(Minghui.org) Ich lebe in einer kleinen Stadt. Bereits in den 1990er-Jahren hatte sie sich als bedeutende Bergbaustadt etabliert. Die Menschen lebten in vergleichsweise guten wirtschaftlichen Verhältnissen und genossen umfassende Sozialleistungen. Die meisten führten ein komfortables Leben. Doch während sich die materiellen Bedingungen verbesserten, verschlechterten sich zugleich die körperliche Gesundheit und die moralische Haltung der Menschen. Junge Leute stritten sich, stifteten Unruhe und verhielten sich oft gesetzeswidrig.

Im Jahr 1994 verbreitete sich Falun Dafa in unserer kleinen Stadt. Die Menschen erlebten die Wunder von Falun Dafa und teilten diese Kunde weit und breit. Menschen, die jahrelang krank gewesen waren, erlangten ihre Gesundheit zurück. Unheilbar Kranke wurden geheilt; Ehepaare, die kurz vor der Scheidung standen, versöhnten sich; gute Taten und Ehrlichkeit folgten.

Heute schreibe ich einige meiner Erinnerungen auf, um die Schönheit und das Wunder von Falun Dafa zu bezeugen.

Zunächst möchte ich etwas über mich erzählen. Ich bin ein pensionierter Chefarzt und werde in diesem Jahr fast achtzig Jahre alt. Es gibt ein Sprichwort: „Ein Arzt kann sich nicht selbst heilen.“ Schon als Kind litt ich unter chronischer Sinusitis, die häufig Kopfschmerzen verursachte. Mit dreizehn Jahren erkrankte ich an akuter Hirnhautentzündung, deren Spätfolgen Schallempfindungsschwerhörigkeit, Händezittern, langsamen Herzschlag, einen Mangel an weißen Blutkörperchen (Leukopenie) und eine Schultersteife nach sich zogen. Nach meiner Heirat entwickelte ich eine akute Harnwegsinfektion, die sich nach verschiedenen erfolglosen Behandlungen zu einer chronischen Blasenentzündung und Nierenbeckenentzündung entwickelte. Verzweifelt suchte ich nach Heilung. Die westliche Medizin half nicht und auch die Traditionelle Chinesische Medizin blieb ohne Wirkung. Schließlich wandte ich mich dem Qigong zu. Ich besuchte zahlreiche Kurse auf eigene Kosten, übte fleißig und gab viel Geld aus – doch alles blieb ohne Erfolg. Es schien sogar, als würde sich mein Zustand verschlimmern, und ich litt unter extremen körperlichen und seelischen Qualen.

Eines Tages im Mai 1994 empfahl mir ein Praktizierender Falun Dafa (auch bekannt als Falun Gong) und lieh mir das Buch „Falun Gong“. Nach der Lektüre erfuhr ich, dass sich Falun Dafa bereits in vielen Gebieten weit verbreitet und große Beliebtheit erlangt hatte. Ich beschloss daraufhin, alle anderen Qigong-Übungen aufzugeben und mich ausschließlich Falun Dafa zu widmen. Nach und nach verschwanden alle chronischen Beschwerden, die mich jahrelang gequält hatten.

Anfangs praktizierten nur wenige Menschen in meiner Gegend Falun Dafa und es gab keinen festen Übungsort. Mal trafen wir uns am Fluss, mal im Park. Jemand brachte ein Audiogerät mit. Dann versammelten wir uns vor dem Frühstück oder nach dem Abendessen, hörten uns die Vorträge des Meisters an, führten gemeinsam die Übungen aus und tauschten uns über unsere Xinxing aus. Jeder spürte nach den Übungen eine deutliche Verbesserung seines körperlichen und seelischen Wohlbefindens. Die heilende und gesundheitsfördernde Wirkung von Falun Dafa war wirklich erstaunlich. Wir überlegten, wie wunderbar es wäre, diese wertvolle Methode mit Familienangehörigen, Freunden und Nachbarn zu teilen, damit alle davon profitieren könnten. Jemand schlug vor, einen Falun-Dafa-Kurs in der Gegend anzubieten, der gemäß den Vorgaben des Meisters kostenlos sein sollte.

Am 13. Mai 1995 fand schließlich der erste Falun-Dafa-Kurs in unserer Region statt. Die Ergebnisse waren hervorragend. Sobald sich die Nachricht verbreitete, wollten viele Menschen teilnehmen. Daraufhin veranstalteten wir einen zweiten Kurs, zu dem noch viel mehr Menschen kamen. Nach und nach wuchs die Zahl der Praktizierenden und aus Anfängern wurden erfahrene Praktizierende. Später entwickelte sich ein System des gegenseitigen Lehrens und Lernens, in dem jeder freiwillig die Übungen vermittelte.

Falun Dafa segnet alle Lebewesen und die Menschen verbreiteten die frohe Botschaft. So zog es noch mehr Menschen an – Dafa verbreitete sich von Mensch zu Mensch, von Herz zu Herz.

Mit der zunehmenden Zahl der Praktizierenden reichten große öffentliche Räumlichkeiten wie Gemeindezentren nicht mehr aus. Wir richteten Übungsplätze in verschiedenen Wohngebieten ein, um noch mehr Menschen das Lernen der Übungen zu ermöglichen. Die Teilnehmenden kamen aus allen Gesellschaftsschichten: Unter ihnen waren Arbeiter, Bauern, Geschäftsleute, Veteranen, Lehrer, Studenten, Ärzte, Krankenschwestern und Kader. Jeden Morgen und Abend gingen alle freiwillig zu den nahegelegenen Übungsplätzen, um dort das Fa zu lernen und die Übungen zu praktizieren. Beim Fa-Lernen bildeten sie kleine Gruppen, saßen im vollen Lotussitz und lasen abwechselnd das Fa. Während der Übungen standen sie ordentlich und sobald die Übungsmusik erklang, folgten alle den Anweisungen des Meisters. Sie führten die Bewegungen synchron, anmutig und korrekt aus – alle fünf Übungen in einem Durchgang.

Um noch mehr Menschen zu erreichen, fand jeden Sonntagmorgen auf dem Marktplatz eine große Veranstaltung statt. Rund um den Platz hingen große Transparente des Meisters, wie er an verschiedenen Orten das Fa verbreitete und die Übungen lehrte. Auch Transparente, die den Meister beim Anleiten der Übungen zeigten, sowie eine Einführung in Falun Dafa, schmückten den Übungsort. Der Anblick war beeindruckend und selbst jetzt berührt er mich noch tief.

Später organisierten wir regelmäßig eine große Fa-Konferenz zum Erfahrungsaustausch sowie mehrere kleinere Treffen pro Jahr. Jeder, der den Konferenzraum betrat, spürte die barmherzige und friedvolle Energie, die von dort ausging. Einmal nahm ein Besucher, der noch nicht Falun Dafa praktizierte, zufällig daran teil. Zwei Stunden lang hörte er den Erfahrungsberichten der Praktizierenden zu, verließ dann vorzeitig den Raum und erzählte später: „Ich weiß nicht, wie es geschah. Aber nachdem ich die Fa-Konferenz verlassen hatte, verschwand meine hartnäckige Krankheit, die vorher keiner Behandlung weichen wollte, auf wundersame Weise.“ Die Menschen sprachen davon, dass Falun Dafa unglaublich wundersam und außergewöhnlich sei.

Unter dem positiven Einfluss von Falun Dafa begannen damals auch viele lokale Führungskräfte mit dem Praktizieren. Daher wurden zahlreiche Orte, darunter Plätze, Kinos, Betriebszentren und Kinderspielplätze, kostenlos zur Verfügung gestellt.

Es ist erwiesen, dass die Kultivierung von Falun Dafa die körperliche und geistige Gesundheit verbessert, die Moral stärkt und zur sozialen Stabilität beiträgt. Ich habe einige typische Beispiele aus dieser Zeit aufgeschrieben. Obwohl viele Jahre seitdem vergangen sind, habe ich sie so genau wie möglich aus der Erinnerung beschrieben. Aus Platzgründen nenne ich hier nur einige.

Eine gelähmte Frau erlangt ihre Beweglichkeit zurück

Eine 59-jährige Frau litt seit vielen Jahren an einer chronischen Hüftluxation und war bettlägerig. Die Muskeln ihres betroffenen Beins waren stark verkümmert und trotz Behandlung deutlich dünner geworden. Gerade als sie Geld für eine Operation in einem Provinzkrankenhaus gespart hatte, empfahl ihr jemand Falun Dafa.

Da sie aufgrund ihrer Lähmung die Übungen nicht selbst ausführen konnte, hörte sie den Audio-Vorträgen des Meisters respektvoll zu. Zu ihrer größten Überraschung wirkte der Meister direkt auf ihren Körper ein. Eines Tages bemerkte sie plötzlich, dass sie mit einer Gehhilfe zur Toilette gehen konnte. Sie fühlte sich leicht und beschwingt, fast so, als würde ihr Körper schweben. Im Badezimmer hielt sie sich vorsichtshalber an den Rohrleitungen fest, aus Sorge, sie könnte davonfliegen.

Später erzählte sie anderen voller Freude von diesem Erlebnis. Einige Zeit darauf konnte sie allmählich selbstständig gehen und zum Übungsplatz hinuntergehen, um die Übungen zu machen. Als sie hörte, dass das Video mit den Vorträgen des Meisters acht Meilen entfernt gezeigt werden sollte, sagte sie begeistert: „Ich werde mit dem Bein, das der Meister geheilt hat, dorthin gehen und mir die Vorlesung ansehen.“ Und tatsächlich ging sie jeden Tag zu Fuß, um die Lehre des Meisters zu empfangen. Nach dem Seminar war ihr Bein, das unter Muskelschwund gelitten hatte, auf wundersame Weise wieder normal. Heute mag dies unglaublich erscheinen, doch damals wunderte sich niemand darüber – denn es gab viele solcher Wunder.

Ein Leberkrebspatient wird gesund

Ein Leberkrebspatient namens Wang hatte zuvor gehört, dass Falun Dafa Gesundheit und Heilung fördern könne. In seiner Verzweiflung begab er sich dennoch in das Krankenhaus Nr. 309 der Volksbefreiungsarmee in Peking. Dort erhielt er einmal monatlich interventionelle Therapien. Krebspatienten benötigen meist 10–20 Behandlungen, und selbst dann ist Heilung nicht garantiert. Da Krebs unheilbar ist, sterben manche Patienten während der Behandlung.

Herr Wang erhielt drei Behandlungen im Krankenhaus. Bei der ersten Therapie traten keine Reaktionen auf. Bei der zweiten Behandlung einen Monat später erlitt er nach der Hälfte der Medikamenteneinspritzung einen Schock. Die Ärzte brachen die Behandlung ab und reanimierten ihn. Die dritte Behandlung verlief ähnlich – erneut fiel er in Ohnmacht und musste reanimiert werden. Danach wagte er keine Behandlung in Peking mehr.

Er kehrte nach Hause zurück und begann, Falun Dafa zu praktizieren. Schon bald erlebte sein Körper wundersame Veränderungen. Er erholte sich rasch und konnte sogar wieder arbeiten. Er wusste, dass er sein Leben dem barmherzigen Meister verdankte, und entwickelte großen Respekt vor Meister Li.

Es gibt eine Anekdote dazu: Eines Tages fuhr Wang mit dem Bus zur Arbeit und trug ein gerahmtes Porträt des Meisters bei sich, um die spirituelle Kraft des Fa zu verbreiten. Ein Mann mittleren Alters sah das Porträt, begann wirres Zeug zu reden und sagte respektlose Dinge. Wang ermahnte ihn freundlich. Einige Zeit später wurde bei dem Mann eine Leberzirrhose diagnostiziert und weniger als einen Monat nach der Einlieferung ins Krankenhaus verstarb er.

Nach seiner Rückkehr verbreitete sich Wangs Geschichte der Genesung durch Falun Dafa weit, selbst in seinem Heimatort. Viele Menschen kamen zu ihm, um Falun Dafa kennenzulernen, und begannen aufgrund seiner Worte selbst mit dem Praktizieren. Unter ihnen war der 15-jährige Sohn eines Dorfbewohners. Der Junge litt unter anhaltend hohem Fieber. Die Medikamente im Krankenhaus zeigten keine Wirkung. Eine explorative Laparotomie offenbarte zahlreiche erbsengroße Partikel in seiner Bauchhöhle, was eine Entfernung unmöglich machte.

Die Ärzte vernähten die Wunde ohne Behandlung, was zu Infektionen, schlechter Wundheilung und Sekretion führte. Der Junge blieb mehrere Tage mit hohem Fieber im Krankenhaus. Verzweifelt brachte der Vater ihn zu Wang nach Hause. Da das Zimmer klein war, wurde ein Sofa als Bett benutzt, sodass der Junge darauf liegen und sich die Videos des Meisters ansehen konnte. Wie durch ein Wunder begann die Operationswunde zu heilen, sein Appetit kehrte zurück und er konnte wieder aufstehen. Innerhalb weniger Tage war er vollständig genesen. Der Vater sagte freudig: „Vielen Dank, verehrter Meister, dass Sie meinen Sohn gerettet haben. Ich werde Falun Dafa auch zu Hause verbreiten, damit Menschen mit Schicksalsverbindung das Fa empfangen können.“

Den Groll überwinden

In den 1990er-Jahren gerieten die Welt und die Moral der Menschen aufgrund sogenannter moderner Ideologien in eine gefährliche Lage. Einst lebte in unserer Gegend eine glückliche Familie. Durch die Einmischung Dritter ließen sich die Eheleute jedoch scheiden. Die Untreue des Mannes verursachte der Frau und den Kindern großes Leid. Frau Guifen hasste ihren Ex-Mann und sann auf Rache. Sie arbeitete hart, um Geld zu sparen, und hatte den Plan, jemanden mit dem Mord an ihren Ex-Mann zu beauftragen.

Zu diesem Zeitpunkt kam Guifen mit Falun Dafa in Kontakt. Im Buch Zhuan Falun heißt es: „Praktizierende dürfen nicht töten.“ Durch das Fa-Lernen und den Erfahrungsaustausch beschloss sie, den Prinzipien von Falun Dafa zu folgen. Sie gab den Gedanken an Rache auf und rettete damit zwei Familien. Bei einem Austausch sagte sie aufgeregt: „Wenn ich Falun Dafa nicht praktizieren würde, hätte ich niemals so gehandelt!“

Ein junges Paar stritt sich häufig. Die Beziehung verschlechterte sich und führte schließlich zur Scheidung. Der noch nicht dreijährige Sohn wurde dem Ehemann zugesprochen. Der Mann verlor seine Frau und musste neben der täglichen Arbeit noch die Rolle von Vater und Mutter übernehmen. Er war oft jähzornig, reizbar und feindselig gegenüber allen, sodass sich die Umwelt von ihm abwandte.

Als er begann, Falun Dafa zu praktizieren, hielt er sich bewusst an die Fa-Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht. Er reflektierte seine eigenen Schwächen und legte sein aufbrausendes Temperament ab. Danach wandelte er sich vollständig. Als seine Frau dies sah, kehrte sie zu ihm zurück und begann ebenfalls, Falun Dafa zu praktizieren. Von da an lebte die Familie harmonisch und glücklich zusammen. Bei einem Erfahrungsaustausch sagte der Mann mit Tränen in den Augen: „Vielen Dank, verehrter Meister. Falun Dafa hat mir meine Frau und die Mutter meines Kindes zurückgebracht. Falun Dafa hat mir ein warmes, harmonisches Zuhause geschenkt.“

Unzählige gute Taten und Akte der Gutherzigkeit

In unserer Gegend gab es unter den Falun-Dafa-Praktizierenden unzählige gute Taten. Einige Beispiele: Ein hochrangiger Beamter unterstützte die Kultivierung seiner Frau nachdrücklich, lebte selbst nach den Prinzipien von Falun Dafa und legte keinen Wert auf Ruhm und Reichtum. Viele boten ihm Geschenke und Geldscheine an – alles lehnte er ab. Selbst zur Hochzeit seines Sohnes veranstaltete er kein üppiges Fest, obwohl viele Beamte solche Gelegenheiten normalerweise nutzen, um Bestechungsgelder zu erhalten. In der Gegend galt er als unbestechlich.

Es gab auch Ärzte, die keine roten Umschläge mehr annahmen; Arbeiter, die anderen halfen; und Mütter, die verlorenes Geld zurückbrachten. Unzählige weitere gute Taten und Akte der Güte ereigneten sich während dieser Zeit.

In jenem Jahr wuchs die Zahl der Falun-Dafa-Praktizierenden enorm. Falun Dafa wurde fast schon zu einem Begriff und seine Schönheit verbreitete sich überall. Zu jener Zeit praktizierten auch viele Mitglieder der Kommunistischen Partei Chinas Falun Dafa. Das gesellschaftliche Klima verbesserte sich rasch. Ein Besucher, der von weit hergekommen war, sagte: „Falun Dafa verbreitet sich in eurer kleinen Stadt so gut. Hier ist der Himmel immer blau. Die Menschen hier sind wahrlich gesegnet!“

Es ist bedauerlich, dass damals keine Fotos von den großen Übungsplätzen gemacht wurden, die sich so weit verbreiteten. Auch die wundersamen körperlichen und geistigen Veränderungen der Menschen wurden leider nicht festgehalten. Doch die Schönheit von Falun Dafa ist tief im Herzen jedes gutherzigen Menschen in unserer Stadt verankert.

Nachdem Jiang Zemin, der bösartige Vorsitzende der KPCh, im Juli 1999 die Verfolgung von Falun Dafa einleitete, wurden auch die Praktizierenden in unserer Stadt Gehirnwäsche ausgesetzt, willkürlich inhaftiert, zu Zwangsarbeit gezwungen und eingesperrt. Viele verloren ihr Leben. All dies geschah nur, weil wir das Recht wahrnahmen, für Falun Dafa einzustehen, es weiter zu praktizieren und gute Menschen zu sein.

Manchmal, wenn ich auf der Straße stehe und die ruhigeren Viertel, Straßen und Parks nach der Pandemie sehe, denke ich an die friedlichen Szenen der Vergangenheit zurück, als die Menschen in unserer lebendigen Stadt Falun Dafa praktizierten. Ich wünsche mir, dass noch mehr Menschen erwachen und die wahren Zusammenhänge von Falun Dafa verstehen, um errettet zu werden.