(Minghui.org) Am 13. März 2026 wurde eine 86-jährige Einwohnerin der Stadt Xinxiang, Provinz Henan, wegen ihres Glaubens an Falun Dafa festgenommen.
Die Beamten drangen in Luo Shuhuas Wohnung ein und versuchten, die betagte Praktizierende mitzunehmen. Da sie sich heftig dagegen wehrte, riefen sie einen Krankenwagen und zerrten sie in das Fahrzeug. Sie behaupteten, sie habe einen „Schatten auf der Lunge“ und brachten sie ins örtliche Krankenhaus für Infektionskrankheiten. Außerdem drohten sie ihr, sie nach der Behandlung ins Gefängnis zu stecken.
Luos Leidensweg begann mit einer früheren Festnahme im Dezember 2020, nachdem sie von einer Überwachungskamera beim Verteilen von Informationsmaterialien über Falun Dafa gefilmt worden war. Beamte der Polizeistation Muye brachten sie in die Haftanstalt Xinxiang. Diese nahm die Praktizierende aufgrund ihrer schwachen Gesundheit jedoch nicht auf. Daraufhin wurde sie am 4. Dezember 2020 unter häusliche Überwachung gestellt. Nachdem die Polizei die Überwachung am 3. Mai 2021 eingestellt hatte, änderten sie den Status der Fallakte auf „Freilassung gegen Kaution“. Sie unternahmen mehrere Versuche, die Praktizierende zu inhaftieren, die jedoch scheiterten.
2024 leitete die Polizeistation Tiexi Luos Fall an die Staatsanwaltschaft der Stadt Weihui weiter. Diese erhob Anklage gegen die Praktizierende und stellte sie vor das Stadtgericht Weihui. (Weihui unterliegt der Gerichtsbarkeit Xinxiang.) Ob sie verurteilt wurde, ist unklar.
Vor ihrer jüngsten Festnahme war Luo seit Beginn der Verfolgung vor 27 Jahren mehrfach verhaftet und schikaniert worden. Ihr Mann Ma Yunxian, der ebenfalls Falun Dafa praktizierte, musste untertauchen, um nicht verfolgt zu werden. Die psychische Belastung und körperlichen Misshandlungen, die er während seinen Haftstrafen erleiden musste, forderten ihren Tribut: Er starb im April 2008 im Alter von 70 Jahren.
Früherer Bericht:
Herr Ma Yunxian stirbt aufgrund der schweren Folgen der Verfolgung in der Provinz Henan
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