(Minghui.org) Vorwort: Dieser Artikel schildert die Träume meiner ältesten Tochter von einem buddhistischen Paradies. Ihre außergewöhnliche Erfahrung hat mich dazu veranlasst, ihre Erlebnisse festzuhalten. Ihre Träume werden in Form eines Dialogs zwischen meiner Tochter und mir dargestellt. In Wirklichkeit waren unsere Gespräche länger, da ich zu einigen Aspekten weitere Erläuterungen benötigte. Für diese Veröffentlichung wurden an unserem ursprünglichen Gespräch Überarbeitungen und Streichungen vorgenommen, um die Lesbarkeit zu verbessern. Diese gekürzte Fassung bleibt jedoch korrekt, ohne dass Inhalte erfunden wurden, sodass die Leser nicht an der Glaubwürdigkeit des Artikels zu zweifeln brauchen.
Meine Tochter ist in der zweiten Klasse und praktiziert seit drei Monaten Falun Dafa. Sie hört hauptsächlich Aufnahmen von Meister Li Hongzhis Vorträgen und hat einige Gedichte aus „Hong Yin“ auswendig gelernt. Jeden Tag liest sie „Hong Yin“ und sendet aufrichtige Gedanken aus, bevor sie einschläft. Nur wenige Tage, nachdem sie begonnen hatte, Dafa zu lernen, sah sie einen leuchtenden Lichtstrahl und später ein großes Auge (ihr Himmelsauge), das sie anstarrte. Obwohl meine Tochter viele wundersame Visionen hatte, war keine so erstaunlich und außergewöhnlich wie diese Träume.
Traum vom Reich eines heiligen Buddhas
Eines Morgens wollte ich meine Tochter wecken, damit wir gemeinsam der Lehre des Meisters zuhören konnten. Ich schüttelte sie sanft, doch sie schlief tief und fest. Deshalb beschloss ich, sie noch eine Weile schlafen zu lassen, und ging, um die Lehre alleine zu lernen. Als ich fertig war, ging ich in das Schlafzimmer, das sich meine Tochter und meine Frau teilen, und sah, dass meine Tochter bereits im Bett saß.
Sie sagte schläfrig zu mir: „Ich versuche schon eine Weile, wach zu werden, bin aber immer noch müde.“ Ich erwiderte: „Lass dir Zeit“, und setzte mich neben sie. Meine Tochter schlug vor: „Lass uns nach dem Frühstück in deinem Zimmer reden.“
Aus Platzgründen schlafen meine Frau und unsere beiden Töchter in einem Zimmer, ich dagegen in einem anderen. Da meine Frau Falun Dafa nicht praktiziert, besprechen meine Tochter und ich Angelegenheiten der Kultivierung lieber in der Privatsphäre meines Zimmers. Nach dem Essen gingen wir beide dorthin und schlossen die Tür.
Sie sagte: „Papa, ich habe geträumt, ich wäre in einem Buddha-Paradies gewesen!“ Ich fragte: „Was?! Ein Buddha-Paradies?!“ – „Ja, genau wie im Gedicht des Meisters ‚Falun-Welt‘ strahlte alles in einem goldenen Glanz, der so hell war, dass er meine Augen blendete.“
Ich rezitierte eine Zeile aus dem Gedicht:
„Glanzvoll und farbenprächtig, Augen geblendet“(Falun-Welt, 23.01.1996, in: Hong Yin I)
Sie bejahte und ich fragte: „Wie bist du hineingekommen?“ – „Zuerst befand ich mich in einer leeren, weißen, dreidimensionalen Welt. Plötzlich betrat ich ein Paradies aus Gold. Jedes Objekt dort war aus Gold, der Boden, die Bäume und sogar die Blätter. Ich dachte: ‚Ist das nicht das Paradies Buddhas, das der Meister beschrieben hat? Wo ist dann der Phönix?‘ Bei diesem Gedanken flog sofort ein goldener Phönix an mir vorbei, gefolgt von mehreren kleinen goldenen Vögeln.“
Voller Staunen griff ich nach meinem Notizbuch und begann, mir Notizen zu machen, während meine Tochter weiter von ihrem Erlebnis erzählte. „Ich schlenderte umher und stieß auf ein großes Klostertor“, sagte sie. „Ich fragte mich: ‚Was ist wohl dahinter? Soll ich hineingehen? Wäre das unhöflich?‘ Ich zögerte eine ganze Weile, ging um das Tor herum und kehrte dann wieder um.“
Ich fragte sie, ob sie sich schließlich entschlossen habe hineinzugehen. Sie erwiderte: „Ja. Ich war neugierig, so nahm ich meinen Mut zusammen und klopfte an die Tür. Die Tür schwang auf und ich erschrak, als ich eine sehr große Gestalt vor mir sah. Er sah aus wie ein Vajra, wie er im Buch ‚Die Reise nach Westen‘ beschrieben wird, mit seiner goldenen Rüstung und einer lotusförmigen Krone, die von einer Perle gekrönt war. Er hatte einen dichten Bart und wirkte sehr imposant. Er bedeutete mir mit einer Geste hereinzukommen, so trat ich ein.“
Ich fragte: „Konntest du klar sehen?“ Sie antwortete: „Ja, ich konnte genauso klar sehen wie normalerweise, wenn ich wach bin. Es war kein gewöhnlicher Traum. Ich war wirklich in diesem himmlischen Paradies und habe alles mit meinen fünf Sinnen erlebt. Geschmack, Geruch und Tastsinn – alles fühlte sich genauso an wie sonst.“ – „Du konntest etwas schmecken? Wie kam es dazu?“, hakte ich nach. „Das erkläre ich später. Ich sah drei Vajras, die auf jeder Seite der Tür standen, insgesamt also sieben. Ich ging weiter hinein und sah dort viele Arhats“, erzählte sie. „Kannst du das näher beschreiben?“, fragte ich. „Sicher. Der erste Arhat saß völlig regungslos mit gekreuzten Beinen auf einer Lotusplattform, die Augen geschlossen und die Hände aneinandergelegt. Er hatte eine hohe, gewölbte Stirn wie der Gott der Langlebigkeit“, sagte sie.
„Saßen sie alle in Meditation?“, wollte ich wissen. „Nein, sie nahmen verschiedene Haltungen ein. Einige hatten eine Hand zum Gebet erhoben. Andere standen auf einem Bein, während das andere angewinkelt auf dem Knie des ersten Beins ruhte. Wieder andere hielten Musikinstrumente in den Händen“, antwortete sie. „Waren auf beiden Seiten Arhats?“, erkundigte ich mich weiter. „Nein, ich sah Arhats zu meiner Linken und Mönche zu meiner Rechten, alle in verschiedenen Posen.“
„Was hast du sonst noch gesehen?“ – „Ich sah drei Bodhisattvas“, berichtete sie weiter. „Die erste sah Bodhisattva Guanyin sehr ähnlich. Auf dem Kopf trug sie einen exquisit aussehenden Hut, und ein rosa Schleier bedeckte ihr Gesicht. Unter ihrem leichten, hauchdünnen grünen Kleid trug sie ein rosa Kleid mit Lotusmustern. Mit einem leuchtenden Heiligenschein hinter ihrem Kopf sah sie sehr schön aus. Ihr Daumen und Mittelfinger waren in der Handgeste verbunden, die in traditionellen Tänzen verwendet wird.“ – „Das muss eine kleine Handgeste sein“, entfuhr es mir. „Oh, dann versuchte ich, nach der Lotusplattform der Bodhisattva zu suchen, nur um festzustellen, dass sie keine hatte. Sie war barfuß“, sagte sie.
„Du bist sehr aufmerksam! Was ist mit der nächsten Bodhisattva?“, wollte ich wissen. „Die nächste Bodhisattva trug ein orangefarbenes Kleid und stand auf einer Lotusplattform“, sagte meine Tochter. „Mir fiel auf, dass sie einen großen goldenen Ohrring am linken Ohr trug, und ich fragte mich: ‚Müssen sich Bodhisattvas auch die Ohren piercen lassen?‘ Die Bodhisattva wusste sofort, was ich dachte, und sprach zu mir: ‚Ich nehme ihn ab, damit du ihn sehen kannst.‘ Ihre Stimme war so freundlich. Sie nahm den Ohrring ab und gab ihn mir. Ich nahm ihren Ohrring mit beiden Händen entgegen und sah eine Öffnung in der Mitte, durch die er am Ohr der Bodhisattva befestigt werden konnte. Nachdem ich ihn mir angesehen hatte, gab ich den Ohrring der Bodhisattva zurück. Er flog sofort aus meiner Hand an ihr Ohr. Die dritte Bodhisattva sah älter aus, wie eine Frau mittleren Alters. Ihr Haar trug sie kürzer als die beiden vorherigen, nur bis zu den Schultern.“
„Wie alt waren die beiden vorherigen Bodhisattvas?“, hakte ich nach. „Äh, etwa im Alter von College-Studenten, sehr jung“, antwortete sie. „Also sah die dritte Bodhisattva etwas älter aus, richtig?“, fragte ich. „Ja. Diese Bodhisattva trug ebenfalls einen Ohrring. Ich fragte mich: ‚Hatte dieser Ohrring auch ein Loch?‘ Sofort flog der Ohrring der Bodhisattva in meine Hand. Er sagte etwas ängstlich zu mir: ‚Hey, schau mich an, schau mich an, ich bin ein ganzer, massiver Klotz!‘ Er sprach stockend vor Angst, während ich verblüfft da stand, da dieser Ohrring tatsächlich sprechen konnte! Ich warf einen Blick auf das Ohr der Bodhisattva und stellte überrascht fest, dass ihr Ohr kein Loch hatte. Wie seltsam! Wie blieb ihr Ohrring denn dran?“
„Hahaha, das ist interessant, aber worauf du dich konzentrierst, ist schon seltsam“, wandte ich ein. „Was geschah als Nächstes?“ – „Eine unsichtbare Kraft stieß mich sanft von hinten an, und so ging ich weiter. Ich hatte die Bodhisattvas kaum zurückgelassen, als plötzlich eine riesige Lotusplattform vor mir erschien. Ich fragte mich: ‚Könnte das Shakyamuni sein?‘ Ich blickte auf, aber der Buddha war so groß, dass ich nur schimmerndes Gold sah. Um klar sehen zu können, musste ich weiter weggehen. Ich rannte zum Bergtor, konnte den Buddha aber immer noch nicht sehen. Ich dachte: ‚Ich kann den Buddha nicht einmal sehen. Bin ich den ganzen Weg umsonst gekommen?“ Kaum war mir dieser Gedanke durch den Kopf gegangen, erschien der Buddha vor mir. Wow! Das Haar des Buddhas war tatsächlich blau und lockig, genau wie der Meister es beschrieben hat. Außerdem funkelte es wie ein Saphir und schimmerte bei jedem veränderten Blickwinkel in unterschiedlichen Blautönen. Obwohl mir das runde Gesicht des Buddhas bekannt vorkam, konnte ich mich einfach nicht daran erinnern, wer er war.“
„Könnte es der Meister gewesen sein?“, fragte ich. In diesem Moment wurde mir klar, dass meine Tochter das Porträt des Meisters noch nie genau betrachtet hatte. Ich beschloss, ihr an diesem Abend einen genaueren Blick darauf zu gewähren. Meine Tochter kratzte sich am Kopf, bevor sie antwortete: „Vielleicht, aber ich bin mir nicht sicher. Der Buddha strahlte so hell, dass ich kaum meine Augen öffnen konnte.“ – „Ich beneide dich wirklich!“, sagte ich. Bewundernd tätschelte ich meiner Tochter den Kopf. Obwohl ich schon seit einiger Zeit praktiziere, habe ich noch nie so außergewöhnliche Szenen erlebt wie sie.
Buddha bezwingt Dämonen
Als sie sah, dass ich tief in Gedanken versunken war, sagte meine Tochter: „Jetzt kommt der Höhepunkt, Papa. Nachdem ich den Buddha gesehen hatte, fühlte ich mich plötzlich sehr müde und schläfrig. Der Buddha sprach plötzlich mit einer unglaublich gütigen Stimme: ‚Leg dich hin und schlaf.‘ Ich hörte auf ihn und legte mich hin. Unerwarteterweise waren die Bodenfliesen sehr weich, als würde ich auf Watte schlafen. Nach einer Weile schüttelte eine unsichtbare Kraft meinen Körper, warf mich hin und her und hinderte mich daran einzuschlafen. Papa, hast du mich heute Morgen geschüttelt?“
„Ja, ich habe versucht, dich zu wecken, damit wir die Lehre lernen“, sagte ich. „Ich habe dich ein paar Mal geschüttelt, aber du bist überhaupt nicht aufgewacht.“ – „Kein Wunder! Ich fühlte mich unwohl und dachte, ein Dämon würde mich stören, deshalb versuchte ich, aufrichtige Gedanken auszusenden“, erklärte sie. „Wahrscheinlich war ich das. Was hast du dann gemacht?“
„Haben die Buddhas, die in ,Hong Yin‘ dargestellt sind, nicht alle einen Heiligenschein hinter sich? Ich wollte sehen, ob dieser Buddha einen Heiligenschein hatte, und ging um die Lotusplattform herum nach hinten. „Wow, es war genau wie auf der Zeichnung im Buch! Hinter dem Kopf des Buddhas war ein Heiligenschein und um seinen Körper herum ein größerer Heiligenschein. Beide strahlten ein helles Licht aus. Es war so wunderschön!“, berichtete sie weiter.
„Was für eine Neugier“, gab ich zu bedenken. „Wie könnte ich nicht neugierig sein, wenn ich dieses heilige Paradies erkunde? Aber bald darauf kam es zu einer beängstigenden Situation“, warnte mich meine Tochter vor. „Was ist passiert?“, fragte ich. „Ich stand hinter dem Buddha, als mich der Wunsch überkam, die Lotusblütenblätter auf der Lotusplattform zu berühren. Ich berührte sie und wow, die Blütenblätter fühlten sich so weich an! Als würde man Wasser berühren, so weich waren sie und angenehm anzufassen. Ich strich immer wieder mit beiden Händen über sie. Ich berührte gerade glücklich die Blütenblätter, als ich spürte, wie jemand an mir zerrte. Verärgert drehte ich mich um und war entsetzt, einen Dämon zu sehen! Er war violett, hatte riesige Ohren, scharfe Zähne und Blut im Mund. Der Dämon sah so furchterregend aus, dass mein Herz immer noch rast, wenn ich daran denke.“
„Was ist danach passiert?“, wollte ich erfahren. „Ich hörte ihn sagen: ‚Warum stehst du so nah bei ihm? Warum bist du hier? Warum hast du unsere Pläne ruiniert?‘“ Ich war so erschrocken, dass mir fast der Stift aus der Hand fiel. Ich fragte meine Tochter: „Hat er das wirklich gesagt?“ – „Das waren genau seine Worte.“ Ich dachte laut nach: „Deine Kultivierung im Falun Dafa und dein Besuch im Paradies haben ihre Pläne durchkreuzt. Diese Dämonen sind böse! Sie hindern Menschen daran, Falun Dafa zu praktizieren, und verbreiten üble Gerüchte über Dafa.“
Meine Tochter: „Ich bat den Meister um Hilfe und begann, aufrichtige Gedanken auszusenden. Der Dämon wurde noch wütender und weigerte sich, mich loszulassen. In diesem Moment sah ich den Buddha und rief: ‚Buddha, rette mich!‘ Augenblicklich flog ich auf die Hand des Buddhas, doch der Dämon hielt mich immer noch fest. Er sagte: ‚Du schlechter Mensch, du hast unsere Pläne ruiniert! Ich werde dich mitnehmen und dich beseitigen!‘ Da wurde ich wütend. Der Dämon beschuldigte mich tatsächlich, ein schlechter Mensch zu sein?! Der Buddha hielt seine rechte Handfläche nach oben und stützte sie mit der linken Hand. Ohne den Dämon auch nur eines Blickes zu würdigen, schnippte der Buddha ihn mit dem Finger seiner nach oben gerichteten Hand weg. Der Dämon flog davon und landete mit einem lauten Knall auf den Bodenfliesen. Die Bodenfliesen sollten eigentlich weich sein, deshalb fragte ich mich, warum der Aufprall so klang, als wäre der Dämon auf Stahlplatten gelandet.“
„Der Buddha hat die Fähigkeit, sie zu verändern, nicht wahr?“, mutmaßte ich. „Ja. Dann holte die Bodhisattva, die wie Guanyin aussah, plötzlich eine weiße Porzellanvase hervor, in der Weidenzweige steckten. Sie drehte die Vase um und ließ einen Wasserstrahl herausfließen, der den Dämon augenblicklich umhüllte.“ Ich überlegte: „Das muss Bodhisattva Guanyin sein. Sie hat sogar ihre Jadeschale hervorgeholt.“ – „Ja“, bestätigte meine Tochter. „Der Buddha setzte mich dann ab. Sekunden später sah ich, wie die Bodhisattva einen Strahl violettes Wasser aus ihrer Schale goss. Das Wasser verschwand, sobald es herauskam.“
Die Süße des himmlischen Nektars
Ich drehte meine Handgelenke und bat meine Tochter: „Sprich langsamer, ich komme nicht hinterher.“„Okay, ich werde langsamer machen“, versprach sie. „Lass uns nun weitermachen. Versuch, dich auf die wichtigen Stellen zu konzentrieren“, schlug ich vor. „Okay, das ist definitiv wichtig“, bestätigte meine Tochter. „Vertrautheit macht mutig. Nachdem der Buddha den Dämon bezwungen hatte, fing ich also an herumzutollen.“ – „Wie hast du herumgetollt?“, fragte ich. „Haha, wie Sun Wukong, als er zum ersten Mal den Himmel betrat, kletterte ich überall herum. In einem Moment auf einen Vajra, im nächsten auf den Arhat oder Bodhisattva.“
Während meine Tochter sprach, demonstrierte sie es, indem sie auf mich kletterte, mein Bein umarmte und sich im nächsten Moment unter meinen Arm kuschelte. Ich schüttelte den Kopf: „Du bist so ungezogen. Waren sie nicht wütend auf dich?“ – „Nein. Ich kletterte herum und rannte um sie herum. Obwohl sich meine Füße bewegten, berührten sie nie den Boden, sondern ich schwebte über dem Boden. Nach einer Weile verspürte ich leichten Durst und wünschte mir etwas Wasser. Im nächsten Augenblick stolperte ich über etwas, fiel aber nicht, weil ich schwebte. Ich schaute zurück und sah eine Teetasse mit etwas Wasser darin.“
„Dein Wunsch ist in Erfüllung gegangen“, meinte ich. „Natürlich, das hier ist ein Paradies“, bestätigte sie. „Ich hob die Teetasse auf und trank ihren Inhalt. Wow, die Flüssigkeit war so duftend, süß und köstlich! Papa, diesen Geschmack wirst du auf der Erde niemals nachmachen können. Kein anderes Getränk kommt dem auch nur annähernd gleich.“
An dieser Stelle rief meine Tochter begeistert aus: „Kein Wunder, dass mein Speichel so süß geschmeckt hat! Das ist der Nachgeschmack dieses Nektars. Hehe!“ Meine Tochter schmatzte mit geschlossenen Augen und sah dabei ziemlich komisch aus. Ich war erstaunt und fragte: „Kannst du es noch schmecken?“ Meine Tochter antwortete: „Hehe, ja! Mein Speichel schmeckt süß.“ Sie hielt sich die Hand vor den Mund und lachte mit einem zufriedenen Gesichtsausdruck: „Kein Wunder, dass das gekochte Ei heute Morgen so seltsam geschmeckt hat.“
Während ich still über dieses Wunder staunte, fuhr meine Tochter fort: „Nachdem ich die Tasse Nektar ausgetrunken hatte, hörte ich den Buddha sagen: ‚Kind, du bist gesegnet.‘ Die umstehenden Gottheiten begannen zu lächeln.“
„Wow, du bist wirklich gesegnet! Du hast bereits so großartige Szenen miterlebt und sogar Nektar aus Buddhas Reich getrunken, obwohl du erst seit ein paar Monaten Falun Dafa praktizierst. Wer würde diese Geschichte glauben?“, fragte ich. „Glaubst du mir nicht, Papa?“, fragte sie. „Natürlich glaube ich dir“, versicherte ich. „Und was geschah dann?“ – „Ich fing wieder an zu spielen. Dann sah ich, wie der Buddha eine Handgeste machte, und wusste intuitiv, dass er mir gleich seine Lehre vermitteln würde. Der Buddha sprach zu mir in einfacher Sprache. Grob gesagt lautete es: Während der Zeit des Dharma-Endes wird ein erleuchtetes Lebewesen das Dharma in die Welt der Sterblichen übermitteln. Diejenigen mit Affinität, die das Dharma empfangen und sich gut kultivieren, werden Erleuchtung erlangen und in ihre eigene Welt zurückkehren. Nachdem er zu Ende gesprochen hatte, befand ich mich wieder in dieser weiten, leeren, weißen Welt. Dann wachte ich auf.“
Es dauerte eine Weile, bis ich meine Fassung wiedergewonnen hatte.
Einen Dämon im Dämonenreich bekämpfen
Am nächsten Tag, nachdem ich meine Übungen beendet hatte, ging ich hin, um meine ältere Tochter zu wecken. Ich schüttelte sie, aber sie wachte nicht auf. Da ich dachte, sie hätte wieder geträumt, ließ ich sie schlafen.
Gegen 8 Uhr morgens kam meine Tochter in mein Zimmer und sagte: „Papa, ich habe wieder geträumt.“„Was war es diesmal?“, fragte ich.„Diesmal habe ich einen Dämon bekämpft“, sagte sie.
Ich war nicht mehr so verblüfft, holte mein Notizbuch heraus und sagte: „Erzähl es mir ruhig, ich schreibe alles auf.“
„Ich habe gestern Abend vor dem Schlafengehen aufrichtige Gedanken ausgesendet und bin dabei eingeschlafen“, sagte sie. „In meinem Traum sah ich einen Raum, der mit schwarzem Nebel gefüllt war. Ein Dämon, der genauso aussah wie der, den der Buddha gestern beseitigt hatte, stand mit den Händen in den Hüften in diesem Raum und starrte mich an. Ich sandte weiterhin aufrichtige Gedanken aus. Nach einer Weile schaute ich auf und wurde etwas wütend, als ich sah, dass er nicht vernichtet worden war.“
„Sei das nächste Mal nicht so ungeduldig“, sagte ich. „Wenn du versuchst, aufrichtige Gedanken ohne aufrichtige Absicht auszusenden, wird es keine Wirkung haben.“„Ach, ich war so ungeduldig. Ich ging hin und fing an, auf ihn einzuschlagen“, sagte sie. „Ich schlug immer wieder auf den Dämon ein, sodass er sich nur mit verschränkten Armen verteidigen konnte. Plötzlich hörte ich seinen inneren Monolog: ‚Dieses kleine Mädchen sieht so schwach aus, warum ist sie so schwer zu bewältigen? Soll ich weiter Rache üben? Das ist es! Ich kann sie treten, sie zu Boden werfen und sie dann den Höhergestellten übergeben.‘ Sogar Dämonen sind in höhere und niedrigere Klassen unterteilt? Ich fand das lustig.“
„Vielleicht bezog er sich auf einen mächtigeren Dämon“, sagte ich. „Als der Dämon sagte, er wolle ‚Rache nehmen‘, bezog er sich da auf den Dämon, den der Buddha gestern vernichtet hat?“
„Ich glaube schon“, sagte sie. „Der Dämon wollte mich treten, aber ich schlug zuerst zu und trat zu. Der Dämon fiel mit einem Schrei zu Boden, und ich kletterte sofort auf ihn und verprügelte ihn. Als er anfing zu zucken, glaubte ich, er sei dem Tod nahe, und hörte auf, auf ihn einzuschlagen.“
Amüsiert bemerkte ich: „Musstest du so gewalttätig sein? Wenn du wieder in solche Situationen gerätst, hoffe ich, dass du versuchst, deine aufrichtigen Gedanken zu bewahren. Denk daran, du musst innerlich ruhig bleiben und deine Gedanken rein.“„Okay, ich verstehe, Papa“, sagte sie.
Wieder zurück in der Welt des Buddha
„Wo bist du hingegangen, nachdem du den Dämon besiegt hattest? Hast du noch andere Dämonen gesehen?“, fragte ich.„Ich habe keine anderen Dämonen gesehen“, sagte sie. „Danach befand ich mich wieder an der Grenze zwischen dem Reich Buddhas und dem Reich der Dämonen. Ich überquerte die Barriere und ging hinein.“
„Wo bist du gelandet? Bist du im Paradies des Buddhas angekommen?“, fragte ich.„Ja. Nachdem ich die Barriere überschritten hatte, befand ich mich wieder im selben Paradies des Buddhas“, sagte sie. „Nur dieses Mal sah ich einen riesigen Buddha vor mir. Je länger ich sein Gesicht betrachtete, desto vertrauter kam er mir vor. Ich fragte mich, ob es der Meister war.“
„Bist du dir nicht sicher?“, fragte ich.„In meinem Traum sahen seine Gesichtszüge ähnlich aus, aber ich kann es nicht mit Sicherheit sagen“, sagte sie. „Der Buddha lehrte in klassischem Chinesisch und benutzte eine Vielzahl archaischer Redewendungen und Ausdrücke, die ich überhaupt nicht verstehen konnte. In diesem Moment wurde mir klar, warum du darauf bestanden hast, dass ich das Buch ‚Einführung in das klassische Chinesisch für Kinder‘ lerne. Wäre ich fleißiger gewesen, hätte ich vielleicht den Vortrag des Buddha verstanden.“
Ich dachte bei mir: „Das muss nicht unbedingt stimmen. Vielleicht wurde das absichtlich so gemacht, damit du es nicht verstehst.“
Meine Tochter fuhr fort: „Obwohl ich den Vortrag des Buddha nicht verstehen konnte, konnte ich dort trotzdem spielen. Schließlich ist Spielen momentan meine oberste Priorität im Leben.“
„Du spielst zu viel!“, sagte ich.„Haha! Ich spielte, bis ich Durst bekam und dachte: ‚Stimmt es, dass im Reich Buddhas alles, was man sich wünscht, wahr wird? Letztes Mal habe ich Nektar getrunken, welches Getränk wird diesmal vor mir erscheinen?‘ Mit diesem Gedanken erschien eine Tasse Wasser vor mir. Wow, das war so magisch!“, sagte sie.
„War der Becher mit Nektar gefüllt?“, fragte ich.„Nein, nur mit ganz normalem Wasser. Anscheinend bekommt man Nektar nicht so leicht“, sagte sie.
„Sei nicht so gierig! Übrigens, ist dein Speichel immer noch süß?“, fragte ich.„Ja, er ist immer noch süß“, sagte sie.
„Unglaublich! Was ist dann passiert?“, fragte ich.„Nachdem ich das Wasser getrunken hatte, entdeckte ich einen Raum voll mit meinen Lieblingsspielzeugen – Puppen, Malutensilien, Bastelspielzeug und so weiter“, sagte sie. „Im echten Leben kann ich diese Spielzeuge nicht bekommen, deshalb dachte ich, ich sollte in diesem Traum nach Herzenslust spielen!“ (Im echten Leben muss meine Tochter ein bestimmtes schulisches Ziel erreichen, bevor wir ihr das gewünschte Spielzeug kaufen, weshalb sie meinte, dass sie schwer zu bekommen seien).
„Diesmal bist du glimpflich davongekommen“, sagte ich.„Dann fragte ich mich: Könnte das eine Art Prüfung sein? Wie kann man so schöne Dinge einfach so bekommen? Soll ich spielen oder nicht? In diesem Moment hörte ich den Meister mit derselben Stimme sprechen, die ich aus den aufgezeichneten Vorträgen kannte: ‚Das ist für dich zum Genießen. Hier gibt es keine Prüfung.‘ Ich drehte mich um und sah den Meister direkt hinter mir stehen“, sagte sie.
„Hast du etwas zum Meister gesagt? Ihn begrüßt oder so?“, fragte ich.„Ich war wie gelähmt. Der Meister verschwand, bevor ich etwas sagen konnte“, sagte sie.
„Denk daran, den Meister das nächste Mal respektvoll zu begrüßen“, sagte ich.„Okay. Oh, jetzt bin ich mir sicher, dass der Buddha, den ich gesehen habe, der Meister war. Kein Wunder, dass sich alles so vertraut anfühlte – ich habe die Falun-Welt besucht“, sagte sie.
„Natürlich werden Dafa-Praktizierende in die Falun-Welt gehen“, sagte ich.„Ich dachte, ich hätte in meinem früheren Traum das Reine Land der höchsten Glückseligkeit besucht. Danach fing ich an, zu basteln und zu zeichnen. Ich hatte viel Spaß“, sagte sie.
„Und dann?“, fragte ich.„Dann bin ich aufgewacht“, antwortete sie.
Nachwort
Um die Richtigkeit dieses Artikels zu gewährleisten, habe ich ihn meiner Tochter unmittelbar nach dem Verfassen zu lesen gegeben und die Stellen überarbeitet, die nicht mit ihren Träumen übereinstimmten, um einen wahrheitsgetreuen Bericht über ihre Erfahrungen im Falun-Paradies zu liefern.
Ich möchte den Lesern sagen, dass Falun Dafa ein aufrichtiger, wahrer Kultivierungsweg ist, der weltweit große Anerkennung findet. Lassen Sie sich nicht durch die Lügen und atheistischen Lehren der Kommunistischen Partei Chinas davon abhalten, diesen kostbaren Weg zur Erleuchtung zu beschreiten.
Copyright © 1999-2026 Minghui.org. Alle Rechte vorbehalten.