(Minghui.org) Seit 1999 erinnern Menschen jedes Jahr in mehr als 100 Ländern weltweit an den Appell vom 25. April von Falun-Dafa-Praktizierenden in China. So auch in Rumänien.
In diesem Jahr versammelten sich Praktizierende aus Rumänien vom 24. bis 26. April in Bukarest. Sie hielten eine Kerzenlichtmahnwache ab – wobei sie Porträts von Verfolgungsopfern zeigten – sowie einen friedlichen Protest vor der chinesischen Botschaft. Zudem führten sie an allen drei Tagen gemeinsam die Übungen im König-Michael-Park aus.
Zu Ehren des Appells vom 25. April stellten Praktizierende am 2. Mai 2026 im historischen Zentrum der Bergstadt Brașov einen Informationsstand auf und starteten eine Unterschriftenaktion für die G7+7-Petition.
Informationsveranstaltung auf der Calea Victoriei in Bukarest
Falun-Dafa-Praktizierende demonstrieren am 24. April 2026 auf der Calea Victoriei in Bukarest, Rumänien, die Übungen – zum Gedenken an den Appell vom 25. April
Falun-Dafa-Praktizierende organisierten am Freitag, dem 24. April 2026, von 18:00 bis 21:00 Uhr eine Gedenkveranstaltung entlang der Calea Victoriei – einer bedeutenden Hauptverkehrsader in Bukarest. Dort machten sie, rund um die Statue von König Carol I., auf den Völkermord aufmerksam, den das chinesische Regime an ihren Mitpraktizierenden in China verübt.
Sie errichteten einen Informationsstand mit Plakaten und Transparenten über Falun Dafa. Dort verteilten sie Informationsmaterialien an Passanten, führten die Übungen vor und sammelten Unterschriften für eine Petition. Die Petition wurde initiiert von der Nichtregierungsorganisation DAFOH (Ärzte gegen den Organraub) und von ETAC (Internationale Koalition zur Bekämpfung von Missbrauch bei Organtransplantationen). Sie richtet sich an die G7+7-Staaten mit der Forderung, die vom chinesischen kommunistischen Regime (KPCh) staatlich geförderte Zwangsorganentnahme an Falun-Dafa-Praktizierenden einzustellen.



Falun-Dafa-Praktizierende verteilen am 24. April 2026 in Bukarest, Rumänien, Informationsmaterialien an Passanten – in Gedenken an den Appell vom 25. April
Bei der Veranstaltung zum Gedenken an den Appell vom 25. April lesen Passanten ein Transparent über Falun Dafa.
24. April 2026: Passanten unterzeichnen die an die G7+7-Staaten gerichtete Petition von DAFOH und ETAC
Kerzenlichtmahnwache von Praktizierenden, die Porträts von Opfern der Verfolgung durch die KPCh halten
Protest vor der chinesischen Botschaft in Bukarest
Praktizierende hielten am 25. April gegenüber der chinesischen Botschaft, am Eingang zum Bordei-Park, einen friedlichen Protest ab.




25. April 2026: Falun-Dafa-Praktizierende protestieren zum Gedenken an den Appell vom 25. April 1999 friedlich vor der chinesischen Botschaft in Bukarest
Übungsvorführung im König-Michael-Park
Vom 24. bis 26. April 2026 führten Praktizierende die Falun-Dafa-Übungen am Übungsplatz im König-Michael-Park vor.

Praktizierende führen vom 24. bis 26. April 2026 die Falun-Dafa-Übungen an ihrem Übungsplatz im König-Michael-Park in Bukarest vor
Passant verurteilt die Verfolgung
George Nica, ein in Südkorea tätiger rumänischer Schiffsingenieur, spricht sich für Falun-Dafa-Praktizierende aus
George Nica, ein Schiffsingenieur aus Südkorea, erfuhr am 2. Mai bei einer Veranstaltung in Brașov von Falun Dafa. Er sagte, dass eine Lebensweise, die auf der Lehre von Falun Dafa basiert – gestützt auf die Prinzipien, die den Praktizierenden als Leitfaden dienen –, sowohl dem Einzelnen als auch der Gesellschaft gleichermaßen zugutekomme.
„Die Werte Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind außergewöhnlich“, erklärte er. „Im täglichen Leben würden sie für jeden Menschen einen Mehrwert schaffen, und ganz natürlich würde sich dadurch auch die Gesellschaft wandeln. Zugleich gilt: Je mehr jeder Einzelne an Wahrhaftigkeit, Güte, Empathie und Nachsicht besitzt, desto mehr haben alle davon.“
Nica hat das kommunistische Regime in Rumänien miterlebt und erklärte, er sei sich der Ungerechtigkeiten und des Terrors vollkommen bewusst, die dieses weltweit verbreitet habe. Es geschah, um seine Vorherrschaft zu sichern und jede Stimme zu unterdrücken, die nicht die kommunistische Ideologie des Klassenkampfes unterstützte.“
„Die Verfolgung [von Praktizierenden] ist ungerecht und verlogen – genau wie einst unter dem Kommunismus hier in Rumänien“, sagte er. „Es ist ganz offensichtlich, dass die Verhältnisse zu Ceaușescus Zeiten genauso waren, wie sie es heute in China sind. So wurden selbst Menschen in Machtpositionen verfolgt und ins Gefängnis geworfen – wenn man, sozusagen, ein wenig ‚aufgeklärter‘ war, landete man im Gefängnis. War man Priester und stimmte mit etwas nicht überein, wurde man ins Gefängnis gesteckt.“
Er regte an, dass die Petition, zu deren Unterzeichnung die Praktizierenden die Menschen aufriefen, weitaus direkter gestaltet werden könnte – beispielsweise durch eine Bewerbung im Fernsehen. „Gerade in diesem Augenblick, während wir hier sprechen, sterben Menschen und uns ist nicht bewusst: Wenn wir die Dinge nur richtiger und schneller angehen würden, könnten wir sie retten. Es ist wichtig, dass die Medien so direkt wie möglich sind – das heißt, dass sie die Dinge beim Namen nennen. Lasst uns die Wahrheit sagen – denn das ist das Wichtigste –, damit sich solche Dinge nicht länger ereignen.“
Dabei auf ein Transparent deutend, das symbolisch einen Polizisten zeigte, der einen in einem Käfig eingesperrten jungen Mann folterte – eine von Hunderten Methoden, derer sich das Regime bediente, um den Willen der Praktizierenden zu brechen –, sagte er: „Es darf nicht sein, dass wir jemals wieder solche Bilder sehen müssen: einen Mann, dem jegliches Gespür für Menschlichkeit fehlt, wie er einen Jungen foltert. Er besitzt keinerlei Moral; es ist nichts Menschliches an ihm.“
Nica meinte, er glaube an die Kraft der Kompetenz, wenn Menschen sich für das Gemeinwohl einsetzten.
„Wenden Sie sich direkt an unsere zuständigen Behörden – an jene, die tatsächlich etwas bewegen können. Das heißt: an jene, die Veränderungen herbeiführen können. Auch wenn wir im Vergleich zu China ein kleines Land sind, lässt sich durch die kompetenten Mitarbeiter in den entsprechenden Ministerien Großes erreichen. Sprechen Sie zuallererst ganz offen mit dem Außenminister: ‚Schauen Sie sich an, was in China geschieht – können Sie dazu Stellung beziehen?‘“, empfahl er.
Praktizierende, die sich in Haft befinden, ermahnt Nica dazu, sich niemals als Gefangene zu betrachten, sondern daran zu glauben, dass sie eines Tages freigelassen werden könnten.
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