(Minghui.org) Bevor ich anfing, Falun Dafa zu praktizieren, hatte ich zwar nicht Unrechtes getan, aber ich war engstirnig und ließ mich von Kleinigkeiten ablenken. Ich schmollte und war sehr stolz. Seitdem ich angefangen habe zu praktizieren, versuche ich, ein besserer Mensch zu werden, indem ich dem folge, was der Meister lehrt. Ich halte mich an die Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht und stelle stets das Wohl anderer in den Vordergrund.
Meine Gesundheit verbesserte sich allmählich; ich musste nicht mehr ins Krankenhaus und auch nicht zu ärztlichen Untersuchungen gehen. Seit zwanzig Jahren bin ich gesund und sehe jünger aus als meine Altersgenossen.
Gewinn und Verlust mit Abstand betrachten
Bei der Arbeit bemerkte ich vage, dass mehrere Auszeichnungen des Bezirks heimlich von anderen übernommen wurden. Jemand sagte zu mir: „Wer für berufliche Titel bewertet wird, spricht meist mit den Vorgesetzten und wird zum Teamleiter befördert – das hilft bei den Bewertungen.“
Ich war zunächst versucht, es genauso zu machen; doch dann dachte ich: Als Praktizierende darf ich nicht nach weltlichem Gewinn streben; wie könnte ich also um solche Dinge kämpfen? Ich lachte darüber und ließ das Thema ruhen. Ich wusste, dass jemand, der etwas bekommt, das eigentlich mir gehört, mir dafür Tugend gibt. Das Universum funktioniert nach dem Grundsatz „kein Gewinn ohne Verlust.“ Deshalb akzeptierte ich den „Verlust“ in persönlichen Belangen gerne.
Früher gaben wir bei den Verwandten meiner Schwiegereltern stets den gleichen Betrag, den die Geschwister meines Mannes gaben. Seitdem wir praktizieren, gaben wir deutlich mehr und kümmerten uns nicht mehr darum. Bei Hochzeiten oder Feiern der Schwiegereltern forderte ich meine Familie stets auf, mehr zu geben, als sie normalerweise erhalten würden.
Als meine Eltern älter wurden, kümmerten wir uns um alle ihre Bedürfnisse, von den Essensrationen abgesehen. Auch Verwandte unterstützten sie. Meine Schwägerin jedoch nahm häufig Dinge für sich, die meinen Eltern gehörten. Ich war zunächst verärgert, schwieg jedoch. Durch die Kultivierung verstand ich später, warum das geschah. Ähnliche Situationen wiederholten sich. Wenn meine Schwägerin etwas benötigte, antwortete ich: „Dann nimm es bitte; ich kaufe meiner Mutter ein Ersatzstück, falls sie es braucht.“ Der Ärger war fort.
Durch das Praktizieren wurden nicht nur meine Gesundheit verbessert und meine Xinxing (Herzensnatur) erhöht. Das Fa half mir, die Komplexität zwischenmenschlicher Beziehungen zu verstehen und Richtig und Falsch zu unterscheiden. Ich lernte, dass alles Ursachen hat, gutes Handeln letztlich belohnt wird und Fehlverhalten Konsequenzen nach sich zieht. Ich ließ Gewinn und Verlust los, hörte auf, über belanglose Dinge zu feilschen und verzichtete auf Ruhm und Reichtum. Mein Leben wurde einfacher; das Familienleben und mein Kind entwickelten sich dank der Anleitung von Falun Dafa in die richtige Richtung. Ich fühlte: Mit dem Fa im Herzen ist die Welt weit. Alles ist vom Meister arrangiert.
Im Herbst 2009 fuhren meine Familie und ich nach Hause zurück, als plötzlich ein Lastwagen auf unser Fahrzeug zusteuerte. Weil wir relativ schnell unterwegs waren, konnten wir nicht rechtzeitig bremsen. Unser Auto drehte sich mindestens zweimal mitten auf der Fahrspur. Ich saß hinten, mir wurde schwindelig und ich war desorientiert, während überall Staub aufwirbelte – später stellte sich heraus, es war Maismehl, das der Lastwagen transportierte.
Instinktiv rief ich: „Meister, bitte helfen Sie mir!“ Sofort spürte ich, wie das Auto etwas traf und abrupt stoppte. Wir stiegen aus und waren ziemlich geschockt. Wir sahen, dass das Fahrzeug nach mehreren Drehungen exakt am Bordstein zum Stillstand gekommen war. Hätten wir nicht rechtzeitig gestoppt, wären die Folgen verheerend gewesen, da sich neben der Straße eine tiefe Grube befand.
Standhaft trotz Verfolgung – Wunder geschehen
Im Juli 2004 verteilten ein Mitpraktizierender und ich Informationsmaterialien zur Erklärung der wahren Umstände. Menschen, welche die wahren Umstände nicht kannten, meldeten uns. Wir wurden verhaftet und zur örtlichen Polizeistation sowie weiter zur Polizeiabteilung gebracht. Ich fürchtete mich nicht, denn wir wollten nur über Falun Dafa informieren und die Menschen in Sicherheit bringen. Wir erinnerten uns an die Lehre des Meisters: gut sein, die drei Dinge tun und rücksichtsvoll handeln.
Der Meister sagt:
„Wenn du ein wahrer Kultivierender bist, wird dich unser Falun beschützen. Ich bin im Kosmos verwurzelt. Wenn dir jemand Schaden zufügen könnte, könnte er auch mir Schaden zufügen. Ganz deutlich ausgedrückt, könnte er auch dem Kosmos Schaden zufügen.“ (Zhuan Falun, 2019, S. 55)
Ich dachte: Ich bin eine Falun-Dafa-Praktizierende, der Meister beschützt mich. Der Meister kümmert sich um alles. So blickte ich ihnen entgegen; jedes Mal senkten sie rasch den Kopf. Das Böse, das sie steuerte, ließ nach. Ich verweigerte Antworten auf ihre Fragen und erklärte stattdessen den Polizisten, warum die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) Falun Dafa verfolgt. Zudem erklärte ich, warum das Verfolgen guter Menschen und das Unterstützen der Partei den Tätern und ihren Familien schadet.
Als ein Beamter mich im Polizeigebäude verhörte, sagte ich: „Ihr zwingt mich, Handschellen zu tragen, als hätte ich etwas getan. Ich will nicht mit euch reden. Entfernt die Handschellen.“ Sofort befahl er seinem Kollegen, den Schlüssel zu holen und die Handschellen zu lösen. Ein tiefes Gefühl erfüllte mich: Die Kraft von Falun Dafa ist wirklich grenzenlos!
Ich wurde in die Haftanstalt gebracht und dort illegal festgehalten. Ich erinnerte mich an die Worte des Meisters, nicht mit denen zu kooperieren, die böse Dinge tun. Ich bin kein Verbrecher, habe nichts falsch gemacht, sollte nicht hier sein und weigere mich, die Uniform der Insassen zu tragen. Auf wundersame Weise wurde ich nach weniger als einem Tag freigelassen, weil jemand meinen Namen rief und mich aufforderte, herauszukommen. Als ich herauskam, sah ich eine Gruppe von Menschen auf mich warten. Es stellte sich heraus, dass sie gekommen waren, um mich abzuholen. Ein Mitglied der Gruppe war mein Chef.
Zuhause erfuhr ich, dass das Gefängnis meine Arbeitsstelle kontaktiert hatte, um meine Identität zu prüfen. Der diensthabende Mitarbeiter reagierte nicht, weil er die Ernsthaftigkeit des Falls erkannte. Zum Glück war mein Vorgesetzter anwesend. Dieser kannte die wahren Hintergründe von Falun Dafa und wusste, dass Praktizierende gute Menschen sind. Daher fand er einen Weg, uns freizubekommen.
Im März 2021 verteilten Mitpraktizierende und ich an einem touristischen Aussichtspunkt Sprüche zur Erklärung der wahren Umstände. Zum Beispiel „Falun Dafa ist gut!“ und „Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut!“ Wir wurden gemeldet. Die örtliche Polizeistation schickte mehrere Personen zu unseren Wohnungen, die sie durchsuchten und unsere Bücher von Falun-Dafa-Bücher beschlagnahmen wollten.
Ich erklärte, dass der Besitz dieser Bücher kein Gesetz verletzt. Der Verantwortliche zweifelte, ließ mich online recherchieren und ich zeigte ihm Dokumente des Staatsrats für Presse- und Veröffentlichungen. Als er das gelesen hatte, war er sprachlos. Daher erfand er haltlose Beschuldigungen und Ausflüchte. Ich erklärte ihm noch einmal die wahren Umstände von Falun Dafa: gutes Handeln führt zu guten Ergebnissen, das Verfolgen guter Menschen hat Konsequenzen. Er wurde erneut sprachlos, sprach dann aber ruhig und höflich weiter. Ich spürte, dass das Böse hinter ihm aufgelöst wurde, als er die Wahrheit hörte.
Obwohl ich trotzdem illegal in einer Haftanstalt festgehalten wurde, fühlte ich die sorgfältige Fürsorge des Meisters in diesen dunklen Tagen. Gegen 23 Uhr wurde ich aufgenommen; mein Geist war leer und benommen. Doch im ersten Bett sah ich eine Mitgefangene lächeln. Sie fragte mich einige grundlegende Dinge. Als sie erfuhr, dass ich wegen meines Praktizierens von Falun Dafa festgehalten wurde, lächelte sie noch mehr. Sie sagte: „Ich kenne Falun Dafa. Es ist großartig!“
Sie kümmerte sich um mich. Neuankömmlinge wurden oft schikaniert und verbal misshandelt; ohne Geld für Grundbedarf war ihr Leben äußerst schwierig. Dennoch gab sie mir regelmäßig notwendige Dinge. Während andere Neuankömmlinge lediglich drei Tassen heißes Wasser zum Waschen der Haare erhielten, brachte sie mir einen halben Eimer und half mir beim Haarewaschen. Später wurde ich in eine andere Zelle verlegt; ich hörte, dass ihr Fall gut lief und es ihrer Familie gut ging – ein Segen, den sie durch ihre freundliche Behandlung von Praktizierenden erhalten hatte.
Als ich ein Jahr später nach Hause zurückkehrte, schien es, als sei ich nur kurz weggewesen. Der Reis, das Mehl, das Speiseöl und andere Vorräte waren frisch, ohne Schimmel oder Insekten. Einige Lebensmittel standen kurz vor dem Verfallsdatum, schmeckten jedoch nach einem Jahr sogar besser als zuvor. Viele, die davon hörten, hielten das für ein Wunder. Sie ahnten nicht, dass hinter diesen scheinbar kleinen Dingen die akribische Fürsorge und der Schutz des Meisters für uns Praktizierende stecken.
Ich verstand, dass ich wegen meiner Lücken verfolgt wurde und der Meister trotzdem die besten Arrangements für uns getroffen hat. Er schützte uns vor unzähligen Härten und hat unermüdlich über uns gewacht. Immer wenn ich das Wort „Meister“ höre, bin ich tief gerührt und muss weinen. Dieses intensive Gefühl lässt sich kaum in Worte fassen. Es ist eine heilige Gnade, die ich als Praktizierende niemals zurückzahlen kann!
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