(Minghui.org) Die 65-jährige Zhang Shuzhi aus Chifeng in der Inneren Mongolei starb am 7. Februar 2026 – zehn Tage vor dem chinesischen Neujahr. Da sie Falun Dafa praktizierte, wurde sie jahrelang im Gefängnis misshandelt, was ihre Gesundheit schwer schädigte.
Als sie im Januar 2024 eine dreijährige Haftstrafe wegen des Praktizierens von Falun Dafa ableistete, war sie fast blind. Nach ihrer Entlassung suchte sie medizinische Hilfe, doch ihr Zustand besserte sich nicht. Sie starb zwei Jahre später.
Zhang begann Falun Dafa zu praktizieren – trotz der anhaltenden Verfolgung durch das kommunistische Regime. 2015 erstattete sie Strafanzeige gegen den ehemaligen chinesischen Diktator Jiang Zemin wegen der Verfolgung von Falun Dafa. Beamte der Polizeistation Yingzi versuchten, sie in ihrer Wohnung zu verhaften, doch sie konnte fliehen.
Doch im Jahr 2020 wurde sie verhaftet, nachdem die Polizei einen Hinweis erhalten hatte, dass Zhang von Tür zu Tür ging, um Informationsmaterialien zu Falun Dafa zu verteilen. Die Polizei forderte 20.000 Yuan (etwa 2.400 Euro) für ihre Freilassung. Da sie sich weigerte, dem nachzukommen, wurde ihr Fall an die Staatsanwaltschaft des Bezirks Songshan übergeben.
Zhang wurde vermutlich zwischenzeitlich gegen Kaution freigelassen, die genauen Umstände sind jedoch unklar. Das Bezirksgericht Songshan verurteilte sie zu einem nicht näher bekannten Zeitpunkt zu drei Jahren Haft. Anschließend kam sie in das Frauengefängnis der Inneren Mongolei, wo sie gefoltert wurde und Zwangsarbeit verrichten musste. Nach ihrer Entlassung im Januar 2024 konnte sie sich nicht mehr von den erlittenen Gesundheitsschäden erholen und verstarb zwei Jahre später.
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