(Minghui.org) Seit 1997 bin ich Falun-Dafa-Praktizierender. Früher pflegte ich Umgang mit nicht gerade vorbildlichen Menschen. Ich trank gern und war dann sehr ausgelassen. Seit ich mit der Kultivierung begonnen habe, habe ich meine schlechten Gewohnheiten abgelegt und bemühe mich, ein guter Mensch zu sein.

Auch wenn ich zeitweise nachlässig war, hat der barmherzige, große Meister mich nie aufgegeben. Immer wieder gibt er mir Hinweise durch meine Träume, um mich auf meinem Weg der Erhöhung zu unterstützen. In meinen Träumen erlebte ich Situationen, in denen mir das Benzin ausging, ich platte Reifen hatte, mein Auto verlor oder in denen ich mich verirrte. Kürzlich träumte ich sogar, dass ich in einem Test keine einzige Frage beantworten konnte. Diese Erfahrungen haben mir deutlich gemacht, dass ich meine Erlebnisse aufschreiben und mit anderen Praktizierenden teilen sollte.

Einmal fuhren andere Praktizierende und ich aufs Land, um Flugblätter zur Aufklärung über die wahren Umstände von Falun Dafa und der Verfolgung zu verteilen. Ich fuhr und sie gingen von Tür zu Tür. Während ich auf sie wartete, schrieb ich Falun Dafa ist großartig“ auf einen Strommast. Kaum hatte ich die ersten beiden Wörter fertig geschrieben, hörte ich hinter mir eine Stimme sagen: „Heh?“ In dem Augenblick drehte ich mich um und sah einen Mann mittleren Alters. Ich geriet nicht in Panik, schrieb einfach zu Ende, was ich angefangen hatte, und ging.

An einem anderen Tag fuhren drei Praktizierende und ich in ein großes Dorf, um dort 700 Exemplare der Broschüren „Die Kultur der Kommunistischen Partei Chinas auflösen“ und „Das ultimative Ziel des Kommunismus“ zu verteilen. Wir benötigten über drei Stunden, um sie alle zu verteilen. Als wir losfuhren, verfolgte uns jemand in einem Kleinbus fast 16 Kilometer lang. Wir alle sandten aufrichtige Gedanken aus. Als wir uns einer Kreuzung näherten, kam uns ein großer Lastwagen entgegen. Ich schaltete meine Warnblinkanlage ein und der Lkw hielt an, um mich vorbeizulassen. Der Lkw blockierte daraufhin die Kreuzung und zwang so den Kleinbus, der uns verfolgte, anzuhalten. Wir konnten unbehelligt weiterfahren und kehrten unter dem Schutz des Meisters sicher nach Hause zurück.

Ein Abschnitt einer Straße in unserer Stadt wurde bei jedem Regen schlammig und war voller Schlaglöcher. Für Autofahrer war es schwer zu erkennen, wo sich die Schlaglöcher befanden. „Wir Kultivierende sollten rücksichtsvoll sein und unser Bestes tun, um die Straße zu reparieren“, dachte ich. Die anderen Praktizierenden stimmten mir zu. Dann fragte ich einen Lkw-Fahrer nach einem Preis für eine Ladung Steine. „Ich freue mich, dass ihr die Straße reparieren wollt, da die Regierung nichts dagegen unternimmt“, antwortete er. Er berechnete uns nur die Steine.

Am nächsten Tag transportierte der Lkw-Fahrer zehn Ladungen Steine. Viele Praktizierende kamen, um bei der Arbeit zu helfen.

Der Bürgermeister unserer Stadt hatte Einwände. Er sagte: „Wenn Falun-Dafa-Praktizierende die Straße reparieren, wirft das ein schlechtes Licht auf die Kommunistische Partei.“ Die Polizei kam an diesem Tag, um uns zu filmen. Trotz ihres Drucks beendeten wir die Arbeit und freuten uns sehr über den reibungslosen Verkehr. Autofahrer hupten, um uns zu danken. Ein Busfahrer rief: „Falun Dafa ist großartig!“

Ein Anwalt schrieb ein Gedicht über das, was wir getan hatten:

„Die Straße vor meiner Haustür – ein SumpfWenn man die Straße entlanggeht – als würde man durch einen Fluss watenSechs Monate lang wurde das Problem ignoriertBis Falun-Gong-Praktizierende sie reparierten.“

Viele Leute sagten, die Regierung habe ihnen erzählt, Falun Gong sei nicht gut, aber die Falun-Gong-Praktizierenden hätten die Straße repariert, was die Regierung ignoriert habe.

Als ich später einige kleinere Schlaglöcher bemerkte, bat ich den Lkw-Fahrer, noch eine Ladung Steine zu holen. Da ich die anderen Praktizierenden nicht belästigen wollte, arbeitete ich alleine daran. Ich brauchte mit meinem kleinen Handwagen einen ganzen Tag dafür. Danach war ich so erschöpft, dass ich ohne Abendessen direkt ins Bett ging. In dieser Nacht träumte ich: Ich flog mit meiner rechten Hand vor der Brust in den Himmel und sauste an den Sternen vorbei! Die Geschwindigkeit erschreckte mich so sehr, dass ich aufwachte. Da  wurde mir klar, dass der Meister mich ermutigte.

An einem stürmischen Nachmittag stieg eine Frau in mein Taxi. Ich hatte sie schon einmal getroffen und ihr die Tatsachen von Falun Gong erzählt, doch sie war nicht aus den kommunistischen Organisationen ausgetreten.

Während wir auf der Straße fuhren, waren einige umgestürzte Bäume auf der Fahrbahn. Die Autos mussten im Zickzack fahren, um ihnen auszuweichen. In diesem Moment erkannte ich, dass nichts, was mir begegnet, zufällig ist. Da der Meister uns gelehrt hat, unter allen Umständen gute Menschen zu sein, sollte ich seiner Lehre folgen.

Trotz des strömenden Regens stieg ich aus meinem Auto und schob die Bäume von der Straße, sobald ich an ihnen vorbeikam. Ich musste mehr als zehnmal aussteigen. Meine Jacke war danach durchnässt, aber ich war entschlossen, das zu tun, was der Meister mir gelehrt hatte. Die Frau in meinem Auto war gerührt. Sie ruft mich jetzt immer an, wenn sie ein Taxi braucht. Sie hat erkannt, dass Praktizierende vertrauenswürdige, gute Menschen sind.

Das oben Gesagte ist mein Verständnis. Bitte zögert nicht, mich auf alles hinzuweisen, was nicht mit der Lehre übereinstimmt.


Anmerkung der Redaktion: Dieser Artikel stellt die persönliche Ansicht und Erkenntnis des Autors dar und dient dem Verständnisaustausch.