(Minghui.org) Ich begann im Jahr 1998, Falun Dafa zu praktizieren. Damals war ich 25 Jahre alt und zog meine Tochter allein groß. Die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) begann im Juli 1999, Falun Dafa zu verfolgen. Als ich nach Peking reiste, um dort zu appellieren, wurde ich inhaftiert, von meiner Arbeitsstelle entlassen und für ein Jahr unter Bewährung gestellt.

Der Chef des Unternehmens, für das ich arbeitete, war mir gegenüber sehr hilfsbereit. Zudem war er ein aufrichtiger Mensch und nahm mich unter seinen Schutz. Ich glaube, er wurde dafür gesegnet, denn er überstand drei große Operationen erfolgreich.

Mein Ex-Mann kam manchmal zu Besuch, um unsere Tochter zu sehen, nachdem ich begonnen hatte, mich zu kultivieren. Ich kochte jedes Mal eine Mahlzeit für ihn. Er sagte: „Du bist ein völlig anderer Mensch geworden, seit du angefangen hast, Falun Dafa zu praktizieren.“ Ich stellte stets das Wohl anderer an die erste Stelle. Als ich der Verfolgung ausgesetzt war, trat mein Ex-Mann für mich ein und beschützte mich.

Zwangsarbeitslager – „das ist nicht der Ort, an den ich gehöre“

Einige von uns versuchten, die Freilassung eines inhaftierten Praktizierenden zu erwirken. Wir verteilten Informationsmaterialien über Dafa und wurden daraufhin verhaftet. Anschließend brachte man uns in eine Gehirnwäsche-Einrichtung, wo unserem Essen heimlich Psychopharmaka beigemischt wurden, was dazu führte, dass ich mich völlig benommen fühlte.

Sie wollten mich in ein Zwangsarbeitslager einweisen. Ich dachte bei mir: „Das ist nicht der Ort, an den ich gehöre. Ich muss dem Meister helfen, Menschen zu erretten.“ Als wir am Eingang des Lagers ankamen, spuckte ich Blut. Die Beamtin klopfte mir auf den Rücken und schlug vor, dass wir erst etwas essen sollten, bevor wir das Lager betreten. Sie half mir, an einem Restaurant aus dem Wagen auszusteigen, und forderte mich auf, etwas zu essen. Ich schwieg und sandte aufrichtige Gedanken aus.

Nach der Mahlzeit bemerkte ich, dass wir in Richtung meines Zuhauses fuhren. Als wir das bergige Gebiet in der Nähe meines Wohnortes erreichten, fragte die Beamtin die offenbar die Leitung innehatte: „Du hast uns immer noch nicht verraten, wo du wohnst?“ Ich erwiderte nichts. Sie riefen meinen Ex-Mann an und teilten ihm mit, dass ich die medizinische Untersuchung nicht bestanden hätte; daraufhin kamen er und mein Bruder, um mich abzuholen. Es war der Meister, der mich gerettet hat.

Am nächsten Tag ging ich zur Arbeit, doch der Chef, den ich zuvor erwähnt habe, rief meinen Ex-Mann an und teilte ihm mit, dass wir das Gelände umgehend verlassen müssten. Er sagte: „Kommt nicht zurück. Ruht euch aus und sucht ärztliche Hilfe auf. Macht mir keinen Ärger.“ Ich fuhr gemeinsam mit meinem Ex-Mann davon. Der erzählte mir, dass er gesehen habe, wie die Polizei herankam; diese habe ihn jedoch nicht bemerkt. Mithilfe jener Polizistin und meines Ex-Mannes gelang es mir, einer Festnahme zu entgehen.

In den darauffolgenden Jahren erstellte ich eine große Menge an Materialien zur Aufklärung über die wahren Begebenheiten. Ich investierte viel Geld in diese Arbeit und tat alles, was getan werden musste.

Das Fa gemeinsam mit Mitpraktizierenden bestätigen

Die Praktizierenden unserer Fa-Lerngruppe begaben sich zu den örtlichen Gerichten, Haftanstalten und Verwaltungsgebäuden der Stadtregierung, um dort in unmittelbarer Nähe aufrichtige Gedanken auszusenden. Wir gingen bei jedem Wetter dorthin und reinigten das dimensionale Feld, um so dazu beizutragen, das Umfeld für die inhaftierten Praktizierenden zu erleichtern. Auf dem Weg dorthin erzählten wir den Menschen zudem von Falun Dafa.

Einmal stand ich vor dem Zaun einer Schule in der Nähe meines Wohnhauses. Ein Kind bat mich, ihm ein Eis am Stiel zu kaufen, da es den Schulhof nicht verlassen durfte. Ich erzählte ihm von Dafa und bat es, seine Mitschüler herbeizuholen. Es handelte sich allesamt um Schüler der vierten und fünften Klasse. Ich erklärte ihnen, dass sie Segen empfangen würden, wenn sie aus den „Jungen Pionieren“ austräten und somit das „Zeichen des Tieres“ von sich ablegten. Zudem bat ich sie, die Worte „Falun Dafa ist gut, Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut“ aufzusagen.

Ich ermutigte sie, ihren Eltern zu erzählen, dass Falun Dafa ein aufrichtiges Fa sei und dass jene, die aus der KPCh und den ihr angeschlossenen Organisationen austräten, gesegnet würden.

Ich nutze jede Gelegenheit, um den Menschen die Fakten über Dafa zu vermitteln. Meine früheren Mitschüler, Vorgesetzten und Kollegen haben inzwischen alle die Wahrheit erfahren.