(Minghui.org) Bereits vor mehr als zwanzig Jahren las ich das Zhuan Falun, begann allerdings erst im Mai letzten Jahres mit der Kultivierung.
Ich erinnere mich, dass ich Falun Dafa damals schon gut fand, obwohl es sich sehr von anderen Qigong-Arten unterschied. Aber mir war nicht bewusst, wie tiefgehend die Kultivierung in Dafa wirklich ist und auf welch hoher Ebene wir uns kultivieren. Zu der Zeit war ich Anfang dreißig, ehrgeizig und legte Wert auf Geld und Ansehen. Ich wollte mich hervortun, strebte eine erfolgreiche Karriere au und wollte gesellschaftlich aufsteigen.
Doch mein Leben entwickelte sich anders, als ich es geplant hatte. Über zwei Jahrzehnte blieben all meine Bemühungen, besser als die anderen zu sein und Anerkennung zu erlangen, ohne den erhofften Erfolg. In meinem dunkelsten Moment erinnerte ich mich dann an Dafa. Ich nahm das inzwischen verstaubte Zhuan Falun in die Hand, schlug die Seite mit dem Foto des Meisters auf und ganz plötzlich liefen mir Tränen über das Gesicht. Ich war tief bewegt. In diesem Moment fasste ich den Entschluss, das Buch von Anfang bis Ende aufmerksam durchzulesen. Zum ersten Mal seit langer Zeit keimte wieder Hoffnung in mir auf.
All die Jahre hatten meine vielen menschlichen Anschauungen und Anhaftungen mich an der Kultivierung gehindert. Durch diese Einstellung war ich nicht in der Lage gewesen zu erkennen, wie außergewöhnlich Falun Dafa wirklich ist. Ich hatte es mit der Denkweise eines gewöhnlichen Menschen beurteilt. Doch mit solch einer Haltung konnte ich die wahre Bedeutung dieses tiefgründigen Fa nicht erfassen! Nun wurde mir klar, dass der eigentliche Sinn meines Lebens darin besteht, mich in einem rechtschaffenen Fa zu kultivieren und zu meiner wahren, himmlischen Heimat zurückzukehren. Ich erkannte, dass dies der einzige Weg ist, um alles Leiden zu beenden. Wirklich der einzige Weg!
Ich bedauere sehr, dass ich mehr als zwanzig Jahre damit verschwendet habe, nach Geld und sozialem Ansehen zu streben. So lange brauchte ich, um zu verstehen, dass die kostbarsten Dinge im Leben die frei verfügbare Zeit und das Buddha-Fa sind. Beides lässt sich weder mit Geld erwerben noch gegen Besitz eintauschen. Schließlich traf ich die Entscheidung, mich ernsthaft zu kultivieren und meine Anhaftungen loszulassen. Endlich wurde ich eine Dafa-Praktizierende!
Ich lerne jetzt täglich das Fa und praktiziere jeden Tag alle fünf Übungen. Zu den vier festgelegten Zeiten sende ich aufrichtige Gedanken aus. Etwa einen Monat, nachdem ich mit der Kultivierung begonnen hatte, beschloss ich, das Fa abzuschreiben, um ein tieferes Verständnis der Prinzipien zu erlangen. Ein Praktizierender gab mir linierte Blätter, die speziell zum Abschreiben des Fa gedacht waren. Jeden Tag, nachdem ich meine morgendlichen Aufgaben erledigt hatte, schreibe ich nun bis 10 Uhr morgens mit großem Respekt und sorgfältig das Zhuan Falun ab.
Früher hatte ich die Gewohnheit, nach dem Mittagessen täglich zwei Stunden zu schlafen. Nachdem ich begonnen hatte, das Fa abzuschreiben, wurde mir bewusst, dass dies eine Verschwendung meiner kostbaren Zeit war. Mehr als zwanzig Jahre hatte ich bereits verstreichen lassen und nun war es an der Zeit, in der Kultivierung aufzuholen. Wie konnte ich es mir da noch leisten, jeden Tag zwei Stunden Mittagsschlaf zu halten?! Ich beschloss, diese Gewohnheit zu ändern und die Worte des Meisters in die Tat umzusetzen:
„Bei der Kultivierung im Buddha-Fa musst du mit starkem Willen fleißig vorankommen.“ (Zhuan Falun, 2019, S. 474)
Nur durch fleißiges Fa-Lernen konnte ich einen aufrichtigen Zustand erreichen. Von da an verbrachte ich die Zeit nach dem Mittagessen entweder damit, das Fa zu lernen oder die Minghui Weekly zu lesen. Anfangs war es nicht einfach: Ich war müde und schläfrig und mehr als ein Mal kam der Wunsch auf, ich könnte mich einfach zu einem Kurzschlaf hinlegen. Doch dann erinnerte ich mich an die Worte des Meisters:
„Unsere Vorfahren hatten einen Spruch: ‚Wenn man das Dao am Morgen hört, kann man am Abend sterben.““ (Im Fa verschmelzen, 3.08.1998, in: Essentielles für weitere Fortschritte I)
Ich dachte daran, dass die Menschen in früheren Zeiten sogar bereit gewesen waren, ihr Leben herzugeben, um das Fa zu erhalten. Wie sollte ich also vorankommen, wenn ich nicht einmal meine Anhaftung an den Mittagsschlaf loslassen konnte? Mit diesem Gedanken hielt ich durch und überwand diese Hürde schließlich.
Ich bin so froh, das Fa des Universums erhalten zu haben. Deshalb sollte ich mich bemühen, in allem dem Maßstab des Fa zu folgen, und sollte nicht länger an den Denkweisen und Wertvorstellungen gewöhnlicher Menschen festhalten.
Anhaftung an eigenen Interessen loslassen
Als meine Mutter im August 2023 im Alter von achtzig Jahren verstarb, hinterließ sie mir nahezu 100.000 Yuan. Meine beiden älteren Schwestern erbten nichts. Sie hatte sich so entschieden, da meine beiden Schwestern einen festen Arbeitsplatz hatten und bereits in ihre Altersvorsorge investierten. Ich hingegen besaß weder eine gesicherte Anstellung noch eine private Absicherung für den Ruhestand und würde im Alter keine Sozialleistungen erhalten. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich noch nicht mit der Kultivierung begonnen. Ohne weiter darüber nachzudenken, nahm ich das Geld an.
Kurz nachdem ich jedoch begonnen hatte, mich im Falun Dafa zu kultivieren, kam mir eine neue Erkenntnis: „Ich möchte mich an den Maßstäben des Fa orientieren und danach leben; ich kann das gesamte Erbe nicht für mich behalten.“
Ob ich im Alter ausreichend finanziell abgesichert bin oder nicht, hängt von meiner Tugend ab. Nichts lässt sich durch menschliches Kalkül erzwingen oder verändern. Daher beschloss ich, das Geld gerecht unter uns drei Geschwistern aufzuteilen. Ich gab meinen Schwestern jeweils ein Drittel. Meine älteste Schwester nahm allerdings nur 10.000 Yuan an und bestand darauf, dass ich den Rest behielt; so selbstlos ist sie. Schließlich gab ich meiner mittleren Schwester einen entsprechend größeren Anteil.
Ich bin dem Meister und Dafa von Herzen dankbar, dass ich meine Anhaftung an Vorteilen und eigenen Interessen loslassen konnte.
Etwa zwei Monate nach Beginn meiner Kultivierung reifte in mir der Entschluss, den Meister aktiv an der Errettung der Lebewesen zu unterstützen. Als ich den lokalen Praktizierenden dies mitteilte, rieten sie mir jedoch, mich als neue Praktizierende zunächst auf das gründliche Fa-Lernen zu konzentrieren und dadurch meine eigene Kultivierung zu festigen.
Trotzdem ließ mich dieser Wunsch nicht los. Ich sagte mir: „Auch wenn ich noch nicht direkt mit den Menschen über Falun Dafa sprechen kann, so kann ich doch Flyer verteilen und Plakate aufhängen.“ Aus Sorge um meine Sicherheit regierten die Mitpraktizierenden zunächst zurückhaltend und überließen mir erst nach einiger Zeit Materialien. Besonders die Lektüre der Minghui Weekly vertiefte mein Verständnis für die Bedeutung der Erklärung der wahren Umstände, sodass ich meine Verantwortung als Dafa-Praktizierende klarer erkennen konnte.
Dem Maßstab der Fa-Berichtigung gerecht werden
Diese Kultivierungserfahrungen berührten und inspirierten mich. Fragen danach, ob ich als Praktizierende der großen Fa-Berichtigung oder der Fa-Berichtigung in der Menschenwelt angehöre, traten in den Hintergrund. Viel wichtiger wurde die Frage, ob ich dem Maßstab der Fa-Berichtigung gerecht werde. Ich wusste: „Ich bin noch weit davon entfernt. Doch da ich das Fa bereits erhalten habe, gibt es für mich keine Rechtfertigung, mein heiliges Gelübde unbeachtet zu lassen.“
Durch die Minghui-Artikel und Zeitschriften wurde mir bewusst, welch gewaltigen Preis die Praktizierenden in den vergangenen 25 Jahren des Widerstands gegen die Verfolgung gezahlt hatten, einige sogar mit ihrem Leben. Jeder von ihnen hat enorme Prüfungen bestanden und einen außergewöhnlichen Weg zurückgelegt. Im Vergleich dazu habe ich kaum etwas vorzuweisen. Dieses Bewusstsein bestärkte mich, selbst aktiv zu werden und meinen Teil zur Errettung der Menschen beizutragen.
Zunächst kaufte ich weiße Aufkleber und beschriftete sie mit denglückverheißenden Worten „Falun Dafa ist gut; Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut“. Zusätzlich fügte ich einen Hinweis ein, der darüber informierte, dass ein Austritt aus der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) und den ihr angeschlossenen Organisationen Sicherheit und damit eine gute Zukunft bringen kann. Darunter notierte ich die Internetadresse, über die ein solcher Austritt offiziell erklärt werden kann. Insgesamt fertigte ich zwei Dutzend Aufkleber an und brachte sie an verschiedenen Orten der Stadt an.
Nach einigen Wochen erkannten die örtlichen Praktizierenden meine Entschlossenheit und stellten mir gedruckte Plakate und Broschüren zur Verfügung. Ein paar Monate später erhielt ich wöchentlich eine größere Anzahl von Broschüren.
Inzwischen verteile ich wöchentlich etwa vierzig Broschüren sowie Plakate und gelegentlich auch andere Materialien. Auch wenn diese Zahl im Vergleich zu anderen Praktizierenden gering erscheinen mag, nehme ich diese Aufgabe sehr ernst und behandle jede einzelne Broschüre mit Respekt. Bevor ich mich auf den Weg mache, sende ich aufrichtige Gedanken aus und bitte den Meister um Stärkung. Dabei habe ich einen klaren Gedanken: „Der Meister hat mich beauftragt, euch zu helfen. Ich hoffe, dass du, wenn du diese Worte liest, eine gute Zukunft wählst.“
Manchmal kann ich nicht zur Ruhe kommen, wenn ich aufrichtige Gedanken aussende, aber ich gebe mein Bestes und sende diese weiterhin zu den vier festgelegten Zeiten aus. Mir ist bewusst, dass das Fa-Lernen grundlegend für eine solide Kultivierung ist. Deshalb habe ich die Zeit, in der ich das Fa lerne, verlängert. Ich habe Hong Yin I und II auswendig gelernt und vier Monate damit verbracht, das gesamte Zhuan Falun handschriftlich abzuschreiben. Abends lese ich die neuesten Artikel des Meisters. Einmal habe ich sie bereits vollständig durchgelesen und lese sie derzeit zum zweiten Mal.
Ich lebe mit meinem betagten Vater zusammen und kümmere mich um ihn. Dabei wird meine Xinxing oft auf die Probe stellt. Einmal schickte er mir eine SMS mit den Worten: „Ich kann nicht aus der KPCh austreten. Wenn ich das täte, hätten wir überhaupt kein Einkommen mehr.“
Ich meine, das war eine Prüfung: Kann ich in meinem Glauben standhaft bleiben? Kann ich meine Anhaftung an eigene Interessen, Angst und Ungeduld wirklich loslassen? Ich bin überzeugt, dass mein Vater im Grunde seines Herzens weiß, dass Falun Dafa gut ist. Auch wenn er nicht aus der KPCh austrat, beobachtete er aufmerksam, wie sich die Dinge entwickelten und änderte seine Haltung im Laufe der Zeit immer wieder.
Alles steht in Zusammenhang mit der Kultivierung
Durch das beständige Fa-Lernen erkannte ich, dass nichts zufällig geschieht; alles steht in Zusammenhang mit meiner Kultivierung. Wahrscheinlich musste ich in diesem Moment eine Anschauung oder eine Anhaftung loswerden. Deshalb schaute ich nach innen, wenn mein Vater etwas sagte oder tat, was mich innerlich bewegte. Sobald ich meine Unzulänglichkeiten und Anhaftungen fand, arbeitete ich daran, sie loszulassen. Ich wusste, dass der Meister die Situation so arrangiert, dass ich mich durch meinen Vater in meiner Kultivierung erhöhen kann.
Wenn es darum geht, im direkten Gespräch über die Verfolgung und Falun Dafa zu sprechen, hinke ich weit hinter den erfahrenen Praktizierenden hinterher, die das Fa schon viele Jahre vor mir erhalten haben. Ihr aufrichtiges und natürliches Auftreten im Kontakt mit den Menschen beeindruckt mich sehr. Doch dazu fehlte mir bisher noch der entscheidende Durchbruch. Da die meisten meiner Familienangehörigen, so wie ich, bereits vor über zehn Jahren aus der Partei ausgetreten sind, bot sich in meinem unmittelbaren Umfeld kaum eine Gelegenheit für entsprechende Gespräche. So richtete ich meinen Blick auf meinen Freundeskreis.
Zuerst dachte ich an meine beiden engen Freundinnen, die in einer anderen Stadt leben. Zur gleichen Zeit plante ich ohnehin, eine Wohnung zu verkaufen, die ich dort besaß. Mir wurde klar, dass dies eine gute Gelegenheit sein könnte, beides miteinander zu verbinden. Ich könnte die Angelegenheit mit der Immobilie regeln und gleichzeitig meine früheren Freundinnen besuchen. Ich reiste in die Stadt und beauftragte einen Immobilienmakler mit dem Verkauf der Wohnung. Auf dem Rückweg legte ich einen Zwischenstopp ein und besuchte die beiden. Wir hatten uns seit vielen Jahren nicht mehr gesehen. Mir fiel sofort auf, dass die Zeit ihre Spuren hinterlassen hatte und sich ihr Aussehen aufgrund ihres Alters verändert hatte. Umso überraschter waren sie über meine Veränderung. Sie erinnerten sich noch gut daran, wie niedergeschlagen und innerlich erschöpft ich früher gewesen war. Nun standen sie einem Menschen gegenüber, der ruhig, zuversichtlich und voller Energie war.
Natürlich fragten sie mich, was der Grund für diese positive Veränderung sei. So erzählte ich ihnen offen, dass ich begonnen hätte, Falun Dafa zu praktizieren, und wie grundlegend sich mein Leben dadurch verändert habe – körperlich wie auch geistig. Ich sprach über die Hintergründe der Verfolgung und über die Bedeutung eines Parteiaustritts. Beide hörten aufmerksam zu und entschieden sich schließlich, aus der KPCh auszutreten. Ich schlug ihnen außerdem vor, in ihrem Alltag häufig die glückverheißenden Worte zu rezitieren, um gesegnet und beschützt zu sein. Mit der barmherzigen Unterstützung des Meisters konnten sie die richtige Wahl treffen und wurden dadurch errettet. Kurz darauf wurde auch meine Wohnung innerhalb nur eines Monats verkauft.
Mein 83-jähriger Vater hatte vor dem chinesischen Neujahrsfest Anfang dieses Jahres eine Gehirnblutung. Er befand sich in einem kritischen Zustand und wurde in die Notaufnahme gebracht. Ich bat den Meister um Stärkung und sandte aufrichtige Gedanken aus, um alle negativen Faktoren im Feld meines Vaters zu beseitigen.
Alle Lebewesen, auch mein Vater, gehörten in ferner Vergangenheit zur Familie des Meisters. Daher dürfen ihn die alten Mächte nicht verfolgen und sein Leben willkürlich beenden. Während ich ihn begleitete, erinnerte ich ihn immer wieder daran, die glückverheißenden Worte über Falun Dafa zu rezitieren. Manchmal sprach er sie leise vor sich hin, manchmal formte er mit dem Finger auf der Bettdecke die Schriftzeichen, als würde er sie schreiben.
Eines Tages fragte mich ein Mitpatient im Krankenzimmer: „Was schreibt Ihr Vater da auf der Bettdecke?“ Mir war sofort klar: „Der Meister hat mir diese Gelegenheit arrangiert. Das ist eine Gelegenheit, die wahren Umstände zu erklären.“ Der Meister hatte mir diese Tür geöffnet. Es war ein natürlicher Einstieg in ein Gespräch mit einem völlig fremden Menschen.
Von da an begann ich, mit allen Patienten auf der Station und ihren Familien über Falun Dafa zu sprechen. Ich erklärte ihnen die Hintergründe der Verfolgung und die Bedeutung eines Austritts aus der KPCh und den ihr angegliederten Organisationen und verhalf ihnen zu einem Austritt. Zugleich erzählte ich, wie mein Vater sich trotz mehrerer lebensbedrohlichen Situationen immer wieder stabilisiert hatte.
Selbst die Ärzte wunderten sich. Mein Vater war der älteste Patient auf der Station und wies die schwersten Symptome auf, doch er hielt durch. Einige jüngere Patienten hingegen schafften es nicht und verstarben. Viele konnten sich das nicht erklären.
Nachdem einige Patienten die Zusammenhänge verstanden hatten und bereit waren auszutreten, geschah etwas sehr Bewegendes: Gemeinsam begannen sie zu sagen: „Falun Dafa ist gut; Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut!“ Nach und nach stimmten ihre Familienangehörigen ein, sogar einzelne Krankenschwestern. Die Atmosphäre im Krankenzimmer veränderte sich spürbar. In der Folge erholten sich diese Patienten sehr schnell und wurden nacheinander entlassen. Während des Krankenhausaufenthalts meines Vaters konnte ich mehr als zwanzig Menschen zum Parteiaustritt verhelfen. Einige begannen, sich die Audioaufnahmen der Seminare des Meisters anzuhören. Andere rezitierten täglich die Worteund erzählten ihrerseits Freunden und Verwandten von Falun Dafa. Manche sammelten sogar die Namen der Bekannten, die ebenfalls austreten wollten, und übergaben mir die Liste, damit ich ihnen beim formellen Austritt helfen konnte. Ich war so glücklich und von tiefer Dankbarkeit und Freude erfüllt.
Mein Vater tritt aus der Partei aus
Inzwischen ist mein Vater aus der Partei ausgetreten und sein Gesundheitszustand verbessert sich allmählich. Seit drei Monaten befindet er sich in einer Reha-Klinik. Tagsüber habe ich eine Pflegekraft für ihn engagiert und in der Nacht kümmere ich mich selbst um ihn. Meine beiden Schwestern stehen noch im Berufsleben und können sich unter der Woche kaum freinehmen. Meine älteste Schwester kommt jedoch jeden Samstag, damit ich etwas entlastet werde.
Viele Nächte musste ich mehr als ein Dutzend Mal aufstehen, um meinem Vater zu helfen. Wenn ich merkte, dass Ungeduld in mir aufkam, erinnerte ich mich sofort daran, dass ich eine Kultivierende bin. Mein Vater gibt mir die Gelegenheit, meine Xinxing zu erhöhen. Durch diese Situation erkenne ich meine Anhaftungen deutlicher: meine Bequemlichkeit; meinen Wunsch, Dinge rasch hinter mich zu bringen; meine Nachlässigkeit gegenüber scheinbar unbedeutenden Details.
Ich bemühe mich bewusst, meine Nachsicht und meine Barmherzigkeit zu vertiefen, sodass ich meinem Vater jederzeit ruhig und mit Wohlwollen begegnen kann. Manchmal frage ich mich: „Wenn ich nicht einmal nett zu meinem eigenen Vater sein kann, wie will ich dann alle Lebewesen mit Barmherzigkeit erretten?“ Dieser Gedanke ermahnt mich, strenger mit mir selbst zu sein und mich dem Fa anzugleichen. Obwohl mein Alltag sehr ausgefüllt ist, nutze ich jede freie Minute und lerne das Fa. Ich weiß, nur das solide Fa-Lernen verleiht mir die nötige Klarheit und Selbstdisziplin, um in solchen Prüfungen standhaft zu bleiben.
Im vergangenen Jahr durfte ich die außergewöhnliche Kraft von Dafa und die grenzenlose Barmherzigkeit des Meisters tiefgehend erfahren. Zwei Monate nach Beginn der Kultivierung setzte meine Menstruation wieder ein, die bereits seit vielen Jahren ausgeblieben war. Meine grauen Haare wurden nach und nach wieder schwarz. Viele Menschen sagen, ich würde so jung wie Anfang zwanzig wirken, und sind erstaunt über diese große Veränderung. Wenn sie mich nach dem Grund fragen, sage ich offen, dass all dies dem Fa zuzuschreiben ist.
Noch bedeutsamer als die äußeren Veränderungen ist jedoch die innere Wandlung und dass ich im letzten Jahr wirklich meine Ebene erhöht habe. Ich werde nicht mehr von den Anhaftungen der gewöhnlichen Menschen und dem Streben nach Ansehen, persönlichen Vorteilen und sentimentalen Bindungen beherrscht. Früher lösten sie in mir starke Wellen aus; nun können mich diese Dinge nicht mehr bewegen. Dennoch weiß ich, dass ich mich nicht entspannen darf. Ich muss weiterhin das Fa fleißig lernen, nach innen schauen und mich korrigieren. Ich werde mich an den hohen Maßstäben orientieren und die drei Dinge gewissenhaft tun.
Vor mir liegt noch einen langer Weg. Doch ich bin entschlossen, mein Bestes zu geben und mit dem Voranschreiten der Fa-Berichtigung Schritt zu halten. Ich werde mein heiliges Gelübde erfüllen und die Angst vollständig ablegen, damit ich die wahren Umstände noch besser persönlich erklären, so dass noch mehr Lebewesen errettet werden können.
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