(Minghui.org) Eine Frau aus dem Kreis Huanren, Provinz Liaoning, soll wegen ihres Glaubens an Falun Dafa vor Gericht gestellt werden.
Die etwa 57-jährige Tong Xiaoyan wurde am 26. September 2025 verhaftet. Beamte der Polizeistation Wunüshan wiesen Tongs Vermieter an, sie unter dem Vorwand eines Wasserlecks dazu zu verleiten, in ihre Wohnung zurückzukehren. Sie eilte nach Hause, wo die Beamten auf sie warteten und sie festnahmen. Sie beschlagnahmten ihren Computer, ihren Drucker und Informationsmaterialien über Falun Dafa.
Danach brachten sie Tong in die Haftanstalt der Stadt Benxi. (Der Landkreis Huanren unterliegt der Gerichtsbarkeit von Benxi.) Da man bei der obligatorischen Untersuchung von Tong eine verminderte Durchblutung des Herzens, Anzeichen eines Schlaganfalls und hohen Blutdruck feststellte, nahm die Haftanstalt sie nicht auf. Die Beamten riefen daraufhin den stellvertretenden Leiter Wang Chenggang an. Dieser befahl, Tongs Krankenakte zu fälschen und sie für hafttauglich zu befinden.
Mit den gefälschten Unterlagen lieferte die Polizei Tong in die Haftanstalt ein. Als sie sich wehrte, stießen die Polizisten sie zu Boden, wobei ihr Kopf auf dem Boden aufschlug. Anschließend hielten sie ihren Kopf fest und wiesen den Arzt der Haftanstalt an, eine Computertomographie durchzuführen. Trotz ihrer Haftuntauglichkeit nahm der Wärter Wang Naihan die Praktizierende auf.
Kurze Zeit später wurde Tong in das Eisenbahnkrankenhaus in Benxi verlegt. Dort stellten die Ärzte fest, dass sie gesundheitliche Probleme hatte, gewährten ihr jedoch weder Einsicht in ihre Krankenakte noch teilten sie ihr die genaue Diagnose mit. Stattdessen forderten sie sie auf, Dokumente zu unterschreiben. Tong weigerte sich und wurde ein paar Tage später in die Haftanstalt zurückgebracht.
Sie wurde noch mehrmals zur stationären Behandlung in dasselbe Krankenhaus eingeliefert, fühlt sich nach wie vor unwohl und leidet unter häufigen Kopfschmerzen.
Tongs Anwalt versuchte dreimal, sie zu besuchen, aber jedes Mal wurde ihm mitgeteilt, dass sie ihn nicht empfangen wolle. Vor kurzem durfte er sie schließlich sehen und erfuhr, dass die Haftanstalt sie nie über seine Besuchsanträge informiert hatte.
Tong bestätigte ihrem Anwalt gegenüber, dass sie nie gesagt habe, sie wolle ihn nicht sehen, sondern das Gegenteil der Fall sei. Sie erzählte ihm, dass die Polizei ihre Krankenakte und Verhörprotokolle gefälscht und „Beweise“ gegen sie fabriziert habe.
Die Polizeibehörde des Kreises Huanren leitete den Fall an die Staatsanwaltschaft des Bezirks Mingshan in Benxi weiter. Die Staatsanwaltschaft erhob zu einem unbekannten Zeitpunkt Anklage gegen Tong. Ihr Anwalt bestätigte, dass der Fall nun beim Bezirksgericht Mingshan liege.
Vor dieser jüngsten Verfolgung war Tong bereits 2007 im Zwangsarbeitslager Masanjia inhaftiert gewesen (die genaue Dauer ist unklar). Da sie sich dort geweigert hatte, Falun Dafa aufzugeben, wurde sie in Isolationshaft gesperrt. Die Wärter verbanden die Handschellen und Fußfesseln so miteinander, dass sie weder aufrecht stehen noch in die Hocke gehen konnte, und beließen sie eine ganze Woche lang in dieser Position. Sie verlor das Gefühl in ihren Gliedmaßen. Ein anderes Mal wurde sie drei Tage lang aufgehängt. Außerdem durfte sie manchmal über längere Zeit nicht auf die Toilette gehen.
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