(Minghui.org) Li Guiqin aus Dezhou in der Provinz Shandong wurde wegen Praktizierens von Falun Dafa zu einem Jahr Haft verurteilt und in das Frauengefängnis der Provinz Shandong gebracht, wie Minghui.org kürzlich berichtete.

Die über 70-Jährige wurde am 20. August 2025 verhaftet und einen Monat lang im Gefängnis von Dezhou festgehalten. Entgegen der Zusage der Polizei wurde sie am 21. September nicht freigelassen. Stattdessen erhielt ihre Familie eine Gerichtsmitteilung über eine einjährige Haftstrafe. Weder Anklage, Gerichtsverfahren noch Urteilsverkündung wurden der Familie mitgeteilt, Besuche waren nicht erlaubt.

Ende September 2025 wurde Li in ein anderes Gefängnis verlegt. Einer Quelle zufolge versuchten einige Beamte – ob Gefängniswärter, Polizisten, Staatsanwälte oder Richter, ist unklar – von ihrer Familie eine hohe Geldsumme zu erpressen, vermutlich im Austausch für eine vorzeitige Entlassung.

Es war nicht das erste Mal, dass Li wegen ihres Glaubens verfolgt wurde. Bereits 2013 wurde sie festgenommen und für unbestimmte Zeit festgehalten. Am 20. August 2015 wurde sie erneut verhaftet, nachdem sie wegen der Verbreitung von Falun-Dafa-Materialien im nahegelegenen Landkreis Ningjin angezeigt worden war. Die Polizei erpresste damals 5.000 Yuan (etwa 600 Euro) und ließ sie noch am selben Abend frei.

Früherer Bericht:

Über 70-Jährige in Shandong wegen ihres Glaubens an Falun Dafa zu einem Jahr Haft verurteilt