(Minghui.org) NTD TV hat die neue Dokumentation „Unbroken: Die unerzählte Geschichte von Shen Yun“ veröffentlicht und feierte am Abend des 24. März 2026 die Premiere mit rotem Teppich in Manhattan, New York. Anlass war das 20-jährige Bestehen von Shen Yun Performing Arts sowie der neuerliche Auftritt des Ensembles im Lincoln Center in New York.
Die Produktion des Films hat ein Jahr gedauert. Erzählt wird die Geschichte der weltweit führenden Kompanie für klassischen chinesischen Tanz. Die Premiere fand im AMC am Lincoln Square statt und über hundert VIPs, darunter Mitglieder des New Yorker Stadtrates, Prominente sowie Künstler von Shen Yun, nahmen daran teil. Die Dokumentation wurde weltweit online veröffentlicht.
Die Künstlerinnen von Shen Yun trugen bei der Begrüßungszeremonie vor der Premiere auf dem roten Teppich vom künstlerischen Leiter, Herrn D.F., entworfene Abendkleider. Inspiriert von Chinas alten Dynastien verliehen diese der Veranstaltung einen Hauch traditioneller Kultur. Zahlreiche Prominente hatten sich im Theater versammelt, der Saal war bis auf den letzten Platz gefüllt. Das Publikum applaudierte am Ende der Filmvorführung begeistert.
Sieben Tänzerinnen von Shen Yun vor der Premiere auf dem roten Teppich in Roben, die von alten chinesischen Dynastien inspiriert sind (Screenshot mit freundlicher Genehmigung von Shen Yun Zuopin)
Tänzer des Shen-Yun-Ensembles am 24. März bei der Premiere des Dokumentarfilms „Unbroken: The Untold Story of Shen Yun“ in New York (Screenshot mit freundlicher Genehmigung der Epoch Times)
Podiumsdiskussion im Anschluss an die Weltpremiere von „Unbroken: Die unerzählte Geschichte von Shen Yun“ im AMC Theater am Lincoln Square in New York City am 24. März 2026
Steven Lance, leitender Produzent des Dokumentarfilms und Moderator der Podiumsdiskussion, erklärte, der Film biete bis dato „den ersten profunden Blick hinter die Kulissen“ und eine „sehr intensive und persönliche“ Gelegenheit, die Künstler von Shen Yun kennenzulernen. Viele Anwesende empfanden den Dokumentarfilm als herzergreifend.
Steven Lance, Produktionsleiter des Dokumentarfilms, bei der Weltpremiere von „Unbroken: Die unerzählte Geschichte von Shen Yun“
Anhand von Lances Recherchen gewährt der Film einen Blick hinter die Kulissen und einen Einblick in die Geschichte von Levi Browdes Familie. Er erzählt die Lebensgeschichten der Shen-Yun-Künstler und ihre Wege jenseits der Bühne.
Aus der Perspektive von Browdes beiden Söhnen Jesse und Lucas Browde, Solotänzer bei Shen Yun, und anderen Künstlern erleben die Zuschauer, wie die Shen-Yun-Künstler ihre Kunst gestalten und Herausforderungen in ihrem Leben und ihrer Karriere meistern. Insbesondere angesichts von Angriffen und Drohungen aus dem Ausland durch die geheime Manipulation der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) zeigt der Film, wie die Künstler trotz aller Widrigkeiten ihren Weg unbeirrt fortsetzen.
Filmregisseurin: Ich bewundere die Stärke und den Mut der Künstler
Die Regisseurin des Films, Fiona Young, erklärte: „Diese Künstler sind enormem Druck seitens der KPCh ausgesetzt, darunter Bombendrohungen, Medienangriffe und Auseinandersetzungen während ihrer Welttourneen. Wie groß muss der Druck erst sein, den sie bei ihren Auftritten durchstehen müssen?“ Diesen Aspekt wählte sie für ihre Geschichte: „Seit zwei Jahrzehnten verbreitet Shen Yun Performing Arts die wahre Geschichte und die traditionelle Kultur mittels herausragender Kunst. Dabei geht es nicht nur um Tanz und Kunst, sondern auch um die transnationale Repression durch die KPCh. Ich hoffe, der Film rüttelt alle Amerikaner auf, denen die Freiheit am Herzen liegt.“
An Leute, die Shen Yun nicht kennen, richtete Young die folgenden Worte: „Dies ist eine Geschichte über Widerstandsfähigkeit. Wie bewahrt man sich angesichts so vieler Einmischungen, Lärm und Unterdrückungsversuche einen unerschütterlichen Willen, um weiterhin Kunst zu schaffen und der Welt seine Geschichte zu erzählen?“
Young berichtete, sie habe bei ihren Interviews mit vielen Shen-Yun-Künstlern eine unbezwingbare und besondere Ausstrahlung gespürt: „Sehr aufrecht und extrem widerstandsfähig. Das zeigt sich in ihrer Kunst. Wenn sie tanzen, kann ich diese Beharrlichkeit und den Mut, der dahintersteckt, spüren.“ Sie erwähnte auch etwas, das sie überrascht habe: Die beiden Hauptfiguren [des Films] – die Brüder Jesse und Lucas – schafften es hervorragend, Tanz und Leben in Einklang zu bringen. Sie haben Schwierigkeiten überwunden, sich angestrengt, ihre Körper auf der Bühne souverän beherrscht und gleichzeitig ihr Leben im Hier und Jetzt geschätzt und genossen.“
Levi Browde: Widrigkeiten machen uns stärker
Levi Browde, einer der Hauptverantwortlichen des Films, bei der Premiere
Viele Menschen waren von der Geschichte des Films berührt. Browde, einer der Hauptverantwortlichen und außerdem Leiter des Falun-Dafa-Informationszentrums, prangert seit 26 Jahren die brutale Verfolgung von Falun Gong (Falun Dafa) durch die KPCh in der westlichen Welt an. Er erklärte, er könne dies weitermachen, weil er wisse, dass es richtig ist. „Mir war immer klar, was richtig und was falsch ist“, sagte er. „Ich bin nie davon abgewichen. Deshalb ist es so wichtig, beharrlich zu bleiben, Klarheit zu bewahren und weiterzugehen, im Wissen, dass ich auf dem richtigen Weg bin.“
Er erwähnte auch, dass die Angriffe und Bedrohungen, denen seine Familie ausgesetzt war, zwar großen Druck erzeugt, sie aber gleichzeitig auch enger zusammengeschweißt hätten. „Ich hatte das Gefühl, dass es uns bis zu einem gewissen Grad gestärkt hat. Diese Erfahrungen haben die Kinder auch in ihrem Bestreben bestärkt. Das ist ein Kampf, den wir gemeinsam führen.“
Browde berichtete auch von den vielen Veränderungen, die die beiden Brüder nach ihrem Beitritt zu Shen Yun erlebt haben. „Sie sind verantwortungsbewusster geworden, handeln umsichtiger und sind körperlich und mental widerstandsfähiger geworden. Das war mit ihrem früheren Leben zu Hause nicht zu vergleichen.“ Er lachte und fügte hinzu: „Man sieht es ihnen an. Früher saßen sie oft auf dem Sofa und es war schwer, sie zum Laufen zu bewegen. Jetzt trainieren sie drei bis fünf Stunden täglich, sind in Top-Form und können intensives Training problemlos durchhalten. Das ist ein himmelweiter Unterschied zu früher.“
Alison Chen: Meine Erfahrungen bei Shen Yun helfen mir weiterhin
Alison Chen, eine der Hauptverantwortlichen des Films, betont, ihre Erfahrungen bei Shen Yun kämen ihr weiterhin zugute
Alison Chen, eine der Hauptautorinnen des Films, war viele Jahre mit Shen Yun auf Tournee. Auf die Frage, warum sie sich trotz ihres Ausstiegs aus der Gruppe für Shen Yun habe einsetzen und an der Filmproduktion mitwirken wollen, sagte sie: „Viele Medienberichte sind sehr einseitig – sie stellen Shen Yun mit übertriebener Sprache als extreme Gruppe dar. Das entspricht nicht meinen Erfahrungen bei Shen Yun. Ich möchte allen sagen: Die Künstler von Shen Yun schätzen das, was sie tun. Sie sind voller Leidenschaft für ihre Kunst.“
Sie erzählte, sie habe schon als Kind begonnen, Falun Gong zu praktizieren, und sei in Kalifornien aufgewachsen. Da sie ihre spirituellen Übungen und ihren Glauben frei ausüben könne, wolle sie die Menschen über die Verfolgung in China informieren. Dies sei einer der Gründe gewesen, warum sie sich ursprünglich Shen Yun angeschlossen habe.
Ihre Zeit bei Shen Yun habe ihr viele Vorteile gebracht, von denen sie noch heute profitiere. „Bei Shen Yun habe ich verstanden, dass gute Ergebnisse durch Anstrengung entstehen. Es braucht Geduld und Durchhaltevermögen. Auch wenn eine Tournee perfekt aussieht, erfordert sie, dass man viele Schwierigkeiten überwindet und viel Mühe investiert“, betonte sie. „Diese Erfahrungen haben meinen Charakter und meine Sichtweise geprägt. Wenn ich heute an neuen Projekten arbeite und vor Herausforderungen stehe, stelle ich mich ihnen und gebe nicht so schnell auf. Ich versuche immer durchzuhalten.“
Dozent an der Fei Tian Akademie: Shen Yuns kulturelles und religiöses Erbe ist von großer Bedeutung
Zhang Tianliang, Dozent an der Fei Tian Akademie, betont die Bedeutung von Shen Yuns Bewahrung des Glaubens und der Weitergabe der Künste an die nächste Generation für die heutige Gesellschaft
Zhang Tianliang, Moderator und Dozent an der Fei Tian Akademie, besuchte die Premiere mit seiner Frau. Er erklärte, dass Shen Yun Performing Arts seit seiner Gründung vor zwei Jahrzehnten von der KPCh fortwährend sabotiert und verleumdet werde. „Dies ist die erste Dokumentation über Shen Yun. Sie bietet eine großartige Gelegenheit, die wahre Geschichte von Shen Yun der Öffentlichkeit zu präsentieren.“
Auf die Frage, wie die Gruppe trotz jahrelanger Unterdrückung an ihrer Mission festhalten konnte, erwiderte er: „Es ist die Kraft ihres Glaubens, die die Dokumentation ja auch erwähnt. Aus dem Feedback des Publikums über all die Jahre hinweg geht hervor, dass die Verfolgung von Falun Gong, der unerschütterliche Glaube der Falun-Gong-Praktizierenden angesichts dieser Verfolgung und die Erlösung durch Gottheiten und Buddhas die Szenen sind, die viele Menschen zu Tränen rühren. Es ist sehr eindrucksvoll, durch Kunst das Wahre zu vermitteln.“
Zhang ist der Ansicht, dass Shen Yuns feste Überzeugung und die Weitergabe der Kunst eine tiefe Bedeutung für die heutige Gesellschaft hätten. Er erklärte: „Die menschliche Gesellschaft konnte sich immer nur dadurch weiterentwickeln, dass sie sich einen Glauben bewahrte. Verliert sie das Fundament des Glaubens, beginnt diese Zivilisation zu verfallen. Das Festhalten an diesem traditionellen Glauben und diesen Werten ist die Grundlage für den Fortschritt einer ethnischen Gruppe. Ich denke, ob Falun Gong oder Shen Yun – was sie heute tun, ist von großer Bedeutung.“
Bezirksvorsitzende in Flushing, New York: Ich werde weiterhin an der Seite der Falun-Gong-Praktizierenden stehen
Martha Flores-Vazquez, Bezirksvorsitzende von Flushing, erklärt, sie werde weiterhin an der Seite der Falun-Gong-Praktizierenden stehen
Martha Flores-Vazquez, die Bezirksvorsitzende der Demokraten des New Yorker Stadtteils Flushing, nahm an der Premiere teil. Sie sagte, als Bezirksvorsitzende von Flushing habe sie sich seit vielen Jahren unermüdlich für verfolgte Falun-Gong-Praktizierende eingesetzt, insbesondere für einige, die sie persönlich kenne und deren Familienangehörige in China aufgrund ihres Glaubens zu Tode gefoltert worden seien. Das mache sie sehr traurig.
Nachdem sie die Dokumentation gesehen hatte, äußerte sie berührt: „Wenn ich nach Hause zurückkehre, werde ich weiterhin sehr ermutigt sein von dem, was heute geschehen ist. Ich bewundere die Recherchen des Produktionsteams. Die KPCh hat auch versucht, mich zu verleumden, aber ich habe dem Druck standgehalten und stehe weiterhin an der Seite der Falun-Gong-Praktizierenden. Ich werde auch weiterhin an eurer Seite stehen.“
„Unbroken: The Untold Story of Shen Yun“ feierte am selben Abend weltweit online Premiere und ist bis zum 12. April 2026 verfügbar.
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