(Minghui.org) Eine Frau aus Zhuzhou, Provinz Hunan, wurde am 10. Februar 2026 wegen ihres Glaubens an Falun Dafa verhaftet. Vier Tage zuvor war ihre Mutter verstorben. Ihre adoptierte Tochter, eine Grundschülerin, musste daraufhin zu ihrer leiblichen Mutter ziehen.
Die Verhaftung von Liu Rongpei, geboren 1963, folgte auf eine frühere Festnahme um den 20. Juli 2025. Die Polizei des Bezirks Lusong und die ihr unterstellten Polizeistationen Longquan, Jianning und Songjiaqiao entsandten zahlreiche Beamte, um die Wohnungen von Liu und anderen Falun-Dafa-Praktizierenden in der Region zu durchsuchen.
Liu wurde kurz darauf freigelassen und unter Hausarrest gestellt. Die Polizei übergab ihren Fall der Staatsanwaltschaft des Bezirks Lusong und nahm sie am 10. Februar 2026 wieder in Gewahrsam. Mindestens vier weitere Praktizierende, die bei derselben Polizeirazzia im Juli 2025 festgenommen worden waren, darunter die Frauen Liu Chunqin, Yi Dijun und Zheng Qiong sowie Herr Li Qingjun, befinden sich weiterhin in der Haftanstalt der Stadt Zhuzhou, wo vermutlich auch Liu festgehalten wird.
Mehrfach verhaftet; einmal sieben Jahre im Gefängnis
Vor Lius jüngster Verfolgung wurde sie wiederholt wegen ihres Glaubens angegriffen, dem sie die Heilung ihres angeborenen Herzfehlers zuschreibt.
Im September 1999, zwei Monate nach Beginn der Verfolgung von Falun Dafa, schickte ihr damaliger Arbeitgeber, die Schmelzhüttengruppe von Zhuzhou, Mitarbeiter, die ihre Wohnung durchsuchten und ihre Falun-Dafa-Bücher beschlagnahmten. Das Sicherheitsteam des Unternehmens nahm sie am 21. Dezember desselben Jahres fest und hielt sie 15 Tage lang inhaftiert. Am 29. Februar 2000 wurde sie erneut festgenommen und weitere 15 Tage festgehalten.
Beamte vom Büro 610 der Stadt Zhuzhou verhafteten Liu am 14. März 2000 und hielten sie drei Tage lang in einer Gehirnwäsche-Einrichtung in einem Hotel fest. Ihr Arbeitgeber holte sie ab und brachte sie für 15 Tage an einen anderen Ort. Am 17. Juli 2000 wurde sie erneut von ihrem Arbeitgeber festgenommen und weitere 15 Tage festgehalten.
Liu reiste am 30. Dezember 2000 nach Peking, um sich für ihr Recht auf das Praktizieren von Falun Dafa einzusetzen. Sie wurde verhaftet und in einem Pflegeheim im Bezirk Yanqing in Peking festgehalten. Ein Beamter setzte einen Elektroschocker gegen sie ein. Sie brach zusammen.
Im Mai 2001 verhafteten Beamte der Polizei von Yueyang Liu in ihrer Mietwohnung und beschlagnahmten ihre Falun-Dafa-Bücher und andere Wertgegenstände. Beamte der Polizei des Bezirks Shifeng in Zhuzhou reisten nach Yueyang und brachten sie zurück. Sie wurde in die erste Haftanstalt von Zhuzhou gebracht. Mehrere Tage lang ließen die Wärter sie nicht schlafen und verhörten sie ununterbrochen.
Das Bezirksgericht Shifeng verurteilte Liu zu sieben Jahren Haft, deren genaue Dauer unbekannt ist. Sie wurde in das Frauengefängnis der Provinz Hunan eingeliefert. Dort wurde sie rund um die Uhr von Mitgefangenen überwacht und musste Zwangsarbeit verrichten.
Bereits vor ihrer Verhaftung im Jahr 2001 hatte ihr Arbeitgeber ihr Gehalt auf bis zu 32 Yuan (ca. 4 Euro) pro Monat gekürzt. Während sie inhaftiert war hat ihr Arbeitgeber sie schließlich entlassen. Sie wurde im Mai 2008 freigelassen.
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