(Minghui.org) 1998 begann ich mit der Kultivierung im Falun Dafa. Innerhalb weniger Monate verschwanden meine Rücken- und Beinschmerzen, meine Zahnschmerzen, meine Herzerkrankung, viele andere Beschwerden und mein Asthma. Falun Dafa bewirkt wahrlich Wunder! Ich entschied mich, den Weg der Kultivierung standhaft bis zum Ende zu gehen.
„Sie sind in unserer Fabrik jederzeit willkommen“
Ich arbeitete in einer Handtuchfabrik. Die Scheren, mit denen wir Handtücher ausbesserten, mussten häufig geschärft werden. Ich kaufte mir einen eigenen Wetzstein und erledigte dies in meiner Freizeit zu Hause. Meinen Kollegen bot ich an, ihre Scheren ebenfalls zu schleifen. Sie waren mir dafür sehr dankbar.
Oft war die Toilette des Büros verstopft. Wenn sich niemand darum kümmerte, reparierte ich sie nach Feierabend. Besonders im Winter war das schwierig. Nur mit kochendem Wasser konnte ich die Verstopfung lösen und sie danach gründlich sauber schrubben. Mit einem Daumen nach oben zeigten die Kollegen ihre Freude darüber.
Die Frau des Chefs wollte mich für die mühevolle Arbeit entschädigen. Ich erklärte ihr: „Als Zusatzverdienst wollte ich das nicht machen. Weil ich Falun Dafa praktiziere, möchte ich ein guter Mensch sein. Die Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind der Kern der Lehre.“
Sie gewährte mir daraufhin mehr Flexibilität bei der Arbeit. Das Verhältnis zu meinen Kollegen wurde zunehmend vertrauter, was es mir erleichterte, ihnen die Fakten über Falun Dafa und die Verfolgung zu erläutern. Die meisten von ihnen, darunter die gesamte Familie des Inhabers, traten aus der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) und den ihr angeschlossenen Organisationen aus.
Die Fabrik wurde aufgrund der Verfolgung von Falun Dafa oft von Agenten der KPCh belästigt. Sie fragten den Eigentümer, ob ich Informationsmaterial über Falun Dafa verteilen oder mit anderen darüber sprechen würde. Seine Frau antwortete: „Ich weiß von nichts. Ich weiß nur, dass sie eine gute Arbeiterin ist.“ Die Frau des Chefs stand immer hinter mir.
Später beschloss ich, in einer anderen Fabrik zu arbeiten und dort den Menschen die wahren Umstände zu erklären. Sie versuchte, mich zu behalten und meinte: „Sie sind jederzeit in unserer Fabrik willkommen!“
Begegnung auf einem Markt
Einmal hörte ich auf einem Markt, als ich den Menschen die wahren Umstände erklärte, wie eine etwa 60-jährige Gemüsehändlerin mit einer Kundin über den Preis verhandelte. „Wir arbeiten so hart. Heute Morgen sind wir früh aufs Feld gefahren, haben das Gemüse geerntet und sind mehr als 16 Kilometer hierhergefahren. Wir haben noch nicht einmal etwas gegessen. Erst wenn wir die Hälfte unserer Ladung verkauft haben, können wir uns hier eine Mahlzeit leisten.“
Weil sie mir leidtat, ging ich nach Hause, packte etwas Kuchen ein und ging zum Markt zurück. Sie war völlig überrascht, als ich ihn ihr gab. Sie sagte: „Vielen Dank. Das ist aber sehr nett von Ihnen.“
Ich meinte: „Sie sollten Meister Li danken. Ich praktiziere Falun Dafa und folge den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht.“ Dann sprach ich mit ihr über Falun Dafa und die Verfolgung. Ich erklärte ihr auch die Fakten über Falun Dafa und widerlegte die Lügen und die Propaganda der KPCh. Sie trat umgehend aus den Jungen Pionieren aus.
Eine zweite Chance
Auf meinem Heimweg sah ich eines Tages eine mir bekannte ältere Frau. Sie sammelte am Straßenrand weggeworfene Yamswurzeln. Zwei Säcke hatte sie damit vollgepackt und mühte sich ab, alles auf ihrem Fahrrad festzuzurren. Ein paar Tage zuvor hatte ich sie bereits angesprochen. Aber sie wollte mir nicht zuhören, als ich von Falun Dafa erzählte. Sie verhielt sich sogar respektlos.
Nun bot ich ihr meine Hilfe an. Die große Tasche packte ich auf mein E-Bike und die kleine auf ihr Fahrrad. Als wir in ihrem Dorf ankamen, lud sie mich zu sich nach Hause ein. Dort informierte ich sie über Falun Dafa. Schließlich verstand sie die Tatsachen und trat aus der KPCh aus. Ich freute mich für sie!
Auf meinem spirituellen Weg stehe ich ständig unter dem barmherzigen Schutz des Meisters.
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