(Minghui.org) Ich praktiziere Falun Dafa seit Jahren und habe viele Erkenntnisse gewonnen, doch ich habe das Gefühl, dass diese nichts Besonderes sind. Ermutigt durch lokale Praktizierende beschloss ich trotzdem, über eine kleine Erfahrung zu schreiben, die ich auf meinem Weg der Kultivierung gemacht habe.

Der Vorfall ereignete sich, während ich im Zwangsarbeitslager Masanjia in Shenyang, Provinz Liaoning, rechtswidrig inhaftiert war. Eine junge Wärterin versammelte uns in einem Unterrichtsraum und wollte den dort inhaftierten Falun-Dafa-Praktizierenden einen „Sondervortrag“ halten. Der eigentliche Zweck ihres Vortrags bestand darin, uns einer Gehirnwäsche zu unterziehen, indem sie uns die Doktrinen der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) eintrichterte, um unsere Denkweise zu beeinflussen. Sie stand auf dem Podium, brüllte Befehle und demonstrierte Bewegungen und befahl uns, ihr zu folgen.

Da erinnerte ich mich an etwas, das der Meister gesagt hatte:

„Die alten Mächte haben für alle Dafa-Schüler eine Reihe von ihren Dingen arrangiert, wenn also ein Dafa-Schüler nicht den Erfordernissen des Meisters entspricht, muss er den Arrangements der alten Mächte folgen.“ (Klar sein, 08.05.2004 in: Essentielles für weitere Fortschritte III)

Der Meister sagte uns auch, wir sollten keiner der Forderungen, Befehle oder Anweisungen der KPCh nachkommen. Als ich mir diese Prinzipien des Fa in Erinnerung rief, dachte ich: „Warum sollte ich auf sie hören? Ich werde ihren Befehlen unter keinen Umständen Folge leisten.“ Obwohl ich mir nicht sicher war, wie ich das anstellen sollte, war ich entschlossen, ihren Befehlen nicht zu folgen. Ich stand auf, als sie mir sagte, ich solle mich hinsetzen, und setzte mich auf, als sie mir sagte, ich solle mich hinlegen. Ich tat immer das Gegenteil von dem, was sie mir befahl.

Die anderen Praktizierenden machten sich Sorgen um mich – sie hatten Angst, dass sie mich schwer bestrafen würde, weil ich mich ihr widersetzte. Aber ich hatte nur einen Gedanken: „Ich habe keine Angst, solange ich den Meister habe!“

Als sie sah, dass ihre Taktik nicht funktionierte, änderte die Wärterin sofort ihre Herangehensweise und gab sich freundlich, während sie versuchte, mit mir zu sprechen. Ich weigerte mich, ihr zuzuhören, und gab nicht nach, egal was sie sagte. Ich hatte keine Angst und blieb ruhig. Schließlich gingen ihr die Optionen aus und sie fragte mich: „Was wirst du tun, wenn deine Haftzeit vorbei ist und du nach Hause gehen darfst?“ Ohne Zögern sagte ich: „Ich werde tun, was ich tun soll!“

In dem Moment, als diese Worte meinen Mund verließen, hörten wir einen lauten Knall! Wir waren alle erschrocken und konnten nicht glauben, was wir sahen. Die Wärterin war auf dem Podium zu Boden gefallen. Sie versuchte aufzustehen, schaffte es aber nicht, egal wie sehr sie sich auch bemühte. Schließlich gelang es ihr, doch ihre Kleidung war zerrissen und zerknittert, ihre Hose hing schief, ihre Schuhe standen schräg und ihr Gesicht war voller Staub und Schmutz. Sie sah völlig zerzaust aus und stand unbeholfen neben dem Podium.

Wir konnten nicht anders, als in Gelächter auszubrechen. Nur ein einziger Satz, eine beiläufige Bemerkung, besaß eine solch immense Kraft. Sie erschütterte die Arroganz des Bösen. Da ich das Fa noch nicht viel gelernt hatte, verstand ich nicht ganz, warum die Dinge diesen Verlauf genommen hatten. Aber ich wusste, dass es die Kraft von Dafa und alles das Werk des Meisters war. Mir wurde klar, dass meine Handlungen mit dem Fa im Einklang standen und auf einer bestimmten Ebene dem Maßstab des Fa entsprachen; daher manifestierte sich die Kraft des Fa und löste die bösen Faktoren augenblicklich auf.

Dies ist lediglich meine persönliche Erkenntnis und vielleicht nicht besonders tiefgründig. Bitte korrigiert mich gütig, falls ich mich irre.