(Minghui.org) 21. April 2026. Mit einer Fotoausstellung erinnerten Falun-Gong-Praktizierende vor dem Rathaus von San Francisco an den friedlichen Appell in Peking vom 25. April 1999.



Fotoausstellung von Falun-Gong-Praktizierenden vor dem Rathaus von San Francisco am 21. April
Wu Junxiang, einer der Organisatoren der Veranstaltung, erklärte, warum die Praktizierenden dieses Ereignis jedes Jahr begehen: „Am 25. April 1999 gingen über 10.000 Praktizierende zum Staatlichen Petitionsbüro in Peking, um die Freilassung der in Tianjin inhaftierten Praktizierenden zu fordern. Es war eine friedliche Versammlung. Doch drei Monate später, am 20. Juli 1999, begann die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) mit der Verfolgung von Falun Gong. Viele Praktizierende wurden seitdem festgenommen und inhaftiert. Schlimmer noch: Viele wurden Opfer von Zwangsorganentnahmen.
Wir sind heute hier, um die Öffentlichkeit über die Fakten der Verfolgung zu informieren. Gleichzeitig appellieren wir an die US-Regierung, den Falun-Gong-Praktizierenden, die in China weiterhin verfolgt werden, Aufmerksamkeit zu schenken.“
Erinnerung an den Appell vom 25. April
Der 80-jährige Feng hielt bei der Veranstaltung ein Transparent hoch. Er erinnerte sich an seine persönliche Teilnahme am Appell im Jahr 1999.
Er erklärte, die friedliche Versammlung von etwa 10.000 Praktizierenden vor dem Petitionsbüro in Peking am 25. April 1999 habe Menschen in China und im Ausland gleichermaßen beeindruckt. Auch in der nordostchinesischen Provinz Shenyang habe ein friedlicher Appell stattgefunden. Feng berichtete, dass nach der unrechtmäßigen Verhaftung von Praktizierenden in Tianjin Praktizierende in ganz China zu ihren jeweiligen Lokalregierungen gegangen seien, um die Freilassung der in Tianjin Verhafteten zu fordern.
„Vor dem Regierungsgebäude in Shenyang standen unzählige Praktizierende. Es war unmöglich, sie zu zählen.“ Es sei ähnlich wie in Peking gewesen, wo die Praktizierenden ruhig beisammenstanden, einige in ihren Dafa-Bücher lasen, andere die Übungen machten. Es sei friedlich und geordnet gewesen. Als die Praktizierenden in Shenyang erfahren hätten, dass das Problem in Peking gelöst worden sei, hätten sie sich schnell und ohne großes Aufsehen zerstreut.
Feng arbeitete damals in einer Chemiefabrik und kam regelmäßig mit bis zu 24 verschiedenen giftigen Rohstoffen in Kontakt, darunter Zyanid und Benzol. Die langjährige Arbeit unter diesen Bedingungen führte zu einer schweren Halsentzündung, und er bemerkte oft Knoten auf seiner Haut.
Als er Ende 1995 von Falun Gong hörte und die Übungen zum ersten Mal machte, spürte er, wie Energie durch seinen Körper strömte. Nachdem er mit dem Praktizieren begonnen hatte, verschwanden die Beschwerden, die ihn aufgrund seines Berufs jahrelang geplagt hatten, darunter Rücken- und Beinschmerzen, auf wundersame Weise.
Trotz seines Alters beteiligt er sich weiterhin an Aktionen, um die Öffentlichkeit über die Verfolgung aufzuklären. Er hoffe, dass die Menschen verstehen, warum die Praktizierenden am 25. April friedliche protestierten und erkennen können, wie bösartig die KPCh ist, so Feng.
Wir sollten uns den Geist des Appells vom 25. April zum Vorbild nehmen
Li Ke, eine Chinesin, die in San Francisco lebt, berichtete, sie habe immer schon vorgehabt, einmal zu einer Falun-Gong-Veranstaltung zu kommen. Als sie von der Veranstaltung an diesem Tag erfuhr, erschien sie, um ihre Unterstützung zu zeigen. Mit einem Schild, auf dem „Denkt an den 25. April“ stand, verkündete sie: „Wir sollten uns den Geist des Appells vom 25. April zum Vorbild nehmen. Mein Eindruck von Falun-Gong-Praktizierenden ist, dass sie besonders ehrlich sind.“
Li Ke mit ihrem selbstgemachten Schild „Denkt an den 25. April“
„Ich bin heute hierhergekommen, um die Fotos und das Auftreten der Falun-Gong-Praktizierenden zu sehen. Ich habe sie bei den Übungen beobachtet, und das hat mir ein tiefes Gefühl des Friedens gegeben. Sie sind alle freundlich und fleißig.“
„Amerika ist ein Land mit religiösem Glauben, und wir haben Glaubensfreiheit. Wir müssen unsere Stimme mutig erheben.“
Passanten bekunden ihre Unterstützung für Falun Gong
August Forman, der im Kundenservice arbeitet, unterzeichnete die Petition gegen die Verfolgung, nachdem ihm eine Praktizierende den Grund für die Veranstaltung erklärt hatte.
August Forman (rechts) unterzeichnet die Petition, die ein Ende der Gräueltaten fordert
Forman erklärte seine Beweggründe: „Ich muss das tun, weil es richtig ist. Ich unterstütze damit die Menschenrechte und euch. Die Menschenrechte gelten universell. Ich habe zum ersten Mal von der Verfolgung von Falun Gong in China gehört. Ihr macht die Menschen auf die Fakten aufmerksam.“
Er sagte, er bewundere die Praktizierenden, die sich damals am Appell vom 25. April beteiligt haben: „Sie haben dafür ihr Leben riskiert – deshalb tun sie das heute. Bitte erzählt den Menschen weiterhin, wie alles zusammenhängt, macht weiter so. Deckt die Verfolgung auf, lasst die ganze Welt davon erfahren.“
Copyright © 1999-2026 Minghui.org. Alle Rechte vorbehalten.