(Minghui.org) Dieses Jahr haben unsere lokalen Praktizierenden viel Energie in die Promotion von Shen Yun in Los Angeles investiert. Wir starteten eine umfassende Kampagne, die alle Berufs- und Gesellschaftsschichten erreichte; nutzten nahezu alle erdenklichen Methoden und arbeiteten bis zum letzten Tag der Show. Wir kooperierten mit unerschütterlicher Entschlossenheit. Ich fühlte mich unglaublich glücklich und zutiefst geehrt, Teil dieses Teams zu sein.
Meine Hauptaufgabe war die Betreuung eines Standes auf verschiedenen Veranstaltungen, um Shen Yun persönlich vorzustellen, Fakten über Falun Dafa zu vermitteln, wenn das Thema aufkam, und Eintrittskarten für die Show zu verkaufen. Bei diesen Veranstaltungen trafen wir häufig auf Menschen, die von den Desinformationen der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) beeinflusst waren. Einige gingen sogar so weit, Falschinformationen zu verbreiten und andere davon abzuhalten, Interesse an Shen Yun zu zeigen. Ich möchte hier einige meiner Erfahrungen mitteilen.
Herausforderungen begegnen
In den vergangenen zwei Jahren hat die KPCh eine Informations- und juristische Offensive geführt, um Falun Dafa außerhalb Chinas zu unterdrücken, wobei Shen Yun gezielt in den Mittelpunkt gerückt wurde. Angesichts der Herausforderungen, mit denen wir konfrontiert sind, sowie der weltweiten Unruhen und Naturkatastrophen versuchen negative Kräfte, die Menschen zu beeinflussen und in die Irre zu führen. Meister Li setzt sich dafür ein, alle Lebewesen zu retten. Daher ist es umso wichtiger, die wahren Hintergründe über Dafa auf vielfältige Weise zu vermitteln und Menschen in allen Bereichen der Gesellschaft zu erreichen. Aus diesem Grund sollten wir unsere Öffentlichkeitsarbeit weiter ausbauen und alle verfügbaren Möglichkeiten nutzen.
Shen Yun ist inzwischen weithin bekannt und für viele steht der Besuch der Aufführung auf der Wunschliste. Theoretisch sollte daher der Ticketverkauf an einem Stand problemlos verlaufen. Neben üblichen Herausforderungen wie Terminkonflikten, der Suche nach mitwirkenden Praktizierenden oder Abstimmungen im familiären Umfeld bestand die größte Schwierigkeit in diesem Jahr jedoch darin, dass manche Menschen durch Desinformationen in den Mainstream-Medien und durch bestimmte Social-Media-Influencer beeinflusst waren. Einige rieten ihren Begleitern sogar davon ab, mit uns zu sprechen, sodass ein Kontakt kaum zustande kam. Andere begegneten uns mit stiller Ablehnung und reservierten, kühlen Blicken. In solchen Momenten waren starke aufrichtige Gedanken, ein klarer und konzentrierter Geist sowie die Unterstützung des Meisters besonders wichtig. Auch wenn der Ticketverkauf zeitweise nur langsam voranging, erinnerte ich mich immer wieder daran:
„Die Kultivierung hängt von einem selbst ab und die Kultivierungsenergie hängt vom Meister ab.“ (Zhuan Falun, 2019, S. 36)
Am Stand berichtete ich häufig von dem großen Erfolg der Shen-Yun-Aufführungen in Frankreich: Im vergangenen Jahr wurden über 200.000 Tickets verkauft, für dieses Jahr werden rund 250.000 erwartet. Viele Theater sind bereits Monate im Voraus ausverkauft und einige Besucher haben sich sogar schon Karten für 2027 gesichert.
Wenn ich Interessenten die verfügbaren Plätze zeigte, fiel ihnen auf, dass noch viele Tickets erhältlich waren. Ich erklärte ihnen, dass sich die im vergangenen Jahr verstärkte transnationale Unterdrückungs- und Verleumdungskampagne der KPCh gegen Shen Yun negativ auf den Verkauf ausgewirkt habe, und gab ihnen einen Flyer mit weiteren Informationen dazu.
An Wochenenden ohne eigene Veranstaltungen verteilte ich zudem Shen-Yun-Flyer an stark frequentierten öffentlichen Orten.
Geschichten vom Promotionstand
Auf einem Straßenmarkt in Westlake gab ich einer vorbeigehenden Frau einen Shen-Yun-Flyer und sagte: „Das ist ein Geschenk des Schöpfers.“ Sie war so gerührt, dass sie mich sofort umarmte. Sie betrieb an diesem Tag einen Honigstand auf der Veranstaltung und bestand später darauf, mir ein Glas Honig zu schenken. Ich spürte, dass Shen Yun ihr Herz berührt hatte. Obwohl sie sich an diesem Tag keine Eintrittskarte kaufte, bin ich überzeugt, dass sie Shen Yun auf jeden Fall sehen wird.
Auf einem anderen Bauernmarkt sagte ich zu einer Mutter und ihrer Tochter, die an unserem Stand vorbeigingen: „Shen Yun ist ein Geschenk der Götter – eine Aufführung, die Ihr Leben verändern kann.“ Nachdem sie zunächst weitergegangen waren, kehrten sie dann wieder zurück. Die Mutter, die aus Deutschland zu Besuch bei ihrer Tochter war, wollte wenige Tage später wieder abreisen. Als ich ihr die Städte in Deutschland nannte, in denen Shen Yun auftreten würde, war sie überglücklich. Ich schenkte ihr eine kleine Lotusblume und zeigte ihr die Website der Praktizierenden.
Die Downey-Weihnachtsparade und der Weihnachtsmarkt fanden von 11 bis 16 Uhr statt. Die Organisatoren verlangten, dass wir bereits um 8 Uhr da waren. Die Veranstaltung umfasste eine Weihnachtsparade, die um 15:15 Uhr endete. Viele Besucher gingen nach der Parade nach Hause und kamen nicht mehr zum Markt. An unserem Stand war daher weniger Betrieb als erwartet, sodass wir die meiste Zeit untätig waren. Ich wurde allmählich unruhig und hatte das Gefühl, meine Zeit vergeudet zu haben. Überraschenderweise kam dann etwa 45 Minuten vor Ladenschluss jemand vorbei und kaufte zehn Karten.
Am letzten Wochenende vor dem Auftritt in Long Beach gab es noch einige unverkaufte Karten, also gingen wir am Sonntag wieder zum Bauernmarkt. Es war ein sehr heißer Tag und der Praktizierende, der mit mir am Stand war, sah müde aus. Da nur wenige Leute Flyer mitnahmen, verlor ich nach und nach den Mut. Obwohl ich überlegte, früher zu gehen, beschlossen wir, bis zum Schluss zu bleiben. In der letzten Stunde kam eine Frau, um Karten zu kaufen. Obwohl sie keine Kreditkarte hatte, reservierte ich die Plätze für sie und schloss den Kauf später telefonisch ab. Dann kamen eine Mutter und ihre Tochter, um Tickets zu kaufen. Ich war froh, dass wir nicht früher gegangen waren, sonst hätten wir die beiden verpasst.
Bei den meisten Veranstaltungen mussten die Verkäufer zwei bis drei Stunden vor Beginn eintreffen. Nachdem wir eines Tages unseren Stand aufgebaut hatten, verteilte ich, anstatt am Stand zu bleiben, Flyer auf der Straße neben dem Bauernmarkt. Zu meiner Überraschung kamen einige Leute, die einen Flyer entgegengenommen hatten, später zu unserem Stand, um sich Tickets zu kaufen.
Wir fuhren zu einem Weinfest, das anderthalb Autostunden entfernt war, und kamen gegen 9 Uhr morgens an. Das Fest begann um 12 Uhr. Nachdem wir unseren Stand aufgebaut hatten, gingen wir zum Bauernmarkt neben dem Festgelände, um dort Flyer zu verteilen. Jemand kaufte direkt zwei der teuersten Tickets.
Die meisten Ticketkäufer an unserem Stand kannten Shen Yun bereits. Auf einer Einrichtungsmesse erzählte uns eine Mutter, ihr Sohn habe sich schon seit der Grundschule gewünscht, Shen Yun zu sehen. Inzwischen war er 27 Jahre alt. Nun hatte sie ihm diesen Wunsch endlich erfüllt. Jede Anstrengung, die wir unternehmen, und jeder Flyer, den wir verteilen, gleicht dem Pflanzen eines Samens: Manche gehen bereits innerhalb eines Jahres auf und tragen Früchte, andere benötigen drei bis fünf Jahre oder sogar länger – mitunter mehr als ein Jahrzehnt. Doch nichts davon ist vergeblich.
Diese Erfahrungen haben mir eindringlich vor Augen geführt, dass der Meister stets an unserer Seite ist. Solange wir aus aufrichtigem Herzen handeln und uns gewissenhaft bemühen, werden wir keinen der Menschen mit Schicksalsverbindung verpassen. Bei der Rettung von Menschen sind Ausdauer und aufrichtige Gedanken unerlässlich. Besonders in schwierigen Zeiten gilt es, standhaft zu bleiben. Der Meister hat dafür gesorgt, dass jeder, der dort sein soll, auch im Publikum ist. Wir sollten unsere Aufgabe von ganzem Herzen erfüllen, dann wird der Meister uns die Lebewesen zuführen.
Fazit
Die letzten drei Vorstellungen in unserer Region fanden in Long Beach statt, wo zwei Vorstellungen restlos ausverkauft waren und die Ticketverkäufe insgesamt bei 92 Prozent lagen. Obwohl wir bedauerten, dass nicht alle Tickets verkauft wurden und es in vielen Bereichen noch Verbesserungspotenzial gab, hatten alle Praktizierenden trotz schwieriger Umstände ihr Bestes gegeben.
Ich bin sehr glücklich, Teil der Gruppe von Falun Dafa in Los Angeles zu sein. Ich erinnere mich daran, dass ich mich wie eine kleine Schraube festziehen lassen und bedingungslos im Einklang mit dem Ganzen handeln muss. Nur wenn jede Schraube fest sitzt, können wir sicherstellen, dass keine Lücken entstehen.
Ganz gleich, welchen Herausforderungen wir begegnen, müssen wir fest an den Meister und an Dafa glauben, uns mit ganzem Herzen einsetzen, bis zum Ende durchhalten und handeln, ohne eine Gegenleistung zu erwarten.
„Die Kultivierung hängt von einem selbst ab und die Kultivierungsenergie hängt vom Meister ab.“ (Zhuan Falun, 2019, S. 36)
Der Meister ist immer an unserer Seite und wacht über uns.
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