(Minghui.org) Der Artikel „Präzise Bewegungen bei den Dafa-Übungen sind unerlässlich“ wurde am 13. Februar 2026 auf Minghui veröffentlicht. Er beschreibt, wie eine ältere Praktizierende, während sie die Übungen machte, vom Meister erleuchtet wurde. Als sie beim Üben wieder einmal den Kopf senkte und den Rücken krümmte, erinnerte der Meister sie daran, dass sie auf diese Art die Mechanismen störe. Als sie die Übungen unkorrekt ausführte, geriet sie in die Falle der alten Mächte und schlug den Weg ein, den diese für sie vorgesehen hatten. Erst nachdem sie ihre Übungsbewegungen korrigiert hatte, veränderte sich ihr körperlicher Zustand sehr.
Das erinnerte mich an ein Ereignis, das mehr als zwanzig Jahre zurückliegt. Um 2001 herum, als ich mein Aufbaustudium abschloss, musste ich ein neues Foto für meine Ausweisdokumente machen lassen. Ich ging in ein Fotostudio in der Nähe der Universität. Die Fotografin war eine sanft sprechende Frau. Als ich mich vor die Kamera setzte, sagte sie zu mir: „Richten Sie sich noch ein bisschen mehr auf!“ Also richtete ich meinen Rücken auf. Dann sagte sie: „Noch ein bisschen gerader!“ Ich richtete mich weiter auf. Sie wiederholte diese Worte noch mehrmals. Doch ich dachte, wenn ich mich noch weiter aufrichten würde, würde ich nach hinten umfallen. Verwundert fragte ich: „Noch ein bisschen gerader?“ Sie antwortete mit sehr bestimmtem Ton: „Ja, noch ein bisschen gerader!“
In diesem Moment erkannte ich, dass der Meister mich durch die Worte der Fotografin erleuchtete. Bei der fünften Übung „Verstärkung der göttlichen Fähigkeiten“ erfüllte ich die Anforderung nämlich nicht:
„Rücken und Hals bleiben gerade.“ (Fünfte Übung, Shen Tong Jia Chi Fa, Verstärkung der göttlichen Fähigkeiten, in: Falun Gong, Der Weg zur Vollendung, S. 108)
Wie ich das Fa erhielt
Im Herbst 1998 hatte ich das Fa erhalten, nachdem ich bei meinen Eltern das Zhuan Falun gesehen hatte. Nach meinem Universitätsabschluss arbeitete ich bereits außerhalb und fuhr oft an Wochenenden und Feiertagen zu meiner Mutter. Ein Praktizierender hatte ihr das Zhuan Falun gegeben. Die Dorfbewohner schätzten meine Mutter als eine vorbildliche, tugendhafte Ehefrau und liebevolle Mutter und der Praktizierende meinte, sie solle dieses wertvolle Buch lesen.
Als ich damals bei ihr ankam, ging ich direkt in das Zimmer meiner Mutter. Ich öffnete den Schrank und war überrascht, dass dort ein Buch lag. Der dunkelblaue Einband zeigte in der Mitte ein leuchtendes Falun. (Damals wusste ich noch nicht, dass es sich um ein Falun handelte und hatte auch noch nie von Falun Gong gehört). Oberhalb des Symbols standen die weißen Schriftzeichen Zhuan Falun. Ich fragte meine Mutter nach dem Buch und sie sagte, der Praktizierende Zhang Xiang (Pseudonym) habe es ihr gegeben.
Ich schlug das Buch auf, las ein paar Zeilen darin und war sofort fasziniert: „Das ist genau das, was ich lernen möchte!“ Je mehr ich las, desto mehr staunte ich über den Inhalt. Worte können meine damaligen Gedanken und Gefühle nicht beschreiben. Ich beschloss, mir Zeit zu nehmen und das Buch sorgfältig zu lesen. Daher nahm ich mir ein paar Tage frei und las es langsam einmal vollständig durch, sehr gründlich und ohne ein einziges Wort auszulassen aus Angst, aus Angst, sonst etwas zu übersehen.
Die im Buch dargestellten Prinzipien verankerten sich tief in meinem Innern. In Bezug auf die Kultivierung meiner Xinxing wagte ich nicht, auch nur im Geringsten nachlässig zu sein. Im Vergleich dazu behandelte ich die Übungen jedoch nicht mit so viel Aufmerksamkeit. Ich nahm nur selten an gemeinsamen Übungstreffen teil und hörte auch die Übungsmusik nicht oft. In dieser Zeit hatte ich keine eigene Musikaufnahme, daher machte ich die Übungen einfach allein und ohne die Musik.
Nach dem 20. Juli 1999 hatten wir aufgrund der Verfolgung von Falun Gong durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) kein Umfeld mehr, um gemeinsam in Gruppen zu üben. Außerdem kannte ich keine lokalen Praktizierenden. Deshalb waren meine Bewegungen beim Üben nicht korrekt, aber niemand konnte es sehen und mich darauf hinweisen. Und auch ich bemerkte es erst spät.
Ich gehe normalerweise sehr schnell, mit großen Schritten, und neige meinen Oberkörper dabei gewohnheitsmäßig nach vorne. Auch beim Sitzen halte ich meinen Rücken selten gerade. Wenn ich aufrecht sitze, fühle ich mich entweder müde oder unwohl. Daher saß ich auch bei der fünften Übung nicht gerade und war mir dessen lange Zeit nicht bewusst. Ich habe dem Meister wirklich viel Sorge bereitet.
In den letzten Jahren dachte ich jedes Mal, wenn ich auf NTD TV Shen-Yun-Tänzer beim gemeinsamen Meditieren sah, im Stillen: „Diese jungen Praktizierenden sitzen wirklich kerzengerade!“
Unter dem ständigen Schutz des Meisters habe ich auf meinem Kultivierungsweg so viele bewegende und erstaunliche Dinge erlebt. Als ich beschloss, diesen Artikel zu schreiben, las ich ein paar Vorträge des Meisters über die korrekte Ausführung der Übungen erneut durch und notierte mir die folgenden Passagen:
„Am Anfang sollen die Bewegungen möglichst korrekt gemacht werden, andernfalls gerät der Energiemechanismus aus der Bahn.“ (Die Funktionsprinzipien der Übungen, S. 125, in: Falun Gong, Der Weg zur Vollendung)
„Das Praktizieren im Dafa funktioniert also so, dass diese Mechanismen eine antreibende Wirkung haben, deshalb wird es auch keine Probleme geben, wenn die Bewegungen ein wenig kleine Abweichung haben, ihr sollt jedoch auch so korrekt wie nur möglich praktizieren, die Bewegungen sollen schon der Norm entsprechen.“ (Fa-Erklärung während der Fa-Konferenz in Houston, 12.10.1996)
„Aber das Praktizieren ist auch sehr wichtig. Dass die Dinge, die in dieser Schule herauskultiviert werden, keine Abweichungen erleiden, hat auch unmittelbar etwas mit dieser Reihe von Dingen und diesen Übungsbewegungen zu tun.“ (Fa-Erklärung in Sydney, 1996)
„Wenn ihr merkt, dass etwas nicht stimmt, sollt ihr es unbedingt korrigieren. Andernfalls werden die Mechanismen, wenn ihr euch daran gewöhnt habt, verformt, also muss es korrigiert werden. (Fa-Erklärung auf der Fa-Konferenz in Neuseeland, 8.05.1999)
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