(Minghui.org) Anlässlich des 27. Jahrestages des Appells vom 25. April in Peking veranstalteten Falun-Dafa-Praktizierende am 21. April 2026 eine Kundgebung vor dem chinesischen Konsulat in Montreal. Zwischen wehenden Bannern versammelten sich am 21. April 2026 Falun-Dafa-Praktizierende vor dem chinesischen Konsulat in Montreal, um ein Zeichen zu setzen. Anlass war der 27. Jahrestag des historischen Appells vom 25. April in Peking. Mit einer Kundgebung erinnerten sie an dieses Ereignis und machten zugleich auf die anhaltende Verfolgung durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) aufmerksam. Darüber hinaus richteten sie einen eindringlichen Appell an die kanadische Regierung, Maßnahmen gegen die grenzüberschreitende Repression der KPCh zu ergreifen.
Falun-Dafa-Praktizierende veranstalten am 21. April 2026 vor dem chinesischen Konsulat in Montreal eine Kundgebung im Gedenken an den 27. Jahrestag des Appells vom 25. April in Peking
In ihren Reden auf Englisch, Französisch und Chinesisch erinnerten die Praktizierenden an den Appell vom 25. April und verurteilten die seit 27 Jahren andauernde Verfolgung durch die KPCh.
„Seit 27 Jahren verhaftet, foltert und tötet die KPCh Praktizierende und führt sogar staatlich geförderte Zwangsorganentnahmen durch. Die KPCh hat die Verfolgung auch auf andere Länder ausgedehnt“, verkündete ein Praktizierender.
Die Praktizierenden forderten die kanadische Regierung auf, die Verfolgung durch die KPCh zu verurteilen, klar Stellung zu beziehen und Maßnahmen zu ergreifen, um die transnationale Repression der KPCh in Kanada zu unterbinden. Sie riefen außerdem die Mitarbeiter des chinesischen Konsulats auf, aus der KPCh und ihren angeschlossenen Organisationen auszutreten.
Warum ist transnationale Repression für Kanadier relevant?
Die Redner hoben hervor, dass die transnationale Repression der Kommunistische Partei Chinas einen Eingriff in die kanadische Souveränität darstellt. Wenn ausländische Regierungen in Kanada drohen, einschüchtern oder gar illegale „Polizeistationen“ errichten, um dort Einfluss auf die Bevölkerung auszuüben, komme dies faktisch dem Versuch gleich, ausländisches Recht auf kanadischem Boden durchzusetzen.
Wenn ein ausländischer Staat das kanadische Rechtssystem umgeht und beginnt, auf den Straßen von Montreal oder Toronto eigenmächtig „Recht durchzusetzen“, wird die Souveränität des Landes grundlegend untergraben. Maßnahmen, die heute gegen eine bestimmte Glaubensgemeinschaft gerichtet sind, könnten morgen jeden Kanadier treffen, der als im Widerspruch zu den Interessen dieses Staates wahrgenommen wird. Darüber hinaus untergräbt transnationale Repression das Vertrauen innerhalb der Gesellschaft und schwächt den sozialen Zusammenhalt. Sie kann Gewalt und organisierte Kriminalität in ansonsten rechtsstaatliche Strukturen hineintragen und demokratische Prozesse – einschließlich freier und fairer Wahlen – empfindlich stören.
Menschen, die den Appell vom 25. April miterlebten, sahen Hoffnung für China
Frau Wang berichtete, dass sie kurz nach dem Appell vom 25. April eine Freundin besucht habe. Deren Vater habe seinen Daumen nach oben gehalten und ganz begeistert gesagt: „Ich habe Falun-Dafa-Praktizierende gesehen. Es ist fantastisch.“
Er erzählte, er habe seine Mutter in Peking besucht, deren Haus in der Nähe des Petitionsbüros des Staatsrats lag. Er habe gesehen, wie sich Praktizierende entlang der Straße versammelt hatten. „Ich bin vom Anfang bis zum Ende der Schlange gegangen“, berichtete er. „Menschen jeden Alters standen still da. Es war ein beeindruckender Anblick.“
Es habe ihn überrascht, als er erfuhr, dass die Angelegenheit noch am selben Abend beigelegt worden war und so viele Menschen friedlich gegangen waren. Als er mit seinem Bruder in Peking sprach, diskutierten sie darüber, dass viele Chinesen nach dem Massaker vom 4. Juni (dem Studentenmassaker auf dem Tiananmen-Platz) enttäuscht gewesen seien, aber nach dem Appell der Praktizierenden und der ersten Reaktion der Regierung wieder Hoffnung für China geschöpft hätten.
Menschen von dem Ereignis bewegt
Viele Passanten waren von der friedlichen Kundgebung bewegt und nicht wenige brachten ihre Unterstützung zum Ausdruck und erklärten, sie stünden an der Seite der Praktizierenden in ihrem Einsatz gegen die Verfolgung.

Bürger unterzeichnen die Petition, die ein Ende der Verfolgung fordert
Mia, eine Studentin, und ihre Freundin unterzeichneten die Petition. Mia sagte: „Ich finde diesen friedlichen Protest wirklich berührend. Alle standen ruhig da, hielten Transparente und verteilten Flugblätter und informierten uns über die Verfolgung. Ihr habt eure Botschaft auf eine Weise vermittelt, die echten Respekt verdient. Ich hoffe sehr, dass noch mehr Menschen auf dieses Thema aufmerksam werden und die Petition unterzeichnen, um euch zu unterstützen.“
Ein Student namens Steve sagte, er habe bereits letztes Jahr unterschrieben. „Ich unterstütze euch immer. Es ist wirklich bemerkenswert, dass ihr auf die Verfolgung aufmerksam macht. Die Menschen sollten diesem Thema Beachtung schenken, die Verfolgung muss beendet werden.“
John sagte, er habe zum ersten Mal von der Verfolgung durch die KPCh gehört. Er unterzeichnete die Petition ohne zu zögern und meinte: „Ich lehne diese Verfolgung ab. Es ist wirklich herzzerreißend. Ich unterstütze euch.“
Ein weiterer Bürger namens Drent freute sich, die Praktizierenden zu sehen, und unterzeichnete die Petition sofort. Er erklärte, ihm sei bewusst, dass Praktizierende sich nach den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht richten und deshalb verfolgt würden und ihnen sogar Organe entnommen würden. Während er die Petition unterschrieb, bekräftigte er mit Nachdruck: „Ich unterstütze euch voll und ganz.“
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