(Minghui.org) Ich praktiziere Falun Dafa schon seit vielen Jahren und hatte das Glück mitzuerleben, wie Dafa in China vor der Verfolgung immer beliebter wurde.

Freies Praktizieren vor der Verfolgung

Die Koordinatorin an unserem Übungsplatz besuchte 1994 den Vortrag des Meisters in der Stadt Jinan in der Provinz Shandong. Zunächst praktizierte sie allein. Später begannen auch ihre Familie sowie zwei oder drei Personen aus einer Schule in Peking mit dem Praktizieren.

Damals litt ich an vielen Krankheiten, deshalb blieb ich zu Hause. Außerdem hatte ich familiäre Probleme. Eine Krankenschwester, die mir Spritzen verabreichte, erzählte mir im März 1995 von Falun Dafa und sagte: „Falun Dafa ist eine Kultivierungsmethode der buddhistischen Schule. Sie basiert auf den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht. Es gibt fünf Übungen, die einfach und leicht zu erlernen sind. Sie hat außergewöhnliche positive Auswirkungen auf die Gesundheit.“ Das Leben hatte mich entmutigt und ich wollte mich wirklich der Kultivierung widmen. Nach ihren Worten war ich sehr daran interessiert, Falun Dafa zu lernen. Es war Ende März und sie sagte mir, wo ich hingehen könne, um mir die aufgezeichneten Vorträge des Meisters anzuhören, und dass der Kurs vor zwei Tagen begonnen habe.

An jenem Abend führte mich eine ältere Frau in einen winzigen Versammlungsraum im Studentenwerk. Dort waren etwa zwölf Personen – sie waren die erste Gruppe von Praktizierenden in der Gegend. Als ich zum ersten Mal am Kurs teilnahm, spürte ich ein extrem starkes Energiefeld. Ich spürte, wie Energie durch meinen ganzen Körper strömte, während eine kalte Energie aus meinem Körper herausfloss. Es war, als hätte ich eine schwere Erkältung, genau wie im Hauptwerk von Falun Dafa Zhuan Falun beschrieben. Einige Teilnehmer hatten sogar Fieber.

Nach den neun Vorträgen des Meisters fühlten sich alle großartig. Die Koordinatorin zeigte uns dann die Übungen. Der Übungsplatz lag an einer ruhigen Straße. Alle hatten wunderbare Erfahrungen und stellten Falun Dafa ihren Freunden und Familienangehörigen vor. Die Nachricht verbreitete sich und jeden Tag kamen mehr Menschen zum Übungsplatz. Ganze Familien kamen. Die Straße war sehr schmal und bald war nicht mehr genug Platz für alle. Wir suchten uns einen größeren Ort.

Die Koordinatorin legte großen Wert darauf, alle zum Lernen des Fa anzuleiten. Nach den Übungen spielte sie Aufzeichnungen der Vorträge des Meisters ab. Wir sahen uns auch Videos seiner Vorträge an. Da auch Menschen aus der Umgebung zum Praktizieren kamen, stieg die Zahl der Teilnehmer am Übungsplatz rasch an. Als der Platz nicht mehr reichte, um so viele Menschen unterzubringen, entstanden rund um das Schulgebäude viele weitere Übungsplätze.

Vor und nach 1999 nahmen wir sogar an Gruppenübungen im Sommerpalastpark und im Yuanming-Yuan-Park teil. In diesen Parks praktizierten etwa 1.000 Menschen die Übungen. Wenn die Musik einsetzte, standen alle ruhig in geordneten Reihen und wir führten die Übungen aus. Es war friedlich und das Energiefeld war stark. Es war ein majestätischer Anblick. Ich fühlte mich leicht und hatte keine abwegigen Gedanken. Ich empfand nur Freude und war ganz im Fa versunken. Viele Menschen wurden Praktizierende, als sie so viele andere sahen, die Falun Dafa praktizierten. Diese Jahre, in denen wir Falun Dafa friedlich und frei praktizieren konnten, waren wahrlich segensreich und wunderbar!

Einmal geriet ein Ehepaar in einen Streit, weil der Ehemann abends nach dem Essen hinausging, um die Übungen zu praktizieren. Er hatte Angst, dass seine Frau ihn daran hindern würde, und sagte ihr deshalb nicht, wohin er ging. Seine Frau war unglücklich darüber und begann daraufhin, mit ihm zu streiten. Ihr Mann erzählte ihr, dass er Falun Dafa praktiziere und wie großartig es sei. Seine Frau sagte wütend: „So etwas Gutes, warum hast du mir nichts davon gesagt? Bist du nicht egoistisch?“ Ihr Mann dachte: „Du bekommst immer Wutanfälle, ich dachte nicht, dass das etwas für dich sei.“ So folgte die Frau dem Mann zum Übungsplatz, um die Übungen zu lernen, und begann selbst mit dem praktizieren.

Es gab noch ein anderes Paar. Der Mann praktizierte ursprünglich tantrischen Buddhismus, und auch die Frau folgte einem anderen spirituellen Weg. Nachdem er zugehört hatte, als die Koordinatorin am Übungsplatz erzählte, wie großartig Falun Dafa sei, wechselte der Mann zu Dafa. Als er mit dem Praktizieren begann, stritt sich seine Frau jeden Tag mit ihm. Er verhielt sich gemäß den Prinzipien von Falun Dafa und stritt nicht mit ihr, wenn sie ihn kritisierte, und schlug nicht zurück, wenn sie auf ihn einschlug. Er tat still und leise das, was er zu Hause tun sollte. Er versteckte die Dafa-Bücher an Orten, an denen seine Frau sie nicht finden konnte, und trotzdem las seine Frau die Bücher heimlich. Sie fand es tatsächlich gut und begann ebenfalls, Dafa zu praktizieren.

Damals gab es nur wenige Exemplare von Zhuan Falun. Als ich mit dem Praktizieren begann, besaß ich das Buch noch nicht. Ich hörte mir lediglich die Aufnahmen der siebentägigen Vorträge des Meisters an, da ich die ersten beiden Tage verpasst hatte. Eines Tages tauschten alle am Übungsplatz nach den Übungen ihre Kultivierungserfahrungen aus. Da hörte ich zum ersten Mal von Zhuan Falun. Ich sagte: „Ich habe dieses Buch nicht, wo kann ich es kaufen?“ Ein junger Mann, ein Fremder, lieh mir sein Exemplar. Vor Freude konnte ich es kaum fassen und las das Buch noch in derselben Nacht. Obwohl ich kaum schlief, war ich hellwach und fühlte mich nicht müde. Beim Lesen weinte ich sogar. Früher gab ich anderen die Schuld für mein Unglück. Nach der Lektüre des Buches verstand ich, dass alles Unglück durch mein eigenes Karma verursacht wird. Der Sinn des Lebens besteht darin, zu seinem Ursprung zurückzukehren. Ich wollte das Buch dem jungen Mann nur ungern zurückgeben. Damals war ich sehr egoistisch. Ich wollte das Buch einfach weiterlesen. An ihn dachte ich nicht.

Ein paar Tage später fragte der junge Mann: „Hast du das Buch schon zu Ende gelesen?“ Ich log: „Noch nicht.“ Ich zögerte es zwei Tage hinaus, bevor ich das Buch zurückgab. Worte können nicht ausdrücken, wie sehr ich das Fa lernen wollte. An dieser Stelle möchte ich mich bei dem Praktizierenden entschuldigen, dessen Namen ich nicht mehr weiß: „Danke für deine selbstlose Hilfe!“ Er war genau wie langjährige Praktizierende, die ihre Eintrittskarten für die Vorträge des Meisters abgaben, damit neue Praktizierende teilnehmen konnten – sie taten Dinge zum Wohle anderer.

Den jungen Mann habe ich am Übungsplatz nicht wieder gesehen. Ich erfuhr, dass er aus Xinjiang nach Peking gekommen war, um an einer Schulung teilzunehmen. Nach dem Erlernen der Übungen kehrte er nach Hause zurück. Tatsächlich waren Menschen mit einer Schicksalsverbindung von weit her gekommen, um das Fa zu erhalten, und halfen sogar mir, einem neuen Praktizierenden. Ich werde nie vergessen, wie selbstlos er war. Später war das Zhuan Falun weit verbreitet. Ich kaufte mehrere Exemplare und verschenkte sie an Freunde und Familie.

Außergewöhnliche Erlebnisse

Als wir uns gemeinsam die aufgezeichneten Vorträge des Meisters ansahen, sahen viele Menschen den Gesetzeskörper des Meisters, das Abbild eines Buddhas mit strahlend blauem Haar, edel und heilig. Die Menschen sahen das Falun am Übungsplatz und beim gemeinsamen Lernen. Einige sahen Lebewesen aus anderen Dimensionen, die die Übungen mit uns machten. Diese Wesen kamen und gingen still. Auch ich sah den Falun genauso wie der Meister es in dem Buch Zhuan Falun beschrieb: rot, orange, gelb, grün, blau, indigo und violett, sich drehend und ständig die Farben wechselnd. Es war sehr schön.

Damals waren alle sehr fleißig in der Kultivierung und machten morgens und abends die Übungen. Nach den Übungen am Abend hörten wir uns die Vorträge des Meisters an. An den Wochenenden lernten wir gemeinsam das Fa oder gingen hinaus, um den Menschen von der Kultivierung zu erzählen. Als wir gemeinsam die Lehre lasen, sahen Praktizierende, deren Himmelsauge geöffnet war, einen Strom von Falun aus dem Mund der Koordinatorin strömen, während sie das Buch las. Diese Praktizierende sah auch Drachen und andere Wesen, die von Praktizierenden kultiviert worden waren.

Eine Praktizierende in den Sechzigern hatte in der Vergangenheit andere Formen des Qigong praktiziert und war von Tiergeistern besessen. Sie hatte Kopfschmerzen und fühlte sich den ganzen Tag benommen. Sie kam, um Falun Dafa zu lernen. Einmal sagte sie beim Erfahrungsaustausch aufgeregt: „Falun Dafa ist ein aufrichtiger Weg. Als ich das erste Mal zum Übungsplatz kam, floh der Tiergeist – es war eine riesige Schlange. Seitdem fühle ich mich besser.“

Außergewöhnliche gesundheitliche Vorteile

Eine ältere Frau praktizierte früher den Reines-Land-Buddhismus. Sie litt seit vielen Jahren unter gesundheitlichen Problemen. Sie hatte eine Wucherung in der Nase und konnte nicht richtig atmen. Ihre Nase fühlte sich ständig verstopft an, und sie überlegte, sich im Krankenhaus operieren zu lassen. Eine gute Freundin schlug ihr vor, Falun Dafa zu lernen. Nach der Lektüre der Falun-Dafa-Bücher beschloss sie, zu praktizieren. Kurz nachdem sie mit dem Praktizieren begonnen hatte, hustete sie eines Nachts ununterbrochen. Etwas fiel aus ihrer Nase heraus. Sie fing es mit einem Taschentuch auf – es war ein Blutgerinnsel. Es war die Wucherung in ihrer Nase. Ihre ganze Familie wurde Zeuge, wie außergewöhnlich Dafa ist.

Die Koordinatorin an unserem Übungsplatz litt zuvor an gynäkologischen Zysten und hatte oft starke Blutungen. Nachdem sie Dafa praktiziert hatte, verschwanden die Zysten.

Die ältere Frau, die mich zum Einführungskurs mitgenommen hatte, litt in ihrer Jugend an Bluthochdruck und einer Herzerkrankung. Kurz nachdem sie mit dem Praktizieren begonnen hatte, verschwanden diese Krankheiten. Sie schrieb jeden Tag mühsam von Hand das Zhuan Falun ab. Hinter jedem Zeichen im Buch sah sie den Gebotskörper des Meisters und das Falun, das ein rotes Licht ausstrahlte.

Es gab noch eine weitere ältere Frau in den 60ern. Sie litt an Diabetes und Bluthochdruck, als sie um die 20 Jahre alt war. Obwohl sie weiterhin Medikamente einnahm, blieb ihr Blutdruck hoch. Auch sie sah den Gebotskörper des Meisters, als sie sich zum ersten Mal die aufgezeichneten Vorträge des Meisters ansah. Nachdem sie einen Monat lang ernsthaft das Fa gelernt und die Übungen praktiziert hatte, unterzog sie sich einer ärztlichen Untersuchung, und die Ergebnisse waren in Ordnung.

Obwohl ich damals noch jung war, war ich lange Zeit in schlechter gesundheitlicher Verfassung. Ich litt an vielen Krankheiten, nahm das ganze Jahr über Medikamente ein und ließ mir Spritzen geben, aber es ging mir nicht besser. Manchmal blieb ich bis zu sechs Monate am Stück im Krankenhaus. Damals wollte ich nicht mehr leben. Mit dem Praktizieren von Falun Dafa verbesserte sich mein Gesundheitszustand rasch. Ich konnte wieder normal leben und arbeiten. Dreißig Jahre sind vergangen, und ich habe keine einzige Tablette mehr genommen.

Einmal sprach auf einer großen Konferenz zum Erfahrungsaustausch über die Kultivierung eine ältere Frau darüber, wie sie mit dem Trinken und dem Glücksspiel aufgehört und sich ernsthaft der Kultivierung gewidmet hatte. Später bekam sie wieder ihre Periode.

Es gibt viele Geschichten darüber, wie Menschen durch das Praktizieren von Dafa ihre Gesundheit wiedererlangten, sowie unzählige außergewöhnliche Erfahrungen. Ich werde nicht alle aufzählen. Alles, was der Meister im Zhuan Falun gesagt hat, ist wahr. Die Kraft des Fa ist grenzenlos. Solange man lernt und praktiziert, wird man sich körperlich und geistig verändern.

Ansehen und persönliche Vorteile leichtnehmen und nur an andere denken

Falun Dafa stellt sehr hohe Anforderungen an den Charakter. Praktizierende erhöhen ihre Moral schnell, sobald sie mit dem Praktizieren beginnen, und werden zu besseren Menschen. Die Koordinatorin an unserem Übungsplatz brachte jeden Tag ein Tonbandgerät mit und half allen ehrenamtlich. Sie brachte den anderen die Übungen bei und druckte die neuen Artikel des Meisters auf eigene Kosten aus. Später, als viele Menschen zum Übungsplatz kamen, baten alle darum, die Kosten zu teilen, und sie nahm einmalig einen symbolischen Betrag an. Ihr Haus war nur etwa 60 Quadratmeter groß, doch jede Woche kamen Menschen dorthin, um das Fa zu lernen – sie empfing alle herzlich und empfand das nie als lästig.

Es gab noch einen anderen männlichen Praktizierenden in den Fünfzigern. Er hatte eine über 80-jährige Mutter und eine kranke Tochter. Die familiäre Last, die er trug, war enorm und er musste zudem arbeiten. Dieser Mann kaufte Dafa-Bücher für alle. Damals kamen ständig neue Praktizierende hinzu. Wenn es nur wenige Bücher waren, fuhr er mit dem Fahrrad zum Übungsplatz, um sie abzuholen. Wenn es viele Bücher waren, holte er sie mit einer Rikscha ab. Die Bücher wurden zu Großhandelspreisen verkauft und waren sehr günstig. All die Jahre half er jedem freiwillig, ohne zu ermüden. Er lächelte immer. Ich hörte, dass er in den Ferien oft die Schichten anderer übernahm. Er war wirklich jemand, der nur an andere dachte.

Die Frau, die ich zuvor erwähnte und die nach einem Streit mit ihrem Mann begann, Dafa zu praktizieren, litt an einer Nierenerkrankung, bevor sie Praktizierende wurde. Sie hatte oft Rückenschmerzen und Blut im Urin. Nach dem Praktizieren erholte sie sich. Früher hatte sie ein aufbrausendes Temperament und war kleinlich. Sie stritt sich mit anderen, wenn sie sich ungerecht behandelt fühlte. Seit sie sich kultiviert, ist sie freundlich und friedlich geworden. Sie hatte oft ein Lächeln im Gesicht und sprach sanft. Es war, als wäre sie ein anderer Mensch geworden. Sie liebte es, Fahrrad zu fahren, und half älteren Menschen, schwere Sachen zu tragen, wenn sie sie auf der Straße sah. Sie bot ihnen sogar an, die Sachen nach Hause zu fahren.

Im Kindergarten ihrer Enkelin gab es ein Kind, dessen Eltern keine Zeit hatten, es nach Hause zu bringen. Diese Praktizierende brachte das Kind nach Hause und kümmerte sich um es, bis die Eltern es nach der Arbeit abholten. Später, als das Kind in die Grundschule ging, ging sie nach der Schule zu ihr nach Hause, um ihr bei den Hausaufgaben zu helfen. Die Eltern waren sehr dankbar und kauften ihr zu Neujahr Geschenke. Sie weigerte sich, irgendetwas anzunehmen. Diese Praktizierende, die in einer Kantine arbeitete, bot an, während des chinesischen Neujahrsfests Schichten für Kollegen zu übernehmen, die in anderen Gegenden wohnten, damit diese nach Hause fahren konnten. An einem Neujahrstag hatte sie Fieber und fühlte sich elend. Sie nahm sich keine Freistellung von der Arbeit und kochte für alle Teigtaschen. Alle an ihrem Arbeitsplatz sagten, sie sei ein besserer Mensch geworden, seit sie Dafa praktiziere.

Nach Beginn der Verfolgung im Jahr 1999 wandte sie sich an das Pekinger Petitionsbüro, um sich für Dafa einzusetzen. Sie wurde verhaftet und zum Tiananmen-Platz zurückgebracht. Sie hatte das Rentenalter erreicht, doch ihr Arbeitgeber entließ sie rechtswidrig. Ich hörte, dass ihre Arbeitgeber vier Personen schickten, um sie zu überwachen, nachdem sie verhaftet und nach Hause geschickt worden war. Sie zwangen und bedrohten sie abwechselnd und versuchten, sie dazu zu bringen, mit dem Praktizieren aufzuhören. Sie drohten auch damit, ihre Familienangehörigen zu entlassen.

Sie litt enorm, doch sie hegte keinen Groll. Unter solchen Umständen verhielt sie sich gemäß den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht und kochte für diejenigen, die sie überwachten. Niemand könnte dies tun, wenn er nicht über große Barmherzigkeit und Nachsicht verfügen würde. Danach sagten diese Leute: „Sie ist wirklich ein guter Mensch!“ Diese Praktizierende wurde anschließend illegal in ein Arbeitslager und in Gehirnwäschezentren geschickt, weil sie sich weigerte, mit dem Praktizieren aufzuhören und den Menschen über die wahren Umstände von Falun Dafa und der Verfolgung erzählte.

Es gab noch einen weiteren Praktizierenden. Einmal organisierte sein Arbeitgeber eine Bergwanderung. Dieser Praktizierende litt früher unter Herzproblemen und Herzrhythmusstörungen. Viele Jahre lang hatte er Angst davor, in den Bergen wandern zu gehen. Seit er Dafa praktizierte, fühlte er sich wieder gesund und dachte, es würde ihm gut gehen, also nahm er an der Wanderung teil. Als er auf halber Höhe des Berges angelangt war, traf er auf einen Japaner, der aufgrund eines Herzinfarkts ohnmächtig geworden war. Der Praktizierende erkannte, dass sich der Mann in einer gefährlichen Lage befand. Ohne zu zögern trug er den Mann auf dem Rücken den Berg hinunter. Er war extrem erschöpft, aber er biss die Zähne zusammen und hielt durch. Der Mann entkam der Gefahr, als Ärzte herbeigeeilt waren, um ihn zu behandeln. Der Japaner bat den Praktizierenden um seine Kontaktdaten und wollte sich bei ihm revanchieren.

Er wusste nicht, dass der Mann, der ihn gerettet hatte, früher unter schweren Herzproblemen gelitten hatte. Hätte er Dafa nicht praktiziert, wäre es undenkbar gewesen, dass er einen so schweren Mann den Berg hinuntertragen könnte. Dieser Praktizierende sagte zu dem Japaner: „Sie müssen mir nicht danken. Ich praktiziere Falun Dafa. Mein Meister hat mich gelehrt, ein guter Mensch zu sein!“ Weil er zu schnell gelaufen war, schmerzten die Beine dieses Praktizierenden lange Zeit, aber innerlich ging es gut.

Dieser Praktizierende ist ein verantwortungsbewusster Mitarbeiter und liebt es, Menschen zu helfen. Er nimmt Ansehen und persönliche Vorteile nicht so wichtig. Jedes Jahr belegte er bei den Leistungsbewertungen den ersten Platz, doch er lehnte die Auszeichnung jedes Mal ab und überließ die Ehre anderen. Später sagte sein Vorgesetzter: „Lehne die Auszeichnung nicht ab. Alle finden, dass du sie verdienst, dass du die am besten geeignete Person bist, um die Auszeichnung zu erhalten.“

Während einer Konferenz zum Erfahrungsaustausch über die Kultivierung sagte ein Praktizierender: „In China nimmt jeder Dinge von der Arbeit mit nach Hause.“ Nachdem er begonnen hatte, Dafa zu praktizieren, gab er alles zurück, was er mitgenommen hatte. Einige Praktizierende gaben sogar das Geld zurück, das ihnen nicht gehörte. Falun-Dafa-Praktizierende sind wie reine Lotusblüten in der schlammigen Welt.