(Minghui.org) Abgesehen von seltenen Momenten, in denen ich die Hoffnung verloren hatte, habe ich mich nie nach dem Ende meiner Kultivierung gesehnt, denn ich weiß, dass die gegenwärtige Zeit durch das enorme Leiden des Meisters für uns verlängert wurde. Ich möchte auch nicht, dass sie endet, denn ich weiß, dass ich mich nicht gut kultiviert habe und dass noch viele Leben errettet werden müssen.

Die meisten Praktizierenden, die ich kenne, freuen sich auf das Ende ihrer Kultivierung und ich kann sie nicht vom Gegenteil überzeugen. Ich kann meinem Kind, das ebenfalls Praktizierender ist, nur erklären: „Wenn unsere Kultivierung jetzt endet, haben wir keine Chance mehr, die Dinge richtig zu machen.“

Manche Praktizierende glauben, dass wir uns nach der Berichtigung der menschlichen Welt durch das Fa weiterhin kultivieren können oder dass der Meister einfach die Anhaftungen beseitigen wird, die wir noch nicht losgeworden sind. Ich halte das für ein Missverständnis, denn wenn wir uns danach noch kultivieren und die wahren Umstände erklären könnten, würde das bedeuten, dass Menschen, die die Fakten noch nicht erfahren haben, in der Welt verbleiben würden.

Das ist nicht möglich, denn nach diesem Tag werden Menschen, die die Tatsachen nicht gehört haben oder sich weigern, ihnen zuzuhören, keine weitere Chance mehr erhalten. Das bedeutet, dass Praktizierende die Fakten nicht mehr erklären werden. Noch wichtiger ist, dass die Folgen eines Bruchs der Gelübde, die wir vor unserer Ankunft unterzeichnet haben, verheerend sind. Viele Praktizierende erkennen dies nicht und hoffen deshalb auf das Ende der Fa-Berichtigung. Sie wollen, dass das Fa die Menschenwelt berichtigen wird.

Wenn wir eine Gelegenheit verpassen, Menschen zu erretten, bleiben zwar vielleicht noch andere Möglichkeiten offen, doch diejenigen, die durch diese Gelegenheit hätten errettet werden sollen, werden niemals mehr errettet werden. Ich kann mich selbst als Beispiel anführen.

Als ich damals Telefonkarten kaufen und die wahren Umstände durch Telefonanrufe erklären konnte, strengte ich mich nicht so an, wie ich es hätte tun können. An einigen Tagen lernte ich morgens das Fa und rief dann von 13 Uhr bis 20 Uhr, also sieben Stunden lang, Menschen an. Auf diese Weise hatte ich ausreichend Zeit, jedem, der ans Telefon ging, die Fakten ausführlich zu erklären. Die Ergebnisse waren entsprechend sehr gut. Während dieser Zeit ermutigte mich der Meister, indem er mir Szenen von Shen Yun zeigte.

Leider hielt ich das nur ein paar Tage durch. Danach ließ ich nach und telefonierte nur noch zwei Stunden am Tag. Eines Tages waren in den Geschäften keine Telefonkarten mehr erhältlich. Danach bereute ich die verlorene Zeit und machte mir Vorwürfe. Wegen meiner Bequemlichkeit würden einige Menschen, denen ich durch meine Anrufe hätte helfen sollen, niemals errettet werden. Es schmerzte mich, daran zu denken, dass ich das Leben der Lebewesen nicht wertgeschätzt und nicht mein Bestes getan hatte, um jeden Tag so viele Stunden wie möglich zu telefonieren.

Als ich vor Jahren das Fa lernte und mich in meiner Kultivierung gut entwickelte, zeigte mir der Meister, wie es aussehen wird, wenn das Fa die Menschenwelt berichtigt hat. Ähnlich wie man es in einer Shen-Yun-Aufführung sehen kann, öffnete sich der Himmel und ließ Tausende von Lichtstrahlen hindurch.

Die göttlichen Wesen offenbarten sich, darunter eine riesige und absolut wunderschöne Gottheit, deren Haut die Farbe von weißer Jade hatte. Das Wasser im Himmel war himmelblau und durchsichtig. Als eine barfüßige Göttin in die Mitte eines Flusses flog, begannen die Menschen auf der Erde zu singen: „Das Fa berichtigt die Menschenwelt“, während die Praktizierenden nacheinander in die Luft schwebten.

Als ich in die Luft schwebte, wuchsen mir ein Paar große Flügel auf dem Rücken. Plötzlich überkam mich ein Gefühl der Angst, nicht weil ich in der Luft schwebte, sondern wegen der Verfolgung, unter der ich zu dieser Zeit litt. Sobald die Angst aufkam, verschwanden die Flügel und ich fiel vom Himmel und wachte auf. Da wusste ich, dass der Meister mir sagen wollte, dass ich keine Anhaftungen mit in den Himmel nehmen dürfe.

Wir sollten nicht darauf hoffen, dass unsere Kultivierung endet. Wenn das Fa die Menschenwelt berichtigt, werden Praktizierende, die den Maßstab nicht erreicht haben, die Gelegenheit zur Kultivierung verlieren, und Menschen, die nicht erlöst wurden, werden keine Zukunft haben.

Das Obige sind meine Gedanken basierend auf meinem derzeitigen Verständnis. Bitte weist mich gütig auf alles hin, was nicht mit der Lehre übereinstimmt.


Anmerkung der Redaktion: Dieser Artikel stellt die persönliche Ansicht und Erkenntnis des Autors dar und dient dem Verständnisaustausch.