(Minghui.org) Ich bin 83 Jahre alt und praktiziere seit 28 Jahren Falun Dafa. Vor meiner Kultivierung war ich sehr dominant. Mein Mann und meine drei Kinder beugten sich meinen Forderungen. Da sich durch das Praktizieren meine Gesundheit erheblich verbessert hatte, unterstützte meine Familie Falun Dafa.

Im Juli 1999 begann die Kommunistische Partei Chinas (KPCh), Falun Dafa zu verfolgen und Meister Li Hongzhi, den Begründer dieses Kultivierungswegs, zu diffamieren. Ich reiste nach Peking, um den Regierungsbeamten die wahren Umstände zu erklären, wurde verhaftet und ins örtliche Gefängnis gebracht.

Da meine Kinder den Lügen der KPCh glaubten, begannen sie, sich gegen Falun Dafa zu stellen. Mein Sohn ließ unser Haus zwei Mal von der Polizei durchsuchen, die all meine Informationsmaterialien beschlagnahmte. Meine Tochter beschimpfte zudem die Praktizierenden, die mich besuchten, und ich wurde von meinem Mann und meinen Kindern rund um die Uhr überwacht.

Um meine Mitpraktizierenden zu schützen und ihnen keine Probleme zu bereiten, praktizierte ich fortan allein zu Hause. Ich verlor schnell die Beherrschung, und die veränderte Übungsumgebung belastete mich sehr. Anhaftungen wie Groll, Eifersucht und Kampfgeist traten zutage, und die Beziehung zu meinen Kindern verschlechterte sich immer weiter.

Trotz des Widerstands meiner Kinder blieb ich in meinem Entschluss, Falun Dafa zu praktizieren, ungebrochen. Ich wusste, dass Falun Dafa gut war, hegte jedoch Groll, da meine Kinder kein Verständnis dafür aufbrachten. Ich betrachtete sie sogar als Feinde, was mir zwei schwere Krankheits-Trübsale bescherte.

Groll verursacht Leiden

Ich bekam ein akutes Glaukom, das meine Sehkraft beeinträchtigte. Außerdem bildete sich eine große Beule an meinem Kopf. Die Kinder drängten mich, ins Krankenhaus zu gehen, da sie glaubten, dass mein Zustand lebensgefährlich sei. Ein anderes Mal geriet ich über meine Kinder derart in Rage, dass Symptome eines akuten Herz- und Nierenversagens auftraten. Es fühlte sich an, als drückte ein riesiger Stein auf meine Brust, sodass ich kaum noch atmen konnte. In der Nacht konnte ich nicht schlafen und döste nur kurz im Sitzen ein, erbrach fortwährend und verlor das Bewusstsein.

Als mein Mann mich am nächsten Morgen nicht wecken konnte, geriet er in Panik. Meine Familie brachte mich ins Krankenhaus. Der Arzt sagte, dass mein Zustand kritisch sei und ich regelmäßig zur Kontrolle kommen müsse. Die Kinder kauften mir einen Sauerstoffkonzentrator und verschiedene Medikamente und zwangen mich täglich, die Medikamente zu nehmen und das Sauerstoffgerät zu benutzen. Doch die Medikamente bewirkten nichts und ich litt weiterhin unter Atemnot. Ich fühlte mich des Titels einer Falun-Dafa-Praktizierenden unwürdig.

In diesem kritischen Moment brachten mir Mitpraktizierende die Minghui Weekly und baten mich, Radio Minghui zu hören. Nachdem ich die Berichte und Erfahrungen anderer Praktizierender gelesen und gehört hatte, bedauerte ich, dass ich mit der Situation nicht richtig umgegangen war. Ich erkannte, dass ich diese Schwierigkeiten erleiden musste, weil ich meinen Groll nicht losgelassen hatte. Ich schwor mir, dass meine Entschlossenheit, Falun Dafa zu praktizieren, niemals wanken und ich bedingungslos an den Meister und das Fa glauben werde. Ich würde den Arrangements des Meisters folgen und Falun Dafa standhaft praktizieren.

Das Erstaunliche war, dass ich am nächsten Tag spürte, wie die schwere Last von meinem Herzen genommen wurde und meine Atmung leichter wurde. Da ich meinen Groll losgelassen hatte, half mir der Meister durch diese schwere Zeit. Seitdem sind mehr als zehn Monate vergangen, und die Symptome des Nieren- und Herzversagens sind nicht wieder aufgetreten. Ich bin kerngesund.

Die Wolken lichten sich

Ich wusste, dass es falsch war, gegen meine Familie Groll zu hegen. Ich dachte, dass ich sie mit meiner Überzeugungskraft davon abhalten könnte, sich meiner Kultivierung zu widersetzen. Ich gab meinen Kindern meine gesamten Ersparnisse – etwa eine Million Yuan. Ich tat mein Bestes, mich um all ihre Belange zu kümmern, in der Annahme, sie würden zufrieden sein. Doch unsere Beziehung wurde dadurch nur noch angespannter.

Ich fragte mich, warum sie es einfach nicht verstanden, schaute nach innen und begann gewissenhaft das Fa des Meisters zu lernen. Dabei entdeckte ich, dass der Meister bereits vor langer Zeit darüber gesprochen hatte.

Die Erkenntnis, dass ich diese Schwierigkeit mit menschlichen Anschauungen beurteilte, traf mich wie ein Blitz. Der Meister half mir, indem er mir diese Anschauungen aufzeigte, damit ich mich von meinen Anhaftungen lösen und mich erhöhen konnte. Mein Fokus war stets auf die Schwächen meiner Kinder ausgerichtet. Ob es nun um Groll, Neid oder den Wunsch ging, es allen recht zu machen – nichts davon war richtig. Als ich mich anhand des Fa korrigierte, veränderte sich die Einstellung meiner Kinder. Ihre sonst so strengen Gesichter machten einem Lächeln Platz. Mein Sohn, der mich über zehn Jahre lang nicht mehr „Mama“ genannt hatte, nannte mich wieder so.

Ein Herz voller Dankbarkeit

Ich danke dem Meister für sein geniales Arrangement; Dafa, dass es mir ein zweites Leben geschenkt hat, und meinen Mitpraktizierenden für ihre Unterstützung in kritischen Momenten auf meinem Kultivierungsweg.

Mehr als zehn Jahre lang habe ich mich strauchelnd durch diese schwere Drangsal hindurchgekämpft, bis ich sie endlich überstanden hatte. Heute habe ich darüber berichtet, um dem Meister für seinen barmherzigen Schutz zu danken und in der Hoffnung, dass andere Praktizierende in einer ähnlichen Situation aus meiner Erfahrung lernen und auf dem großartigen Weg der Fa-Berichtigung aufholen können.

Dies ist mein persönliches Verständnis. Bitte weist mich auf Unangemessenes hin.