(Minghui.org) Yan Zhuying ist dieses Jahr 55 Jahre alt und seit über 30 Jahren als Lehrerin tätig. Sie wird von ihren Schülern und deren Eltern geschätzt und wurde bereits zweimal als „herausragende Lehrerin“ ausgezeichnet. Sie begegnet jedem Schüler mit Aufrichtigkeit und Freundlichkeit, was ihrer Aussage nach auf Falun Dafa zurückzuführen ist.

Im Jahr 2007 war das Gehör ihres kleinen Sohnes durch eine Mittelohrentzündung beeinträchtigt. Sie und ihr Mann brachten ihn in mehrere Krankenhäuser in Taiwan, wo er verschiedene Behandlungen erhielt, doch das Problem wurde nie vollständig behoben.

Als sie sich verzweifelt und hilflos fühlte, schlugen ihre Schwester und eine Kollegin vor, sie solle ihren Sohn zu einem neuntägigen Einführungskurs von Falun Dafa bringen. Sie beschloss, dass sie genauso gut hingehen und sehen könnte, was passiert. Daraufhin besuchten sie und ihr Sohn den Kurs. Nun befindet sie sich auf dem Kultivierungsweg von Falun Dafa, was ihr Leben zum Besseren verändert hat.

„Während des Kurses, als ich den Vorträgen von Meister Li Hongzhi zuhörte, spürte ich, dass dieser Kultivierungsweg sich sehr von allen anderen Glaubensrichtungen unterscheidet, die ich zuvor kennengelernt hatte. Wenn ich früher eine religiöse Persönlichkeit verehrte, bat ich immer um ein glückliches Leben und gute Gesundheit. Die Prinzipien von Falun Dafa halfen mir zu verstehen, was wahre Kultivierung ist. Es beantwortete viele meiner Fragen über das Leben. Ich hatte das Gefühl, dass sich mir eine ganz neue Welt eröffnete“, so Yan.

Auch die Mittelohrentzündung ihres Sohnes ließ deutlich nach. Er praktizierte Falun Dafa, lernte das Fa mit den Erwachsenen und nahm keine Antibiotika mehr ein. Später verschwand die Flüssigkeitsansammlung in seinem Ohr und sein Gehör normalisierte sich wieder. Er wurde viel zufriedener und konzentrierter bei dem, was er tat.

Yan war tief bewegt von der wundersamen Kraft und der Großartigkeit von Falun Dafa, was ihre Mutter, ihren Mann und ihre beiden Kinder dazu veranlasste, ebenfalls mit dem Praktizieren zu beginnen.

Yan (2.v.re.) praktiziert mit ihrer Familie Falun Dafa

Geschichten über Moral stärkten die Güte der Schüler

Yan dachte: „Ich möchte eine wahre Kultivierende sein, nicht nur ein guter Mensch unter den gewöhnlichen Menschen. Ich muss mich nach den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht ausrichten. Als Lehrerin arbeite ich zum Wohle meiner Schüler und hoffe, dass sie bei ihren Prüfungen gute Noten erzielen. Tief in meinem Inneren hoffe ich jedoch auch, dass andere mich als gute Lehrerin loben.“

Sie schaute nach innen und konzentrierte sich darauf, diese egoistischen Gedanken loszulassen. Während sie ihren Unterricht ernst nahm, achtete sie verstärkt darauf, ihre Schüler bei der Entwicklung ihres moralischen Charakters anzuleiten. Mit diesem Ziel vor Augen verfolgte sie einen neuen Ansatz im Umgang mit Problemen, die um sie herum auftraten.

Vor über zehn Jahren verlor ein Schüler in ihrer Klasse einen wichtigen USB-Stick. „Früher, als ich noch Schülerin war, hätte uns der Lehrer in einem solchen Fall alle gebeten, unsere Schultaschen und Schreibtischschubladen zu öffnen, um zu sehen, ob jemand den Stick genommen hatte. Als Falun-Dafa-Kultivierende glaube ich jedoch, dass die Kinder von Natur aus gütig sind und ich ihnen auf andere Weise helfen sollte zu verstehen, wie man ein guter Mensch ist“, erklärt Yan.

Sie erzählte ihren Schülern Geschichten über Moral aus der Zeitung „Epoch Times“ und leitete sie an, eine aufrichtige Lebenseinstellung zu entwickeln. In einer Klasse erzählte sie eine Geschichte über einen gutherzigen alten Mann, der seinen Nachbarn sein ganzes Leben lang still und leise half und infolgedessen während eines schweren Sturms durch himmlischen Segen beschützt wurde.

Nachdem sie ihren Schülern die Geschichte erzählt hatte, sagte sie: „Gottheiten können alles sehen, was wir tun, das Gute und das Schlechte. Ich glaube nicht, dass jemand in unserer Klasse Dinge von anderen stehlen würde. Ich würde eher denken, dass jemand den USB-Stick versehentlich mitgenommen und vergessen hat, ihn wieder zurückzulegen. Solange ihr euren Fehler erkennt und ihn freundlicherweise zurücklegt, muss ich nicht wissen, wer es war.

Ihr seid jetzt im dritten Jahr der Mittelstufe und werdet bald eure Prüfungen ablegen. Als eure Lehrerin möchte ich nicht, dass jemand von euch wegen eines kleinen Fehlers, den ihr begangen habt, einen Schatten im Herzen trägt. Solange ihr eure Fehler korrigieren und gütige Menschen sein wollt, werden die Gottheiten eure strahlenden Herzen sehen. Ich habe volles Vertrauen in euch“, ermutigte Yan die Schüler.

Zu ihrer Freude eilte am nächsten Tag die Schülerin, deren USB-Stick verschwunden war, zu ihr und rief begeistert: „Frau Lehrerin, Sie sind unglaublich. Mein USB-Stick lag wieder in meinem Federmäppchen.“

Yan war gerührt, als sie die Nachricht hörte. Später sagte sie: „Ich weiß, dass Meister Li mir Weisheit geschenkt hat, sodass ich gelernt habe, den Schülern eine Gelegenheit zu geben, ihr Fehlverhalten zu korrigieren. Dafür müssen sie nicht gedemütigt oder als ‚Dieb‘ abgestempelt werden.“

Falun Dafa hat mir Weisheit zum Unterrichten geschenkt

In einem Jahr sollte ihre Klasse im Rahmen einer Muttertagsfeier an einem Flötenwettbewerb teilnehmen. Der Musiklehrer sagte zu Yan: „Ihre früheren Klassen haben alle sehr gut Flöte gespielt und immer den ersten Platz belegt, aber die diesjährige Klasse ist überhaupt nicht gut. Egal, was ich sage, sie üben einfach nicht, daher wird ihre Darbietung vielleicht nicht gut sein.“

Yan tadelte ihre Schüler nicht. Stattdessen konzentrierte sie sich darauf, ihnen die tiefere Bedeutung des Stückes näherzubringen und zu erklären, warum der Kultivierungsweg so wichtig ist. Sie zeigte ein Video, in dem Shen-Yun-Musiker ihre Gefühle über die Tiefe der Musik zur Sprache brachten, damit ihre Schüler den Geist erfassen konnten, der die Künstler inspiriert.

Als Nächstes erzählte sie die Hintergrundgeschichte des Stückes, das sie gerade einstudierten. Es handelte von einer Gruppe von Schülern, die ihren Abschluss gemacht hatten, aber aufgrund eines Missverständnisses tiefes Bedauern empfanden. Durch ihre Sehnsucht und Reue lernten sie, einander wertzuschätzen. Ihre Schüler waren von der Geschichte tief bewegt.

„Ihr übt jetzt eine wunderschöne Melodie ein. Solltet ihr eine solche Gelegenheit nicht schätzen?“ Yan ermutigte ihre Schüler: „Ihr übt nicht nur für den Wettbewerb, sondern auch wegen der Verbundenheit, die ihr miteinander teilt und um euren Eltern Dankbarkeit zu zeigen.“

Nach dem Austausch und der Diskussion änderte sich die Einstellung ihrer Schüler deutlich. Diejenigen, die vorher nicht üben wollten, begannen fleißig zu üben, und diejenigen, die gut spielten, halfen denjenigen, die weniger gut waren. Die ganze Klasse wurde harmonischer.

Beim Dankbarkeitskonzert am Muttertag traten ihre Schüler mit großem Erfolg auf. Ihre Klasse wurde dafür ausgezeichnet, dass sie die meisten Eltern in der gesamten Schule zu den Zuschauern zählen konnte.

„Solange wir Falun Dafa in uns tragen und den Wunsch haben, Menschen zu retten, können wir viele positive Geschichten und die Kraft der Güte nutzen, um den Schülern, ihren Eltern und uns selbst zu helfen, eine Herausforderung nach der anderen zu meistern. Das ist die wertvollste und wunderbarste Erfahrung, die ich in vielen Jahren als Lehrerin gemacht habe“, so Yan.

Schlusswort

Yan hat ein starkes Vertrauensverhältnis zu den Eltern ihrer Schüler aufgebaut. Viele haben ihr gesagt, dass sie sich mit ihr als Klassenlehrerin sicher fühlen würden. „Dieses Vertrauen entsteht durch meine aufrichtige Kommunikation mit den Eltern und meine Herangehensweise an die Probleme der Schüler“, stellt Yan fest.

„Tatsächlich geschieht nichts zufällig. Wenn Schüler auf Probleme stoßen, werde auch ich auf die Probe gestellt. Ich schaue immer nach innen, um zu prüfen, ob ich den Schülern die Dinge klar erklärt habe oder ob meine Erklärungen zu Missverständnissen geführt haben. Die Prinzipien von Falun Dafa – Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht – haben mich gelehrt, wie man im wahrsten Sinne des Wortes eine gute Lehrerin ist. Ich muss mich gut kultivieren, um der Verbindung würdig zu sein, die ich zu so vielen meiner Schüler und ihren Eltern habe.“

Wenn Yan auf die vergangenen 20 Jahre ihrer Kultivierung zurückblickt, ist sie von tiefer Dankbarkeit erfüllt. „Die Kultivierung im Falun Dafa hat mir ein völlig neues Leben geschenkt. Ich bin dem Meister unendlich dankbar, dass er mir die Gelegenheit gegeben hat zu lernen, dass der Weg von Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht der ist, dem ein Mensch folgen sollte“, resümiert sie dankbar.

„Auch wenn ich in den Ruhestand gehe und keine Lehrerin mehr bin, werde ich weiterhin Menschen dabei helfen zu verstehen, wie wunderbar Falun Dafa ist. Dann können sie durch Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht die wahre Richtung im Leben finden.“