(Minghui.org) Ich kam etwa im Jahr 2008 erstmals mit Falun Dafa in Berührung, doch erst 2018 verstand ich wirklich, was es bedeutet, sich zu kultivieren. Bevor ich mit dem Praktizieren begann, war ich selbstständig, und sowohl mein Geschäft als auch meine Ehe befanden sich in einer schwierigen Phase. Als ich mich entschloss, täglich fleißig die fünf Übungen zu praktizieren und regelmäßig eine Lektion aus dem Zhuan Falun zu lesen, bemerkte ich, dass es mir von Tag zu Tag besser ging. Im Folgenden möchte ich meine Erfahrungen mit euch teilen.
Aufträge sichern
Als ich aufhörte, bei gesellschaftlichen Anlässen Alkohol zu trinken, verstanden die Leute das zunächst nicht. Schweigend saß ich da und sah zu, wie andere lachten und bei einem Drink Kontakte knüpften. Inzwischen organisieren Bekannte jedoch extra für mich alkoholfreie Treffen.
Was besonders bemerkenswert ist: In den letzten Jahren konnte ich mehr staatliche Projekte gewinnen, ohne an den üblichen Werbekampagnen und -ritualen wie gemeinsamen Essen oder Trinkgelagen teilzunehmen. Alle Beamten, mit denen wir zusammenarbeiteten, lobten unser Team in höchsten Tönen. Als kleines Privatunternehmen, das für seine fachliche Kompetenz und seinen hervorragenden Service bekannt ist, erhielten wir sogar Aufträge, die früher ausschließlich großen staatlichen Betrieben vorbehalten waren.
Ich bin zutiefst dankbar und empfinde es als die grenzenlose Gnade von Falun Dafa und als Ermutigung, weil ich den aufrichtigen Weg eines Kultivierenden gehe.
Bestechung entschieden ablehnen und sich von Korruption fernhalten
Nur wenige glauben, dass wir niemals Bestechungsgelder zahlen, und dennoch gelingt es uns, viele staatliche Aufträge zu erhalten. Manche Beamten äußern ihre Erwartungen von Anfang an ganz offen und geben genau an, wie hoch die versteckte Zahlung sein muss. Andere verlangen mitten im Projekt Dankesgebühren. Die meisten geben jedoch subtilere Hinweise auf die zusätzlichen Kosten, die angeblich zu zahlen sind.
Vielleicht aufgrund einer gewissen intellektuellen Distanz war ich mir dieser hinterhältigen Machenschaften eher nicht bewusst, was es extrem schwierig machte, Aufträge zu erhalten. Da Menschen naturgemäß nach persönlichem Gewinn streben, neigen sie dazu, Chancen für diejenigen zu reservieren, die bereit sind zu zahlen. Jetzt, da ich Falun Dafa praktiziere, sehe ich das anders. Vielleicht hat mich der Meister beschützt, und ich bin dankbar für meine frühere Naivität, die mich davor bewahrt hat, in Korruption verstrickt zu werden.
Der Meister sagte uns:
„Zhen, Shan, Ren ist der einzige Maßstab für die Beurteilung von guten und schlechten Menschen“ (Zhuan Falun, 2019, S. 16)
Ich verstehe nun, dass ich nur dann als echter Kultivierender gelten kann, wenn ich der Lehre des Meisters folge, mich nach den Prinzipien von Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht kultiviere und mich weigere, mich von den sinkenden moralischen Maßstäben der Gesellschaft verunreinigen zu lassen. Nur wenn ein Unternehmen von solchen Werten geleitet wird, kann es sich auf gesunde und nachhaltige Weise entwickeln. Wenn ein Unternehmen seine Energie darauf konzentriert, seine Kernkompetenzen zu stärken und sein technisches Fachwissen zu verfeinern, anstatt seine Kräfte mit korrupten Praktiken zu verschwenden, dann glaube ich, dass sich letztendlich, egal wie ungünstig der Markt auch erscheinen mag, Chancen für Unternehmen mit echter Kompetenz ergeben werden.
Schaffung eines positiven Wirtschaftskreislaufs
Ich habe mich stets an den Grundsatz gehalten, weder Geld zu leihen noch Schulden zu machen. In den drei schwierigsten Jahren der COVID-Pandemie, als das Unternehmen praktisch keine Aufträge hatte und kaum Außenstände zu verzeichnen waren, bestand ich darauf, meinen Mitarbeitern keinen einzigen Cent vorzuenthalten. Ich habe meine persönlichen Ersparnisse eingesetzt, um sicherzustellen, dass ihre Löhne pünktlich gezahlt wurden. Anstatt Kredite bei Banken aufzunehmen, um Finanzierungsprobleme zu lösen, konzentrierte ich mich darauf, unsere Geschäftsstrategien anzupassen, um den Umsatz zu steigern und die Kosten zu senken. Wenn es absolut keine Alternative gab, entließ ich nur Mitarbeiter, die relativ wenig zu tun hatten, aber ich zahlte ihnen eine angemessene Abfindung.
Dieser gesamte Prozess war eine echte Charakterprobe für mich. Ich musste jede Prüfung bestehen: Ruhm, Profit und Sentimentalität. In der Situation zahlte ich dem Mitarbeiter, der weniger als drei Monate im Unternehmen war, eine Abfindung in Höhe von sechs Monatsgehältern. Es gab Mitarbeiter von staatlichen Unternehmen und Finanzbehörden, die uns Geld schuldeten, sich aber dennoch feindselig verhielten. Außerdem musste ich bei Streitigkeiten mit skrupellosen Lieferanten vermitteln, die sich weigerten, ihre Arbeiter zu bezahlen, obwohl sie von uns bereits erhebliche Zahlungen erhalten hatten.
Glücklicherweise hatte ich die Anleitung durch das Dafa und die Entschlossenheit, mich fleißig zu kultivieren; andernfalls glaube ich nicht, dass ich bis heute durchgehalten und die allmähliche Erholung des Unternehmens miterlebt hätte. In dieser Zeit ereigneten sich so viele Geschichten. Durch fleißiges Lernen des Fa kann jede Prüfung erfolgreich gemeistert werden, davon bin ich überzeugt.
Dies ist mein erster Versuch, einen Erfahrungsbericht zu schreiben. Unzählige Male habe ich darüber nachgedacht, zur Feder zu greifen, doch bis jetzt konnte ich nie damit beginnen. Meine Kultivierung erschien mir unzulänglich, und angesichts der vielen Prüfungen und Herausforderungen, die es zu bewältigen galt, habe ich nicht alle gut gemeistert. Dennoch habe ich den Mut aufgebracht, meine Erfahrungen und Erkenntnisse zu teilen.
Ein Unternehmen zu führen ist keine leichte Aufgabe. Wenn wir mit Problemen konfrontiert sind, die das Überleben des Unternehmens bedrohen, müssen wir uns streng an die Maßstäbe von Falun Dafa halten und die drei Dinge, die ein Kultivierender tun muss, gewissenhaft erfüllen: das Fa lernen, aufrichtige Gedanken aussenden und die wahren Umstände erläutern. Nur wenn wir uns am Fa messen, können wir Schwierigkeiten wirklich überwinden. Als Unternehmer, die zugleich Kultivierende sind, tragen wir eine enorme Verantwortung. Wir müssen Verantwortung für unsere Mitarbeiter übernehmen und uns bemühen, dem Meister dabei zu helfen, Menschen zu erretten. Wir dürfen nicht nachlassen.
Sollte etwas in meinem Erfahrungsbericht nicht mit dem Fa übereinstimmen, bitte ich meine Mitpraktizierenden höflich, mich darauf hinzuweisen.
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