(Minghui.org)
Seien Sie gegrüßt, Meister!Seid gegrüßt, Mitpraktizierende!
Meine anfängliche Motivation, Trompete zu lernen, war nicht aufrichtig, sondern stark von Geltungsdrang geprägt. Die Trompete spielt die Hauptmelodie, klingt schön und ist leicht zu tragen – all das gefiel mir.
Nachdem ich eine Zeit lang gespielt hatte, stellte ich fest, dass ich die hohen Töne einfach nicht sauber spielen konnte. Selbst wenn ich sie mit Mühe hervorbrachte, klangen sie angestrengt und hielten nicht lange an.
Ich dachte, mit Unterricht lasse sich das Problem lösen, und nahm daher bei drei professionellen Trompetenlehrern Unterricht. Interessanterweise sagten alle dasselbe: Ich solle kräftiger blasen und mehr üben. Doch trotz intensiven Übens machte ich keine Fortschritte – und schließlich gab ich auf.
Nach einiger Zeit begann ich wieder von vorne. Mein Ziel war es, drei Monate später an der Calgary Stampede Parade teilzunehmen. Ich übte täglich, doch das Ergebnis blieb unverändert: Egal wie sehr ich mich bemühte, die hohen Töne gelangen mir nicht.
Da wurde mir klar, dass ich ernsthaft nach innen schauen musste. Ich wusste schon lange, dass meine Motivation nicht rein war, hatte das Problem aber nie wirklich korrigiert.
Dieses Mal sagte ich im Herzen zum Meister: „Meister, ich habe mich geirrt. Ich weiß jetzt, dass das Trompetespielen dazu dient, die Schönheit von Dafa zu bestätigen, die Wahrheit zu erklären und Lebewesen zu erretten. Ich möchte meine Grundlage berichtigen und von vorne beginnen. Bitte stärken Sie mich.“
Ich nahm die Trompete wieder in die Hand – doch es funktionierte immer noch nicht.
Da wurde mir bewusst, dass Kultivierung kein mechanischer Prozess ist. Wenn ich nach jeder Handlung erwarte, dass der Meister etwas für mich tut, ist das respektlos. Also fasste ich den Entschluss, nicht aufzugeben.
Am selben Abend nahm ich am gemeinsamen Fa-Lernen in der großen Gruppe teil. Auf dem Heimweg kam mir plötzlich der Gedanke, am Wochenende mit einer Mitpraktizierenden im Park die Übungen zu machen. Kurz darauf kam mir ein weiterer Gedanke: Beim Spielen sollte ich meine Lippenhaltung korrigieren – nicht die Oberlippe über die Unterlippe legen, sondern eine Öffnung lassen, damit die Luft natürlich strömen kann.
Zu Hause rief ich sofort die Mitpraktizierende an. Überraschenderweise hatte sie denselben Gedanken gehabt, mit mir die Übungen gemeinsam zu praktizieren. Danach probierte ich die neue Ansatztechnik aus – und plötzlich konnte ich die hohen Töne spielen – sie klangen entspannt und natürlich. Mir wurde klar: Meine grundlegende Technik war falsch gewesen, was direkt mit meiner inneren Haltung zusammengehangen hatte.
Erst als ich meine Motivation aufrichtig korrigierte, am Fa-Lernen teilnahm und den Wunsch hatte, das Fa zu bestätigen, wurde meine Grundlage berichtigt. Der Meister nutzte sogar die Abfolge dieser Ereignisse, um mich zu erleuchten.
Dadurch erkannte ich, dass wir bei allem, was wir tun – besonders bei Dingen zur Bestätigung des Fa –, die Kultivierung und Wahrheitserklärung an die erste Stelle setzen müssen.
Früher wusste ich zwar, dass meine Motivation nicht stimmte, nahm dies aber nicht ernst und beseitigte meine Anhaftungen nicht wirklich. Erst als ich mich aufrichtig korrigierte und ohne versteckte Absichten handelte, entsprach ich dem Fa und konnte einen Durchbruch erreichen.
Diese Erfahrung ließ mich die folgende Fa-Erklärung tiefer verstehen:
„Ich habe während der Fa-Berichtigung noch eins festgestellt. Was habe ich denn festgestellt? Nämlich die Erhöhung von Lebewesen in sehr weit entfernten Himmelskörpern unterscheidet sich sehr stark von den Erkenntnissen der Lebewesen in eurem Himmelskörpersystem. Dort wird alles mit Fertigkeiten, mit ständiger Steigerung der Fertigkeiten verbunden. Natürlich haben die Gottheiten der noch höheren Ebenen die Frage, ob man auf der niedrigen Ebene etwas erfinden oder erschaffen kann, mit der Erhöhung der Ebene verbunden. Wenn man seinen Horizont erhöhen kann, lässt man ihn seine Weisheit entfalten, man lässt ihn etwas erschaffen oder kreieren und man lässt ihn sich erhöhen. Nachdem er sich erhöht hat, wird er immer wieder erkennen, dass seine Erhöhung aufgrund der moralischen Erhöhung stattfinden konnte, erst durch die Erhöhung des Horizontes konnte solch eine Erhöhung stattfinden.“ (Fa-Erklärung in San Francisco, 2005)
Weniger Ego – bessere Klangqualität
Als ich die hohen Töne beherrschte, tauchten andere Probleme auf: Meine Klangqualität war instabil – mal scharf, mal rund, mal leer, mal voll. Gleichzeitig bemerkte ich ein Muster: Etwa alle zwei Wochen hatte ich eine Xinxing-Prüfung. Diese waren oft schwierig, und ich bestand sie selten vollständig. Doch jedes Mal schaute ich nach Innen und erkannte dabei ein wiederkehrendes Problem: In Konflikten dachte ich immer, andere würden meine Gefühle nicht berücksichtigen – aber ich selbst versetzte mich nicht in ihre Lage.
Sobald ich wirklich versuchte, den anderen zu verstehen, erkannte ich meine eigenen Fehler, und das innere Unbehagen verschwand. In diesem Prozess wurden nach und nach viele negative Eigenschaften abgeschliffen – Selbstsucht, Groll und Unzufriedenheit. Ich stellte fest, dass die Zusammenarbeit mit anderen harmonischer wurde.
Auch meine Einstellung beim Spielen veränderte sich: Früher dachte ich: „Wie spiele ich, damit es gut klingt?“ Jetzt denke ich: „Wie kann ich die Eigenschaften der Trompete besser verstehen und mich an sie anpassen, um den besten Klang zu erreichen?“
Wenn es nicht gut klang, dachte ich nicht mehr: „Warum kann ich das nicht?“ Sondern: „Ich verstehe mein Instrument noch nicht gut genug – ich muss weiter lernen.“ Allmählich wurde mein Klang runder und voller. Man sagt, man solle eins mit seinem Instrument werden. Ich verstehe nun, dass die Qualität des eigenen Spiels den eigenen Kultivierungszustand widerspiegelt.
Das Hauptbewusstsein stärken
Eine meiner größten Schwächen ist ein zu schwaches Hauptbewusstsein. Wenn ich Konflikten ausweichen wollte, griff ich oft zum Handy, um mich abzulenken – mit Nachrichten oder anderen Inhalten.
Einmal nahm ich mein Spiel auf und bemerkte plötzlich, dass ich kraftlos spielte. Besonders auffällig war, dass mein Rhythmus verzögert war.
Da erinnerte ich mich an die Worte des Meisters:
„Er will nicht Herr über seinen Körper sein; er ist nie ganz bei sich und kann nicht richtig wach werden. Dann werden ihn das Nebenbewusstsein und fremde Informationen stören.“ (Zhuan Falun, 2019, S. 272)
Ich begann bewusst, mein Hauptbewusstsein zu stärken. Jedes Mal, wenn ich zum Handy griff, fragte ich mich: „Will ich das wirklich?“ Wenn nicht, legte ich es weg.
Mit der Zeit wurde mein Hauptbewusstsein stärker, und auch mein Spiel verbesserte sich. Doch bei neuen Konflikten fiel ich wieder zurück. Dieser Prozess wiederholte sich oft.
Schließlich erkannte ich, dass meiner grundlegenden Anhaftung das Streben nach Bequemlichkeit zugrunde lag. Immer wenn ich in schwierigen Situationen bereit war, wirklich nach Innen zu schauen, konnten sich die Konflikte allmählich lösen. Trat ich einen Schritt zurück und betrachtete das Problem aus der Perspektive des Fa, eröffnete sich mir eine völlig neue Sichtweise. Nachdem ich nach und nach einige Anhaftungen erkannt und losgelassen hatte, wurde mein Geist ruhiger: Beim Üben fühlte ich mich entspannter, beim Fa-Lernen konnte ich mich besser konzentrieren, und auch beim Erklären der wahren Umstände empfand ich eine tiefe, innere Zufriedenheit.
Eines Tages fragte ich mich auch: „Kultiviere ich mich, um mich gut zu fühlen?“ Die Antwort war klar: Nein. Ich kultiviere mich, um Anhaftungen loszulassen und den Maßstab eines Kultivierenden zu erreichen – damit meine Wahrheitsklärung wirksam ist und mehr Menschen gerettet werden können.
In dem Prozess verstand ich auch, dass ein erleuchtetes Wesen sogar sein Leben für andere opfern kann. Im Vergleich dazu wirkt das Streben nach Bequemlichkeit völlig unbedeutend.
Ein Teil des Ganzen sein
Während einer Parade klemmte plötzlich ein Ventil meiner Trompete. Ich bat den Meister um Hilfe – doch es änderte sich nichts. Ich wusste, dass ich nach innen schauen musste, um das Problem in meiner eigenen Xinxing zu finden.
Dabei erkannte ich, dass ich mich selbst zu wichtig nahm und unbedingt eine große Wirkung erzielen wollte. Und so korrigierte ich meine Haltung. „Ich sollte mich als ein Teilchen von Dafa betrachten und einfach die Rolle erfüllen, die ich erfüllen kann“, war jetzt mein Gedanke. Kurz darauf funktionierte das Ventil wieder problemlos.
Ich erkannte, dass ein einzelnes Teilchen des Dafa zwar klein ist, aber in der Verbindung mit anderen Teilchen eine große Kraft entsteht, um Lebewesen zu erretten. In diesem Punkt hatte ich jedoch mich selbst in den Mittelpunkt gestellt und nicht Falun Dafa.
Fazit
Meine wichtigste Erkenntnis ist, dass egal auf welche Konflikte oder Schwierigkeiten ich stoße – ich sollte sie als Gelegenheit zur Erhöhung sehen und konsequent nach innen schauen. Wenn ich dies aufrichtig tue, zeigt mir der Meister den Weg zur Erkenntnis.
Ich hoffe, dass wir in diesem Jahr alle fleißiger vorankommen und unsere Mission erfüllen können, dem Meister bei der Errettung der Lebewesen zu helfen.
Danke, Meister! Danke, Mitpraktizierende!
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