(Minghui.org) Ich begann 1996 mit dem Praktizieren von Falun Dafa und bin jetzt 70 Jahre alt. In diesen 29 Jahren habe ich viele Prüfungen und Schwierigkeiten durchlebt – ich weiß, dass ich es bis heute geschafft habe, weil der Meister mich beschützt.

Ich wurde in einem Bauerndorf geboren und hatte schon von klein auf mit vielen Entbehrungen zu kämpfen. Ich hatte vier Schwestern, ich bin die Zweitälteste. Nachdem mein Vater verstorben war, wurde ich zur Hauptverdienerin unserer Familie. Als Teenagerin habe ich in den Schulferien oft die Arbeit der Erwachsenen übernommen: Ich trug Wasser, schob Karren, reparierte und baute Häuser, schleppte Ziegelsteine und verrichtete all die Arbeit, die normalerweise Männer machen. Ich wurde zur Stütze unserer Familie. Dabei schuftete ich mich fast zu Tode und wurde krank. Ich litt an vielen Krankheiten, doch hatten wir kein Geld für die Behandlung.

Ich litt an Bronchitis, Magenproblemen, einer Brustvergrößerung, Rückenschmerzen und häufigen Kopfschmerzen. Jeder Tag kam mir wie eine Ewigkeit vor, ich sah keine Hoffnung. Nach der Heirat war mein Mann beim Militär und konnte mir nicht helfen. Ich musste zwei Kinder alleine großziehen und hatte keine andere Wahl, als weiterzumachen. Ich wusste nicht, warum ich lebte, jeder Tag war voller Sorgen und Kummer.

Ich beginne, Falun Dafa zu praktizieren

Im Oktober 1996 lieh mir eine Freundin das Buch Zhuan Falun und bat mich, es ihr zurückzugeben, sobald ich es gelesen hatte. Sobald ich angefangen hatte, darin zu lesen, konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen. Ich wollte das Buch nicht mehr hergeben, also besorgte mir meine Freundin ein weiteres Exemplar, das ich behalten durfte.

Nachdem ich das Buch zwei Monate lang gelesen und die Übungen gemacht hatte, veränderte sich mein Körper enorm und ich fühlte mich immer wohler. Falun Dafa ist wahrhaftig wundervoll.

In meiner Jugend litt ich oft unter Hunger, Not und bitterer Armut. Daher legte ich vor dem Praktizieren von Falun Dafa großen Wert auf Geld und materielle Besitztümer. Nachdem ich mit dem Praktizieren begonnen hatte, lernte ich, ein guter Mensch und ein noch besserer Mensch zu sein. Meine Moral erhöhte sich ständig. Als ich zum Beispiel einmal Gemüse kaufte, war es schon ziemlich dunkel. Der Verkäufer gab mir 10 Yuan (etwa 1.25 Euro) zu viel zurück. Ich zählte das Geld nicht nach und steckte das Wechselgeld in meine Tasche. Als ich dann noch andere Dinge kaufte, fand ich die zusätzlichen 10 Yuan. Da gab ich das Geld schnell zurück. Der Verkäufer bedankte sich bei mir und sagte, dass Menschen wie ich heutzutage selten seien. Ich antwortete: „Alle Falun-Dafa-Praktizierenden sind so, wir dürfen andere nicht ausnutzen. Der Meister lehrt uns, gute Menschen zu sein.“ Die Menschen um uns herum zeigten mir den Daumen nach oben und meinten: „Falun Dafa ist wirklich gut.“

Ein anderes Mal wollte ich frittierte Teigstangen kaufen. Ich legte fünf Yuan in die Kasse des Verkäufers und sagte es ihm, dann stellte ich mich in die Schlange. Als ich die Teigstangen erhielt, verlangte der Verkäufer erneut den Betrag. Ich sagte: „Ich habe bereits bezahlt, auf der Banknote ist eine Botschaft. Er erwiderte: „Das haben Sie nicht.“ Ich dachte: „Bei den Praktizierenden geschieht nichts zufällig“, also gab ich ihm weitere fünf Yuan.

Bei der Arbeit war ich für das Kassieren zuständig und erhielt einmal einen gefälschten 50-Yuan-Schein. Ich war verwirrt und fragte mich: „Was soll ich tun?“ Jemand neben mir sagte: „Geben Sie ihn doch einfach am Abend aus, da sieht man es nicht.“ Ich dachte: „Das kann ich nicht. Ich kultiviere mich nach Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht.“ Also zerriss ich die gefälschte 50-Yuan-Note und ersetzte sie durch 50 Yuan (etwa 6 Euro) aus meiner eigenen Tasche. Danach fühlte ich mich sehr erleichtert. Als ich im folgenden Monat mein Gehalt bekam, erhielt ich eine Gehaltserhöhung von 50 Yuan.

Eines Tages kurz vor Feierabend gingen meine Kollegin und ich zur Bank, um dort unser Geld einzuzahlen. Auf dem Rückweg wurde ich von einem Motorrad angefahren. Mein Fahrrad und ich wurden ziemlich weit geschleudert. Da es Sommer war, trug ich einen kurzen Rock. Meine Knie waren schwer verletzt, Blut lief mir über die Waden bis zu den Füßen. Auch meine Handflächen waren aufgeschürft. Mein Kollege war entsetzt und sagte völlig verängstigt: „Lass uns dem Kerl folgen. Vor uns ist eine Polizeistation.“ Ich erwiderte: „Nicht nötig.“

Ich humpelte zurück ins Büro und schob mein Fahrrad vor mir her. Die Leute, die mich sahen, waren wütend auf den Täter. Ich sagte: „Es ist okay. Ich bin eine Falun-Dafa-Praktizierende, es ist alles in Ordnung.“ Meine Beine waren nach ein paar Tagen wieder geheilt.

Nachdem ich begonnen hatte, Falun Dafa zu praktizieren, verbesserte sich die finanzielle Situation meiner Familie erheblich. Meine Kinder haben beide gute Jobs und sind gesund. Ich habe auch wunderbare Enkelkinder. Der erste Satz, den sie sagen, wenn sie mich sehen, lautet: „Falun Dafa ist gut; Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut.“ Als sie klein waren, nahm ich sie mit, um Informationsmaterialien über Falun Dafa zu verteilen und Transparente aufzuhängen. Sie wiederholen oft, dass Falun Dafa gut ist und Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht gut sind! Falun Dafa ist in ihren Herzen verwurzelt.

Meine Familie profitiert von meiner Kultivierung

Mein Mann hatte anfangs Angst und lehnte meine Kultivierung aufgrund der Verfolgung ab. Jetzt kultiviert er sich auch. Wann immer er Zeit hat, lernt er das Fa, macht die Übungen und schreibt das Zhuan Falun von Hand ab. Bis jetzt haben wir Zhuan Falun sechsmal von Hand abgeschrieben. Mein Mann ist sehr gesund und fühlt sich großartig. Das alles verdanken wir dem Meister und Falun Dafa.

Jetzt, mit 70 Jahren, kann ich mich immer noch um die Kinder kümmern, die Hausarbeit erledigen und zusätzlich die drei Dinge tun. Meine Söhne und Töchter sind beeindruckt. Das Praktizieren hat mich, eine Person mit einem harten Leben, auf einen Weg zu meinem wahren Selbst angeleitet. Ich habe nun eine Anleitung für alles, was mir im Leben begegnet. M ein Herz ist klar und friedlich.

Die wahren Begebenheiten über Falun Dafa am Arbeitsplatz erklären

Ich arbeite in einem großen Supermarkt in einem vierstöckigen Gebäude und über 1000 Angestellte. Ich bin für die Kundenrückgaben und Umtausch zuständig. Manche Rückgaben erfolgten aufgrund von Produktmängeln, manche Kunden änderten ihre Meinung, manche schufen absichtlich Probleme, um die Artikel zurückgeben zu können. Nachdem ich die Sachlage überprüft, untersucht und verhandelt hatte, gelingt es mir immer, dem Kunden eine zufriedenstellende Antwort zu geben. Wenn ich bei der Arbeit nicht beschäftigt bin, erkläre ich Kollegen, Manager und Vorgesetzte über Falun Dafa und die Verfolgung auf. Einige von ihnen sind bereits aus der Partei ausgetreten.

Eines Nachmittags gegen 13 Uhr hatte ich alleine Dienst, als mehrere Leute hereinkamen. Sofort bemerkte ich den Geruch von Alkohol an ihnen. Ein Mann in den Vierzigern oder Fünfzigern stolperte auf mich zu, fluchte und schrie. Er warf ein Paar Schuhe auf den Tisch und brüllte laut: „Rückgabe!“ Ich stand auf, holte ihm einen Stuhl und sagte: „Keine Sorge. Es gibt nichts, was wir nicht klären werden. Versuchen Sie, Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht zu befolgen, wie es Falun Dafa lehrt.“ Er beruhigte sich sofort und sagte: „Was Sie sagen, ist wunderbar. Ich bin nicht mehr verärgert!“

Ich begann, ihm sofort die wahren Umstände zu erklären und sprach über die Prinzipien und die Schönheit von Falun Dafa. Dann erzählte ich ihm, dass ein Verwandter von mir Falun Dafa praktiziere und seither ein wirklich guter Menschen geworden sei. Bevor er mit dem Praktizieren angefangen habe, habe er ein hitziges Temperament gehabt. Er habe jeden Tag getrunken und geraucht, seine Frau geschlagen und mit seinen Kindern geschimpft. Auch seine Gesundheit sei schlecht gewesen. Das alles habe sich mit dem Praktizieren von Falun Dafa geändert. Er habe zu rauchen und zu trinken aufgehört und seine Gesundheit habe sich gebessert. Der Mann, der auf dem Stuhl saß, sagte: „Wirklich? Das sollte ich auch mal versuchen.“

Währenddessen untersuchte ich seine Schuhe, die er zurückgeben wollte. Ich fand einen Riss im oberen Teil des Schuhs. Es sah nicht nach einem Qualitätsmangel aus. Ich sagte ihm, ich müsse den Schuh zur Überprüfung an die Fabrik zurückschicken. Sollte es an einem Qualitätsmangel liegen, würde das Werk sie gegen ein neues Paar austauschen. Falls nicht, würde er eine Erklärung erhalten. Er gab mir seine Telefonnummer und ging ruhig weg.

Der Mann kam ein paar Tage später zurück. Er las das Werkszertifikat, in dem stand, dass es sich nicht um einen Qualitätsfehler handele. Er akzeptierte das. Ich gab ihm eine Broschüre über Falun Dafa und half ihm beim Austritt aus der Partei. Er bat mich sogar, seinem Sohn und seiner Schwiegertochter beim Austritt zu helfen. Ich erklärte ihm: „Dem müssen sie selbst zustimmen.“ Nach dem Gespräch versicherte er, er werde nach Hause gehen und es ihnen erzählen. Er wollte auch die Übungen lernen, daher vereinbarten wir einen Termin.

Nachdem die meisten Manager und Mitarbeiter auf meiner Etage die wahren Tatsachen über Falun Dafa verstanden hatten, wechselte ich auf eine andere Etage. Ich nutze meine Freizeit, um mit den Mitarbeitern persönlich über Falun Dafa zu sprechen, und bestätigte Dafa weiter durch meine Taten. 

Eines Tages hatte ich allein Dienst. Also schrieb ich das Zhuan Falun in der Mittagspause von Hand ab. Der Vorsitzende kam herein, sah dies und ermutigte mich weiterzuschreiben.

Wir unterhielten uns eine Weile über geschäftliche Dinge. Dann sprach ich über Falun Dafa und die Wichtigkeit des Austritts aus der Partei. Er sagte, seine Familie stamme aus einer Gutsbesitzerfamilie. Sein Vater sei Unternehmer gewesen, sein Großvater habe in Taiwan gelebt und seine Familie sei während der Kulturrevolution schwer verfolgt worden. Er wisse, dass die KPCh böse sei. Er habe ihr Angebot abgelehnt, als die KPCh ihn dazu bewegen wollte, sich ihr anzuschließen. Ich erinnerte ihn: Falun Dafa ist gut; Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut. Er war sehr dankbar.

Später zog meine Familie zog in eine Großstadt. Unter der Anleitung des Meisters knüpfte ich schnell Kontakte zu lokalen Praktizierenden und setzte seitdem die drei Dinge weiterhin gut um. Wir verteilen Broschüren in den umliegenden Stadtvierteln sowie in den Bergdörfern, um noch mehr Menschen zu helfen, über Falun Dafa und Verfolgung zu erfahren.