(Minghui.org) Ich wurde 1964 geboren. Damals war unsere ländliche Gegend arm und rückständig. Wir hatten nicht genug zu essen, nicht ausreichend Kleidung und lebten in einfachen, niedrigen Häusern. Als Kind träumte ich oft, ich fiele in eine endlose, pechschwarze Leere. Es war furchterregend und erschütternd zugleich. Ein Lehrer in der Schule sagte oft, ich sei gesegnet, weil ich große Ohrläppchen hätte. Damals hatten die Menschen auf dem Land keine Zukunftsperspektiven. Nur wer hart lernte, die Hochschulaufnahmeprüfung bestand und sich von den anderen abhob, konnte sich eine Zukunft aufbauen. Ich verbrachte den größten Teil meiner Kindheit damit, nach schulischem Erfolg zu streben. Am Ende fiel ich durch die Aufnahmeprüfung und musste mich damit abfinden, auf den Bauernhof zurückzukehren.

Falun Dafa wurde Mitte bis Ende der 1990er-Jahre in unserer Gegend bekannt gemacht. Als ich das Buch Zhuan Falun zum ersten Mal in den Händen hielt, war ich sehr neugierig. Qigong und das I Ging waren damals populär, und ich praktizierte eine Form von Qigong. Auch das I Ging, eine Methode zur Vorhersage, interessierte mich sehr, doch viele meiner Fragen blieben unbeantwortet. Während ich das Zhuan Falun langsam und aufmerksam las, wurde mir alles klar. Darin stand geschrieben, dass die meisten von uns vom Himmel auf diese winzige Welt der Illusion, die Welt der Menschen, gefallen seien, um das Fa zu erhalten und sich zu kultivieren. Wir sollten uns neu ausrichten, und dem Meister zurück zu unserer wahren Heimat im Himmel folgen. Das sei der Sinn des menschlichen Lebens, und das größte Glück, die wahre Freude!

In den über 20 Jahren meiner Kultivierung habe ich es dank der barmherzigen Fürsorge des Meisters bis hierher geschafft. Ich bin ihm unendlich dankbar! In dieser letzten Phase der Fa-Berichtigung, in der ich den Meister unterstütze und ihm helfe, Lebewesen zu erretten, befolge ich seine Lehre, führe die drei Dinge gewissenhaft aus, vergesse niemals meinen ursprünglichen Wunsch, erfülle mein Gelübde und kehre mit dem Meister zu meiner wahren Heimat zurück.

Ich möchte euch von meinen Erfahrungen mit Falun Dafa erzählen.

Die Menschen in unserem Dorf wissen, dass Falun Dafa gut ist

Jeder in unserem Dorf weiß, dass ich Falun Dafa praktiziere. Wann immer sich die Gelegenheit bietet, spreche ich über die Schönheit von Falun Dafa und seine wundersame Wirkung bei der Heilung von Krankheiten und der Erhaltung der Gesundheit. Die Menschen hier wissen, dass Falun Dafa gut ist und dass Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht gut sind. Manchmal rufen sie laut: „Falun Dafa ist gut! Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut!“ Falun Dafa hat der Welt geholfen, und Menschen, die diese Erkenntnis gewonnen haben, drücken ihre Dankbarkeit gegenüber Dafa aus, weil sie gerettet wurden.

Als ich aus dem Dorf fuhr, winkte mir ein Mann zu und rief: „Falun Dafa ist gut!“ Ich sah, dass es ein Dorfbewohner war. Er hatte vor einigen Jahren Epilepsie entwickelt und sprach undeutlich. Selbst das Öffnen und Schließen seines Mundes fiel ihm sehr schwer. Im Laufe der Jahre habe ich ihm die wahren Umstände über Falun Dafa und die Verfolgung erklärt. Weil er diese Fakten akzeptiert hatte, rief er jedes Mal, wenn er mich sah: „Falun Dafa ist gut!“ Ich antwortete ihm von ganzem Herzen: „Falun Dafa ist gut!“ Er spricht nun deutlich.

Ein anderes Mal besuchte ich einen verstorbenen älteren Menschen, um ihm die letzte Ehre zu erweisen. Jemand rief: „Falun Dafa ist gut!“ In diesem Moment und ohne vorherige Planung spiegelte es die wahren Gefühle des Verstorbenen wider. Ich antwortete sofort: „Falun Dafa ist gut!“

Ich habe viele ähnliche Erfahrungen gemacht. Ich empfinde dies als aufrichtigen, tief empfundenen Dank der Menschen an Dafa und den Meister. Denn während der Meister das Fa berichtigt, bestätigen wir das Fa, entwickeln uns weiter und helfen dem Meister, Menschen zu retten.

Verteilung von Informationsmaterialien 

Im schwierigen Umfeld der Verfolgung in China ist die Verteilung von Informationsmaterialien zur Erklärung der wahren Umstände ein wichtiger Weg, die wahren Fakten über Dafa zu verbreiten. Dies ist die Methode, die ich am häufigsten anwende. Im Laufe der Jahre hat sich das Gebiet, in dem ich die Materialien verteile, stetig erweitert. Anfangs verteilte ich sie nur in meinem eigenen Dorf, dann in Dörfern im Umkreis von drei bis fünf Li (etwa 1,5 bis 2,5 km) und mittlerweile sogar in Dörfern, die 3,5 bis 4 km entfernt liegen. Da es in meiner Umgebung keine anderen Praktizierenden gibt, verteile ich die Materialien allein. Ich weiß, dass ich es nur dank des Schutzes durch den Meister bis heute geschafft habe. Währenddessen konnte ich auch viele Anhaftungen lösen.

Ich verteile die Materialien meist nach 3 Uhr morgens, wenn die Leute tief und fest schlafen. Ich sende aufrichtige Gedanken aus, packe etwa hundert Informationsmaterialien in meinen Rucksack und fahre mit dem Fahrrad los. Am Ziel angekommen, parke ich mein Fahrrad am Straßenrand außerhalb des Dorfes oder am Feldrand. Um sicherzustellen, dass ich das ganze Dorf erreiche, schätze ich zunächst seine Größe ein und teile es in mehrere Bereiche ein. Manche Dörfer sind groß und erfordern vier oder fünf Fahrten. Ich betrete das Dorf leise und verteile die Materialien links, rechts und in jeder Straße. Vorsichtig deponiere ich die Flyer im Eingangsbereich der Häuser.

Manche Gassen sind miteinander verbunden, andere enden als Sackgasse, sodass ich bis zum Ende laufen und dann schnell umkehren muss. Allein in der Dunkelheit der Nacht in einem fremden Dorf durch die Gassen zu laufen, – da rast einem unweigerlich das Herz vor Angst. Durch unzählige Stunden während unzähliger Touren und durch das wiederholte Loslassen von Anhaftungen kann ich nun verschiedenen unerwarteten Situationen gelassen begegnen, wie etwa bellenden Hunden oder Begegnungen mit Menschen. Ich weiß, dass der Meister über mich wacht und mich beschützt. Eines Nachts, nachdem ich Materialien in einer Sackgasse verteilt hatte und auf dem Rückweg war, hörte ich plötzlich das wilde Bellen eines großen Hundes hinter einer Mauer. In der Stille der Nacht klopfte mein Herz laut. Ich beschleunigte meine Schritte, und verließ schnell die Gasse. Dabei dachte ich in Richtung des Hundes: „Du brauchst mich nicht zu verabschieden – dein Herrchen wurde errettet.“

Während der arbeitsreichen Saison auf einem Bauernhof lassen die Hausbesitzer manchmal ihre Tore offen und schlafen direkt dahinter, um ihre Ernte zu bewachen. Ich höre sie schnarchen. Leise legte ich die Materialien neben das Tor. Jede Tour war beschwerlich; dennoch durfte ich keine Gelegenheit verpassen.

Einmal fuhr ich mit einem E-Bike. Ich stellte es ab, zog den Schlüssel heraus und steckte ihn in meine Tasche. Während ich die Materialien verteilte, sah ich am Ende einer Gasse etwas Licht und hörte Stimmen. Um niemanden zu stören oder Ärger zu verursachen, kehrte ich um. Gelegentlich knipste ich meine Taschenlampe an, um mir den Weg auszuleuchten. Plötzlich bemerkte ich etwas Verschwommenes auf der Straße vor mir. Bei genauerem Hinsehen erkannte ich meinen Schlüsselbund mit dem Schlüssel zu meinem E-Bike! Hätte ich nicht umkehren müssen, hätte ich gar nicht bemerkt, dass mir der Schlüssel herausgefallen war – wie wäre ich denn dann nach Hause gekommen?! In diesem Moment spürte ich ganz deutlich, dass der Meister direkt neben mir war und mich beschützte und über mich wachte.

Es dauert etwa anderthalb Stunden, um rund 100 Flyer zu verteilen. Wenn ich das Haus verlasse, ziehe ich, wie Sun Wukong in der Geschichte mit dem Affenkönig, mit dem Finger einen schützenden Kreis um meine Familie, um Störungen zu vermeiden. Wenn ich nach Hause komme, schläft meine Familie noch tief und fest.

Ich möchte auch darüber sprechen, auf welche Weise ich in diesem Sommer Informationsmaterialien verteilt habe: Bauern nutzen mittlerweile E-Bikes, daher sieht man oft Gruppen von zwei oder drei E-Bikes am Feldrand. Auch vor Supermärkten stehen viele E-Bikes. Die Materialien auf E-Bikes zu legen ist sehr praktisch. Ich verteile meine Materialien bei einem kurzen Spaziergang am Feldrand entlang. Vor einem Supermarkteingang brauche ich nicht lange, um 30 oder 40 Flyer zu verteilen. Ich schaue mich nicht nervös um; ich sende einfach aufrichtige Gedanken aus, während ich verteile, und dann nimmt niemand mich wahr, nicht einmal die Überwachungskameras.

Ich habe mich nicht fleißig kultiviert und hänge noch an vielen Dingen. Die Atmosphäre in China ist angespannt, und Diskriminierung, Schikanen durch die Polizei, Familienkonflikte und so weiter belasten mich sehr. Es ist wirklich nicht einfach. Doch genau dieses Umfeld ist die Grundlage für meine Kultivierung und Weiterentwicklung. Jeder Schritt ist schwierig, jeder Schritt ist mühsam, aber jeder Schritt ist fest und sicher und führt mich, Schritt für Schritt, zum Ziel des Weges, den der Meister für mich arrangiert hat.

In dieser letzten Phase der Kultivierung während der Fa-Berichtigung werde ich die Lehre des Meisters stets beachten und die drei Dinge gewissenhaft erledigen.