(Minghui.org) Ich bin eine 76-jähriger Falun-Dafa-Praktizierende und kultiviere mich seit fast 30 Jahren. Durch die Kultivierung im Falun Dafa habe ich meine Gesundheit wiedererlangt und viele andere Segnungen erfahren.

Ich möchte meine Kultivierungserfahrung mit allen teilen.

Die erste Begegnung mit Falun Dafa

Ende August 1994 kam Meister Li in unsere Stadt, um das Fa zu lehren. Zu dieser Zeit litt mein Mann unter Kopfschmerzen, Magenschmerzen und Hämorrhoiden. Er hatte zuvor viele verschiedene Behandlungen ausprobiert, darunter Medikamente, Spritzen, Volksheilmittel und Laserbehandlungen, aber es gab keine Besserung. Später probierte er viele Arten von Qigong aus, aber nichts half. Er war zutiefst verzweifelt.

Da kaufte einer seiner Freunde ihm eine Eintrittskarte für das Neun-Tage-Seminar des Meisters, sodass er das Glück hatte, daran teilnehmen zu können. Mein Mann kaufte auch mir eine Eintrittskarte. Aber ich hatte kein großes Interesse daran, da er mich einige Tage zuvor zu einem Qigong-Kurs mitgenommen und ich mich danach unwohl gefühlt hatte. Da er jedoch bereits die Eintrittskarte gekauft hatte und es ganz in der Nähe unseres Zuhauses stattfand, beschloss ich, auch hinzugehen. Als ich ankam, suchte ich mir einen Platz ganz hinten aus.

Als der Meister eintraf, applaudierten alle begeistert, um ihn zu begrüßen. Ich klatschte nur aus Höflichkeit und Respekt ein paar Mal. Nach einer kurzen Einführung kam der Meister direkt zum Hauptthema. Er bat alle, ihre Hände auszustrecken, um das sich drehende Falun in ihren Handflächen zu spüren. Der Meister fragte uns, ob wir es spüren könnten, und alle antworteten begeistert: „Ja!“ Es gab eine lebhafte Interaktion mit dem Publikum. Ich sah nur zu. Dann bat der Meister alle, an ihre eigene Krankheit oder die Krankheit eines Familienangehörigen zu denken. Ich blieb jedoch teilnahmslos und wollte nicht mitmachen. Dabei litten meine beiden Eltern an schweren Herzproblemen und ich selbst hatte auch viele Krankheiten. Aber ich war sehr vorsichtig und wollte nicht wieder verletzt werden.

Danach begann der Meister mit seinem Vortrag. Die wundersamen Fa-Prinzipien zogen mich sofort an wie ein Magnet. Wie ein verdursteter Keimling, der süßen Regen empfängt, sog ich die Lehre in mich auf und war im tiefsten Inneren erschüttert und zugleich begeistert. Was der Meister sagte, war wunderbar! Ich war entschlossen, aufmerksam zuzuhören, daher reckte ich meinen Hals und konzentrierte mich.

Aber bald wurde ich so schläfrig, dass ich meine Augen nicht mehr offenhalten konnte. Es half nichts. Schließlich schlief ich ein. Als ich aufwachte, hatte der Meister bereits seinen Vortrag beendet. Ich empfand tiefe Reue und Enttäuschung. Mir wurde klar, dass ich eine unschätzbare Gelegenheit verpasst hatte, und ich ärgerte mich über mich selbst. Obwohl ich nur den Anfang des Vortrags mitbekommen hatte, war ich tief beeindruckt. Erst im September 1996 gelang es mir, diese heilige Schicksalsbeziehung zu Falun Dafa wiederherzustellen.

Wirklich mit der Kultivierung beginnen

Ende 1996 stürzte ich schwer und hatte Schwierigkeiten beim Atmen. Ich hatte keine Kraft, irgendetwas zu halten. Mein Mann praktizierte bereits Falun Dafa, seit wir zusammen 1994 die Kurse des Meisters besucht hatten. Er las jeden Tag die Dafa-Bücher und machte die Übungen. Seither hatte ich ihn nicht mehr über seine Krankheiten klagen gehört. Deshalb fand ich es großartig. Ich dachte, er könne Energie aussenden, um meine Krankheit zu heilen. Aber das lehnte er entschieden mit den Worten ab: „Falun Dafa erlaubt nicht, Krankheiten zu heilen. Du kannst das Buch selbst lesen.“

Verwirrt fragte ich mich, warum das Lesen eines Buches eine Krankheit heilen könne. Um die Schmerzen zu lindern, bat ich meinen Mann um eine Schröpftherapie und er willigte ein. Danach holte er ein Buch mit Erfahrungsberichten von Falun-Dafa-Praktizierenden hervor und bat mich, es zu lesen. Nachdem ich es gelesen hatte, fragte ich tief bewegt meinen Mann: „Sind diese Berichte echt?“ – „Sie sind unglaublich, nicht wahr?“, entgegnete er. Mein Mann hat nie gelogen, aber ich empfand diese Erfahrungen als etwas ziemlich Mystisches. Ein Erfahrungsbericht handelte von einem Ehepaar, die Frau war Ärztin und ihr Mann ein bekannter Wissenschaftler. Obwohl sie weltweit gut vernetzt waren, konnten sie trotz aller medizinischen Behandlungen kein Heilmittel für die Krankheit der Frau finden. Da sie keine andere Wahl hatten, gingen sie eines Tages zu einem Übungsplatz der Praktizierenden, um dort mehr über Falun Dafa zu erfahren.

Sie lernten die fünf einfachen Übungen und begannen, das Buch Zhuan Falun zu lesen. Danach bemerkte die Frau täglich Verbesserungen und gewann bald ihre Gesundheit zurück. Als der Wissenschaftler die wunderbaren Veränderungen an seiner Frau sah, beschloss er, ebenfalls Falun Dafa zu praktizieren. Nachdem er das Zhuan Falun gelesen hatte, erlebte er eine tiefgreifende Veränderung seiner Weltanschauung. Der Meister erschloss ihm seine Weisheit und verhalf ihm so zu großem Erfolg in seiner wissenschaftlichen Forschung. Als Belohnung für seinen bedeutenden Beitrag überreichten ihm die Führungskräfte seiner Institution die Schlüssel zu einer neu gebauten Luxusvilla mit vier Schlafzimmern und einem Wohnzimmer. Als Kultivierender nahm er Ruhm und Gewinn leicht, lehnte das Angebot ab und gab es selbstlos an jemand anderen weiter. Der hohe moralische Maßstab und die edle Gesinnung dieses Praktizierenden spiegelten die außergewöhnliche Schönheit von Falun Dafa wider.

Nachdem ich diese Kultivierungserfahrung gelesen hatte, war ich tief bewegt und inspiriert. Ich dachte: „Falun Dafa ist wunderbar. So eine wunderbare Methode möchte ich auch lernen.“ Ich sagte zu meinem Mann: „Ich möchte auch praktizieren.“ Der Meister sah meinen Wunsch und kümmerte sich um mich. Am nächsten Morgen begann der Meister gegen 5 Uhr, meinen Körper zu reinigen. Ich rannte ständig zur Toilette. Nach mehreren Gängen fühlte ich mich ziemlich entspannt und zufrieden. Meine Beine waren nicht mehr so schwer wie zuvor. Ich war fröhlich, während ich kochte und das Haus aufräumte. Als mein Mann die Veränderungen an mir sah, sagte er ein wenig neidisch: „Siehst du! Du hast noch nicht einmal angefangen, die Übungen zu machen und das Buch zu lesen, aber der Meister kümmert sich bereits um dich. Was für eine große Schicksalsverbindung musst du haben!“

Um 8 Uhr morgens musste ich zur Arbeit auf den Markt. Ich dachte besorgt: „Oh je, das könnte problematisch werden, wenn ich in diesem Zustand weiterhin auf die Toilette muss, das könnte die anderen nervös machen. Wenn ich eine Sauerei mache, bereitet das den Reinigungskräften Ärger.“ Seltsamerweise trat das, worüber ich mir Sorgen gemacht hatte, nicht ein. Ich musste den ganzen Tag nie auf die Toilette. Doch als ich zuhause ankam, rannte ich weiter bis zum Schlafengehen ständig zur Toilette. Dieser Kultivierungsweg ist wirklich erstaunlich!

Der Meister sagt:

„Andere wiederum schlafen. Nach meinem Unterricht wachen sie wieder auf. Warum? Weil sie Krankheiten im Kopf haben, die in Ordnung gebracht werden müssen. Die Behandlung im Kopf können sie aber überhaupt nicht ertragen, deshalb werden sie in einen Betäubungszustand versetzt und merken nichts davon.“ (Zhuan Falun, 2019, S. 112)

Mir wurde klar, dass mein Einschlafen während des Unterrichts des Meisters im Jahr 1994 in Wirklichkeit die Art und Weise gewesen war, meine langjährigen Kopfschmerzen zu behandeln. Kein Wunder, dass ich seit zwei Jahren keine Kopfschmerzen mehr hatte, denn der Meister hatte sich schon lange um mich gekümmert. Ich dankte dem Meister für seine große Barmherzigkeit und bat ihn, meine Unwissenheit und meinen Mangel an Respekt zu verzeihen. Gleichzeitig schämte ich mich, dass ich einen so großartigen Meister wie einen gewöhnlichen Qigong-Lehrer behandelt hatte.

Immer wenn ich mir die Podcasts über die Erinnerung an die Gnade des Meisters anhörte, musste ich weinen. Ich kann nur fleißig das Fa lernen und mich kultivieren, indem ich den Worten des Meisters folge und gemäß den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht lebe.

Eine Fa-Lerngruppe gründen und sich mit anderen Praktizierenden erhöhen

Einmal ging ich zum Haus eines Praktizierenden, um mit anderen Praktizierenden gemeinsam das Fa zu lernen. Da das Ehepaar gerade von der Arbeit zurückgekommen war, warteten einige von uns vor ihrem Haus. Als ich diese Unannehmlichkeit bemerkte, beschloss ich, allen eine stabile Umgebung zum Lernen bei mir zu Hause zu bieten. Ich fertigte sechs große Kissen an, die Praktizierende zum Lernen des Fa und zum Meditieren verwenden konnten. Andere Praktizierende saßen auf meinem Sofa und wenn viele Leute da waren, war sogar das Bett besetzt. Alle wollten gerne mehr Fa lernen.

Zusätzlich zum dreimal wöchentlichen Fa-Lernen nahm ich am Erfahrungsaustausch am Sonntag teil. Manchmal gingen wir in Gruppen hinaus, um das Fa zu verbreiten. Unabhängig davon, ob eine Aktivität in der Stadt oder auf dem Land stattfand, ich ließ nie eine Gelegenheit aus.

Wann immer ich Zeit hatte, rezitierte ich Gedichte aus Hong Yin und Essentielles für weitere Fortschritte. Wir nutzten auch die Zeit, um die Sitzmeditation zu machen. Die Praktizierenden lernten voneinander. Wir waren jeden Tag zufrieden.

Während ich Falun Dafa praktizierte, erlebte ich eine große Veränderung. Oft bemerkte ich einen warmen Strom, der von meinem Kopf bis zu meinen Zehen floss. Ich wusste, dass der Meister meinen Körper reinigte. All meine chronischen Krankheiten verschwanden, ohne dass ich es überhaupt bemerkte. Früher war ich oft gereizt gewesen und hatte mich niedergeschlagen gefühlt, sodass ich oft in Konflikten mit Familienangehörigen und Freunden feststeckte. Jetzt bin ich zufrieden und hänge weniger an Ansehen, Reichtum und Emotionen. Insbesondere habe ich gelernt, bei Konflikten nach innen zu schauen und meine Worte und Handlungen gemäß den Fa-Prinzipien zu korrigieren. Unser Familienleben ist harmonisch geworden. Jeden Tag tauche ich in das Licht des Fa ein. Das waren damals wirklich unglaubliche, unvergessliche Zeiten!

Ich bin jetzt 76 Jahre alt und kerngesund. In den letzten 30 Jahren habe ich keine einzige Tablette mehr genommen. Obwohl ich keine Kosmetika benutze, ist meine Haut glatt und zart und hat wenig Falten; ich sehe viel jünger aus als ich bin. Außerdem habe ich immer noch meine Menstruation.

Jetzt lese ich jeden Tag das Fa und lerne es auch auswendig. Ich verbringe viel Zeit damit, die Übungen zu machen und aufrichtige Gedanken auszusenden. Wenn ich Zeit habe, gehe ich hinaus, um den Menschen die wahren Umstände über Falun Dafa und die Verfolgung zu erklären. Mein Leben ist erfüllt und voller Freude. Ich werde weiterhin die Zeit nutzen, um die drei Dinge gut zu machen, meine Xinxing zu erhöhen, mich gut zu kultivieren um die Vollendung zu erreichen und mit dem Meister nach Hause zu gehen.