(Minghui.org)
Ich war überglücklich, als ich anfing, Falun Dafa zu praktizieren
Im Juni 1997 habe ich angefangen, Falun Dafa zu praktizieren. Während ich Kleidung für mein Kind nähte, kam meine Cousine zu Besuch und fragte: „Möchtest du Falun Dafa praktizieren?“ Ohne nachzudenken, stimmte ich zu. Sie sagte mir, dass um 15 Uhr eine Falun-Dafa-Praktizierende vorbeikommen und mir die Übungen beibringen würde. So habe ich sie gelernt. Zunächst wusste ich nicht, wie lange jede Übung dauern sollte. Jeden Abend, nachdem ich diese wenigen Bewegungen beendet hatte, dachte ich, das wäre genug.
Zu dieser Zeit gab es noch keine Falun Dafa-Bücher, nur die Übungen. Die Praktizierende, die mir die Übungen beibrachte, sagte zu mir: „Was wir lernen, ist Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht. Um ein guter Mensch zu sein, musst du zunächst in der Lage sein, Schläge zu ertragen, ohne zurückzuschlagen und Beleidigungen zu ertragen, ohne zurückzuschimpfen.“ Diese Worte merkte ich mir.
Mein Mann erlaubte mir nicht, Falun Dafa zu praktizieren, und so machte ich die Übungen, wenn er nicht zu Hause war. Eines Tages kam er früher von der Arbeit nach Hause und sah mich bei den Übungen. Er sagte: „Qigong zu praktizieren ist etwas, was alte Leute tun. Du bist so dick. Hast du keine Angst, dass du dich auf dem Kultivierungsweg zu Tode übst?“ Ich antwortete nicht und wurde nicht wütend. Später wurde mir klar, dass ich wirklich Nachsicht geübt hatte.
Wir lebten auf dem Land und hatten nur ein sehr geringes Einkommen. Selbst für die Feldarbeit musste man über 1,5 Kilometer laufen. Meine Mutter war ständig krank und brauchte das ganze Jahr über Pflege. Ich hatte zwei Kinder – eines war sieben Jahre alt, das andere gerade einmal über ein Jahr und litt unter vielen Krankheiten. Ich hatte einen Schlaganfall, eine Erkrankung der Halswirbelsäule, eine Schultersteife, ein Zwölffingerdarmgeschwür, gynäkologische Probleme und vieles mehr. Der Druck des Familienlebens, verbunden mit körperlichen Leiden, machte mein Leben sehr schwer und anstrengend. Mein Zwölffingerdarmgeschwür wurde besonders schlimm. Selbst durch einfache Kost bekam ich Sodbrennen.
Ein Volksheiler kam ins Dorf, und mein Mann bat mich, zu ihm zu gehen. Er legte ein Gerät an meinen Puls und überraschenderweise waren die Ergebnisse dieselben wie die aus dem Krankenhaus. Er holte ein medizinisches Pflaster hervor und klebte es auf meinen Bauch. Ein Pflaster kostete 50 Yuan (ca. 6 Euro). Zuerst fühlte es sich warm an, aber nach zwei Tagen spürte ich nichts mehr. Ich machte die Übungen von Falun Dafa bereits seit einer Woche, aber niemand hatte mir gesagt, dass das Praktizieren von Falun Dafa Krankheiten heilen könnte. Nachdem ich das Pflaster vier Tage lang getragen hatte, sagte ich zu meinem Mann: „Ich werde das Pflaster nicht mehr tragen. Ab heute werde ich auch keine Medikamente mehr nehmen.“ Ich wusste nicht, woher diese Worte kamen; ich sagte sie, ohne nachzudenken. Später wurde mir klar, dass es ein Hinweis vom Meister war.
Ich praktizierte die Übungen sehr gerne und machte sie jeden Abend. Eines Nachts, etwa einen Monat nachdem ich mit dem Praktizieren begonnen hatte, träumte ich, dass ich auf einem großen Erdhügel saß und eine große Menge schmutzigen Wassers mit verfaulten Gemüseblättern und Lumpen erbrach. Ich erbrach einen großen Haufen. Während ich erbrach, wachte ich auf und spürte, dass sich mein Magen sehr wohl anfühlte und mein ganzer Körper leicht war. Später lieh mir ein Praktizierender das Buch Zhuan Falun aus. Nachdem ich es gelesen hatte, wurde mir klar, dass der Meister meinen Körper gereinigt hatte. Ich wusste, dass der Meister sich um mich kümmerte – ich hatte einen Meister!
Bevor ich mit der Kultivierung begann, hatten meine Zähne zweimal im Jahr geschmerzt – im März und im August. Wie das Sprichwort sagt: „Zahnschmerzen sind keine Krankheit, aber wenn sie schmerzen, können sie einen umbringen.“ Die Hälfte meines Gesichts schwoll stark an und es dauerte mehrere Tage mit entzündungshemmenden Medikamenten, bis die Schwellung zurückging. Eines Nachts, nachdem ich die Übungen gemacht hatte, träumte ich, mein Mund sei so groß wie ein Rechenkorb. Eine rote, fleischige Blume, wie eine Rose, blühte auf meinem Zahnfleisch. Als ich sie anstarrte, sah ich, wie sich darin etwas bewegte. Bei genauerem Hinsehen sah ich unzählige winzige rote Würmer herauskriechen. Ich benutzte einen Stock, um sie zu entfernen, und wusch sie mit Wasser weg, bis alles sauber war. Als ich aufwachte, wusste ich, dass der Meister meinen Körper erneut auf einer tiefen Ebene gereinigt hatte. Ich war dem Meister unendlich dankbar! Der Meister reinigte meinen Körper noch viele Male in meinen Träumen. Von da an war ich frei von Krankheiten. Egal, wie viel ich arbeitete, ich fühlte mich nicht müde. Ich war jeden Tag zufrieden, sorglos und unbeschwert und erlebte wahrhaftig die Freude und das Glück des Lebens.
Aus den Fa-Erklärungen des Meisters lernte ich, dass ich viel Karma hatte. Es war der Meister, der es beseitigte, mich aus dem Leiden rettete, mir einen gesunden Körper schenkte und mich den wahren Sinn des Lebens lehrte. Als Dafa-Jüngerin kann ich meine Dankbarkeit gegenüber dem Meister für seine lebensrettende Gnade nicht in Worte fassen. Auch mein Mann hat angefangen, Falun Dafa zu praktizieren.
Fester Glaube an den Meister inmitten von Prüfungen
Jiang Zemin, der damalige Vorsitzende der KPCh, leitete im Juli 1999 die Verfolgung von Falun Dafa ein. Ich erinnere mich, dass am 20. Juli jenes Jahres der Himmel dunkel war und schwere Wolken tief hingen. Bald ergoss sich sintflutartiger Regen. Beamte der Gemeindeverwaltung kamen, um Bücher von Falun Dafa, Audioaufnahmen und Videokassetten zu beschlagnahmen. Wir weigerten uns, sie herauszugeben. Uns wurde gesagt, dass wir nicht mehr Falun Dafa praktizieren dürften. Ich fragte: „Warum? Ist es falsch, Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht zu praktizieren und ein guter Mensch zu sein?“ Sie sagten, die höheren Behörden würden es nicht zulassen und forderten uns auf, die Nachrichten zu verfolgen.
Als wir an jenem Abend den Fernseher einschalteten, sendeten alle Kanäle Verleumdungen der Zentralbehörde gegen Falun Dafa. Mein Mann fragte mich, was ich davon hielte. Ich sagte ihm: „Ich glaube an den Meister. Der Meister hat meinen Körper gereinigt. Das weißt du. Einmal, nachdem wir die Übungen im Stehen bei einem Praktizierenden zu Hause beendet hatten und gerade die Meditation beginnen wollten und das Licht ausgeschaltet hatten, sah ich, wie das Bild des Meisters Licht ausstrahlte. Es leuchtete fünf- oder sechsmal auf. Wenn es leuchtete, war der Raum hell; wenn nicht, war der Raum dunkel. Das waren meine eigenen Erfahrungen. Wie könnten sie erfunden sein?“ Wir tauschten uns weiter aus und sprachen miteinander. Je mehr wir redeten, desto standhafter wurden wir und desto mehr glaubten wir an unseren großartigen Meister. Wir lernten weiterhin das Fa und praktizierten jeden Tag die Übungen. Selbst wenn wir auf den Feldern arbeiteten, nahmen wir das Zhuan Falun mit und lasen es in den Pausen.
Mit festen aufrichtigen Gedanken der Verfolgung widerstanden
Mein Mann reiste im Jahr 2000 nach Peking, um für Falun Dafa einzutreten. Er hatte die Hoffnung, ein gutes Wort für Falun Dafa und den Meister einlegen zu können. Er wurde mehrere Tage lang in Peking festgehalten, bevor er in die örtliche Haftanstalt zurückgebracht wurde. Zu Hause weinten meine Schwiegereltern bitterlich. Eines Tages stürmte der Leiter der Abteilung für Staatssicherheit mit seinen Leuten unser Haus. Während eine Person die gefundenen Bücher registrierte, trat der Teamleiter vor, um meine Bücher an sich zu nehmen. Ich eilte herbei und rief: „Fassen Sie meine Bücher nicht an!“ und packte seinen Arm. Er hielt sofort inne. Als sie das sahen, packten mich zwei Dorfbeamte an den Armen und zogen mich in den Hof. Ich schrie laut: „Lassen Sie mich los. Wenn der Himmel fällt, werde ich ihn stützen.“
Sie ließen mich los. Ich ging wieder hinein und der Teamleiter sagte: „Innerhalb von drei Tagen müssen Sie die Bücher persönlich zur Polizeiwache bringen.“ Dann ging er mit den anderen weg.
Ich dachte darüber nach und wusste, dass sie wiederkommen würden. Auf keinen Fall durfte ich zulassen, dass sie die Bücher mitnahmen. Daher sagte ich zu meiner Schwiegermutter: „Mama, diese Bücher sind buddhistische Schriften. Sie sind kostbar und dürfen nicht weggenommen werden. Wenn sie morgen kommen, sag einfach, was ich dir sage.“ Ich brachte ihr bei, eine wohlmeinende Lüge zu erzählen.
Und tatsächlich kamen am nächsten Tag der Leiter des Landkreises, der Polizeichef und der Leiter des Teams der Staatssicherheit mit einer Gruppe von Beamten. Sobald sie hereinkamen, setzten sie mich unter Druck, die Bücher auszuhändigen. Ich ignorierte sie, also begannen sie, überall zu suchen. Nachdem sie das Haus auf den Kopf gestellt und nichts gefunden hatten, setzten sie meine Schwiegermutter unter Druck. Sie antwortete genau so, wie ich es ihr beigebracht hatte. Da sie nichts fanden, gingen sie wieder. Erst dann atmete ich erleichtert auf. Ich dankte dem Meister dafür, dass er mich gestärkt und beschützt hatte und dankte auch meiner Schwiegermutter dafür, dass sie geholfen hatte, die Bücher von Falun Dafa zu schützen.
Bei einer anderen Gelegenheit kamen sie mit einem Durchsuchungsbefehl und behaupteten, sie würden nach nach CDs suchen. Nachdem sie überall gesucht und nichts gefunden hatten, entdeckte einer von ihnen eines der versteckten Bilder vom Meister. Es handelte sich um einige wenige übrig gebliebene Bilder, die ein Praktizierender mitgebracht und die ich in einem versteckten Fach aufbewahrt hatte. Ich nahm die Bilder sofort an mich, hielt sie in meinen Armen und setzte mich regungslos auf das Sofa. Zwei Beamte setzten sich zu beiden Seiten von mir und forderten mich auf, sie ihnen zu übergeben, aber ich ignorierte sie. Egal, wie sehr sie versuchten, mich zu überreden und unter Druck zu setzen, ich blieb unbeeindruckt. Plötzlich stürzte mein Mann zu Boden und begann zu erbrechen. Als sie sahen, dass sie nichts ausrichten konnten, gingen sie. In diesem Moment liefen mir Tränen über das Gesicht. Da der Meister uns gestärkt und beschützt hatte, blieben die Bilder erhalten. Zu dieser Zeit hatte der Meister das Fa zum Aussenden der aufrichtigen Gedanken noch nicht gelehrt. Wir widerstanden der bösen Verfolgung allein durch unerschütterlichen Glauben an das Fa und festen Vertrauen in den Meister.
Nachdem wir am Morgen des 27. April 2012 die Übungen beendet hatten, las mein Mann, während ich kochen ging. Bald hörte ich Leute im Hof reden, schenkte dem aber kaum Beachtung. Nach ein oder zwei Minuten spürte ich, dass etwas nicht stimmte, ging zur Tür und sah, dass der Hof voller Polizisten war. Erschrocken sah ich, dass sie im Begriff waren, meinen Mann mitzunehmen. Ich eilte vor und packte die Arme meines Mannes fest, weigerte mich, ihn loszulassen. Später erfuhr ich, dass sie ihn kurz zuvor bereits vor das Tor gezerrt hatten, aber Nachbarn hatten eingegriffen und ihn zurückgezogen. Es versammelten sich immer mehr Menschen. Die Praktizierenden aus unserem Dorf und den Nachbardörfern eilten herbei, als sie die Nachricht hörten. Einige erklärten den Polizisten die wahren Umstände, andere saßen drinnen und sendeten aufrichtige Gedanken aus. Zwei ältere Nachbarn traten vor, um ihnen den Weg zu versperren. Es war wahrhaftig eine Konfrontation zwischen Rechtschaffenheit und dem Bösen.
Die Polizisten weigerten sich aufzugeben und war entschlossen, meinen Mann mitzunehmen. Daher schickten sie eine Gruppe nach der anderen vor. Schließlich stürmte ein stämmiger Mann mit mehreren anderen herein, riss meine Hände auseinander und vier von ihnen trugen meinen Mann aus dem Tor. Mein Mann rief laut: „Falun Dafa ist gut! Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut!“ Als ich sah, wie er in ihr Fahrzeug gezwungen wurde, riss ich mich los und rannte ihnen hinterher. Das Fahrzeug war bereits angefahren und der Fahrer gab bergauf Gas. Ich eilte gerade noch rechtzeitig vor das Fahrzeug. Der Fahrer trat voll auf die Bremse, wodurch die Insassen nach vorne geschleudert wurden. Mein Mann stieg aus dem Auto und stand unverletzt auf, während sich ein Beamter beim Sturz auf den Boden den Arm brach. Die Umstehenden waren fassungslos.
Als sie sahen, dass ihr Kollege verletzt war, sprang ein Beamter vor, trat meinen Mann zu Boden, verdrehte ihm den Arm hinter dem Rücken, drückte ihm sein Knie in den Rücken und drückte sein Gesicht auf den mit Kies bedeckten Boden, sodass er vor Schmerz nach Luft rang. Vier weitere Beamte eilten herbei, zerrten und zogen auch an mir und versuchten, mich mitzunehmen. Während des Kampfes verlor ich einen Schuh und verletzte mich am Fuß. Ich rezitierte weiterhin still die Worte für das Ausssenden der aufrichtigen Gedanken, hatte aber keine Kraft mehr und wurde in ihr Fahrzeug gezerrt. Nach mehr als vier Stunden Konfrontation wurden mein Mann und ich zur Polizeiwache gebracht.
Dort wurde ich gefragt: „Haben Sie im Landkreis xx Materialien verteilt?“ Erst da erfuhr ich den Grund für unsere Festnahmen. Ich sagte nichts. Sie fragten nicht weiter nach. An diesem Abend hörte ich meinen Mann im Nebenraum sprechen und wusste, dass er die wahren Hintergründe von Falun Dafa erklärte. Ich saß auf dem Stuhl, sendete ununterbrochen aufrichtige Gedanken aus und bat den Meister, mir Kraft zu geben.
Am nächsten Tag kam ein Mann herein, der wie ein Vorgesetzter aussah. Als er sah, dass meine Augen weit geöffnet waren, ich nicht schläfrig wirkte und immer noch voller Energie war, obwohl ich den ganzen Tag nicht zu essen bekommen hatte, bemerkte er: „Sie sind wirklich anders. Sie [die Polizisten] sind völlig erschöpft.“ Gegen 17 Uhr wurde ich unter dem Vorwurf der „Behinderung der Amtsausübung“ für zehn Tage rechtswidrig inhaftiert. Mein Mann wurde über vier Monate lang festgehalten und später gegen Kaution bis zum Prozess freigelassen.
Fazit
Die Zeit vergeht wie im Flug und die Jahre sind schnell vergangen. Im Handumdrehen haben wir 26 Jahre der Verfolgung durch die KPCh durchlebt. Wenn ich auf meine Nöte und Prüfungen zurückblicke, bin ich voller Emotionen. Diejenigen, die mich damals verfolgt haben, haben in unterschiedlichem Maße ihre gerechte Strafe erhalten. Einige wurden auf die Liste der Täter von Minghui gesetzt, andere wurden inhaftiert und wieder andere litten unter Krankheiten, Behinderungen oder starben. Dennoch gehe ich weiter den Weg von Falun Dafa. Was zeigt das?
Durch die Fa-Erklärungen des Meisters habe ich verstanden, dass Falun Dafa rein, würdevoll, außergewöhnlich und großartig ist. In der Kultivierung muss man sich selbst wahrhaftig als Kultivierenden betrachten. Fester Glaube an den Meister, fester Glaube an Falun Dafa und unerschütterliche aufrichtige Gedanken sind die grundlegendsten Voraussetzungen. Während der Jahre des Blutvergießens und des Terrors, durch wiederholte schwere Prüfungen hindurch, war es der Meister, der mit seinem heiligen Körper das grenzenlose Karma seiner Schüler trug und beseitigte. Es war auch der gütige Schutz und die Anleitung durch den Meister, die verhinderten, dass die Schüler vom Weg abkamen. Gleichzeitig gab er uns die Möglichkeit, unsere Gelübde zu erfüllen und auf unseren eigenen Kultivierungswegen durchzuhalten. Ich bin dem Meister zutiefst dankbar.
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