(Minghui.org) Heute möchte ich einige meiner Erkenntnisse zum Thema Smartphones Gebrauch von Smartphones mitteilen.

Nachdem ich einmal mit anderen über Falun Dafa gesprochen hatte, wurde ich verhaftet und mehrere Tage lang festgehalten. Ich schaute nach meinen Schwächen und fand einige langjährige Lücken in der Kultivierung – eine davon war meine Sucht nach dem Smartphone.

Obwohl Praktizierende immer noch verschiedene Anhaftungen haben, die ihre Kultivierung behindern, glaube ich, dass Smartphones diese Anhaftungen noch verstärken. Nehmen wir ein Beispiel: Mit der Zeit bemerkte ich, dass meine mangelnde Ernsthaftigkeit in der Kultivierung, meine falsche Einstellung gegenüber bestimmten Schwierigkeiten und meine Unfähigkeit, Anhaftungen loszulassen, einem Zyklus zu folgen schien. In manchen Zeiten konnte ich relativ unbewegt bleiben, aber in anderen Zeiten wurde ich von Versuchungen heimgesucht, die sich allmählich zu starken Begierden entwickelten.

Bevor ich süchtig nach digitalen Geräten wurde, überwand ich solche Prüfungen normalerweise, indem ich starke aufrichtige Gedanken beibehielt. Als ich jedoch anfing, mir Online-Videos anzuschauen, fiel es mir schwer, damit aufzuhören. Obwohl ich wusste, dass ich mich nicht damit beschäftigen sollte, konnte ich nicht widerstehen. Mein Geist war betäubt und meine Finger tippten wie mechanisch auf den Bildschirm, was bedeutete, dass ich mich manipulieren ließ. Im Nachhinein bereute ich es immer und mir war bewusst, dass meine Sucht eine ernsthafte Schwachstelle ist. Ich versuchte, sie aufzugeben, doch nach einer Weile wiederholte sich derselbe Zyklus.

Mit der Zeit bemerkte ich, dass die übermäßige Nutzung meines Smartphones die Zeit für meine Kultivierung beeinträchtigte. Obwohl ich es noch schaffte, mein tägliches Fa-Lernen aufrechtzuerhalten, reduzierte ich die Zeit für die Übungen. Als ich die Übungen nicht mehr regelmäßig machte, verschlechterten sich mein Sehvermögen und meine Gedächtnisleistung. Auch meine geistige Klarheit nahm merklich ab: Ich wurde zunehmend vergesslich und reagierte langsamer.

Während ich diesen Artikel schrieb, fasste ich den Entschluss, mein Smartphone nur noch bei Bedarf zu benutzen. Andere Praktizierende gaben mir hilfreiche Tipps, wie das das Handy in einen separaten Raum zu legen und Apps wie TikTok zu löschen. Aus meiner Erfahrung kann ich sagen: Wenn man einmal anfängt, sich kurze Videos anzuschauen, kann man nicht mehr damit aufhören. Negative Gedanken in Bezug auf Ruhm, Profit, Lust und Begierde füllen unseren Kopf und wir sind mit Sinnlichkeit und Wut beschäftigt. Die Veränderung geschieht unmerklich, aber eines Tages kann sie zu einer gefährlichen Wandlung führen. Es ist beängstigend, daran zu denken, dass die grundlegenden Überzeugungen eines Praktizierenden dadurch ins Wanken geraten könnten und unsere Kultivierung dadurch möglicherweise zunichte gemacht würde!

Jetzt befinden wir uns in der letzten Phase der Fa-Berichtigung, deshalb ist es an der Zeit, unsere Abhängigkeit von diesen Geräten wirklich loszulassen. Mir ist aufgefallen, dass viele Mitpraktizierende, die sich gut kultivieren, ihre Smartphones selten benutzen. Im Gegensatz dazu scheint ein großer Teil der Praktizierenden, die sich gewohnheitsmäßig WeChat-Videos ansehen, viele Schwierigkeiten zu haben.

Ich stimme der Meinung eines Praktizierenden voll und ganz zu: In den sozialen Medien der gewöhnlichen Menschen gibt es nur sehr wenig Inhalte, die für uns Kultivierende nützlich sind. Auch wenn manche Ereignisse und Klatschgeschichten spannend sein mögen, ist ihre Echtheit nur schwer zu überprüfen. Es kann jedoch dazu führen, dass wir viel Zeit verlieren. Die Minghui-Redaktion rät den Praktizierenden schon seit Langem, WeChat zu deinstallieren. Wenn es jemand für die Arbeit nutzen muss, ist das verständlich, aber es sollte niemals zu einer Quelle der Unterhaltung werden.

Ich habe die tiefgreifenden Auswirkungen der Smartphone-Sucht persönlich erfahren – sie ist wie eine Droge. Um sie wirklich zu überwinden, müssen wir uns fest entschließen, uns wieder auf das Fa auszurichten. Dazu ist ein aufrichtiger von Herzen kommender Wunsch notwendig, weil unser Gedankenkarma endlose Ausreden hervorbringen kann: „Ich muss recherchieren“, „Ich muss Freunde kontaktieren“, „Ich kaufe nur etwas ein“. All das scheint harmlos zu sein, doch diese Sucht untergräbt allmählich unsere jahrelange Kultivierung und beeinträchtigt unsere historische Mission.

Liebe Mitpraktizierende, wir sollten diese Angelegenheit wirklich ernst nehmen. Schränkt eure übermäßige Nutzung des Smartphones ein, so wie ihr eine Höhle des Bösen meiden würdet – diese Geräte sind eine Quelle geistiger Verschmutzung. Wir sollten unsere begrenzte Zeit sinnvoll nutzen und diese letzte Gelegenheit zur Kultivierung wertschätzen.

Dies sind meine jüngsten Erkenntnisse. Bitte weist mich gütig auf alles Unangemessene hin.