(Minghui.org) Seit dem 18. Dezember 2025 führen das Kommittee für Politik und Recht sowie das Bildungsamt der Stadt Baoding in der Provinz Hebei eine obligatorische Kampagne durch, die sich an Schüler von fast 2.000 Grund-, Mittel- und Oberschulen in der Stadt richtet.

Schüler in Baoding, Provinz Hebei, wurden gezwungen, an der Kampagne zum „Anti-Sekten-Alarm“ teilzunehmen, die Falun Dafa diffamieren sollte.

Obwohl Falun Dafa in der Kampagne nicht explizit erwähnt wurde, war allen Falun-Dafa-Praktizierenden in Baoding klar, dass dies gezielt gegen sie gerichtet war. Seit die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) im Juli 1999 mit der Verfolgung von Falun Dafa begann, wurden unzählige Praktizierende wegen „Nutzung einer Sekte zur Untergrabung der Strafverfolgung“ verfolgt. Diese Anklage nach Paragraph 300 des chinesischen Strafgesetzbuches hat zum Ziel, Praktizierende zu belasten und zu verurteilen.

In Baoding und den umliegenden Landkreisen gibt es fast 2.000 Grundschulen, Mittelschulen, Gymnasien und Hochschulen. Alle Schüler und Studenten dieser Einrichtungen waren verpflichtet, an der Eröffnungszeremonie der Kampagne teilzunehmen. Sie mussten Propagandavideos ansehen, ihre Eindrücke bezüglich Propagandamaterialien teilen und sich an der Unterschriftenaktion „Anti-Sekte“ beteiligen. Weiterhin mussten sie bei einer Flaggenhissungszeremonie der KPCh die Treue schwören, Anti-Sekten-Plakate gestalten und an Wissenswettbewerben zum Thema Sektenbekämpfung teilnehmen.

Schüler der Klassenstufen K-12 erhielten ebenfalls Propagandamaterialien für zu Hause. Ihren Eltern wurde danach regelmäßig Propaganda über soziale Medien zugesandt.

Das Komitee für Politik und Recht ist eine außergerichtliche Behörde, die mit der Überwachung der Verfolgung von Falun Dafa beauftragt ist. Es hat die Befugnis das Justizsystem außer Kraft zu setzen. Alle Schulen wurden angewiesen, die Anti-Sekten-Kampagne zu institutionalisieren und die Schulgelände zu festen Anlaufstellen für die Verbreitung von Anti-Sekten-Informationen zu machen.

Viele Schüler beschwerten sich über die Kampagne, da ihnen nicht einmal der Toilettengang erlaubt wurde, während sie gezwungen wurden, sich Propagandavideos anzusehen. Selbst im Krankheitsfall durften sie nicht dem Unterricht fernbleiben. Ein Schüler bemerkte, dass nur eine bösartige Sekte [wie die KPCh] eine solche Kampagne starten würde.