(Minghui.org) Ich habe 1998 angefangen, Falun Dafa zu praktizieren. In diesem Jahr bin ich 74 Jahre und meine Frau 70 Jahre alt. Wir praktizieren beide Falun Dafa.

Bevor ich mit dem Praktizieren begann, litt ich an einer Tracheitis, neuralgischen Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit und einer Herzerkrankung. Durch die Einnahme von Medikamenten ließen sich die Symptome zwar ein wenig lindern, doch die Krankheiten konnten nicht vollständig geheilt werden. Sie traten das ganze Jahr über immer wieder auf. Das quälte mich sehr.

Das Fa erhalten

Im März 1998 fing ich an, Falun Dafa zu praktizieren. Ich las das „Zhuan Falun“ in einem Zug durch und spürte, dass dies genau das war, wonach ich gesucht hatte. Viele ungelöste Rätsel und Geheimnisse wurden für mich gelöst und ich lernte, dass der Sinn des Lebens darin besteht, zu seinem ursprünglichen, wahren Selbst zurückzukehren. Meine Lebenseinstellung änderte sich grundlegend.

Nachdem ich begonnen hatte, das Fa zu lernen, die Übungen zu machen und meine Xinxing zu kultivieren, verschwanden meine jahrelangen Beschwerden. Sogar meine lockeren Zähne wurden wieder fest. Die großen Muskelknoten an meinen Handgelenken verschwanden und auch die Krampfadern in meinen Waden heilten. Falun Dafa schlug ein neues Kapitel in meinem Leben auf und machte mich zu einem wahrhaft guten Menschen. Die Gnade des Meisters wird für immer tief in meinem Herzen verankert bleiben.

Aufklärung

Durch das Fa-Lernen kam mir die Idee, auf einen abgelegenen Markt auf dem Land zu fahren, um dort die wahren Umstände zu erklären. So fuhr ich jeden Tag mit meinem Elektrofahrrad zu dem Markt, der über 15 Kilometer von meinem Zuhause entfernt lag. Auf dem Markt waren vor allem Menschen mittleren Alters und ältere Menschen anzutreffen. Aufgrund ihrer Lebenserfahrung fiel es ihnen vergleichsweise leicht, meine Worte zu akzeptieren. Informationsmaterialien zur Aufklärung über die wahren Umstände boten dabei eine wichtige Grundlage für die Gespräche. Ich nutze diese Materialien, um mit den Menschen zu sprechen und dann die Gelegenheit zu nutzen, über die wahren Begebenheiten aufzuklären.

Dabei bleibe ich ruhig und und rational. Wenn jemand nicht akzeptieren kann, was ich sage, streite ich nicht. Die Menschen kommen aus allen Gesellschaftsschichten sowie aus anderen Provinzen und Städten; die meisten treten mit ihrem richtigen Namen aus der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) aus. Manche sind vielleicht unvernünftig, sagen unangenehme Dinge oder beschimpfen mich. Wann immer mir Gefahr drohte, half mir der Meister. Nachdem etwas geschehen war, schaute ich nach innen und konnte stets meine Fehler erkennen.

Auch schwere Zeiten blieben mir nicht erspart. Mein Fahrrad ging kaputt, weit und breit war weder ein Dorf noch eine Herberge in Sicht, so dass ich es schieben musste. Im Winter musste ich früh aufstehen, denn wenn ich zu spät kam, war der Markt schon vorbei. Wenn es kalt war und die Straße rutschig, musste ich sogar rennen, während ich das Fahrrad schob. Durch Frühling, Sommer, Herbst und Winter, durch Schnee, Regen, Eis und Frost ließ ich mich nicht abhalten, die wahren Umstände zu erklären und Menschen zu retten. Als ich mir ein Elektromotorrad kaufte, konnte ich meinen Weg fortsetzen.

Ich habe weder gezählt, mit wie vielen Menschen ich in den vergangenen zwei Jahrzehnten gesprochen habe, noch wie viele Informationsmaterialien ich verteilt habe. Mir ist tief bewusst, dass es der Meister ist, der all dies tut. Ich weiß, dass der Meister den Weg für mich geebnet hat.

Ich fuhr 100 Kilometer hin und zurück, um älteren Menschen, die ihr Zuhause nicht mehr verlassen konnten, die wahren Umstände zu erklären. Sie griffen meine Hände und dankten mir. Ich sagte zu ihnen: „Ihr solltet dem Meister danken! Es ist der Meister, der mich dazu aufruft, euch zu retten.“

Die meisten Menschen hassen mittlerweile die KPCh. Solange man hinausgeht und die wahren Umstände erklärt, ist es leicht, sie davon zu überzeugen, aus der KPCh auszutreten. Immer mehr Menschen haben die Zusammenhänge verstanden und manche bitten um Flugblätter, Broschüren und Amulette; einige bewahren Amulette schon seit vielen Jahren auf.

Einmal begegnete ich auf dem Markt einem 84-jährigen Mann. Ich erzählte ihm, wie Falun Dafa den Menschen Segen bringt. Daraufhin holte er ein Amulett von Falun Dafa aus seiner Tasche, zeigte es mir und sagte: „Ich trage es immer bei mir!“ Ein 80 Jahre alter Mann berichtete: „Ich rezitiere jeden Morgen, wenn ich aufstehe, die beiden Sätze ‚Falun Dafa ist gut; Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut‘.“

Zwei erstaunliche Erlebnisse

Ich habe zwei erstaunliche Erlebnisse gehabt. Eines davon ereignete sich in einer Apotheke. Dort traf ich einen Mann mittleren Alters und erzählte ihm, wie die KPCh das chinesische Volk seit ihrer Machtübernahme durch verschiedene politische Bewegungen verfolgt hat. Er erklärte sich bereit, aus den Jungen Pionieren auszutreten, einer kommunistischen Jugendorganisation, der er vor vielen Jahren beigetreten war. Ich gab ihm eine Broschüre, woraufhin er begeistert rief: „Ich werde bald großes Glück haben!“

Das andere Ereignis passierte erst kürzlich. Ich ging auf einen Markt in einer Kleinstadt und während ich dort die wahren Umstände erklärte, traf ich einen alten Mann, der beim Gehen schwankte. Er hatte eine dunkle Hautfarbe und einen schmerzerfüllten, hilflosen Gesichtsausdruck. Ich trat auf ihn zu und begrüßte ihn mit der Frage: „Was ist los?“ Er sagte: „Bei mir wurden eine Nierenzyste, eine Lebererkrankung und Tuberkulose diagnostiziert. Ich wurde gerade aus dem Krankenhaus entlassen und lag mehrere Tage zu Hause. Heute bin ich einmal rausgegangen, um frische Luft zu schnappen.“ Ich fragte: „Wie alt sind Sie?“ – „76“, so seine Antwort. „Ich möchte Ihnen gern ein gutes Rezept für Ihre Gesundheit geben“, sagte ich zu ihm. Er klopfte mir auf die Schulter, schüttelte den Kopf und erwiderte: „Ich fürchte, ich habe nicht mehr lange zu leben!“ Daraufhin erklärte ihm die wahren Umstände. Er stimmte mir zu und meinte: „Ich habe all diese Dinge selbst erlebt, deshalb weiß ich, dass es stimmt.“ Schließlich erklärte er sich bereit, aus den Jungen Pionieren auszutreten. Außerdem riet ich ihm, die beiden Sätze „Falun Dafa ist gut; Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut“ aufrichtig rezitieren.

Als ich ihn drei Tage später wiedersah, stellte ich fest, dass er besser aussah. „Sie haben Fortschritte gemacht“, sagte ich zu ihm und ermutigte ihn, die beiden Sätze weiterhin aufrichtig zu rezitieren.

Einen Monat später traf ich ihn erneut und stellte fest: „Sie haben sich erholt!“ Er erzählte: „Vor ein paar Tagen kamen meine Verwandten zu Besuch und sagten, es gehe mir besser.“ Ich gab ihm eine Broschüre mit dem Titel „Der Himmel schenkt Segen“. Er nahm sie mit den Worten: „Das wird mir noch mehr Glück bringen!“ Daraufhin lud er mich zum Abendessen ein. „Nicht nötig“, sagte ich ihm. „Sie müssen die beiden Sätze rezitieren. Der Meister hat mich gebeten, Sie zu retten.“

Jemand fragte mich: „Du bist schon so alt und die aktuelle Lage ist so angespannt, warum tust du das?“ Ich antworte: „Meine persönliche Sicherheit ist mir nicht wichtig, dein Glück ist mein Wunsch!“ Ein anderer fragte mich: „Wirst du dafür bezahlt?“ Ich antwortete: „Mein Meister hat mir das Beste gegeben.“

Meine Frau ist ebenfalls eine Praktizierende und schon 70 Jahre alt. Sie hat seit 27 Jahren keine einzige Tablette mehr eingenommen. Unsere Kinder leben nicht bei uns, daher kümmert sie sich um die gesamte Hausarbeit, was günstige Bedingungen schafft, damit ich die drei Dinge gut erledigen kann. Unsere Kinder haben glückliche Familien und erfüllte Leben. Sie alle unterstützen uns dabei, Falun Dafa zu praktizieren.