(Minghui.org) Ich begann 1998, Falun Dafa zu praktizieren, und schätze seitdem die Lehre des Meisters mit den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sehr.
Nachdem die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) 1999 die Verfolgung eingeleitet hatte, appellierte ich in Peking für Falun Dafa und wurde in ein Zwangsarbeitslager gesperrt. Dort zwang man mich zur Verrichtung von Sklavenarbeit und entzog mir Nacht für Nacht den Schlaf. Obwohl ich erst etwas über dreißig war, wurden alle meine Haare grau. Die Zeit im Zwangsarbeitslager war qualvoll.
Nach meiner Freilassung stellte ich fest, dass mein ehemaliges Unternehmen bankrott gegangen war. Mein Mann arbeitete früher für eine Grafikdesignfirma, die seinem älteren Bruder gehörte. Sie war schlecht geführt und hatte finanzielle Probleme. Da ich eine Arbeit brauchte, schlug sein Bruder meinem Mann und mir vor, unsere eigene Werbefirma zu gründen.
Kaum hatte ich angefangen zu arbeiten, kam mir zu Ohren, dass mein Mann eine Affäre mit einer Designerin hatte. Sie war kompetent und scharfsinnig. Diese unerwartete Trübsal verstärkte meine Qualen nur noch mehr. Meine Tränen flossen unaufhörlich. Dann fiel mir das Mantra zum Aussenden der aufrichtigen Gedanken ein und ich rezitierte es im Stillen immer wieder. Auf einmal spürte ich, wie die starke Energie eine Menge degenerierte Dinge aus meinem Kopf fegte.
Meine Arbeitskarriere begann in einem kleinen Büro mit einem Tisch, einem alten Computer und einem abgewetzten Sofa. Bereits zu Beginn gingen mehrere Aufträge ein und schon bald darauf kauften wir einen alten Kopierer und einen Papierschneider.
Es fiel mir nicht leicht, diese Frau zu sehen, dennoch kam ich nicht umhin, ihr jeden Tag Aufträge für eine Anzeigengestaltung zu bringen. Ich konnte mit meinem Mann nicht über seine Affäre sprechen, da es ihn wütend machte, woraufhin er mich manchmal sogar schlug. Was war zu tun? Ich konnte mich beim Fa-Lernen nicht konzentrieren, wusste nicht, wie man einen Computer bedient und verbrachte die Tage ohne klare Gedanken. Im Stillen flehte ich zum Meister: „Meister, bitte helfen Sie mir, meine menschlichen Gefühle abzulegen! Wenn das so weitergeht, ist meine Kultivierung ruiniert!“
Am darauffolgenden Tag geschah etwas Erstaunliches. Eine andere Designfirma bot uns günstigere Preise als die Firma meines Schwagers. Daher begannen wir, mit der neuen Firma zusammenzuarbeiten. Die Designerin kündigte ihre Stelle und zog in eine andere Stadt. Ich war dem Meister für das Arrangement unendlich dankbar!
Für die Kultivierenden ist es wichtig, sich zu einem Körper zu verbinden, aber ich kannte in der Stadt keine anderen Praktizierenden und war beunruhigt.
Eines Tages kam ein Kunde ins Geschäft, um Dokumente zu kopieren. Ich sprach mit ihm über Falun Dafa. Er lächelte mich an: „Meine Frau ist ebenfalls eine Falun-Dafa-Praktizierende. Sie war früher blind, aber nachdem sie mit dem Praktizieren angefangen hatte, erlangte sie ihr Augenlicht zurück.“ Ich konnte es kaum erwarten, seine Frau kennenzulernen. Als sich herausstellte, dass das Ehepaar in derselben Wohnanlage wohnte, war ich einfach nur glücklich.
Damals war mein Kultivierungszustand nicht gut. Ich bat den Meister, eine Praktizierende zu mir zu führen, die mich unterstützte. Bald darauf traf ich auf eine Praktizierende. Sie ermutigte uns, gemeinsam das Fa zu lernen und die Übungen zu praktizieren, korrigierte unsere Bewegungen und half uns, kraftvoll aufrichtige Gedanken auszusenden. Außerdem spornte sie uns an, die Menschen mit den wahren Begebenheiten bekanntzumachen. Ihre selbstlose Anleitung und Fürsorge bedeuteten mir in dieser schwierigen Zeit sehr viel.
Das ist nun schon 16 Jahre her. Für uns Dafa-Praktizierende ist es in der Zeit der Fa-Berichtigung enorm wichtig, uns angesichts der überwältigenden Verfolgung gegenseitig zu helfen. Sobald ich mit der Arbeit fertig war, ging ich zum gemeinsamen Fa-Lernen mit anderen Praktizierenden. Dabei ließ ich oft Mahlzeiten aus oder vergaß das Essen sogar gänzlich. Trotz meines vollen Terminkalenders fühlte ich mich nicht mehr verloren, da ich vom Dafa angeleitet und von meinen Mitpraktizierenden unterstützt wurde. Dafür bin ich zutiefst dankbar.
Unser Geschäft lief immer besser, sodass wir mehrere Fotodrucker kaufen konnten. Ein Kunde erzählte mir, dass er einen Auftrag für die Werbung für die erste U-Bahn in einer anderen Stadt erhalten habe. Er vergab den Druckauftrag an uns und leistete eine Anzahlung.
Mein Mann und ich hielten sogleich Ausschau nach Unterstützung und ich stellte mehrere Mitpraktizierende ein. Den Auftrag zu erfüllen, erforderte mehrere Tage lang den intensiven Einsatz aller. Wir erhielten zudem den seltenen Auftrag, Werbung für die Food & Drink Messe zu drucken, der sich ebenfalls über mehrere Tage hinweg ausdehnte. Einige waren neugierig, wie wir an diese Aufträge gelangt waren, und fragten uns, ob wir Verbindungen auf Provinzebene hätten. Aber mir ist klar, dass es Segnungen vom Meister waren.
Als unser Geschäft weiter wuchs, wurde ich immer beschäftigter mit der Arbeit, der Kultivierung und den drei Dingen. Hinzu kam, dass mein Mann kein bisschen im Haushalt half und außerdem meine Nichte und meinen Neffen, die mir hilfreich zur Seite gestanden hatten, vergrault hatte. In Gedanken sagte ich zum Meister: „Meister, es reicht schon, wenn ich genug Geld habe, um meinen Lebensunterhalt zu bestreiten.“ Der Meister erfüllte meinen Wunsch. Mir wurde genug Zeit zurückgegeben, damit ich das Fa lernen und auswendig lernen und die drei Dinge tun konnte. Ich fühlte mich jeden Tag erfüllt.
Mein Sohn schloss sein Studium ab und wir standen vor den wichtigen Ereignissen im Leben eines Menschen: seiner Heirat und dem Kauf einer Wohnung. Wir lebten seit jeher in einer Mietwohnung. Eines Tages sah ich während der Meditation, dass sich die Wohnung, die wir kaufen würden, direkt neben unserem Geschäftslokal befand. Trotz der beständigen Ermahnungen unserer Verwandten war ich deshalb nicht besonders daran interessiert, mich umzuschauen.
Als ich eines Morgens die Treppe hinunterging, traf ich auf eine mir bekannte Immobilienmaklerin, die eine Gruppe von Leuten zu einer Wohnung geleitete. Auf meine Frage, um welche Wohnung es sich handele, stellte sich heraus, dass es diejenige war, die mein Mann kaufen wollte. Sie war am Abend zuvor zu einem angemessenen Preis inseriert worden. Ich rief sogleich meinen Mann an, der herbeieilte und eine Anzahlung für die Wohnung leistete. Niemand konnte glauben, dass wir sie zu einem so guten Preis erwerben konnten. Ein alter Freund meinte: „Deine großartige Meditationspraxis muss euch Glück gebracht haben.“ In der Tat war es ein Segen des Meisters und Falun Dafa!
Mein Sohn heiratete und wurde Vater. Alle wichtigen Ereignisse in unserem Leben verliefen reibungslos. Wenn wir auf der Grundlage der Kultivierung agieren, entwickeln sich alle Dinge in die beste Richtung, denn wir haben den großartigsten, allmächtigen Meister!
Die Gnade des Meisters kann mit keiner Sprache ausgedrückt werden. Ich werde weiterhin der Lehre des Meisters folgen, die Lebewesen mit Güte erretten, mich fleißig kultivieren, die drei Dinge gut erfüllen und meine Schicksalsverbindung mit Falun Dafa schätzen.
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