(Minghui.org) Wenn wir dem Meister helfen, Lebewesen zu erretten, und über die Fakten der Verfolgung aufklären, sollen wir immer das Fa als Maßstab nehmen und nicht die Maßstäbe der gewöhnlichen Menschen. Ob bei der Arbeit, in der Gesellschaft oder zu Hause – wir dürfen keine Kompromisse eingehen, nur um gütig zu erscheinen. Das ist nicht die wahre Güte von Dafa-Schülern.
Nun möchte ich anhand einiger Beispiele mein Verständnis mitteilen.
Über die wahren Begebenheiten aufzuklären, ist ein Ausdruck der Güte
Ein Mitpraktizierender wurde aufgrund der Verfolgung inhaftiert. An Neujahr und anderen Feiertagen kauften die Praktizierenden Geschenke für die Familie des inhaftierten Praktizierenden. Der Sohn des Praktizierenden, der kein Dafa-Praktizierender ist, war jedoch von den Lügen der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) tief vergiftet. Er wusste weder etwas über Dafa noch verstand er die Verfolgung seines Vaters. Er sprach sich sogar für die KPCh aus. Dennoch erklärten die Praktizierenden ihm nicht die Hintergründe und Zusammenhänge der Verfolgung, sondern kauften ihm Geschenke. Sie gaben ihm sogar etwas Geld zum Neujahrsfest, was er auch annahm. Über eine lange Zeitspanne hinweg hat ihn niemand aufgeklärt.
Als ein Praktizierender darauf hinwies, dass so ein Verhalten nicht die wahre Güte eines Kultivierenden widerspiegelt, antwortete ein Praktizierender, solange der Sohn die Geschenke annehme, würde er die Güte eines Dafa-Praktizierenden spüren.
Meiner Meinung nach wollten wir mit den Geschenken und dem Geld unser Mitgefühl für den inhaftierten Praktizierenden und seine Familie zum Ausdruck bringen. In Wirklichkeit leiden wir – in unterschiedlichem Ausmaß − auch unter der Verfolgung durch die KPCh, und viele von uns sind finanziell nicht gut gestellt. Auf menschlicher Ebene waren unsere Gaben einfach Geschenke. Unsere Absicht sollte aber sein, seinen Angehörigen zu helfen, die Verfolgung von Falun Dafa zu verstehen, damit sie gerettet werden können.
Wir bilden einen Körper mit dem verfolgten Praktizierenden. Wo immer es der Praktizierende nicht gut gemacht hat, sollten wir stillschweigend helfen, es ergänzen und harmonisieren. Seine Angehörigen aufzuklären, hilft nicht nur, das Leiden des inhaftierten Praktizierenden zu verringern, sondern auch dem Meister, diese Menschen zu erretten. Das ist der echte Ausdruck der Güte von Dafa-Praktizierenden. Solange wir die gewöhnlichen Menschen nur beschenken, könnten sie fälschlicherweise denken, dass Falun-Dafa-Praktizierende wohlhabend oder Teil einer organisierten Gruppe sind. Das wäre irreführend und könnte noch dazu Schaden anrichten.
Güte erfordert das Loslassen des Egoismus
Eine ältere Praktizierende in unserer Gegend hat viele Kinder, die alle sehr pflichtbewusst und finanziell gut situiert sind. Obwohl diese Praktizierende die drei Dinge tut, hat sie es nie gewagt, mit ihren Kindern direkt über Falun Dafa zu sprechen. Noch weniger traut sie sich, sie über ihre Dafa-Aktivitäten zu informieren.
Natürlich dürfen Angelegenheiten, die die Sicherheit während der Fa-Berichtigung betreffen, nicht einfach an gewöhnliche Menschen weitergegeben werden. Das Lernen des Fa, das Praktizieren der Übungen zu Hause, der Austausch mit anderen Praktizierenden und das Aufklären der Menschen über die bösartige Verfolgung sollte jedoch offen und aufrichtig erfolgen. Die Fa-Berichtigung ist bereits so weit fortgeschritten. Meiner Meinung nach brauchen wir diese Dinge vor der eigenen Familie nicht mehr verheimlichen.
Da diese ältere Praktizierende ihrer Familie nie etwas erklärt hatte, lehnte ihre Familie sowohl Dafa als auch andere Praktizierende ab. Als sie Krankheitskarma erlebte und ins Krankenhaus eingeliefert wurde, waren ihre Kinder äußerst pflichtbewusst und kümmerten sich sehr um sie. Als Praktizierende sie besuchten und ihre Kinder über die Verfolgung aufklären oder mit ihr Erkenntnisse austauschen wollten, stießen sie auf viele Hindernisse.
Diese Praktizierende wollte ihre Fehler wiedergutmachen und mit ihren Kindern über die wahren Begebenheiten sprechen. Doch da sie an Krankheitskarma litt und nicht sprechen konnte, war sie nicht dazu in der Lage. Hätte sie ihre Anhaftungen erkannt, wäre ihr meiner Meinung nach ein Durchbruch gelungen, und der Meister hätte ihr dabei auch geholfen.
Einige ältere Praktizierende rechtfertigen ihr Schweigen damit, dass ihre Kinder die wahren Umstände über Falun Dafaund die Verfolgung nicht erfahren wollten oder dass sie respektlose Worte über Dafa äußern und sich dadurch selbst Karma zuziehen könnten. Tatsächlich sind dies alles menschliche Gefühle und Sichtweisen.
Praktizierende arbeiten hart daran, die Menschen, die wir gar nicht kennen, über Falun Dafa zu informieren. Warum sollen wir dann nicht mit unseren eigenen Kindern sprechen? Darüber hinaus ist die Aufrechterhaltung der Harmonie innerhalb der Familie auch ein wichtiger Aspekt unserer Kultivierung.
Die Güte der Praktizierenden sollte darin bestehen, sich selbst loszulassen, das Wohl anderer an die erste Stelle zu setzen und alles zu tun, um anderen die wahren Begebenheiten zu vermitteln. Es geht nicht darum, mit menschlichen Gefühlen eine oberflächliche Harmonie aufrecht zu erhalten.
Ein wahrer Kultivierender sein und Dafa bestätigen
Einige Praktizierende denken, dass sie in allem, was sie tun, Güte zeigen müssen. Wenn ihre Verwandten dann unzumutbare Forderungen stellen, ist es ihnen unangenehm, diese abzulehnen.
Manche Verwandte leihen sich beispielsweise nicht nur Geld, sondern bitten sogar darum, dass die Praktizierenden ihnen den Personalausweis ausleihen, oder stellen andere eindeutig unzumutbare Forderungen. In solchen Situationen sollen wir ihre Bitte höflich ablehnen.
Es gibt auch Praktizierende, die versuchen, ihren Familienangehörigen durch materielle Vorteile oder Gefälligkeiten dazu bewegen, die wahren Umstände von Falun Dafa zu akzeptieren und aus der KPCh auszutreten. Infolgedessen stimmen ihre Angehörigen zwar vordergründig zu, äußern sich aber hinter dem Rücken ihrer Verwandten weiter respektlos über Dafa. Besonders in kritischen Momenten fällt es ihnen schwer, angemessene Gedanken und Handlungen gegenüber Dafa zu bewahren.
Nur wenn wir uns wirklich wie Kultivierende verhalten, ist das der wirkungsvollste Weg, um Dafa zu bestätigen. Wenn Menschen Dafa-Praktizierende um Hilfe bitten, sollen wir auch prüfen, ob ihre Bitten gegen die Prinzipien von Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht verstoßen.
Ich habe viele Praktizierende gesehen, die sich anfangs in einem sehr schwierigen Kultivierungsumfeld befanden, sich aber in ihrem täglichen Leben ständig korrigierten und starke aufrichtige Gedanken hatten und aufrichtig handelten. Ihre Familienangehörigen, die sie zunächst nicht verstanden oder sogar ablehnten, unterstützten sie schließlich voll und ganz. Allmählich schufen diese Praktizierenden ein sehr entspanntes und unterstützendes Feld in der Familie.
Das oben Gesagte ist mein begrenztes Verständnis. Wenn etwas nicht korrekt sein sollte, bitte weist mich gütig darauf hin.
Copyright © 1999-2026 Minghui.org. Alle Rechte vorbehalten.