Ein anderes Mal bat ich meinen Sohn, meiner Schwägerin die frisch gebackenen Teigtaschen zu bringen. Am Abend rief sie an und sagte: „Schwägerin, die Teigtaschen, die mein Neffe gebracht hat, waren noch warm. Ich musste beim Essen weinen.“
Ich sagte zu ihr: „Ich bin eure Schwägerin. Das ist doch selbstverständlich.“ Mein gesamtes Verhalten basiert auf der Lehre des Meisters und der Kraft von Falun Dafa. Hätte ich Falun Dafa nicht gelernt, hätte ich meine Schwägerinnen nicht so behandeln können. Durch die Veränderungen an Körper und Geist, die sie an mir miterlebten, erkannten sie – ebenso wie andere Familienangehörige – die Kraft von Falun Dafa. Sie erklärten sich bereit, die drei Austritte zu vollziehen.
Am meisten Sorgen mache ich mir um meine jüngste Schwägerin. Ihr einziger Sohn verstarb plötzlich mit nur 37 Jahren und hinterließ seine betagten Eltern, seine Frau und zwei Kinder. Sieben Monate später starb auch ihr Mann. Sie war von Trauer überwältigt und weinte hemmungslos. Deshalb unterstützten mein Sohn und ich die Schwägerin finanziell und materiell umfassend. Sie weinte und sagte zu mir: „Älteste Schwägerin, du bist wie eine Mutter für mich.“
Ich sagte zu ihr: „Eine ältere Schwägerin ist wie eine Mutter. Ich bin zwölf Jahre älter als du.“
Immer wenn ich sie besuche, tröste und unterstütze ich sie mit den Prinzipien, die ich von Falun Dafa gelernt habe. Sie hat sich für den Parteiaustritt entschieden und versteht die wahren Umstände über Falun Dafa. Noch erfreulicher ist, dass sie nun begonnen hat, das Buch Zhuan Falun zu lesen.
Fazit
Bevor ich das Fa erhielt, war ich selbst dann unversöhnlich, wenn ich im Recht war. Jetzt, da ich das Fa erhalten habe, kann ich Ruhm und Reichtum loslassen und streite nicht mehr mit anderen. All dies verdanke ich der Lehre des Meisters und der Kraft von Falun Dafa. Die grenzenlose Gnade des Meisters ist tief in meinem Herzen verankert!
Anmerkung der Redaktion: Dieser Artikel stellt die persönliche Ansicht und Erkenntnis des Autors dar und dient dem Verständnisaustausch.
Copyright © 1999-2026 Minghui.org. Alle Rechte vorbehalten.