(Minghui.org) Die Lehre des Konfuzius, eines der bedeutendsten Persönlichkeiten der chinesischen Geschichte, bildet seit der Han-Dynastie die vorherrschende Doktrin in China. Insbesondere seine Beiträge zu Bildung, Kultur und Gesellschaft im Allgemeinen sind für die traditionelle chinesische Kultur unverzichtbar. Konfuzius wurde in Qufu geboren, das in der heutigen Provinz Shandong liegt, und ich bin stolz darauf, in seiner Heimatstadt zu leben.
Diese 2.000-jährige Tradition fand jedoch ein jähes Ende, als die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) 1949 die Macht ergriff. Nach mehreren früheren politischen Kampagnen leitete die KPCh vor 60 Jahren, im Mai 1966, die Kulturrevolution ein. Im November desselben Jahres wurden Rote Garden von Peking nach Qufu geschickt, die den Konfuzius-Tempel, die Konfuzius-Residenz und den Konfuzius-Friedhof zerstörten – zusammen bekannt als die drei Konfuzius-Stätten, ein unschätzbares nationales Kulturerbe. Darüber hinaus führte Mao Zedong von 1973 bis zu seinem Tod im Jahr 1976 eine massive Kampagne gegen Konfuzius durch.
Später nahm die KPCh von der Zerstörung des nationalen Erbes Chinas Abstand und nutzt seitdem ihre sogenannten Konfuzius-Institute als Plattform, um die kommunistische Ideologie im Ausland zu verbreiten. Das Wesen des totalitären Regimes ist jedoch unverändert geblieben. So gibt es in China beispielsweise nur ein einziges Museum zur Kulturrevolution, das dazu dient, über eine historische Epoche nachzudenken, in der Millionen Menschen ums Leben kamen. Es befindet sich in der Provinz Guangdong und wurde 2016 geschlossen. Im Gegensatz dazu gibt es weltweit Hunderte von Holocaust-Gedenkstätten, von denen jedes die Botschaft „Nie wieder“ verkündet.
Die Lehren aus der Zeit der Machtübernahme der KPCh sind in China nach wie vor nicht gezogen worden. Nicht nur das, die Tragödien gehen sogar weiter – vom Massaker auf dem Tiananmen-Platz 1989 bis zur seit 27 Jahren andauernden Verfolgung von Falun Dafa. Als Meditationssystem, das sich an den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht orientiert, ist die Lehre von Falun Dafa tief in der traditionellen chinesischen Kultur verwurzelt. Seine wundersame Wirkung auf Körper und Geist hat weltweit etwa 100 Millionen Praktizierende angezogen.
Unter der KPCh haben Falun-Dafa-Praktizierende ein ähnliches Schicksal wie Konfuzius erlitten. Seit Juli 1999 unterdrückt und verteufelt das Regime sie auf brutale Weise:
Zwei Monate nach Beginn der Verfolgung wurde Zhao Jinhua, eine 42-jährige Bäuerin aus der Stadt Zhaoyuan in der Provinz Shandong, Ende September verhaftet und wegen ihres Glaubens an die Prinzipien von Falun Dafa – Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht – schwer misshandelt. Sie starb zehn Tage später und war damit die erste Praktizierende, die in Polizeigewahrsam starb.
Das ist ein weiterer Beweis für die Brutalität der KPCh gegenüber dem Guten. Die Gräueltaten dauern bis heute an. Einem aktuellen Bericht von Minghui zufolge wurden im Januar und Februar 2026 insgesamt 404 Praktizierende verhaftet. In diesen beiden Monaten kam es zu 392 Fällen von Schikanen. Unter diesen Fällen sind die Zahlen in der Provinz Shandong erschreckend hoch: 205 Verhaftungen und 131 Fälle von Schikanen, wobei die Provinz Shandong nur etwa 7 Prozent der chinesischen Bevölkerung ausmacht.
Konfuzius sagte einst: „Man sollte das Volk mit Tugend regieren, dann wird es sich versammeln, um den Nordstern zu verehren.“ Das erklärt auch, warum die KPCh Konfuzius während der Kulturrevolution nicht dulden konnte und stets aufrechte Vorbilder durch Brutalität und Lügen unterdrückt hat.
Eine bemerkenswerte Entwicklung ist, dass seit der Veröffentlichung der „Neun Kommentare über die Kommunistische Partei“ im Jahr 2004 über 450 Millionen Menschen ihre Parteiaustritt aus der KPCh und den ihr angegliederten Jugendorganisationen bekanntgegeben haben. Da sich das Bewusstsein für den Schaden, den die KPCh dem moralischen Fundament der Gesellschaft zufügt, immer weiter verbreitet, wird die rücksichtslose Herrschaft des Regimes letztendlich ein Ende finden.
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