(Minghui.org) Ich begann 1997, Falun Dafa zu praktizieren, und habe seitdem Jahrzehnte voller Höhen und Tiefen erlebt. Dennoch bin ich weiterhin entschlossen, eine Schülerin des Meisters zu sein.

Im Folgenden möchte ich einige Erlebnisse aus meiner Kultivierung schildern, um die Schönheit und Außergewöhnlichkeit von Dafa zu bezeugen und die Verleumdungen gegen den Meister und Dafa zu widerlegen.

Die gesundheitlichen Leiden meiner Mutter

2009 wurde meine Schwester zum zweiten Mal in ein Zwangsarbeitslager gebracht. Meine Mutter, die in ihrem Leben viele Entbehrungen erlitten hatte, brach daraufhin psychisch zusammen. Sie konnte weder essen noch schlafen und eines Tages fiel sie ins Koma.

Wir riefen einen Krankenwagen und brachten sie in die Notaufnahme. Das Krankenhaus war völlig überfüllt – selbst auf den Fluren standen Betten. Auch meine Mutter wurde zunächst dort untergebracht. Erst als ein Patient entlassen wurde, bekam sie schließlich ein Bett in einem großen Krankenzimmer.

Als mehrere Männer uns halfen, sie auf das Bett zu legen, bemerkte ich, dass sie sich eingenässt hatte. Da wir seit vielen Jahren Falun Dafa praktizierten und kaum im Krankenhaus gewesen waren, war ich in dieser Situation ziemlich überfordert.

In der ersten Nacht schlief ich kaum. Ich beobachtete die Infusion meiner Mutter und überprüfte immer wieder ihren Zustand. Gegen vier Uhr morgens wachte sie auf, war jedoch noch verwirrt und begann laut zu sprechen – so wie zu Hause. Ich sagte ihr leise, dass sie im Krankenhaus sei und andere Schafen würden. Doch sie vergaß es immer wieder, sodass ich sie ständig daran erinnern musste.

Als es hell wurde, machte ich sie sauber und lief schnell hinaus, um Frühstück zu besorgen. Doch schon nach einem Bissen wandte sie den Kopf ab und verlangte nach einer bestimmten Nudelsuppe. Ich suchte überall nach den passenden Zutaten, konnte sie aber nicht finden. Eine Verkäuferin bot mir an: „Ich koche Ihnen einfach Nudeln.“ Doch meine Mutter wollte sie nicht einmal probieren – sie bestand weiterhin auf genau dieser einen Suppe.

Ich wusste nicht, was ich tun sollte. Plötzlich kam mir die Idee mit Wontons – deren Teigblätter ähneln doch den gewünschten „Nudelblättern“. Schließlich fand ich einen Laden, aber er war völlig überfüllt. Erst nach langem Bitten bekam ich ein paar Teigblätter.

Nach mehreren Wegen hin und her war ich erschöpft und innerlich unruhig. Doch dann erinnerte ich mich daran, dass ich eine Praktizierende bin. Auf dem Rückweg bemühte ich mich, meine Ungeduld zu unterdrücken, rezitierte die Lehre des Meisters und mahnte mich, meine Xinxing zu bewahren. Als ich zurückkam, probierte meine Mutter einen Löffel und schob die Schüssel weg: „Zu salzig!“

Ich bemerkte, dass andere Familien sich bei der Pflege abwechselten, während ich alles allein bewältigen musste. Wenn mein Vater tagsüber kam, nutzte ich die Zeit, um schnell alles Notwendige zu besorgen. So war ich den ganzen Tag auf den Beinen.

Dann geschah noch etwas Unerwartetes: Mein über siebzigjähriger Vater, ebenfalls ein Praktizierender, stürzte auf der Treppe in unserem Wohnhaus und verdrehte sich den Knöchel so stark, dass sein Fuß fast nach hinten zeigte. Mit starken aufrichtigen Gedanken setzte er sich hin, biss die Zähne zusammen und brachte seinen Fuß selbst wieder in Position. Danach humpelte er ins Krankenhaus, um mich zu entlasten. Ich riet ihm, nach Hause zu gehen, sich auszuruhen und das Fa mehr zu lernen – ich würde mich um alles kümmern. Unter dem gütigen Schutz des Meisters erholte er sich innerhalb weniger Tage.

Ein paar Tage später hatten sich die Symptome meiner Mutter gebessert, sodass ich etwas Zeit fand, mich mit anderen Patienten zu unterhalten. Eines Abends zerbrach eine ältere Frau auf unserer Station versehentlich eine Thermoskanne. Ich nahm sofort einen Mopp und half ihr beim Aufräumen. Sie war sehr gerührt und lobte meine Fürsorge. Besonders bewunderte sie, dass ich meiner Mutter oft etwas ins Ohr flüsterte – tatsächlich rezitierte ich ihr Gedichte aus Hong Yin.

Das Zimmer meiner Mutter lag in Ost-West-Richtung, direkt neben einer Reihe von Zimmern, die nach Norden und Süden ausgerichtet waren. Durch die Fenster konnten sich die Patienten gegenseitig sehen. Das Bett meiner Mutter stand unmittelbar am Fenster. In der südlich gelegenen Station fiel mir immer wieder eine ältere Frau auf, die häufig zu uns herübersah.

Eines Tages stellte sich heraus, dass eine Verwandte, die sie besuchte, mich zufällig kannte. Deshalb ging ich hinüber, um sie zu begrüßen. Dabei hörte ich, wie die ältere Frau zu ihrer Verwandten sagte: „Deine Freundin ist so pflichtbewusst!“

In dieser Zeit war ich ganz darauf konzentriert, mich um meine Mutter zu kümmern, und konnte mir nicht erklären, warum ich so gelobt wurde. Lag es an meiner fürsorglichen Pflege? Daran, dass ich mir die Mühe machte, alles für sie zu besorgen? Oder daran, dass man sah, wie ich still und ohne Klagen meine Aufgaben erfüllte? Ich selbst hatte nicht das Gefühl, etwas Außergewöhnliches zu tun. Im Gegenteil: Oft bereute ich, dass ich meine Xinxing nicht bewahrte und meiner Mutter widersprach. Ich erinnerte mich immer wieder: „Beim nächsten Mal mache ich es besser. Ich bin eine Schülerin des Meisters.“ Ich konnte nur mein Bestes tun und der Lehre des Meisters folgen.

Wegen der gesundheitlichen Probleme meiner Mutter rief ich Dr. Lin an, die Ärztin, die meine Mutter während der Pandemie behandelt hatte. Am Telefon sagte sie: „Was für eine hingebungsvolle Tochter! Ist Ihre Mutter noch am Leben?“ Es war mehr als zehn Jahre her, seit meine Mutter das letzte Mal in ihrer Praxis gewesen war. Trotz der vielen Patienten erinnerte sie sich noch an uns. Ich hätte nie erwartet, dass sie so lobende Worte für mich finden würde.

Ein weiterer Vorfall, der bei Dr. Lin einen tiefen Eindruck hinterließ, ereignete sich, als ich zu ihr ging, um Medikamente für meine Mutter zu holen. Es waren viele Patienten da und die Schlange war sehr lang. Ich wartete still hinten. Eine ältere Frau vom Land bekam viele Untersuchungsanweisungen, konnte aber nicht lesen und wusste nicht, wohin sie gehen sollte. Die Ärztin reagierte ungeduldig, und auch die wartenden Patienten wurden laut.

Nichts, was uns begegnet, ist Zufall. Der Meister verlangt von uns, unter allen Umständen gute Menschen zu sein. Ich wusste, wie schwer es für eine ältere Frau vom Land sein musste, sich im Krankenhaus zurechtzufinden, deshalb ging ich zu ihr hinüber und sagte: „Ich zeige Ihnen den Weg.“ Sofort verstummten alle und sahen mich voller Bewunderung an. Derjenige, der am lautesten geschrien hatte, lachte und rief: „Es gibt doch noch mehr gute als schlechte Menschen!“

Nachdem ich der Frau alles gezeigt hatte, stellte ich fest, dass mein eigener Termin bereits verstrichen war. Als wir in die Praxis zurückkehrten, tadelte mich die Ärztin zunächst, lächelte aber, als ich ihr den Grund erklärte.

Die ältere Frau war sehr dankbar. Sie erzählte, dass jemand aus ihrem Dorf im Krankenhaus arbeite, und bat mich, dabei zu helfen, ihn zu finden. Auf dem Weg erklärte ich ihr auch die Grundsätze von Dafa und brachte ihr bei, die Worte „Falun Dafa ist gut; Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht sind gut“ zu rezitieren. Während sie zuhörte, sagte sie: „Das lehrt die Menschen, gut zu sein!“

Sie fragte wiederholt nach meiner Adresse und sagte, sie wolle ihre Kinder zu mir schicken, damit sie sich bei mir bedanken. Ich sagte ihr: „Sie müssen sich nicht bei mir bedanken. Es ist Meister Li, der möchte, dass wir dies tun. Menschen, die Dafa praktizieren, sind alle gute Menschen!“

Nach dem Tod meines Vaters zeigte meine ohnehin schwache Mutter Symptome von Alzheimer. Sie wurde verwirrt, misstrauisch und manchmal sogar verletzend. Für uns war das eine sehr schmerzhafte Zeit.

Doch wir erkannten: Jede Prüfung dient dazu, unsere Xinxing zu erhöhen. Wir müssen Güte, Gelassenheit und Nachsicht entwickeln. Heute ist meine Mutter wieder ruhig und ausgeglichen – manchmal wirkt sie sogar wie ein unschuldiges Kind.

Alle Pflegekräfte, die bei uns arbeiteten, lobten unsere Hingabe. Eine sagte einmal: „Früher dachte ich, ich sei sehr pflichtbewusst – aber Sie übertreffen mich bei Weitem.“ Eine andere sagte: „Ich bewundere Ihre Familie von ganzem Herzen.“

Der Meister beschützt meine Mutter

Meine Mutter ist inzwischen fast 90 Jahre alt. Verwandte und Freunde kennen ihren Gesundheitszustand. Wenn sie sie an Feiertagen besuchen, sind sich alle einig, dass sie nur deshalb so lange lebt, weil ihre Kinder sich so gut um sie kümmern. Doch in Wirklichkeit liegt unser „Geheimnis“ darin, dass wir oft die glückverheißenden Worte rezitieren: „Falun Dafa ist gut; Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht sind gut.“ Nur das wunderbare Buddha-Gesetz besitzt eine solch außergewöhnliche Kraft.

Im vergangenen Herbst, als es Zeit war zu kochen, bat meine ältere Schwester unsere Mutter, im Bett zu bleiben, und ging in die Küche. Da der Dunstabzug lief, hörte sie nichts. Als sie zurückkam, erschrak sie zutiefst: Unsere Mutter war aus dem Bett gefallen. Ihre Zunge war violett verfärbt und hing heraus, ihr Gesicht war aschfahl, und sie wirkte leblos.

In ihrer Panik hob meine Schwester sie hoch und rief verzweifelt: „Falun Dafa ist gut, Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht sind gut. Meister, bitte retten Sie meine Mutter!“ Als sie diese Worte ein zweites Mal aussprach, stieß meine Mutter ein leises Stöhnen aus, zog die Zunge zurück und kam wieder zu sich.

Während des chinesischen Neujahrsfests 2026 bat ich meine Schwester, etwas mit mir in der Küche zu besprechen, und ließ meine Mutter kurz allein auf dem Sofa zurück. Während wir sprachen, hörte ich plötzlich einen dumpfen, lauten Aufprall. Erschrocken rannte ich ins Wohnzimmer – und tatsächlich lag meine Mutter mit dem Gesicht nach unten auf dem Boden. Sofort sprach ich die glückverheißenden Worte.

Ich hob sie hoch und bemerkte eine Platzwunde an ihrer Augenbraue. Sie gab keinen Laut von sich, ihre Augen waren geschlossen. Mich ergriff große Sorge. Nachdem ich die Wunde versorgt hatte, kniete ich vor dem Porträt des Meisters nieder und bat ihn inständig, meine Mutter zu retten. In den folgenden zwei Tagen beobachtete ich sie sehr aufmerksam – und war zutiefst erleichtert, als sich keinerlei ungewöhnliche Symptome zeigten.

Wann immer wir meine Mutter inzwischen irgendwohin bringen, treffen wir sorgfältige Vorsichtsmaßnahmen. Dennoch verspüre ich bis heute eine gewisse Angst, wenn ich an diesen schweren Sturz denke. Meine Mutter war damals fast 90 Jahre alt und schlug mit dem Kopf auf den Boden auf. Ohne den Schutz des Meisters wären die Folgen kaum vorstellbar gewesen.

Danke, Meister!